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DieBuchkolumnistin

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Kriminell gute Unterhaltung aus dem Norden: "Mörderische Schärennächte" von Viveca Sten - Thomas Andreasson ermittelt wieder:
Der letzte Fall hätte ihn fast das Leben gekostet, doch Thomas Andreasson kehrt zurück auf die Polizeistation in Nacka. Sein erster Fall nach langer Krankheit scheint eindeutig zu sein: Markus Nielsen wird erhängt in seinem Zimmer aufgefunden, und er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen.
An einem kalten Septembertag wird der Student Markus Nielsen tot in seiner Wohnung in Nacka aufgefunden. Er hängt an einem Seil, das an der Deckenlampe befestigt wurde, und er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Doch seine Mutter ist überzeugt, dass er ermordet wurde, und bittet die Polizei in Nacka, den Fall nicht zu den Akten zu legen. Auf der Wache ist die Situation angespannt, denn fast ein halbes Jahr nach seinem schweren Unfall ist Thomas endlich wieder im Dienst, doch es fällt ihm schwer, wieder Fuß zu fassen. Die Ermittlungen der Polizei führen zur Militärbasis auf der Insel Korsö, gleich neben Sandhamn gelegen. Nora Linde, Thomas’ Freundin aus Kindertagen, versucht mehr über das Militärlager herauszufinden, das den Küstenjägern jahrzehntelang als Standort diente. Gibt es etwas in der Vergangenheit, das nicht herauskommen soll?
Leseprobe

Noch mag der Frühling Deutschland nicht ganz erreicht haben - das passt aber wunderbar zum neuen Kriminalfall von Ermittler Thomas Andreasson aus dem kalten Norden: "Mörderische Schärennächte"Wir laden alle Liebhaber spannender Literatur ganz herzlich zu unserer Leserunde ein -zusammen mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch vergeben wir 25 Exemplare. Wenn Ihr Lust und Zeit habt, mitzulesen, zu diskutieren und innerhalb der nächsten 2-4 Wochen eine Rezension zu schreiben, dann freuen wir uns auf Eure Bewerbung bis einschl. 17. April 2013!

Autor: Viveca Sten
Buch: Mörderische Schärennächte

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Buch klingt total spannend und ich liiiiebe spannende Bücher, deswegen würde ich mich wahnsinnig doll freuen, wenn ich dieses Buch gewinnen würde und mit anderen darüber diskutieren könnte.

unclethom

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das klingt gut und so möchte ich mich gerne um eines der Exemplare bewerben.

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wunderbar79

vor 4 Jahren

Teil 4 - Kapitel 60-Ende
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Den vierten Abschnitt habe ich nun in einem Lesen durch und bin ganz erfreut, daß die Geschichte noch so an Tempo aufgenommen hat!
Fast zu spät - viele hätten das Buch vielleicht schon weggelegt - wird es nun auf den letzten Drücken nun doch noch spannend.
Der plot twist, daß keiner der eigentlichen Verdächtigen der Täter ist, sondern nur am Rande der Ermittlungen zu Tag getreten ist, gefällt mir gut, wenn auch zu erwarten war, daß es eine persönliche Sache, Rache, ist, die zu solchen Morden führt.

Thomas ist mit bis zum Schluß sympathisch, ich lese seine Szenen gerne, bei Nora tue ich mir eher schwer, sie ist so mit ihrer Innensicht beschäftigt und lamentiert mir zuviel. Scheidung ist kein schönes Thema, aber heutzutage auch keine ungewöhnliche Wendung einer Beziehung und wir mir zu sehr dramatisiert. Nora ist passiv, wehleidig und sollte sich viel mehr gönnen und trauen - muß unbedingt die ersten Bücher lesen um zu erfahren, ob sie die moderne, kluge Frau ist, die ich hinter dieser Figur vermute.

Rezi wird wohl gut ausfallen!

