Vitor Martins

 4,5 Sterne bei 62 Bewertungen

Lebenslauf

Vitor Martins lebt in São Paulo, Brasilien, und arbeitet als Autor, Übersetzer und Illustrator. Sein Ziel ist es, in seinen Büchern die Geschichten von Menschen zu erzählen, die sich selbst noch nie in einem Buch repräsentiert gesehen haben. Vitor ist davon überzeugt, dass Young-Adult-Bücher damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten können. Auf seinem Instagram-Kanal (@vitormrtns) spricht er über Bücher, Pop-Kultur und Illustrations-Themen. 15 TAGE SIND FÜR IMMER ist sein Debüt bei ONE.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Vitor Martins

Cover des Buches Fünfzehn Tage sind für immer (ISBN: 9783846601518)

Fünfzehn Tage sind für immer

(62)
Erschienen am 27.05.2022
Cover des Buches Here the Whole Time (ISBN: 9781338620825)

Here the Whole Time

(0)
Erschienen am 10.11.2020

Neue Rezensionen zu Vitor Martins

Cover des Buches Fünfzehn Tage sind für immer (ISBN: 9783846601518)
A

Rezension zu "Fünfzehn Tage sind für immer" von Vitor Martins

Andreas_W
Diese Geschichte lädt zum Schmunzeln ein

Die Geschichte hat zwei liebevoll beschriebene Hauptfiguren, Felipe und Caio, die im gleichen Haus wohnen und sich viele Jahre kennen und doch auch lieben - ohne es jemals gesagt zu haben. Nur der Umstand, dass Caio 15 Tage zu Felipe und seiner Mutter ziehen muss, bringt die beiden näher und sie offenbaren sich ihre Gefühle.

Jeder in diesem Buch hat seine eigene Geschichte, geprägt von Herkunft, Umständen und auch seelischen Problemen. Aber die gemeinsamen Stunden lassen die beiden wachsen, sie lernen sich ihren Gefühlen und Problemen zu stellen, um am Ende einen gemeinsamen Weg gehen zu können.

Ein schöne Geschichte, die zeigt, dass jeder Mensch liebenswert ist, und nciht der erste Eindruck entscheiden sollte, und dass man sich auf ihn nur einlassen muss. 

Cover des Buches Fünfzehn Tage sind für immer (ISBN: 9783846601518)
lovelyliciousmes avatar

Rezension zu "Fünfzehn Tage sind für immer" von Vitor Martins

lovelyliciousme
Absolutes Herzensbuch

Was dieses Buch absolut sympathisch macht, es greift eine männliche, dicke und queere Figur auf. Hier werden alle Grenzen gesprengt.

Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Felipe. Dadurch erfahren wir als Leser, ziemlich viel von seinem Inneren. Er selber beschreibt sich als fett und unansehnlich. An sich selber findet er nichts Positives, denn er macht all was r ist, von seinem Körper abhängig. Leider leidet darunter auch sein Selbstbewusstsein, denn er hat keines. Er schränkt sich selber ein, indem er nicht Schwimmen geht, oder mit Menschen spricht. Felipe ist dabei eine ganz tolle Person, eine die das Herz am rechten Fleck hat, doch leider erfahren dies viel zu wenig Menschen, weil er diese nicht an sich heranlässt.

Caio, der für 15 Tage bei Felipe einziehen wird, hat auch einen Komplex. Auch wenn Caio schlank ist, kämpft er selbst mit Komplexen. Mit anderen wie Felipe, die Caio aber trotzdem zum Außenseiter machen. Er ist super sympathisch und ein toller zweiter Charakter.

Je mehr Zeit die beiden Jungen miteinander verbringen, desto mehr kommen sie aus sich heraus. Desto mehr öffnen sie sich dem anderen gegenüber. Felipe wird mutiger und versucht seinen Körper zu akzeptieren wie er ist.

