Viveca Sten Die Toten von Sandhamn

(103)

Lovelybooks Bewertung

  • 109 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 47 Rezensionen
(41)
(48)
(14)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Toten von Sandhamn“ von Viveca Sten

'Ein Bestseller - zu Recht' Cosmopolitan Als Thomas' Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Die Inselbewohner sind erschüttert, denn gerade ist ein Mädchen verschwunden - noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Doch dann machen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung. Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen. Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.

Durchschnittlicher Krimi, manches war mir schleierhaft

— MartinaM

Spannung, sympathische Protagonisten und leicht fluffig erzählt.

— trollchen

Guter Schwedenkrimi. Gerne weiter so...

— Kattel82

Fazit: Atmosphärisch dicht erzählter Krimi mit facettenreich angelegten Charakteren und einer wohldurchdachten, rätselhaften Story.

— Bellexr

Der dritte Band behandelt mehr das Privatleben als einen spannenden Fall, das aber zumindest gut.

— marcelloD

Für mich das beste Buch der Reihe. Die beiden Erzählstränge sind sehr spannend!

— rokat

ich freue mich jedes Mal auf eine Neuerscheinung.

— mistellor

Toller Lesestoff für alle Krimifans!! Ich liebe die Bücher von Viveca Sten :-)

— roterrabe

Auf Sandhamn wollte Nora sich eigentlich nur über ihre Zukunft klar werden, doch dann wird sie in eine Mordermittlung hineingezogen.

— Norskehex

Spannende Geschichte mit alten Bekannten vor einer tollen Kulisse. Macht nicht nur Lust auf weitere Folgen, sondern auch auf eine Reise.

— bkn

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Apartment

Sehr gruselige Geschichte mit einem Hauch von Paranormal Activity.

_dieliebezumbuch

Blutzeuge

Thriller-Kost vom Allerfeinsten. Unerwartet, spannend und nervenaufreibend!

Seehase1977

Origin

Ganz anders als erwartet, aber trotzdem spannend

Faltine

YOU - Du wirst mich lieben

Beklemmend und atmosphärisch

lauravoneden

Die Brut - Die Zeit läuft

Super spannender zweiter Teil! Konnte mich sogar noch mehr überzeugen, als Teil eins.

.Steffi.

Unter Fremden

Eine schöne Geschichte über eine starke Frau, die es lernen muss, über sich hinauszuwachsen!

Cleo22

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hatte mehr erwartet

    Die Toten von Sandhamn

    jenny_wen

    19. April 2017 um 08:55

    Inhalt: Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Einmal in der Gegenwart, in der ein Mädchen verschwindet und bis dato keine Leiche aufgetaucht ist.  Doch als die Kinder von Nora beim spielen in ein Loch fallen und etwas schreckliches entdecken, ist allen fast sehr schnell klar, um wen es sich dabei handeln muss. Knapp 100 Jahre früher muss Thorwald die Gewalt seines Vaters über sich ergehen lassen. Nichts kann er seinem Vater recht machen. In der Schule ist er auch nicht gerade eine Leuchte. Am schlimmsten leidet er, als seine Mutter noch ein Kind bekommt und der Vater das Mädchen vergöttert.  Doch als Leser fragt man sich, was hat diese Geschichte 100 Jahre zuvor mit der Gegenwart zu tun? Wie hat die Autorin all das zusammen verstrickt? Wo läuft der rote Faden lang? Erst nach und nach wird klar, wie alles zusammen hängt und ich finde die Lösung sehr gut. Ich bin nicht so richtig darauf gekommen, wie alles zusammen hängen könnte. In gewisser Weise hat man vielleicht eine Ahnung, aber ich gestehe, ich hatte sie nicht. Thomas Andreasson ermittelt wieder, doch irgendwie kam er mir dieses Mal etwas blass vor. Ich fand keinen richtigen "Draht" zu ihm, wie schonmal in den Büchern zuvor.  Ich hatte beim lesen das Gefühl, es dreht sich hauptsächlich um die Vergangenheit und dann um Nora in der Gegenwart, die ihre eigenen Probleme lösen muss. Da rückt die Aufklärungsarbeit irgendwie in den Hintergrund, wahrscheinlich fand ich auch deswegen keinen Draht zu dem Ermittler. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker flockig. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte zu finden, auch wenn es etwas verwirrend war, da ich diese Zeitsprünge von der Autorin nicht kannte. Etwas weniger Probleme, etwas mehr Ermittlungsarbeit, weniger privates... ich glaube, das hätte dieser Geschichte etwas besser getan. Mein Fazit: Ich vergebe für den dritten Fall von Thomas Andreasson 3,5 Sterne. Mehr kann ich nicht geben, da mich doch das eine oder andere arg gestört hatte. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass der nächste Band wieder besser wird.