Francine

vor 4 Jahren

Teil 3 - Kapitel 35-59

So, fertig gelesen und nicht wirklich an die Kapitelvorgabe gehalten... egal, es war soooo spannend!! ;)

Die Spannung baut sich immer mehr auf und ich bin gerade wild am Rätseln, wer nun wo und wie schuldig sein könnte.... ich habe so eine Vermutung, aber mein Verstand sagt mir, dass ich noch nicht ganz richtig liege. Mir geht es gerade genauso wie Thomas Andreasson.... Ah! Ich muss gleich weiterlesen! Ich will unbedingt wissen, wer jetzt hinter allem steckt!!
Ein toller Kriminalroman!!! Einfach klasse!!! Ich habe meinen Einstieg in die Krimiwelt mit diesem Buch wiedergewonnen! Ich bin so happy!!! ;)

Francine

vor 4 Jahren

Teil 4 - Kapitel 60-Ende

Der Hammer dieses Buch!! Ich habe es bis nachts um 02:00 Uhr gelesen! Wenn ich es weg gelegt hätte, hätte ich nur schwer einschlafen können... also einfach fertig gelesen! :)

Auf den letzten Seiten habe ich schon geahnt, wer die Morde begangen hat. Aber mitten im Buch, als die beiden Ermittler auf diese Frau in der Apotheke stoßen, hätte ich nicht damit gerechnet, dass sie hinter allem steckt! Wow! Mein Einstieg in die Krimiwelt ist somit geebnet! Danke, Frau Sten!!! :D Der nächste wird wahrscheinlich (bald) "Stirb, mein Prinz" sein... (nur so nebenbei)

Meine Rezension zu "Mörderische Schärennächte" wird demnächst folgen! Den Link poste ich hier dann noch, wenn es soweit ist.

AndreaMartini

vor 4 Jahren

Teil 1 - Kapitel 1-19
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Dies ist mein erster Roman von Viveca Sten. Den Ermittler Thomas Andreasson kannte ich bisher nicht, aber gleich in den ersten Kapiteln erfährt man seine persönliche Geschichte, von seinem Einbrechen im Eis vor Sandhamn, was ihm eine lange Phase der Krankheit beschert hat, der Verlust des Kindes und die Scheidung von Pernilla, mit der er nun wieder zusammen ist seit seinem Unfall, von ihrer neuen Schwangerschaft.

Der Einstieg gelingt mühelos und ich ertappe mich dabei, wie ich die Landschaftsbeschreibungen mit meinen Erinnerungen verknüpfe, weil ich Stockholm und die vorgelagerten Schären vom Segeln her kenne. Dort ein Haus mit Blick aufs Meer zu haben, wäre sicherlich erstrebenswert. (Obwohl es bei der Größe vieler Schäreninseln fast schwer ist, keinen Meerblick zu haben ;-))

Die Figuren kommen glaubwürdig herüber, sowohl Ermittler als auch Zeugen. Ein erhängter Psychologiestudent, ein MS-Kranker ertrunken in der Badewanne, den eben jener Psychologiestudent kurz zuvor noch besucht hatte. Wenn es da mal keinen Zusammenhang gibt. Natürlich gibt es einen, sonst gäbe es das Buch nicht.

Dazwischen immer wieder Tagebucheintragungen eines Kadetten der "Küstenjäger", der den harten Alltag der Ausbildung beschreibt. Was er berichtet, erinnert mich an ein amerikanisches Boot-Camp. Gnadenlos, hart, jeder wird aussortiert, der sich auch nur die geringste Schwäche leistet.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

AndreaMartini

vor 4 Jahren

Teil 2 - Kapitel 20-34
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Inzwischen gibt es mehr Tote und die Ermittlung nimmt Fahrt auf und man ahnt, wie alles zusammenhängen könnte. Als Leser erfahre ich einiges über die persönliche Geschichte des Ermittlers, allerdings lässt mich die Figur etwas ratlos zurück. Ich werde nicht richtig warm mit Herrn Andreasson, bei allem Unbill, den er zu erleiden hatte. Ich hätte mir mehr Einblick in sein Seelen- und Gedankenleben gewünscht, um mehr mitfühlen zu können.

Die Story selbst ist spannend, wenn auch bisweilen etwas unspannend erzählt, zu oft werden Nebensächlichkeiten erklärt, auf die man hätte verzichten können.

Viel mehr als die Ermittlung selbst interessieren mich die "Tagebucheinträge". Anzunehmen, dass der Schreiber direkt in die aktuellen Mordfälle verwickelt ist. Die Brutalität des betreffenden Ausbilders lässt mich hoffen und wünschen, dass die Autorin damit maßlos übertrieben hat und solche Praktiken nicht in der wirklichen Küstenjägerausbildung angewendet wurden.
Ein wenig stört mich die Überschrift "Tagebucheintrag", handelt es sich doch mehr um szenisch erzählte Begebenheiten aus der Sicht dieser (noch nicht namentlich bekannten) Figur.

