Also, wer etwas über Saiteninstrumente wissen will, ist mit diesem Buch super bedient! Über 50 Instrumente aus 44 Ländern werden hier vorgestellt – nach einer kurzen allgemeinen Einführung. Von der „klassischen“ Gitarre über verschiedene Langhalslauten bis hin zum einsaitigen Mundbogen, dem wohl ältesten Saiteninstrument.
Auf der Verlagsseite gibt es praktische Links zu YouTube-Videos, um sich die Klänge der Instrumente anzuhören.
Am Ende gibt’s ein Glossar, Anmerkungen, weitere Buchtipps und eine Flaggenübersicht.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch total spannend und richtig faszinierend! Mir war gar nicht bewusst, wie unglaublich vielfältig und einzigartig Saiteninstrumente auf der Welt sind. Besonders toll finde ich, dass man auf der Verlagsseite direkt die Klänge der Instrumente hören kann, das macht das Ganze noch lebendiger und greifbarer.
Außerdem werden immer wieder Musiker*innen vorgestellt, was dem Ganzen eine persönliche Note gibt. Leider sind Frauen darin nur sehr selten vertreten – da hätte ich mir mehr Vielfalt gewünscht. Trotzdem ist das Buch eine absolute Empfehlung für alle, die neugierig auf Musik und Kulturen sind!
Vitali Konstantinov
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Wenn nicht die Menschen
Alle Bücher von Vitali Konstantinov
Geniale Nasen
Von den Sternen bis zum Tau
Es steht geschrieben
Leben und Werk von Dostojewski – FMD
Herr Grinberg & Co.
Die Nebelspur
Geniale Augen
Geniale Ohren
Neue Rezensionen zu Vitali Konstantinov
Riesenaugen, Vielaugen, Stielaugen, Schreckaugen, geschmückte Augen, wandelbare Augen, maskierte Augen und Augensterne – in diesem wundervollen und sehr interessanten Kindersachbuch geht es, wie der Titel schon sagt, um geniale Augen in der Tierwelt, die den jeweiligen Lebenssituationen oder der Lebensumgebung angepasst sind. Eine Tiersammlung der ganz besonderen Art mit vielen interessanten und kuriosen Informationen.
Dieses Buch ist bereits optisch durch seine Größe und sein äußeres Erscheinungsbild etwas ganz besonderes. Gleich auf der ersten Umschlagseite bekomme ich dann eine Weltkarte mit den Tieren, die mir auch im Buch begegnen werden. Als nächstes bekomme ich eine Übersicht „Schau!“ mit den vielen verschiedenen Augenarten, die man in der Tierwelt findet.
Dann geht es auch schon los mit den Tieren, die mit Riesenaugen gesegnet sind wie der Großaugen-Fuchshai, der Vampirtintenfisch oder die Großlibelle. Je eine Doppelseite widmet sich entweder einem Tier oder einem Augen-Thema. Lena Anlauf geht mit kurzen Texten auf die Besonderheiten der einzelnen Tiere ein und wir bekommen spannende und teilweise kuriose Informationen zu jedem einzelnen Tier. Da sind auch welche dabei, von denen wir bisher nie etwas gehört haben, wie der Margay, der Colugos, der Blitzlichtfisch oder der Kamerun-Potto. Die Fakten dazu lassen uns staunen und manchmal auch schmunzeln. Sie regen auf alle Fälle dazu an, sich näher mit jedem einzelnen Tier zu beschäftigen.Dazu die farbigen Illustrationen von Vitali Konstantinov, die jedem Tier seinen eigenen Charakter geben. Am Ende des Buches bekommen wir noch ein Glossar mit weiteren Erklärungen aus dem Tierreich und ein Register, damit wir die einzelnen Tiere auch schnell wiederfinden.
Meinen beiden Enkeln und mir gefällt diese besondere Tiersammlung mit den bemerkenswerten Augen und die ungewöhnliche Art sie vorzustellen sehr gut. Ein wundervolles Sachbuch, nicht nur für Kinder ab 5 Jahren, an dem bestimmt auch Erwachsene ihre Freude haben werden. Wir werden es immer mal wieder zur Hand nehmen und uns die Kuriositäten aus der Tierwelt anschauen.
Das Cover zeigt einige Tiere mit ungewöhnlichen Augen und das Besondere daran ist,, dass sie im Dunkeln leuchten.
Nach Ohren und Nasen sind jetzt die Augen, die in den Fokus gestellt werden. Einen kleinen Einblick bietet die Weltkarte ganz am Anfang des Buches, dann folgen 10 Kapitel, die mit „Riesenaugen“, „Wandelbare Augen“ oder „Stielaugen“ überschrieben sind.
Riesenaugen haben Riesen-Kalmare, sie sind so groß wie ein Basketball. Fünf Zentimeter messen die Augen der afrikanischen Strauße. Wie die Pupillen eines Margays funktionieren, ist sehr interessant. Überhaupt sind viele Tiere mit großen Augen nachtaktiv. „Augenbotschaften“ senden z.B. die Drachenfische, sie locken mit blauem Licht ihre Beute an. Chamäleons können sogar ultraviolettes Licht sehen. Giraffen haben, wie einige andere Tiere Wimpern und der Igelfisch hat bunt schillernde Glitzersteinchen in seinen Augen, da passt die Überschrift „Geschmückte Augen“. Manche Tiere können ihre Augenfarbe verändern, wie der Strahlenparadiesvogel bei der Balz oder die Rentiere je nach Jahreszeit. „Maskierte Augen“ bedeutet, dass es eine andere Farbe rund um die Augen gibt, wie beim Panda die Maske oder bei den Erdmännchen die schwarzen Flecken um die Augen, die wie ein Sonnenbrille wirken. So gibt es einiges zu entdecken, bis wir bei letzten Kapitel „Schreckaugen“ angekommen sind. So gibt es Raupen mit Hinterteilaugen, die sie wie eine Giftschlange aussehen lässt und die Texas-Krötenechse, die Blut aus ihren Augenhöhlen spritzen kann.
Zu den ausführlichen Sachtexten, die in kleinen Abschnitten gedruckt sind, gibt es sehr genaue Zeichnungen der Tiere und ihrer Besonderheiten. Es folgt ein Glossar mit Erklärungen der Begriffe, ein alphabetisches Register und Quellenangaben. Wie ich finde eine ungewöhnlich Art Tiere vorzustellen, die aber ungemein informativ ist.
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