    Mehr
  • Späte Rache …

    Die Toten von Sandhamn

    Herbstrose

    26. May 2016 um 21:21

    Seit November wird auf Sandhamn ein junges Mädchen vermisst. Die 20jährige Lina ist auf dem Heimweg von ihrer Freundin spurlos verschwunden. Die sofort eingeleitete Suchaktion der Polizei blieb ohne Erfolg. Mittlerweile ist es Februar, die Insel ist tief verschneit, als Nora mit ihren beiden Jungens in ihrem Ferienhaus eintrifft. Sie hat durch Zufall erfahren, dass ihr Mann sie betrügt, nun braucht sie Abstand von ihm und Zeit zum Nachdenken. Da machen die Kinder beim Spielen eine schreckliche Entdeckung. Sofort werden die polizeilichen Ermittlungen im Fall Lina wieder aufgenommen. Leiter des Teams ist Thomas Andreasson, ein Jugendfreund Noras …     Etwa hundert Jahre früher wird auf der Insel ein Junge, Thorwald, geboren. Er wird zeitlebens sehr unter der Brutalität und den Misshandlungen seines herrschsüchtigen Vaters Gottfried leiden, während seine jüngere Schwester Kristina von diesem vergöttert wird. Das wird nicht ohne Folgen bleiben …  „Die Toten von Sandhamn“ ist bereits der dritte Fall, in dem Thomas Andreasson mit seiner Kollegin Margit ermittelt und seine Freundin aus Jugendtagen, die Juristin Nora, tatkräftig mithilft. Der Autorin Viveca Sten ist hier eine interessante Mischung aus Unterhaltungsroman, Familiensaga und unblutigem Krimi gelungen, der dennoch alles an Spannung und Dramatik beinhaltet. Geschickt sind die kurzen Kapitel aus früherer Zeit und heute miteinander verwoben und es ist sehr spannend zu lesen, wie sich die Geschichten zögernd annähern, einen Sinn ergeben und zu einem logischen Schluss kommen. Der klare, flüssige Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen. Die Protagonisten sind sehr gut und differenziert heraus gearbeitet, man nimmt als Leser auch an ihrem Privatleben regen Anteil. Wird sich Nora endgültig von ihrem Mann trennen? Kommt Thomas wieder mit seiner Exfrau Pernilla zusammen? In der vielschichtigen, facettenreichen Handlung wechseln Gänsehautmomente und düstere Spannung mit Augenblicken der Zuversicht und Hoffnung. Obwohl das Geschehen hauptsächlich in der kalten Jahreszeit angesiedelt ist gelingt es der Autorin meisterhaft, stets die Schönheit und Leichtigkeit der Schärenlandschaft zu vermitteln. Fazit: Ein kurzweiliger, spannender Roman, der weniger durch seine kriminalistischen Ermittlungen, sondern mehr durch seinen allgemeinen Unterhaltungswert beeindruckt.

