Viveca Sten Tödlicher Mittsommer

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Inhaltsangabe zu „Tödlicher Mittsommer“ von Viveca Sten

Der spannende sommerhelle Krimi aus Schweden Es ist ein heißer Julimorgen auf Sandhamn im Stockholmer Schärengarten. Eine männliche Leiche liegt angespült am Weststrand der Insel.   Als eine gute Woche später nicht weit davon entfernt eine brutal ermordete Frau aufgefunden wird, muss sich Thomas Andreasson von der Polizeidienststelle Nacka des Falls annehmen.   Anhaltspunkte gibt es kaum. Was verband die Toten mit Sandhamn? Welche Geheimnisse verbergen sich in dem kleinen Ort? Gequält vom Verlust seiner neugeborenen Tochter und von einer zerbrochenen Ehe stürzt Thomas sich in die Ermittlung. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie die Sommermonate auf der Insel verbringt.   Ein Mörder geht um in der Ferienidylle, und der Druck auf die Polizei wächst. Thomas Andreasson muss den Täter finden, bevor noch ein Mensch stirbt …  

Nicht 100% mein Fall, aber dennoch fand ich es zum Schluss super spannend. Fall 2 werde ich auch jeden Fall noch lesen.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Spannendes und überraschendes Ende eines tollen Krimis! Ich habe Lust auf Urlaub auf Sandhamn bekommen!

— Leo_liest
Leo_liest

Überraschende Auflösung

— Aglaya
Aglaya

Der erste Teil des Ermittlerteams Thomas und Nora. Spannend, gut gestrickt und verblüffend mörderisch!

— kassandra1010
kassandra1010

Solider Schwedenkrimi

— dowi333
dowi333

Zwar eine Krimigeschichte, aber die noch nicht mal ermittelnde Protagonistin Nora wird zum Mittelpunkt des Geschehens, dadurch langatmig.

— marcelloD
marcelloD

Beschaulich, recht sympathisch. Aber literarisch nicht der große Wurf. Da gibt es bessere Schweden-Krimis.

— rumble-bee
rumble-bee

Ein bisschen viel Privatleben, aber solider Krimi

— gesil
gesil

Spannend, gut geschrieben, mit den Hauptfiguren nimmt man Anteil. Am interessanten ist der schwedische Schärengarten + seine Bewohner.

— mistellor
mistellor

Manchmal etwas vorhersehbar, aber durchaus unterhaltsam.

— angi_stumpf
angi_stumpf

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  • Vorbei mit der Ferienidylle

    Tödlicher Mittsommer
    Daphne1962

    Daphne1962

    22. February 2017 um 13:40

    Normalerweise ist es doch sehr idyllisch in Schwedens Schärengarten. Die Inseln liegen so ruhig und die Sommergäste strömen in Scharen auf die Inseln. So auch nach Sandhamn, wo auch Nora mit ihrem Mann und den beiden Söhnen lebt.  Allerdings wurde eine Leiche angespült, die sich in einem Netz verfangen hatte. Thomas Andreasson und sein Team sind der Meinung es muss sich um einen  tragischen Unfall handeln. Es kann sich auch keiner erklären, was er dort  in der Gegend zu tun hatte. Er muss von einer Fähre gestürzt sein. Nun beginnen auch die Ferien und die Polizei ist in Stockholm recht unterbesetzt.  Der Tote hatte nur noch eine Cousine, die gerade von einem 3-monatigen Ferienjob aus Griechenland heimgekehrt ist. Als nur wenige Tage später ein weiterer Mord  auf der Insel Sandhamn geschieht, ist es mit der Ferienidylle vorbei. Die Presse überschlägt sich und die Feriengäste bekommen es mit der Angst zu tun.  Akribische Kleinarbeit ist nun gefragt. Aber mit Unterbesetzung ist das schwer zu bewältigen. Da passt es gut, das auch Nora ein wenig recherchiert und auf  ein paar Ungereimtheiten stößt. Ihr bester Freund Thomas Andreasson kann  jede Hilfe gebrauchen.  Ich fand diesen Teil der Krimireihe von Viveca Sten ganz nett, allerdings hat mir der  Nachfolgeband besser gefallen. Denn hier ging es mir schon zu viel um die Belange und  Probleme von Nora und ihrem Doktor Hendrik, der sich doch die meiste Zeit aus dem Familienleben stielt. Ich werde mir aber auch noch Band 3 besorgen. Denn eigentlich interessiert es mich, wie sich das Leben dort weiter entwickelt.

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  • Nicht übel, aber auch kein Top....