Wie sich Nora mit ihren Entdeckungen auf Sandhamn in das Geschehen einfügt, bleibt abzuwarten. Ich nehme nicht an, dass sie nur als Zuträgerin für den Kommissar dient, dem sie die Erlebnisse des alten Nachbarn weitererzählt ...

AndreaMartini

vor 4 Jahren

Teil 3 - Kapitel 35-59
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@santina:

Mit dem Unfall ging es mir beim Lesen genauso. Ich habe mich gefragt, warum Thomas schon wieder eine lebensbedrohliche Situation erfahren muss, wenn er sie übergeht wie einen lästigen Schnupfen, als sei nichts passiert. Auf seine ohnehin reichlich unbeteiligt erscheinende emotionale Situation hatte das überhaupt keine Auswirkung. Es brauchte nur etwas, das ihn aufhält. Da hätte für meinen Geschmack eine Reifenpanne völlig ausgereicht.

Dass Cronwall irgendwann noch eine Rolle spielen würde, war mir klar. Wozu ihn sonst am Anfang benennen?

Mit der Sympathie für Thomas ist es bei mir allerdings nicht so weit her. In weiten Strecken des Buches erfahre ich über seine Emotionen nur die wenigen Dinge, die er sagt, oder was andere an ihm entdecken. Vermutlich ist auch deshalb die Szene bei der Ultraschalluntersuchung aus Pernillas Perspektive geschrieben. Erst ganz am Schluss, auf der Klippe, entdecke ich bei Thomas so etwas wie emotionale Beteiligung. Aber das gehört schon nicht mehr hierher.

AndreaMartini

vor 4 Jahren

Teil 4 - Kapitel 60-Ende

Die letzten beiden Leseabschnitte habe ich fast in einem Rutsch bewältigt. Nun wissen wir, wer die Tagebücher geschrieben hat und was es mit der "schwangeren" Apothekerin auf sich hat. Am Ende gibt es noch einmal eine richtig spannende und nervenkitzlige Stelle, als Thomas im aufziehenden Sturm mit dem Boot losbraust, um nach Korsö zu fahren. Schon wieder eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod. Eine Grenzlinie, auf er er allzu oft zu wandern scheint.

Die Szenen um Nora und ihre Familie haben mir besonders gut gefallen, auch wenn sie nur am Rande zur Geschichte beitragen. Nora ist die einzige Figur in dem Buch, die mit all ihren Gefühlslagen dargestellt wird, auch wenn sie manchmal nicht schlüssig handelt/spricht. Erst findet sie es noch ganz ok, dass Henrik seine Neue zu Simons Geburtstag mitgebracht hat, als Adam das dann komplett daneben findet, schwingt sie um und schnauzt Henrik deswegen an. Das passt nicht so recht, wie ich finden. Dennoch ist Nora in meinen Augen die charakterlich am besten ausgearbeitete Figur in diesem Roman.

Mit der Auflösung kann ich mich gut anfreunden. Es passt alles, alle losen Fäden sind am Ende verknüpft und ich weiß, wie alles zusammenhängt. Bestürzt hat mich, dass die Vorgänge in der Küstenjäger-Ausbildung teilweise den Tatsachen entsprechen. Die Versicherung, dass solche Dinge heutzutage ausgeschlossen seine, beruhigt mich kein bisschen. In den abgeschotteten Lagern jedweden Militärs sind Demütigungen, Machtgehabe und unangemessene Brutalität niemals auszuschließen, denke ich, allein schon durch die Persönlichkeit vieler Menschen, die sich diesen "Karriereweg" aussuchen. Wie dem auch sei, mich hat es schockiert und meine skeptische Haltung dem Militär gegenüber gefestigt ;-)

Ich werde das Buch noch mal von vorn bis hinten durchblättern und irgendwann meine Rezension dazu schreiben. Insgesamt hat mich der Krimi gut unterhalten, wenn ich mir auch mehr Landschaft gewünscht hätte, ein Wiedersehen mit dem Stockholmer Schärengarten auf dem Sofa. Aber schließlich las ich einen Krimi und keinen Reiseführer.

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