    Mehr
  • Sandhamn - eine Idylle voller Probleme

    Die Toten von Sandhamn

    TochterAlice

    21. November 2015 um 12:29

    Der dritte Teil von Viveca Stens auf der idyllischen Ferieninsel Sandhamn angesiedelten Krimi-Reihe lässt schon auf den ersten Seiten die gewohnte atmosphärische Spannung aufkommen, die ich so liebe. Die Handlung gestaltet sich facettenreich und vielschichtig: Lina, ein junges Mädchen, ist seit der spätabendlichen Heimfahrt vom Haus ihrer Freundin vom Erdboden verschluckt. Wer weiß, was mit ihr geschehen ist... einige Ende des 19. und im frühen 20. Jahrhundert spielende Kapitel über den Fischerjungen Gottfrid und seine Familie deuten auf Verbindungen zur Vergangenheit hin. Und auch die Rahmenhandlung um den attraktiven Ermittler Thomas Andreasson und seine alte Freundin, die Juristin Nora, ist diesmal besonders explosiv: gleich auf den ersten Seiten erfährt Nora von der Affäre ihres Mannes und fordert, da in der Beziehung schon seit langem der Wurm steckt, die Scheidung. Mit einem, nein, mit mehreren Knallern beginnt der neue Krimi der schwedischen Autorin und so geht es auch weiter: als Autorin sogenannter unblutiger Krimis gepriesen bietet Viveca Sten auf andere Weise mindestens genausoviel Zündstoff wie zahlreiche harte Thriller, um den auf Spannung erpichten Leser bei der Stange zu halten. Wie auch in den beiden Vorgängern beweist sich die Autorin auch diesmal als Meisterin der atmosphärischen Dichte: der treue Leser kennt Sandhamn mittlerweile (fast) wie seine Westentasche und so fällt es ihm nicht schwer, mit Thomas, seiner Kollegin Margit und nicht zuletzt mit der wie immer an den Ermittlungen partizipierenden Nora mitzufiebern, sie quasi dabei zu begleiten. Dieser Band beinhaltet viele besonders düstere Elemente - gleichwohl gelingt es der Autorin, die über der Ferieninsel schwebende Leichtigkeit aufrechtzuerhalten, obwohl das Setting zum ersten Mal in den Wintermonaten dargestellt wird. Viveca Sten hat sich mit ihren Krimis bereits eine treue Fangemeinde in Deutschland geschaffen - dieser dritte, überaus gelungene Teil wird diese sicher noch vergrößern. Für Leser, die Autoren wie Viveca Stens Landsmänninnen Helene Tursten und Camilla Läckberg oder aber auch die Finnin Leena Lehtolainen lieben, ein gefundenes Fressen mit der Chance zu einer weiteren skandinavischen Lieblingsserie, wenn sie es nicht schon längst ist!

    Mehr
  • Familie kann man sich nicht aussuchen...

    Die Toten von Sandhamn

    badwoman

    15. September 2015 um 23:17

    Der dritte Fall von Thomas Andreasson war mein erster Fall. Also ich kannte ihn leider noch nicht. In diesem Buch finden zwei Handlungsstränge zueinander, bei denen man anfangs keinen Zusammenhang erkennt. Es geht um die auf der Schäreninsel Sandhamn verschwundene junge Frau Lina und um Thorwald, der über hundert Jahre vor Lina auf dieser Insel lebte und litt. Die Geschichten werden gleichzeitig erzählt, immer wieder wechselt die Autorin von der Gegenwart zum Anfang des vorherigen Jahrhunderts und zurück. Sie macht das aber so geschickt, dass diese Wechsel nicht stören, sondern man jede Geschichte mit der gleichen Spannung verfolgt. Ich finde, dieses Buch ist sehr schön flüssig und auch spannend geschrieben. Leider verrät uns der Klappentext zur Übersetzerin schon, dass es einen vierten Fall für Thomas Andreasson gibt, ich hätte es besser gefunden, das noch im Unklaren zu lassen.