    Tödlicher Mittsommer
    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    31. December 2016 um 20:33

    Titel: Tödlicher Mittsommer Autor: Viveca Sten Reihe: Thomas Andreasson #1 Verlag: Kiepenheuer & Witsch Genre: Krimi/Schweden Seitenanzahl: 378 Er war betrunken und verschwitzt nach draußen an Deck gewankt, um sich abzukühlen, und hatte das Gleichgewicht verloren, genau wie der Polizist gesagt hatte. Ein reiner Unfall. Kicki merkte, wie ihr wieder die Tränen in die Augen stiegen. Armer Krister. Keine Ordnung im Leben, keine Ordnung im Tod. Genau wie seine Mutter. //S.51// Klappentext: Der spannende sommerhelle Krimi aus Schweden Es ist ein heißer Julimorgen auf Sandhamn im Stockholmer Schärengarten. Eine männliche Leiche liegt angespült am Weststrand der Insel. Als eine gute Woche später nicht weit davon entfernt eine brutal ermordete Frau aufgefunden wird, muss sich Thomas Andreasson von der Polizeidienststelle Nacka des Falls annehmen. Anhaltspunkte gibt es kaum. Was verband die Toten mit Sandhamn? Welche Geheimnisse verbergen sich in dem kleinen Ort? Gequält vom Verlust seiner neugeborenen Tochter und von einer zerbrochenen Ehe stürzt Thomas sich in die Ermittlung. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie die Sommermonate auf der Insel verbringt. Ein Mörder geht um in der Ferienidylle, und der Druck auf die Polizei wächst. Thomas Andreasson muss den Täter finden, bevor noch ein Mensch stirbt … Cover: Das finde ich ganz passend. Es zeigt einen Steg und ein Bott, was zum Thema Schäreninseln und Schweden echt gut passt. Ich mag es, weil es nicht überladen ist, sondern ruhig wirkt. Meine Meinung: Ich bin wahrlich kein großer Krimileser, aber ab und zu habe ich auch mal Lust zu einem. Diesen hier habe ich im Rahmen des KiWi Gewinnspiels bei LB gewonnen. Die ersten 2, die ich bisher aus diesem Paket gelesen habe, gefielen mir gar nicht...aber "Tödlicher Mittsommer" fand ich gesamt gesehen ganz gut...kein Highlight, aber gut lesbar. Es ist kein Krimi, der einen 100% fesselt und mir gab es auch zuviele Nebenhandlungen, die zwar am Ende einen Sinn ergeben, ich in dem Moment aber einfach nicht interessierten. Zumal das Privatleben des Ermittlers mir jetzt auch nicht zusagte. Mir wurde das ganze Drama etwas zu breit getreten und auch wenn es einen schon emotional mitnimmt, hätte das alles etwas weniger gewichtig sein dürfen. Meiner Meinung nach dümpelt das Ganze doch etwas zu sehr vor sich hin, auch wenn es später einen zweiten Mordfall gab. Aber das Ende...Spannung pur...das gefiel mir beim Buch doch echt am Besten, zumal ich den Täter logisch nachvollziehen kann und es ein vernünftiges Tatmotiv gab. Diese zwei Dinge sind mir bei einem Krimi immer noch am Wichtigsten, denn was bringt mir Spannung und so, wenn ich nicht kapiere, warum diese Person der Täter ist und was sein Motiv ist ?.....Nichts... Die Charaktere hatten wieder dieses typisch schwedische, was ich bei diesen Krimis echt mag und dieses Mal konnte ich sogar den Ermittler leiden. Den Schreibstil fand ich teils ermüdend und teils wirklich spannend. Da ich Band 3 & 5 auch noch besitze und ich den ersten Teil ganz gut fand, werde ich mir bald auch mal Teil 2 zulegen. Bewertung: Nicht in allem überzeugend, aber dennoch fesselte das Ende umso mehr. Von mir gibt es: 3 von 5 Sterne

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  • Unterhaltsam, aber nicht aussergewöhnlich