 Ich mochte, die beiden sehr. Sie sind zwei wahnsinnig tolle Charaktere, die ergänzt werden um Felipes Mutter, die absolut herzensgut ist und ihrem Sohn alles von den Augen abliest oder aber Caios beste Freundin. Da dieses Buch Positivity ausstrahlen soll und verkörpert, kommen negative Personen nur ganz selten vor und nehmen kaum Raum ein. Dieses Buch strahlt und strotzt nur so, vor Charterern, die zwar Probleme haben, aber grandios von ihrem Wesen sind. 

Auch wenn Felipe, der Hauptcharakter ist, erfahren wir recht viel über Caio. Die beiden ergänzen sich wie ein Puzzle. 

Der Schreibstil unterstreicht das Ganze noch einmal. Denn er ist leicht lesbar, einfach und simpel, so dass man nur so durch die Seiten fliegen kann. Man kann dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal in dieses eingetaucht ist. Etwas, was ich sehr positiv finde. 

Ich mochte auch die Wahl des Stilmittels. Das Buch wird aus der Sicht von Felipe erzählt, was es uns als Leser ermöglicht, viel von seinem Inneren, von seinen Konflikten und von seinen Gefühlen zu erfahren. So kann man aber auch sehen, dass er stärker wird. Das sein Selbstbewusstsein wächst und er anfängt sich zu akzeptieren zu lieben. Alleine diese Entwicklung ist wunderschön anzusehen.

Zur Story verrate ich nicht ganz so viel. Allerdings ist das Thema etwas, was viele Menschen bewegt. Denn kaum jemand entspricht der Norm. Was aber ist die Norm? Jeder Körper ist anders, ob dick oder dünn, groß oder klein. Wir müssen lernen uns so zu lieben, wie wir sind. Deswegen sind die zentralen Themen in diesem Buch „Body Positivity“, Familie, Freundschaft und Liebe. Allerdings geht mit diesen Themen auch Mobbing einher. 

Alleine deswegen lohnt es sich schon dieses Buch zu lesen. Denn es zeigt uns, was Kommentare mit einem Menschen machen können, was es bedeutet zu lernen sich selbst zu lieben und was es heißt Unterstützung zu erfahren. 

Felipe, lernt nicht nur sich selbst zu lieben und akzeptieren, sondern findet vielleicht auch sein Happy End?

Dieses Buch betreibt kein fingerpointing, sondern nimmt uns mit auf die Reise. Die Reise zu einem neuen Lebensgefühl, zu einem neuen ICH, zu mehr Selbstliebe. Ein Buch so positiv wie das zentrale Thema.

 

Meine Bewertung: 5 Sterne

Ein Buch, welches mich komplett überrascht hat. Eines, was so viel Energie ausstrahlt, was so viel transportiert und was gänzlich begeistert. Wir leiden mit Felipe, wir weinen mit Felipe, wir lieben mit Felipe und freuen uns über jeden Schmetterling. Man nimmt eine positive Entwicklung war, sieht in wachsen und bekommt wahnsinnig viel zurück. Ein Buch, welches Themen wie bodypositivity, LGBTQA*, Familie, Freundschaft und Liebe aufgreift, das ganze verpackt in einer zuckersüßen Geschichte, die jeden einzelnen begeistern wird. 

Cover des Buches Fünfzehn Tage sind für immer (ISBN: 9783846601518)
Sillivs avatar

Rezension zu "Fünfzehn Tage sind für immer" von Vitor Martins

Silliv
Fett

Als dicke Person wird man schief angeschaut und schämt sich. Felipe geht es so, auch wird er gemobbt. Als Caio, der Nachbarsjunge, 15 Tage der Ferien bei Lipe und seiner Mutter verbringt, kommen sich die Jungs näher.


Rita, die Mutter, war so toll.


Jeder Tag wird einzeln aufgeführt und aus Felipes Sicht erzählt.


Es war sehr unterhaltend und so schön, die Entwicklung von dem einsamen 'nicht unglücklichen' Jungen zu einem 'vielleicht mal- Katzenbesitzer' zu sehen.


4 Sterne


Die Jungs waren sehr kindlich, zuckersüß, würde das Buch eher als Jugendbuch sehen.





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