    Mehr
  • Spannung aus Schweden

    Die Toten von Sandhamn

    trollchen

    11. September 2015 um 10:58

    Die Toten von Sandhamn Herausgeber ist KiWi-Paperback; Auflage: Kiepenheuer&Witsch (14. Mai 2012) und hat 352 Seiten. Kurzinhalt: Der Nummer-Eins-Bestseller aus Schweden Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen: Ein Mädchen ist verschwunden. Obwohl sofort eine fieberhafte Suche einsetzt, bleibt sie ohne Erfolg. Wo steckt Lina, und wer ist für ihr Verschwinden verantwortlich? Als Thomas’ Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Die Inselbewohner sind erschüttert, denn gerade ist ein Mädchen verschwunden – noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Doch dann machen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung …Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in seinen Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.Thomas Andreassons dritter Fall wurde in Schweden gleich nach Erscheinen ein Nummer-Eins-Bestseller und gilt für viele Leser als Stens bisher bester Krimi. Meine Meinung: Dies ist der dritte Teil von der Autorin und ich war wieder begeistert. Die Protagonisten sind einfach sympathisch, ehrlich und haben trotzdem ihre Macken und Probleme. Ich kenne ja die Ermittler schon lange, aber es macht einfach Spass mit ihnen zu ermitteln und ihr Leben zu begleiten. Auch die gute Freundin Nora ermitteln mit und sie ist auch sehr lebensecht. Das Buch ist in zwei große Handlungsstränge aufgebaut, einmal die Such nach einem verschwundenen Mädchen Lina und Thorwald, der von ca. 100 Jahren gelebt hat und eine sehr schlechte Kindheit hatte. Aber die beiden Stränge werden so gescchickt miteinander verwoben, dass das Lesen richtig Spass macht. Es ist ein unblutiger Krimi, der abber sehr abwechslungsreich und emotional herkommt. Das Ende kommt hervorragend noch mal hoch mit der Spannung und man weiß bis zum Ende nicht, wer der Täter ist. Mein Fazit: Wieder ein aufregender und spannender Fall, den man mit lösen darf. Ich vergebe 5 Sterne und warte schon auf den nächsten Fall mit den schwedischen Ermittlern.

    Mehr
  • Vivenca Sten gefällt

    Die Toten von Sandhamn

    Kattel82

    13. August 2015 um 13:34

    Wie der vorangegangene Roman von Viveca Sten überzeugte auch dieser Roman wieder auf ganzer Linie. Die Story ist spannend geschrieben, reduziert sich aber nicht auf den Fall, der gelöst werden will. Es ging gewohnt unblutig zur Sache, aber nicht langweilig. Es gab einige Entwicklungen, die sich da auf der kleinen Insel vollzogen. Interessant war natürlich auch wieder die Story vom Ermittler Thomas Andersson und seiner guten Freundin Nora. Noras Entwicklung und ihr Einfluss auf den Ausgang war nicht unerheblich, was ich aber auch gut gefunden habe. Die Rahmenstory, die wieder einmal in einer anderen Zeitebene spielte, lieferte wieder eine gute Ergänzung zur eigentlichen Krimihandlung. So fand ich den  Faden in Gegenwart zwar ein wenig ersponnen um nicht zu sagen ein wenig zu stark konstruier, aber insgesamt kann man nicht meckern, weil das Leben ja manchmal vielleicht doch auch so spielen könnte. Ich freue mich definitiv auf den nächsten Teil, schließlich hat die Autorin am Ende mit Thomas Anderssons Schicksal einen tüchtigen Cliff-hanger geschrieben und das in vielerlei Hinsicht und auch auf Noras Zukunft/weitere Entwicklung bin ich sehr gespannt.

    Mehr
  • Schatten der Vergangenheit

    Die Toten von Sandhamn

    Bellexr

    10. August 2015 um 10:57

    Auf Sandhamn ist die 20-jährige Lina verschwunden, eine sofort eingeleitete Suche bleibt ergebnislos. Monate später machen Kinder beim Spielen einen grausigen Fund. Thomas Andreasson ist davon überzeugt, dass hier die sterblichen Überreste von Lina gefunden wurden. Zur gleichen Zeit befindet sich auch Thomas Freundin aus Kindertagen auf der Insel. Nora versucht, auf der Insel über ihre gescheiterte Ehe hinweg zu kommen. Etwa 100 Jahre vorher leidet der junge Thorwald unter den Misshandlungen seines Vaters. Als dieser ihn wieder einmal besonders schwer verletzt, fasst Thorwald einen Entschluss, der weitreichende Folgen haben soll.   Es ist Winter auf Sandhamn, zweistellige Minusgrade an der Tagesordnung. Nora und ihre Söhne verbringen die Winterferien auf der Insel und während die Kinder die freie Zeit genießen, versucht Nora darüber hinwegzukommen, dass ihr Mann Henrik sie betrogen hat. Doch als wenn Nora nicht schon genug Probleme hätte, müssen auch noch ihre Söhne Adam und Simon beim Spielen auf Überreste einer Leiche stoßen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei um die Monate zuvor verschwundene Lina handelt.   Anfang des 20. Jahrhunderts träumt der junge Gottfrid von einer Ehe mit der schönen Vendela. Sein Traum soll in Erfüllung gehen, der sich jedoch schnell in einen Alptraum wandelt. Enttäuscht von seiner Ehefrau lässt Gottfrid seine Frustration an Thorwald aus, der dem nichts entgegenzusetzen hat. Einzig und allein seiner Tochter Katharina widmet Gottfrid seine ganze Aufmerksamkeit. Dies mündet schlussendlich in einer Katastrophe. Doch wie gehören diese zwei so völlig unterschiedlichen Geschichten zusammen?   Diese Frage stellt man sich in dem atmosphärisch dicht erzählten Kriminalroman fast die komplette Zeit. Erst ganz zum Schluss präsentiert Viveca Sten die Zusammenhänge, die absolut schlüssig und nachvollziehbar dargestellt werden. Die Story entwickelt sich sehr wendungsreich und rätselhaft, die Spannung hält sich mehr im Hintergrund, ist aber dennoch ständig zugegen.   Viveca Sten legt klar den Schwerpunkt auf ausgefeilte Charaktere und eine vielschichtige Geschichte, die durch die düstere, bedrückende Stimmung des Buches perfekt vermittelt wird. Hinzu kommt, dass man problemlos den vorliegenden dritten Band lesen kann, ohne vorher die beiden anderen Bücher schon zu kennen.   Fazit: Atmosphärisch dicht erzählter Krimi mit facettenreich angelegten Charakteren und einer wohldurchdachten, rätselhaften Story.