    Tödlicher Mittsommer
    Aglaya

    Aglaya

    29. June 2016 um 20:17

    Auf Sandhamn wird die Leiche eines Ertrunkenen angespült. Die Polizei glaubt zunächst an einen Unfall, bis es noch weitere Tote gibt… „Tödlicher Mittsommer“ ist der erste Krimi um den Polizisten Thomas Andreasson (ich will ihn immer Thomas Andersson nennen, wie „Neo“ im Film „Matrix“). Neben dem Kriminalfall spielt auch das Privatleben von Thomas und seiner besten Freundin Nora eine grosse Rolle, sodass die eigentlichen Ermittlungen beinahe in den Hintergrund treten. Die beiden Protagonisten Nora und Thomas sind mir beide sympathisch, daher kann ich mir gut vorstellen, auch noch weitere Bücher der Reihe zu lesen, auch wenn der Krimi-Aspekt für meinen Geschmack etwas gar wenig Platz bekommt. Die Insel Sandhamn (Sandö) spielt ebenfalls eine grosse Rolle, sodass „Tödlicher Mittsommer“ klassische Regionalkrimi-Züge aufweist. Leider sind die Figuren etwas gar Klischeehaft gezeichnet, so sind die Protagonisten alle gutaussehend und einigermassen wohlhabend und die Touristen alles laute, lärmige Störenfriede (obwohl: wer in Stockholm lebt und auf den Schären ein Ferienhäuschen hat, ist dort ja eigentlich auch Tourist, oder?) Die Autorin Viveca Sten gibt dem Leser nur wenige Hinweise zum mitraten, die Lösung kommt schlussendlich überraschend, ohne dass man sie mit bisherigem Wissen hätte herleiten können (respektive: der entscheidende Hinweis kommt überraschend. Danach ist eigentliche Lösung sehr vorhersehbar). Der Schreibstil liest sich flüssig, sodass sich der Krimi gut nebenher lesen lässt, auch wenn die Sätze teilweise etwas gar einfach gehalten sind. Im Vergleich zu anderen skandinavischen Autoren schreibt Viveca Sten nicht übermässig düster, sodass auch Leser, die den skandinavischen Krimi eigentlich nicht so mögen, diesem Buch eine Chance geben können. Wer ein atemberaubendes Tempo sucht oder sich beim Lesen ganz auf den Kriminalfall konzentrieren möchte, wird mit „Tödlicher Mittsommer“ nicht glücklich. Wer aber gerne in Gedanken den Sommerurlaub auf den Stockholmer Schären verbringen und sich ganz nebenbei noch mit ein paar Morden befassen möchte, sollte sich dieses Buch mal ansehen.   Mein Fazit Unterhaltsamer, aber nicht aussergewöhnlicher Krimi mit ansprechender Kulisse und Schwerpunkt auf dem „Drumherum“.

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  • Dramatische Störung der Idylle

    Tödlicher Mittsommer
    FinchensBücherecke

    FinchensBücherecke

    19. May 2016 um 13:32

    Autor: Viveca StenVerlag: Kiepenheuer & WitschSeiten: 377ISBN: 978-3-462-04079-9"Das Fischernetz enthielt zwei nackte Füße. An beiden fehlten mehrere Zehen. Kahle Beinknochen ragten aus dem heraus, was von der verschrumpelten, grünlichen Haut noch übrig war." Inhalt Wir befinden uns im beschaulichen Schweden, genauer gesagt auf der Insel Sandhamn im Stockholmer Schärengarten. Hier muss Kommissar Thomas Andreasson sich mit zwei kurz nacheinander aufgefundenen Leichen befassen, wobei die Aufklärung anfangs kompliziert zu sein scheint. Bei dem ersten Opfer, einer männlichen Leiche, die in einem Fischernetz verfangen am Weststrande der Insel angespült wird, geht die Polizei von einem Unfall aus. Doch mit dem Fund einer zweiten Leiche kommt Bewegung in den Fall. Die Bewohner der Insel befürchten das Schlimmste, denn dem Urlaubsparadies, das vom sommerlichen Tourismus abhängig ist, droht ein gewaltiger Imageschaden. Somit glaubt Thomas auch nicht mehr an zufällige Unfälle, sondern an eine Mordserie. Meine Meinung Ich war begeistert von diesem ersten Fall des schwedischen Kommissars Thomas Andreasson. Zwar beginnt die Geschichte schleppend, doch nach den ersten Kapiteln nimmt die Erzählung Fahrt auf. Auch fand ich es richtig gut, dass der Leser etwas über den Kommissar und seine Schicksalsschläge erfährt, mit denen er zu kämpfen hat. Dies macht ihn zu einer Person aus der Mitte der Gesellschaft. Viveca Sten versteht es den Leser in diese traumhafte Idylle der Mittsommernächte zu entführen. Die Mischung aus schwedischer Leichtigkeit macht schlussendlich die Faszination des Krimis aus. Im Leser selbst wird das Verlangen geweckt, auch einmal den Sommer in Sandhamn verbringen zu können. Fazit Der Krimi ist ein Lesegenuss und macht Lust auf mehr. Es ist ein gelungener Auftakt einer Krimireihe um Thomas Andreasson. Somit gebe ich dem Buch 5/5 von Schnecken.

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  • 3 Tote und kein Mörder in Sicht!

    Tödlicher Mittsommer
    kassandra1010

    kassandra1010

    09. May 2016 um 22:00

    Thomas kann das Leid um seine des Kindstodes gestorbenen Tochter nicht ertragen. Seine Ehe scheitert und zu alldem muss er seiner geliebten Wasserschutzpolizei den Rücken kehren und wird nach Stockholm ins Morddezernat versetzt. Sein erster Fall ist die reinste Katastrophe. 3 Tote und kein Mörder in Sicht. Doch er hat nicht mit seiner alten Schulfreundin Nora gerechnet, die den Sommer immer auf der Schäreninsel verbringt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Lösung des Falles.   Leichte Spannung, die sich im Laufe der Zeit noch steigern. Schöne Beschreibung der Insel, die Lust auf einen Besuch machen und eine noch steigerungsfähige Beschreibung der Hauptpersonen.