    Mehr
  • Ein schöner skandinavischer Krimi

    Die Toten von Sandhamn

    melli.die.zahnfee

    26. July 2015 um 20:26

    Nora trennt sich von ihrem Mann und zieht nach Sandhamn, Dort ist ein Mädchen verschwunden. Gleichzeitig erfährt der Leser eine Geschichte über Thorwald und sein Leben um 1920. Der erfahrene Krimileser weiß natürlich , dass es einen Zusammenhang geben muß, doch ist dieses Buch so spannend geschrieben , das die Rückblenden sich wunderbar in das Gesamtbild und die Geschichte einfügen. Ich fand die Mischung aus privaten Problemen der Ermittler und Nora nicht zuviel oder zu aufdringlich, es hat gut zum Plot gepasst. Anders als bei vielen skandinavischen Krimis konnte ich mich geografisch ganz gut zurecht finden, obwohl man Orte und Straßennamen nicht übersetzen kann. Insgesamt fand ich die Übersetzung sehr gelungen. Ich fand dieses Buch so gut, dass ich mir direkt den Vorgänger auf den Nachttisch gelegt habe...

    Mehr
  • Kriminalfall gerät komplett ins Hintertreffen

    Die Toten von Sandhamn

    marcelloD

    27. May 2015 um 16:18

    "Die Toten von Sandhamn" ist bereits der dritte Fall, den Thomas Andreasson und seinen Kollegen auf der schwedischen Insel Sandhamn lösen müssen. Im November verschwindet eine junge Frau. Da sich schon nach wenigen Wochen keine neuen Ergebnisse mehr zeigen, werden die Ermittlungen eingestellt. Im darauffolgenden Februar zieht Nora, Thomas Schulfreundin, mit den Kindern in ihr Feriendomizil auf Sandhamn, da sie über die Affäre ihres Mannes erfahren hat. Beim Spielen im Wald entdecken ihre Söhne einen Sack mit Leichenteilen. Sind das die sterblichen Überreste des Mädchens, das Ende letzten Jahres verschwand? Zunächst fand ich es gut, dass die Ermittlungen mal auf eine andere Jahreszeit verschoben wurden. Im Sommer sind zwar mehr Leute auf der Insel, aber die Ermittlungen blieben ständig stecken, weil jeder im Urlaub ist. Diese Ausflüchte gab es hier nicht und dennoch hatte ich das Gefühl, dass die reinen Ermittlungen noch weiter zurückgeschraubt wurden. Der Fall an sich war zudem auch sehr lahm. Mit dem Verschwinden eines Mädchens, dessen Leichenteile Monate später auftauchen, war eigentlich eine gute Idee dabei, aber die ganze Auflösung dahinter war langatmig, überhaupt nicht spektakulär, echt zum gähnen! Wesentlich mehr Erzählzeit nehmen mal wieder die privaten Angelegenheiten von Thomas und Nora ein. Überraschenderweise fand ich das gar nicht so schlecht, weil sich bei beiden entscheidende Dinge ereigneten, die die Geschehnisse vielleicht wirklich mal voran bringen. Diesmal hat mich auch die Rolle von Nora nicht so sehr gestört. Zwar ist sie immer noch offiziell in die Ermittlungen eingebunden (was absolut lächerlich ist, weil ich echt nicht weiß, warum sie ohne diese Aufgabe soviel Raum einnimmt!), aber ihre Kinder finden die Leichenteile und sie gibt schließlich den entscheidenden Hinweis. Dabei zeigt sie sich auch wirklich analytisch und logisch denkend, was umso mehr bestätigt, dass sie vielleicht wirklich von der Autorin in der Ermittlerrolle gesteckt werden sollte. So langweilig auch der Fall war und so sehr "Krimi" für diesen Teil als unpassend erscheint (es gibt wirklich kum konkrete Ermittlungen), so sehr gefiel mir doch, dass einer der beiden Protagonisten in die Bedrouille geriet. Im ersten Teil war dies Nora, der zweite enttäuschte in dieser Hinsicht mit dem Nervenkitzel, und nun war Thomas dran. Und es gibt am Ende sogar tatsächlich einen Cliffhanger, der von seiner Anlage her wirklich vielversprechend ist. Ich werde das Gefühl nicht los, dass "Die Toten von Sandhamn" ein Zwischenband ist, der auf etwas großes zusteuert. Der langweilige Fall wurde durch entscheidende Entwicklungen im Privatleben von Nora und Thomas größtenteils ausgemerzt. Das Ende verläuft bis auf die Entlarvung des Täters spannend und bietet mit einem Cliffhanger echt einen Höhepunkt. Nun bin ich echt gespannt, wie sich diese Entwicklungen auf den vierten Teil auswirken. Dieser Band bleibt abermals bei nur drei Sternen stehen (denn der Lesefluss ist wie immer perfekt gelungen und auch der ganze Schreibstil ist sehr angenehm), aber ich gebe die Hoffnung für diese Reihe nicht auf!

    Mehr
  • Toller Lesestoff für Krimifans!

    Die Toten von Sandhamn

    roterrabe

    14. October 2014 um 10:13

    Auch Viveca Stens dritter Krimi mit dem sympathischen Ermittler Thomas Andreasson ist ein voller Erfolg. Nora Linde, eine gute Freundin von Thomas, erfährt per Zufall, dass ihr Mann Henrik sie betrügt. Wütend will Nora ihn nie wiedersehen und fährt kurzerhand mit ihren beiden Jungen Adam und Simon auf Sandhamn, wo sie die Winterferien verbringen wollen. Beim Spielen entdecken Noras Söhne einen abgetrennten Arm. Von Nora alarmiert begibt sich Thomas Andreasson gemeinsam mit seiner Kollegin Margit auf die Ferieninsel Sandhamn. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei dem Leichenteil um den Arm eines jungen Mädchens handelt, das vergangenen Herbst auf der Insel spurlos verschwand. Ihr Name war Lina Rosén. 100 Jahre zuvor lebte auf Sandhamn ein Junge namens Thorwald, der von seinem Vater immer wieder schwer misshandelt wurde. In Zwischensequenzen erfährt der Leser nach und nach die Geschichte von Thorwalds Leben, den Misshandlungen des Vaters, der Unfähigkeit der Mutter, ihren Sohn zu schützen. Anfangs sind die beiden Handlungsstränge - das Sandhamn der Gegenwart und die Ereignisse vor knapp 100 Jahren - für den Leser leicht verwirrend und fordern dessen konzentrierte Aufmerksamkeit. Aber im Laufe der Geschichte spinnt die Autorin die beiden Handlungen immer enger, bis schließlich Nora wieder einmal aufs Neue mit einer Mischung aus Zufall und Verstand Thomas Ermittlungen einen entscheidenden Hinweis liefert, der dazu führt, den Täter zu entlarven. "Die Toten von Sandhamn" ist ein mehr als passender Titel für das vorliegende Buch. Gerade die Geschichte Thorwalds und das Leben, wie es vor 100 Jahren auf der idyllischen Schäreninsel Sandhamn war, machen das Buch zu dem was es ist: Nämlich meiner Meinung nach der bisher beste Krimi von Viveca Sten. Ein Buch, mit dem wohl jeder Krimiliebhaber voll auf seine Kosten kommt.