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  • Mord und Todschlag im schwedischen Schärengarten

    Tödlicher Mittsommer
    dowi333

    dowi333

    03. March 2016 um 20:34

    Als auf Sandhamn, einer kleinen Insel im Schärengarten vor Stockholm, die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden wird, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Unfall handelt. Die Leiche wurde - verstrickt in ein Fischernetz - am Strand angespült. Thomas Andreasson, der kurz vor seinem Urlaub steht, übernimmt den Fall. Die Vorfreude auf den Urlaub wird zusätzlich durch weitere Leichenfunde getrübt. Die Insel, die auf den Tourismus angewiesen ist, steht Kopf, dem Urlaubsparadies droht erheblicher Schaden durch die Todesfälle. Und an Unfälle glaubt mittlerweile niemand mehr. Daneben quält Thomas noch immer der Verlust seiner neugeborenen Tochter, an dem schließlich seine Ehe zerbrochen ist. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie die Sommermonate auf der Insel verbringt. Als Fan skandinavischer Krimis war es mir ein Muss, auch das Debut dieser Reihe in Augenschein zu nehmen. Sicher nicht der beste Krimi, den ich je gelesen habe. Trotzdem kann ich guten Gewissens behaupten, dass sich das Lesen gelohnt hat. Die Kapitel sind kurz; der Spannungsbogen bleibt lange Zeit erhalten. Ein wahrer Pageturner, den man mir nichts dir nichts verschlungen hat. Dabei erfährt man so einiges aus der Vergangenheit des Kommissars. Ich freue mich auf den nächsten Band und hoffe noch viel mehr über die Insel und ihre Bewohner zu erfahren.

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  • Erst spät kommt Spannung auf

    Tödlicher Mittsommer
    marcelloD

    marcelloD

    27. September 2015 um 11:30

    "Tödlicher Mittsommer" behandelt den ersten größeren Fall, dem sich Thomas Andreassons nach dem plötzlichen Kindstod seiner Tochter und nach der Scheidung von seiner Frau annimmt. Auf der Ferieninsel Sandhamn wird die Leiche eines Mannes angespült. Zunächst sind Andreassons und seine Kollegen geneigt, seinen Tod als Unfall abzutun, aber wenige Tage später zieht Nora, die Jugendliebe von Thomas, die Leiche der Cousine des Toten aus dem Wasser und Thomas beginnt an eine Mordserie zu glauben... Der erste Krimi von Viveca Sten hat einen wirklich schleppenden Einstieg. Gerade, weil Thomas und seine Kollegen zunächst glauben, dass der Tote durch einen Unfall ums Leben kam, passiert so ziemlich nichts. Stattdessen wird groß und breit das Leben von Nora, der Jugendliebe Thomas , erzählt. Ihr Urlaubsalltag mit den Kindern, der Mann, der mehr mit seinen Segelregatten beschäftigt ist, als mit irgendetwas anderem. Klar ist das auch interessant, aber gerade am Anfang einer Krimireihe muss man dem Leser schon etwas bieten, damit dieser dran bleibt. Von Thomas Andreassons erfahren wir natürlich auch noch was, aber das ist meinem Geschmack nach fast schon zu wenig, wenn man all die Beschreibungen über Nora betrachtet. Irgendwann dann zu Mitte des Krimis wird es spannend, denn dann beginnt Thomas sogar tatsächlich mit Ermittlungsarbeiten und dennoch werden die meiner Meinung nach viel zu wenig thematisiert und wenn, dann wird das Getane rückblickend für den Leser zusammengefasst und das ist mir für einen Krimi wirklich zu wenig. Auf den letzten 100 Seiten habe ich dagegen nicht mehr so viel zu meckern. Es ist spannend gestaltet, die Auflösung des Falles ist auch gelungen, denn, wer der Täter ist, ist wirklich recht lange im Dunkeln geblieben. Nun muss ich noch ein paar allgemeinere Dinge über "Tod im Schärengarten" kritisieren. Zunächst ist da der Untertitel "Thomas Andreassons erster Fall". Betrachte ich nur diesen Zusatz, dann muss ich mich innerhalb des Krimis ganz schön wundern. Draußen wird Thomas Andreassons als Protagonist angekündigt und innen drin nimmt eigentlich Nora die Hauptrolle ein. Liest man nun aber wieder einen Klappentext, dann wird dort angekündigt, dass es sich bei der Figur der Nora nicht um eine einmalige Sache handelt, nein, stattdessen soll sie wohl auch in den weiteren Krimis der Reihe eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht den Fall zu lösen. Prinzipiell finde ich das ja auch gar nicht schlecht, gerade weil Nora einem richtig vertraut wurde und weil sie eben nicht die typische Kommissarin ist, sondern Juristin. Mein Problem ist da einfach, dass der Untertitel für mich überhaupt nicht stimmt und ganz falsche Erwartungen entstehen lässt, zumal dieser Untertitel bei den bereits erschienenen Nachfolgern ebenfalls beibehalten wurde. Der zweite Kritikpunkt ist die kleine Schrift. Ich bin zwar noch jung und haben deshalb wahrscheinlich noch die geringsten Probleme damit, aber ich hatte schon erhebliche Probleme mich an die Schriftgröße zu gewöhnen und das hat den Einstieg in den Krimi dann auch nicht gerade erleichtert. Da wäre mein Rat an den Verlag, dass doch besser etwas zu vergrößern. Fazit: "Tödlicher Mittsommer" ist okay, mehr aber auch nicht. Die Spannung setzt viel zu spät ein. Vermutlich sind bis zu dem Punkt schon viele Leser abgesprungen. Die beiden Hauptcharaktere sind sympathisch und haben auch private Hintergründe, die noch viel storytechnisches Potenzial beinhalten. Letztlich wurde sich für einen ersten Band einer Reihe aber schon viel zu viel auf das Privatleben von Nora gestürzt und das war einer der Hauptgründe, dass die Handlung nicht in die Gänge kam. Da dies aber der erste Band der Krimireihe um Thomas und Nora ist, sehe ich meine Kritikpunkte noch gelassen, denn wohlmöglich waren die der Tatsache geschuldet, dass es noch mehrere Krimis geben soll. Somit gebe ich gute 3 Sterne!

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  • Emotionen und Mord in der lichten Leichtigkeit des Mittsommers

    Tödlicher Mittsommer
    TochterAlice

    TochterAlice

    11. August 2015 um 13:53

     Die Jugendfreunde Thomas, der ermittelnde Stockholmer Kommissar und Nora, Bankerin, Familienmutter und auf der Schäreninsel, die zur Kulisse des mörderischen Plots wird, bilden den personellen Rahmen in diesem Krimi . Beide haben ihr Päckchen zu tragen: Thomas die durch den Tod seiner kleinen Tochter bedingte Auflösung seiner Familie, Nora den Alltag als Karrierefrau und Mutter, wobei ihr nicht selten ihr Gatte, der fesche Diplomatensohn Henrik, im Weg steht. Der lässt sie gern allein: um mit seinen Kumpels zu segeln und das Glas zu heben - doch auch ihre beruflichen Träume soll Nora sich aus seiner Sicht zugunsten der Familie komplett abschminken. Beide Protagonisten sind auf den Schäreninseln vor Stockholm aufgewachsen und stehen somit am oberen Ende der sozialen Hackordnung. Ganz anders die Opfer: Kicki, eine frustrierte Fünfzigerin, die eher dem unteren sozialen Spektrum zuzuordnen ist, ist offen frustriert. Sie ist alleinstehend, lässt sich seit Jahren in ihrem Job als Croupiere ausbeuten und hat wenig Bezugspersonen: eine der ihr nahestehendsten war bisher ihr Cousin Krister, eine ebenso gestrandete, vom Leben vernachlässigte Persönlichkeit wie sie selbst. Während Kickis dreimonatigem Arbeitsaufenthalt in Griechenland wurde seine Leiche aufgefunden: er liegt im Wasser am Ufer der Schäreninsel. Nun versucht Kicki, eine Geldquelle, die ihnen beiden offenstand, alleine anzuzapfen - ein gefährliches Unterfangen, das auch ihr den Tod bringt. Die Stockholmer Polizei deckt diverse Verbindungen zu Inselbewohnern auf: hier gibt es einen weiteren Todesfall sowie eine Verletzung. Der Leser tappt lange im Dunkel, die Auflösung trifft ihn durchaus überraschend. Der Krimi spielt zwar in der lichten Leichtigkeit schwedischer Mittsommernächte und lässt so Ferienstimmung aufkommen. Allerdings schimmert auch die Düsternis durch - so stehen Thomas und Nora keineswegs nur auf der Sonnenseite des Lebens, sondern haben durchaus Grund, mit ihrem Schicksal zu hadern. Dies ist auch bei anderen Romanfiguren der Fall, auch geht die Autorin ausführlich auf die Vertreter sozial schwacher Schichten ein, hier sind es vor allem Opfer. Ein wenig zu klischeehaft sind die Schilderungen der Autorin, ein bisschen noch fehlt der eigene Stempel, doch ist der Krimi trotzdem ein Lesegenuss, der Fans von Leena Lehtolainen und Helene Tursten begeistern wird. Die Charaktere sind einfühlsam, doch nicht zu detailliert geschildert und auch an Spannung mangelt es nicht. Ich verspreche mir auch von möglichen Folgebänden ausführlichen schwedischen Krimigenuss, langfristig möglicherweise sogar eine neue Lieblingsautorin.

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  • Beschaulicher, sympathischer Schweden-Krimi

    Tödlicher Mittsommer
    rumble-bee

    rumble-bee

    14. March 2015 um 18:33

    Auch mit viel Wohlwollen mag ich nicht mehr als drei Sterne geben. Das steht in diesem Falle bei mir für "solide Unterhaltung", aber - leider - nicht mehr. Dies ist der offensichtlich erste Band einer Reihe, und von daher mag ich der Autorin gerne eingestehen, dass sie die Charaktere und Handlungsstränge noch mehr ausdifferenzieren wird. Was ich hier gelesen habe, hat mich zwar zwei Tage lang flüssig unterhalten, aber literarisch nicht vom Hocker gerissen. Wirklich gut gelungen ist die sommerliche Urlaubsstimmung in den Schären! Ich mache selber häufiger Urlaub auf einer Insel, und kann nur sagen, dass ich vieles wiedererkenne. Die Spannungen zwischen Urlaubern und Einheimischen, die Atmosphäre vor, während und nach der Saison, die Besitzverhältnisse, die "Zugereisten" - alles sehr wahr. Noch dazu die stimmigen Naturschilderungen, und schwups hat das Buch locker einen Stern dafür verdient. Der Kriminalfall an sich verläuft, vor allem im ersten Drittel des Buches, eher behäbig. Erst langsam kommt die Handlung in Fahrt. Auch der Ermittler Thomas Andreasson ist nicht gerade ein Ausbund an kriminalistischer Verve. Letztlich gelangt der Fall erst durch einige Zufälle, und vor allem durch Thomas' Jugendfreundin Nora, zu einer Auflösung. Wirklich geärgert haben mich Nora und Henrik! Hier werden etliche Stereotype aneinander gereiht, dass es nur so kracht. Verhuschte Hausmaus vs. karrieresüchtigem Ehemann. Ich habe Nora oft wirklich nicht verstanden, hätte sie am liebsten geschüttelt! Eine wirkliche Auflösung erfährt dieser Handlungsteil auch nicht. Vielleicht im zweiten Band...? Auch die zart blühende Romanze um Thomas und seine Assistentin Carina ist zwar ganz nett zu lesen, verbleibt aber viel zu sehr im Ungefähren und Süßlichen, als dass sie mich wirklich hätte überzeugen können. Thomas leidet noch unter seiner Scheidung und dem plötzlichen Kindstod seiner Tochter Emily. Hier habe ich aber schon wesentlich überzeugendere Schilderungen gelesen! Alles sehr oberflächlich geschildert von der Autorin, wenig mehr als klischeehafte Worthülsen aus Psychologie-Ratgebern. Schade, hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt mag ich der Reihe durchaus noch eine Chance geben. Im Moment würde ich sagen - Achtungserfolg, aber nicht mehr.

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  • Sandhamn-Krimis

    Tödlicher Mittsommer
    gesil

    gesil

    04. February 2015 um 09:51

    Am Strand von Sandhamn wird die Leiche eines Mannes angespült – ein Seil um die Brust geschlungen und in einem Fischernetz verheddert. Thomas Andreasen von der Polizei in Nacka geht von einem Unfall oder Selbstmord aus. Doch dann wird die Cousine des Mannes mit Misshandlungsspuren tot in einer Missionsherberge gefunden. Jetzt wird nach einem Mörder gefahndet. Kann Thomas Andreason den Fall aufklären, bevor ein weiterer Mord geschieht? „Tödlicher Mittsommer“ von Viveca Sten ist der erste einer Reihe von Sandhamn-Krimis mit Thomas Andreasen als Protagonist und auch das erste Buch, das ich von Viveca Sten gelesen habe. Frau Sten nimmt den Leser darin mit in die Welt der Schärengärten vor Stockholm und beschreibt die Gegend so anschaulich, dass man meint, alles mit eigenen Augen zu sehen. Der Fall entwickelt sich recht gradlinig, wobei ich den Eindruck bekam, dass lediglich eine Spur verfolgt würde. Da haben mir ein wenig die Ermittlungen, die ins Leere verlaufen, gefehlt. Dennoch war ich über die tatsächlichen Tathergänge überrascht und habe mit dieser Lösung nie gerechnet. Ansonsten waren die Figuren gut gezeichnet und lebensnah. Das private Umfeld der verschiedenen Personen nimmt ein wenig viel Platz ein, aber das ist verständlich bei einem Roman, der den Auftakt zu einer Serie darstellt. Sicherlich wird das Privatleben der Protagonisten noch eine Rolle spielen. Ich bin jedenfalls gern bereit, Frau Sten weiter zu folgen und mit Thomas Andreasen die Schärengärten zu befahren.

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  • Ein ruhiger Krimi für Zwischendurch ...

    Tödlicher Mittsommer
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    07. September 2014 um 19:07

    Der Klappentext: Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Insel vor Stockholm, wird an einem heißen Julitag die Leiche eines Mannes angespült. Thomas Andreasson übernimmt den Fall und trifft auf Sandhamn seine Jugendfreundin Nora wieder, die auf der beliebten Urlaubsinsel Ferien macht. Als ein weiterer Mensch stirbt, wird schnell klar: Ein Mörder geht um in der Ferienidylle, und Thomas Andreasson muss den Mörder finden, bevor ein weiterer Mensch stirbt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist auf jeden Fall besser als es der ungelenke Klappentext (der ja nicht von der Autorin stammen muss) vermuten lässt, aber es ist trotzdem noch viel Luft nach oben. Manchmal wird Banalitäten einfach zu viel Raum gelassen, was die Handlung eher bremst. Richtige Spannung kam leider kaum auf und Teile der Lösung waren auch recht schnell vorhersehbar. Trotz allem habe ich das Buch sehr unterhaltsam gefunden. Es verbreitet entspannende Urlaubsstimmung durch die detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte. Wie bei Bücherreihen oft üblich, erfahren wir auch hier sehr viel Privates aus dem Leben der Protagonisten. Mich persönlich stört das nicht, auch wenn es ebenfalls oft zu Lasten der Spannung geht. Thomas Andreasson ist ein recht sympathischer Ermittler, der mit seiner Vergangenheit kämpft: seine Ehe ist nach dem plötzlichen Kindstod seiner einzigen Tochter zerbrochen. Auch die anderen Charaktere wirken lebendig und glaubwürdig. Der Kriminalfall an sich wird schlüssig aufgelöst, einiges konnte man – wie gesagt – schon sehr früh erahnen, aber teilweise war es dann doch noch überraschend. Einige Cliffhanger am Ende der Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will. Es ist also schon fesselnd geschrieben, aber die krimitypische Spannung will trotzdem nicht so recht aufkommen. Fazit: Ein ganz unterhaltsamer Urlaubskrimi, der den Auftakt zu einer Reihe bildet, die ich trotz einiger Schwächen gerne weiter verfolgen werde. Für die Freunde ruhigerer, unblutiger Krimis, in denen auch dem Privatleben der Protagonisten viel Raum gelassen wird.

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  • Ich vergebe: 3 von 5 Sterne

    Tödlicher Mittsommer
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Meine Rezension zu "Tödlicher Mittsommer" von Viveca Sten 1. Klappentext Es ist ein heißer Julimorgen auf Sandhamn im Stockholmer Schärengarten. Eine männliche Leiche liegt angespült am Weststrand der Insel.   Als eine gute Woche später nicht weit davon entfernt eine brutal ermordete Frau aufgefunden wird, muss sich Thomas Andreasson von der Polizeidienststelle Nacka des Falls annehmen.   Anhaltspunkte gibt es kaum. Was verband die Toten mit Sandhamn? Welche Geheimnisse verbergen sich in dem kleinen Ort? Gequält vom Verlust seiner neugeborenen Tochter und von einer zerbrochenen Ehe stürzt Thomas sich in die Ermittlung. Unerwartete Hilfe bekommt er dabei von seiner Jugendfreundin Nora Linde, die mit ihrer Familie die Sommermonate auf der Insel verbringt.   Ein Mörder geht um in der Ferienidylle, und der Druck auf die Polizei wächst. Thomas Andreasson muss den Täter finden, bevor noch ein Mensch stirbt ... ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich zeitweilig mit den skandinavischen Krimis etwas auf Kriegsfuß stehen. Eigentlich weiß ich gar nicht warum? Aber irgendwie kann ich diese Krimis nie so richtig locker, leicht und flockig lesen. Deshalb war ich auch zu Beginn des Buches etwas zwiegespalten. Dennoch wollte ich der Autorin die Chance geben, mich vom Buch zu überzeugen. Widererwartend fand ich den Schreibstil sehr locker und plötzlich habe ich mich auch dabei ertappt, dass ich immer weiter lesen wollte. Kein Stocken, stutzen oder in Frage stellen. Alles klang irgendwie schlüssig. Bis... na ja, davon später. Die Örtlichkeiten, speziell Sandhamn werden so schön beschrieben, dass man richtig Lust bekommt, dieses Städtchen zu besuchen um mit dem gutaussehenden Kommissar Andreasson einen Fall zu lösen. Im Fortgang der Story zeigt sich dann aber immer mehr, dass sich alles irgendwie im Kreis dreht und plötzlich ist man wieder am Anfang, wo doch schon alles klar und eindeutig war. Warum dann die 384 Seiten? Wegen der Eheprobleme die es zu bewerkstelligen galt? Oder etwa wegen der Beschreibung der Örtlichkeiten? Hm, wäre da nicht ein kriminalistisch angehauchter Reiseführer besser gewesen? Ab dem letzten Drittel des Buches war ich dann nur noch enttäuscht. Ich bin nun doch wieder zu der Erkenntnis gelangt, dass diese skandinavischen Krimis wohl doch nichts für mich sind. ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als ebook für 7,99 € und als Taschenbuch für 7,99 € ******************************************************************** 4. Leseempfehlung Hiermit tue ich mir momentan sehr schwer, weil ich das Buch nicht wirklich empfehlen kann. Oder vielleicht als Reiseführer - wer jedoch seinen kriminalistischen Spürsinn einsetzen möchte, wird enttäuscht werden.

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    • 3
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    06. August 2014 um 06:32
  • Solider Krimi

    Tödlicher Mittsommer
    LiesaB

    LiesaB

    22. June 2014 um 17:58

    "Ein spannender, sommerheller Krimi aus dem schwedischen Scherengarten - Thomas Andreassons erster Fall"  -  So steht es auf der Rückseite des Klapptextes. Mehr möchte ich über den Inhalt auch nicht verraten. Wir werden von Viveca Sten in die traumhafte Landschaft des schwedischen Scherengartens entführt und dürfen mit ihrer Hilfe den Sommer an der Ostsee verbringen. Spielerisch beschreibt sie das Leben in den Sommermonaten auf Sandham. Die Autorin versteht es, Charaktere zu zeichnen, die lebendig, lebensnah und sympathisch sind. Wir erleben mehrere Morde und dürfen uns an der Suche nach dem Mörder beteiligen. Dabei lernen wir die Hauptfigur Thomas Andreasson kennen, der uns sofort sympathisch ist. Zu keiner Zeit habe ich auch nur die leiseste Vermutung gehabt, wer hinter den Morden stecken könnte. Es bleibt spannend bis zu Schluss. Noch während des Lesens, habe ich mir den zweiten Fall dieses Ermittlers gekauft. Ich vergebe vier Sterne, da etwas weniger Dateitreue die Handlung noch schneller voran gebracht hätte und der Showdown ein klitzekleines Bisschen zu dick aufgetragen war. Aber wer es mag.....

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  • Solider Schwedenkrimi

    Tödlicher Mittsommer
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 10:36

    Auf der Schäreninsel Sandhamn in der Nähe von Stockholm wird eine männliche Leiche an Land gespült. Zunächst deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Von der Cousine des Toten erfährt der Ermittler Thomas Andreasson, dass dieser bisher ein ärmliches und tristes Leben geführt hat. Kurz darauf wird die Cousine ermordet auf der Insel aufgefunden. Nun laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Was hatten die beiden Toten für eine Verbindung zur Insel. Thomas bekommt bei den Ermittlungen Hilfe von seiner Jugendfreundin Nora, die jedes Jahr den Sommer mit ihrer Familie auf der Insel verbringt. Sie entdeckt beim Baden einen weiteren Toten im Wasser. Diesmal ist es ein Einheimischer, der am Abend des Mordes mit der toten Cousine gesehen wurde. Verzweifelt suchen die Ermittler nach einem Zusammenhang zwischen den Morden und nach einem Motiv. Der Krimi ist flüssig geschrieben und lässt sich gut in einem Rutsch lesen. Neben den Mordfällen werden die persönlichen Probleme von Thomas und Nora beschrieben, ohne dass der Fall dabei in den Hintergrund tritt. Dies war der erste Roman von Viveca Sten, die bisher nur juristische Fachbücher veröffentlicht hat. Ich habe zwar schon spannendere Krimis gelesen, aber trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Für Fans von skandinavischen Krimis unbedingt lesenswert

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  • Urlaubsidylle in Gefahr

    Tödlicher Mittsommer
    sommerlese

    sommerlese

    03. February 2014 um 10:09

    Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Schäreninsel vor Stockholm, wird die Leiche eines Mannes angespült. Kommissar Thomas Andreasson, der seine Ferien seit seinen Kindertagen selbst auf der Insel verbracht hat, übernimmt den Fall. Hilfe bei den Ermittlungen bekommt er von seiner Jugendfreundin Nora, die mit ihrer Familie auf Sandhamn lebt. Als ein weiterer Todesfall stattfindet, gerät die Urlaubsidylle in die Schlagzeilen der Presse. Die Personen sind gut vorstellbar beschrieben, jedoch geht Viveca Sten nicht zu sehr in die Tiefe. Ich hatte einen sympathischen Eindruck von allen Charakteren, besonders Nora und Thomas sind hier zu erwähnen. Zwischen Thomas und seiner Kollegin Carina kommen Liebesgefühle auf, diese finde ich irgendwie überflüssig. Zwischen den Morden gab es Zusammenhänge, die doch nicht so schnell zu sehen waren, also war auch ein leichter Spannungsbogen angelegt. Am besten hat mir die detailreich beschriebene skandinavische Kulisse vor den Schären gefallen. Ich fühlte mich direkt dorthin versetzt und sah mich schon in den Ferien. Der "Tödliche Mittsommer" ist ein leichter und unterhaltsamer Krimi für die eigenen Ferien. Nicht zu aufregend und doch sehr kurzweilig zu verfolgen. Die Fortsetzung dieses Buches interessiert mich jetzt auch sehr.

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