    Mehr
  • super

    Die Toten von Sandhamn

    harakiri

    01. October 2014 um 15:24

    Schon allein das Cover hat 5 Sterne verdient. Die Landschaftsaufnahme wirkt so richtig stimmig. Wobei: das Buch spielt eher im Winter, da hätte es auch eine Winterimpression sein dürfen. Ein Mädchen verschwindet spurlos, eine Frau kommt hinter die Affäre ihres Mannes und verlässt ihn, ein kleiner Junge wird von seinem Vater nicht geliebt, nur misshandelt. Viveca Sten greift hier allerlei Fäden auf, ohne diese zu verheddern. Parallel laufen die zwei Handlungen in der Gegenwart und die in der Vergangenheit ohne dass es störend wirkt. Der Leser bekommt von der Vergangenheit immer nur kleine Häppchen präsentiert und grübelt das gesamte Buch über wie wohl die beiden Handlungen zusammenführen. Meisterhaft gelingt es der Autorin, die beiden Handlungen am Ende aufzuklären. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr schnell. Eigentlich schade, weil es so gut ist. Man hätte gern noch mehr gelesen. Die Charaktere sind liebenswert und sympatisch, jedenfalls die meisten, die Handlung ist stimmig und in sich abgeschlossen. Das Leben auf den Schären jetzt und vor 100 Jahren wird so lebendig dargestellt, dass es richtig Spaß macht, das Buch zu lesen. Wer viele blutige Einzelheiten oder einen Serienmörder erwartet ist bei der Autorin falsch, wer schöne, stimmige, ruhige Krimis mit genau der richtigen Spannung erwartet - dem sei die Autorin wärmstens ans Herz gelegt.

    Mehr
  • DIe Toten von Sandhamn

    Die Toten von Sandhamn

    Norskehex

    29. September 2014 um 15:44

    Im bitterkalten Winter 2007 (der war nicht so kalt, aber sonst hätte die Story nicht funktioniert) erfährt die Juristin Nora Linde auf einer Veranstaltung im Krankenhaus, in dem ihr Mann Henrik arbeitet, dass dieser sie mit einer Krankenschwester (Vorsicht, Klischeealarm) betrügt und verbringt die Ferien mit ihren beiden Kindern auf der Insel Sandhamn, wo sie ein Häuschen besitzt. Während Nora sich über ihre Zukunft klar werden will, finden ihre Söhne beim Spielen den abgetrennten Arm eines Mädchens. Daraufhin beginnen die Ermittlungen der Polizei, die Noras bester Freund, Thomas Andreasson, leitet. Dieser beginnt wieder zarte Bande zu seiner Ex-Frau Pernilla zu knüpfen, nachdem sie aus Göteborg zurück nach Stockholm gezogen ist. Zusammen mit seiner Partnerin und einer großen Anzahl an Polizisten versucht Thomas den Fall zu lösen, doch der Rest der Leiche des Mädchens bleibt verschwunden. Verdächtige gibt´s natürlich viele und der Vielversprechendste, ein junger Mann, der ein Verhältnis zur toten Lina gehabt hatte und außerdem als gewalttätig bekannt ist, lässt sich nicht in die Karten schauen.  Nora macht unterdessen im geerbten Haus ihrer Tante die Entdeckung einiger alter Tagebücher mit einer traurigen Liebesgeschichte aus den 1920er Jahren. Erst spät wird ihr klar, dass diese Geschichte die Lösung des Falles um Lina birgt. Doch da ist es schon fast zu spät und es kommt zu einem weiteren Todesfall. Der Fall kann zwar gelöst werden, doch das Buch endet mit einem ziemlich tragischen Cliffhanger, sodass man gespannt ist wie es im nächsten Band weitergeht.  Viveca Sten verbindet eine Geschichte über das harte Inselleben aus den 1920ern mit einem Mordfall von heute. Denn erst spät wird klar, dass in den Ereignissen von damals die Gründe für den Mord von heute liegen. Das Buch liest sich flüssig und ist gut durchkomponiert, sodass man es gerne weiterliest und nicht Gefahr läuft es wegen Langeweile wegzulegen. Ab und zu fand ich die Gedanken Noras um ihre Zukunft und ihre Überlegungen wie ihr Leben ohne ihren Mann weitergehen werde, etwas anstrengend, aber alles in allem passen Noras private Probleme schon in die Geschichte hinein. Kein übermäßig spannender Schweden - Krimi, aber einer, der sich gut liest.  Ist auch nicht so blutrünstig und krass wie viele andere skandinavischen Krimiromane. 

    Mehr
  • Sehr spannend

    Die Toten von Sandhamn

    LiesaB

    Die Toten von Sandhamn ist der dritte Fall von Thomas Andreasson, der wieder auf der Insel Sandhamn spielt. Diesmal erleben wir diese schwedische Insel im Winter, welcher eine ganz besondere Athmosphäre mit sich bringt. Im Mittelpunkt steht Thorwald, der zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts lebt und leidet und ein neuer Mordfall, begangen an einem jungen Mädchen zu Beginn dieses Jahrhunderts. Interessant ist die Lebensweise vor 100 Jahren. Die Autorin hat genau recherchiert und wir bekommen einen Einblick in das Leben zur damaligen Zeit. Gleichzeitig entwickeln sich die Protagonisten Thomas und Nora weiter. Mit diesem dritten Fall hat Viveca Sten den bis dahin spannendsten Krimi geschrieben. Klare Leseempfehlung.

    Mehr
    • 2

    Floh

    04. August 2014 um 03:44
  • Idyllischer Schärengarten?

    Die Toten von Sandhamn

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 14:07

    In der Nacht zum 4. November 2006 verschwindet die junge Lina Rosén spurlos. Eine groß angelegte Suche bringt für Thomas Andreasson und seine Kollegen der Polizei Nacka keine Ergebnisse, denn durch einen schweren Sturm sind alle möglichen Spuren weggespült. Aufgrund einer Andeutung von Linas besten Freundin, wird schließlich ein Selbstmord vermutet und die Suche eingestellt.  Als die Söhne von Nora Linde, Thomas' engster Freundin, die die Winterferien auf der Schäreninsel verbringen, im Wald einen grausamen Fund machen, wird schnell klar, dass es sich bei Linas Verschwinden um ein grausames Verbrechen handelt.  Viveca Sten hat mit Thomas Andreassons drittem Fall einen äußerst packenden Krimi geschrieben. Die Autorin baut ihren Krimi in zwei Handlungsstränge auf. Zum einen die Geschehnisse um Lina Rosén in der Gegenwart und zum anderen das Leben von Thorwald um 1920. Die beiden Stränge wechseln sich immer wieder ab und verweben sich geschickt zu einem stimmigen Ganzen. Frau Sten beschreibt zwar die Schäreninsel und die Protagonisten der Geschichte sehr genau, doch deutet die Autorin den Zustand des Fundes nur an, wodurch die Fantasie des Lesers angeregt wird. Der ganze Stil dieses Krimis gefiel mir sehr, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.  Dies war mein erstes Buch über Ermittler Thomas Andreasson, jedoch konnte ich dadurch keine Beeinträchtigung beim Verständnis feststellen. Zwar werden einige male kurz Geschehnisse aus der Vergangenheit von Thomas und Nora angerissen, doch kann man das Buch auch sehr gut ohne die vorherige Lektüre der anderen Bände lesen.  Das Cover, dessen Bild ein Holzhäuschen auf einer Schäreninsel ziert, passt perfekt zur Geschichte über den scheinbar idyllischen Schärengarten. Fazit: Ein packender Krimi über eine Tragödie, die vor über 100 Jahren im Schwedischen Schärengarten ihren Anfang nahm. Eine großartige Lektüre für alle Krimi- und Schwedenfans. Und ab sofort einer meiner Favoriten. Absolute Leseempfehlung von mir!

    Mehr
  • Stark!!!

    Die Toten von Sandhamn

    Schuemel

    02. February 2014 um 11:08

    Absolut starkes Buch, das nicht nur ein Krimi ist, denn es erzählt ausführlich die jeweiligen Geschichten der Haupt-Charaktere. Das hat mir - neben der Krimihandlung - besonders gut daran gefallen.

  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks