Nie mehr zurück

von Vivian Vande Velde 
3,8 Sterne bei38 Bewertungen
Nie mehr zurück
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Positiv (24):
CallieWonderwoods avatar

Kurzweiliger, aber spannender und gut gemachter Jugendbuch-Thriller.

Kritisch (4):
KleinerVampirs avatar

Unspektakulärer Roman mit grauenhafter Erzählweise - schade um die nette Idee.

Alle 38 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Nie mehr zurück"

Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückzudrehen und dadurch das Geschehene zu verändern. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein junger Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende Daniel, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492281546
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    NiWas avatar
    NiWavor 4 Monaten
    Eine Murmeltier-Situation

    Zoe flüchtet sich vor dem Regen in eine Bank, die ausgerechnet wenige Minuten nach ihrem Eintreffen überfallen wird! Der Raub eskaliert und mehrere Menschen sterben dabei. Zoe nimmt dieses Schicksal nicht hin und setzt ihre Fähigkeit ein: sie kann die Zeit zurückdrehen.

    "Nie mehr zurück" ist ein interessanter Jugendthriller, der mit dem Thema der Zeitreise spielt.

    Zoe ist fünfzehn und hat es nicht gerade leicht. Sie schlägt sich ohne Familie durch und ist in einer Wohngruppe gelandet. Doch in der aktuellen Situation macht ihr eher ein Platzregen zu schaffen, vor dem sie in eine Bankfiliale flieht. Gerade mal ist sie angekommen und hat versucht, einigermaßen unauffällig zu sein, da wird die Bank überfallen. Weder der Wachbeamte, das Personal oder die Polizei sind der Situation gewachsen und Menschen sterben dabei. Jetzt ist für Zoe der richtige Zeitpunkt ihre Fähigkeit einzusetzen, denn sie kann die Zeit zurückdrehen! Reichen die vorhandenen 23 Minuten, um das Leben dieser Menschen zu retten?

    Wer wollte nicht schon einmal die Zeit zurückdrehen? Sei es ob wir in peinlichen Momenten stecken, einen schönen Tag noch einmal erleben könnten oder - wie Zoe - einer lebensbedrohlichen Situation zu entgehen. Grundsätzlich klingt es relativ leicht, wenn man diese Möglichkeit besitzt, doch die Zeit hat manchmal genau dieses Schicksal vorgesehen. Zoe versucht dennoch das Leben der Menschen in der Bank zu retten und sieht damit unvermeidlichen Problemen ins Gesicht.

    Denn ihre Fähigkeit - so praktisch sie auch scheinen mag - hat einen Haken. Zoe kann nur 23 Minuten nach hinten springen. Diese kurze Spanne muss reichen, um Informationen zu sammeln, einen Plan auszuhecken und in die Tat umzusetzen. Wenn sie scheitert kann sie zumindest von vorne anfangen, oder etwa nicht?

    Bei diesem Jugendthriller hat mich das Zeitreise-Thema angesprochen. Es ist immer interessant, wenn man Gedankenspiele dieser Art anstellen kann und sieht, wie eine Kleinigkeit ganze Leben verändern kann.

    Zusätzliche Spannung verspricht dieser 23-Minuten-Slot. Davon hatte ich mir viel versprochen, doch im Endeffekt bin ich im Murmeltier-Modus gelandet. Zoe kriegt es natürlich nicht auf den ersten oder zweiten Versuch hin. Deshalb muss man sich ein um's andre Mal auf diese wenigen Minuten einlassen, was mich schnell gelangweilt hat.

    Ich gebe zu, ich habe natürlich getüftelt, wie Zoe es hinbringen kann, den Banküberfall für alle Beteiligten so zu entschärfen, dass sie lebend aus der Situation rausgehen. Doch sobald der Slot wieder auf Anfang ging, habe ich insgeheim die Augen verdreht, weil Zoe und ich erneut da durch mussten.

    Ansonsten finde ich Idee und Umsetzung recht ansprechend und großteils hat es mir Spaß gemacht. Mein Mitgefühl galt Zoe, die ständig von vorne beginnen muss, weil dieser Teil für sie auch nicht unterhaltsam war.

    Zusätzlich gibt es ein bisschen Gefühl und sanfte Schmetterlinge im Bauch sowie wissenswerte Hintergrundinformationen der beteiligten Figuren, die dem Thriller etwas mehr Leben und Tiefe verleihen.

    Autorin Vivian Vande Velde hat sich mit "Nie mehr zurück" einen schwierigen Rahmen für ihren Thriller ausgesucht, den sie bemüht - wenn auch etwas langwierig - umgesetzt hat.

    Meiner Meinung nach ist es ein passables Jugendbuch für zwischendurch, wenn auch mit besagtem Murmeltier-Effekt. 

    Kommentare: 3
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    CallieWonderwoods avatar
    CallieWonderwoodvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger, aber spannender und gut gemachter Jugendbuch-Thriller.
    Nie mehr zurück - Vivian Vande Velde

    Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückdrehen und dadurch das Geschehene verändern zu können. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende junge Mann, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie ...
    (Klappentext)


    Ich hatte von dem Buch eine fesselnde und actionreiche Geschichte für Zwischendurch erwartet. Der Klappentext klang vielversprechend und ich war neugierig auf die Umsetzung.
    Zitat : "Es ist wieder 13:16 Uhr. Noch regnet es nicht. Noch ist der Räuber nicht in der Bank. Niemand ist tot."
    Zu Beginn lernt der Leser Zoe und ihre Fähigkeit kennen und wie sie dann zufällig, auf der Flucht vor starkem Regen, in einer Bank landet, die kurz darauf überfallen wird. Es gibt Verletzte und Tote und Zoe will ihr ihrem "Zurückspielen" versuchen, die Katastrophe abzuwenden.
    Man fiebert dabei stark mit der Protagonistin mit, wie sich sie hilflos fühlt und nach Möglichkeiten sucht, das Geschehen abzuwenden. Dabei erlebt sie auch Rückschläge, aber gibt nicht auf und startet einen neuen Versuch. Aber Zoe kann auch nicht beliebig oft in der Zeit zurückreisen.
    Total gut hat mir gefallen, dass jedes "Zurückspielen" immer anders war und die Geschichte nicht langweilig wird. Das Buch ließ sich flüssig und angenehm lesen.
    Es blieb die ganze Zeit spannend, ob Zoe es wirklich schaffen kann, das Geschehen ohne Verletzte und Tote abzuwenden.
    Zitat : "Sie hat es bei verschiedenen Gelegenheiten sowohl in ernster Absicht als auch leichtfertig verwendet und schätzt, dass sie eine zehnprozentige Chance hat, eine tatsächlich gegebene Situation zu verbessern."
    Die Nebencharaktere fand ich überzeugend umgesetzt, welche Rolle sie spielen und wie sie Zoe begegnen und welchen Einfluss sie auf die Handlung nehmen.
    Ich mochte es, dass es eine kleine Liebesgeschichte am Rande gab, die jedoch nicht im Vordergrund war und nur ein bisschen angedeutet wird.

    Fazit :
    Kurzweiliger, aber spannender und gut gemachter Jugendbuch-Thriller.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Zeitreisethriller für zwischendurch.
    Kurzweiliger Zeitreise-Thriller

    "Sie schlingt die Arme fest um sich und spricht ihren Wunsch aus: Zurückspielen." (S. 32)

    Die 15jährige Zoe wollte sich eigentlich nur vor dem Regen schützen, als sie die Bankfiliale betritt. Doch kurz darauf wird die Bank überfallen und es gibt zwei Tote, unter ihnen ein netter junger Mann. Zoe könnte ihn retten, denn sie besitzt eine einzigartige Fähigkeit. Sie kann die Zeit genau 23 Minuten zurückdrehen, doch das Spiel mit der Zeit ist gefährlich.

    "Nie mehr zurück" stammt aus der Feder der amerikanischen Autorin Vivian Vande Velde. Ein origineller, wenngleich recht kurzer Zeitreise-Jugendthriller, der mich auf Anhieb gefesselt hat. Anfangs fand ich den Schreibstil in der 3. Person Präsens zwar leicht gewöhnungsbedürftig, doch schon bald flogen die Seiten nur so dahin.

    Zoe mit ihren blauen Haaren ist eine sympathische, selbstironische und auch mutige jugendliche Protagonistin, die es bisher nicht leicht im Leben hatte. Ein zerrüttetes Elternhaus, diverse Pflegefamilien, nicht mal ein Handy darf sie besitzen. Doch nun will Zoe unbedingt den jungen Mann namens Daniel retten, der ihr so freundlich in der Bank begegnet ist. Sie braucht einfach nur "Zurückspielen" sagen, die Arme um sich schlingen und landet wieder am Ausgangspunkt. Dabei hat sie erfahrungsgemäß aber nur 10 Versuche. Und so erleben wir die 23 Minuten in diversen Varianten, was schon ein wenig an "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert. Denn die Sache gestaltet sich schwieriger als gedacht, immer wieder sterben andere Leute und auch Zoe selbst gerät in Gefahr. Zoes verzweifelte Rettungsversuche zu verfolgen ist wirklich spannend, es gibt ein paar überraschende Wendungen und ich habe richtig mit ihr mitgefiebert. Kann sie Daniels Schicksal noch verändern und vielleicht sogar den ganzen Banküberfall verhindern? Bald läuft Zoe die Zeit davon und sie muss entscheiden, welche Variante schließlich die beste ist, wer weiterleben darf oder stirbt, was auch moralische Fragen aufwirft. Im packenden Showdown überschlagen sich dann fast die Ereignisse, bis zur zufriedenstellenden Auflösung.

    Insgesamt kann ich daher "Nie mehr zurück" empfehlen. Ein wenig mehr Seiten und Tiefe hätten der Geschichte zwar gutgetan, doch ansonsten bietet die Lektüre kurzweilige und spannende Unterhaltung nicht nur für Zeitreisefans. 4 Sterne von mir.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Jugendbuchthriller mit ein wenig Zeitreiseabenteuer.
    Ein spannender Jugendbuchthriller mit ein wenig Zeitreiseabenteuer.

    23 Minuten. Aber was wäre, wenn jemand die Macht oder die Fähigkeit besitzen würde, diese 23 Minuten immer wieder neu zu erleben.
    Im Laufe der Geschichte berichtet die Protagonistin Zoe von ihrer Fähigkeit und deren Grenzen. Als sie in einen Banküberfall gerät, spult sie sozusagen die 23 Minuten zurück um vielleicht etwas an dem Geschehen zu verändern. Doch auch diese Änderungen haben Konsequenzen und sie kann nur eine gewisse Anzahl an diese Zeitsprüngen unternehmen. Es ist ein spannender Jugendbuchthriller mit ein wenig Zeitreiseabenteuer.
    Zu Beginn hatte ich erst ein wenig Zweifel, ob mir das Buch gefallen würde. Aber das erste Kapitel empfand ich wie eine Art Einführung, ein Bericht, über das was im Laufe der Geschichte passieren wird. Es wurde recht sachlich, kühl und knapp beschrieben.
    Das Besondere war nun, dass die Szene dann noch einmal, aber viel anschaulicher und spannender erzählt wurde. Ab da hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es widerholt sich immer eigentlich die gleiche Szene, aber trotzdem ist es immer anders, weil die Protagonistin 23 Minuten in der Zeit zurückspringen kann und dann immer die gleiche Szene wieder erlebt. Aber im Gegensatz zum Rest der an der Handlung beteiligten, behält nur sie die Erinnerungen an das vorhergeschehene.
    Das war wirklich total fesselnd für mich zu lesen und das es ist ein recht dünnes Büchlein, lädt es den Leser auch dazu ein, es am Stück zu verschlingen. Es gibt auch Action, durch den Überfall und klein wenig Herzklopfen Momente und für mich war es sehr spannend zu lesen. Es war auch interessant, wie sich die Handlung verändert, wenn Zoe da eingreift und was passieren wird.
    Spannende Jugendbuchthriller- vollste Leseempfehlung.

    Kommentare: 1
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    SandraHoergers avatar
    SandraHoergervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Leseerlebnis, das mir in Erinnerung bleiben wird.
    Ein außergewöhnliches Leseerlebnis

    Manche Bücher bleiben einem in Erinnerung, weil sie außerordentlich spannend oder sehr unterhaltsam oder einfach gut geschrieben sind. „Nie mehr zurück“ ist all das und noch mehr. Es ist etwas Besonderes.

    Vivian Vande Veldes Buch entzieht sich der eindeutigen Zuordnung zu einem Genre. Thriller steht auf dem Cover, und in der Tat ist die erzählte Geschichte nervenaufreibend spannend. Mit sicherem Blick für die Realität schildert die Autorin die äußeren Ereignisse und inneren, seelischen Vorgänge während eines Banküberfalls und bereichert das Ganze zugleich mit einem perfekt dosierten Schuss Fantasie, da die Protagonistin die Fähigkeit besitzt, 23 Minuten in der Zeit zurückzuspringen und dadurch neue Tatsachen zu schaffen.

    Wie verhindert man ein schreckliches Verbrechen, wenn die Sache bei jedem Versuch, etwas besser zu machen, nur schlimmer wird? Diese drängende Frage stellt sich die Heldin der Story und mit ihr auch der Leser, der bei jedem Schritt mitgrübelt und hofft. Ab einem bestimmten Punkt gilt dieses Hoffen nicht nur dem glimpflichen Ausgang des Banküberfalls. „Nie mehr zurück“ ist auf eine intelligente und einfühlsame Weise romantisch, ohne herkömmliche Erwartungen zu bedienen. Wie fühlt man sich, wenn der Mann, in den man sich verliebt, bei jedem Zeitrücksprung wieder vergessen hat, wer man ist? Was tut man, um so schnell wie möglich sein Vertrauen zurückzugewinnen?

    Kurzum: Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es wird meine Büchersammlung bereichern.

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor einem Jahr
    Kurzweiliger, packender Zeitreisethriller

    Zoe wollte nur dem Regen entfliehen, als sie mitten in einen Banküberfall stolpert. Vor ihren Augen wird ein junger Mann erschossen und sie ist die Einzige, die ihn jetzt noch retten könnte. Denn sie hat die Fähigkeit in der Zeit zurückzuspringen. Allerdings kann sie nur 23 Minuten zurückreisen, sie muss genau auf die Zeit achten und hat nur eine begrenzte Anzahl an Versuchen, bevor sich die Zeitspanne für sie verschließt. Ihr Versuch den Mann zu retten könnte in einer absoluten Katastrophe enden und sogar sie selbst in große Gefahr bringen..


    Meine Meinung:
    "Nie mehr zurück" klang nach einer superspannenden und packenden Zeitreisegeschichte genau nach meinem Geschmack. Die Inhaltsangabe hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich musste es einfach unbedingt lesen!

    Als das Buch dann bei mir ankam war ich überrascht, wie dünn es doch ist, da ich im Vorfeld nicht auf die Seitenzahl geachtet hatte. Aber dass auch dünne Bücher eine packende Story beinhalten können, wurde mir schon oft genug bewiesen und so habe ich mich dann, als endlich die Zeit für "Nie mehr zurück" gekommen war, gespannt darauf gestürzt.

    Der Schreibstil der Autorin las sich für mich persönlich am Anfang ein wenig merkwürdig. Ich musste mich erst an die Art gewöhnen, wie Vivian Vande Velde die Geschichte erzählt hat, doch das passierte glücklicherweise relativ schnell. Sie schreibt sehr einfach und flott mit vielen kurzen Sätzen, konnte mich schnell packen und ich flog nur so durch die Seiten.

    Sonderlich viel passiert im Buch nicht, Zoe läuft durch die Stadt, es fängt an zu regnen, sie geht in die Bank, um nicht durchnässt zu werden, Banküberfall. Das ist die Grundhandlung die sich immer wieder in verschiedenen Variationen wiederholt, als Zoe versucht den jungen Mann zu retten, der am Ende der ersten Version dieser 23 minütigen Zeitspanne erschossen wird.

    Man könnte meinen, dass es irgendwann langweilig wird, doch so war es nicht. Für mich zumindest nicht. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende durchgehend sehr spannend und echt packend, ich konnte es nicht aus der Hand legen und hatte die gut 200 Seiten innerhalb von wirklich sehr kurzer Zeit verschlungen.

    Dadurch, dass sich die Handlung immer wiederholt, wenn auch jedes Mal etwas anders, hatte das Buch natürlich eine gewisse Vorhersehbarkeit, man wusste ja immerhin ungefähr was kommen wird, doch abgesehen davon konnte ich nicht immer sagen, was als Nächstes geschieht. Große Überraschungen im Handlungsverlauf gab es für mich aber nicht, was mich allerdings auch nicht sonderlich gestört hat, denn es passte einfach so.

    Mit Protagonistin Zoe wurde ich leider nicht wirklich warm. Sie ist ein blasser Charakter, der mir sicher nicht lange im Kopf bleiben wird. Dadurch konnte ich auch keinerlei Sympathie oder Ähnliches für sie empfinden, sie war halt einfach da und fertig.
    Auch der junge Mann, der beim Überfall erschossen wird, Daniel, wie wir später erfahren, der im Buch neben Zoe noch eine wichtige Rolle einnimmt, war mir zu blass und ich konnte auch zu ihm keinerlei Verbindung aufbauen.
    Beim Lesen hat mich das allerdings nicht weiter gestört und sie wirkten auch dadurch nicht unglaubwürdig auf mich, etwas schade finde ich es trotzdem.

    Das Ende schließt die Geschichte meiner Meinung nach rund ab und ließ mich zufrieden zurück. Manche finden es vielleicht zu offen, doch ich finde es genau richtig, wie es ist.

    Fazit:
    "Nie mehr zurück" ist ein kurzweiliger aber packender Zeitreisethriller, den ich in einem Rutsch verschlungen habe. Zwar konnten mich die Charaktere nicht überzeugen, die superspannende Geschichte dafür aber umso mehr und ich kann echt empfehlen, dem Buch eine Chance zu geben.




    Hinweis: Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    AnnaSalvatores avatar
    AnnaSalvatorevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Was für ein geniales, spannendes Gedankenspiel!!
    Was für ein geniales, spannendes Gedankenspiel


    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2017/02/wer-darf-leben-wer-sterben-du-musst.html


    MEINUNG
    Was für ein geniales, spannendes Gedankenspiel.
    Stell euch vor, ihr habt 23 Minuten, um eine Situation zu ändern. Und zehn Versuche dafür.


    Ich sag gleich: Das einzige, was mich an dem Buch entfernt gestört hat, war, dass die Erklärung für ihre Fähigkeiten in der Zeit zurück zu gehen, dürftig sind. Aber das ist meiner Meinung nach hierbei überhaupt nicht wichtig.


    Zuerst muss ich sagen, dass mir die Protagonistin Zoe sehr gefiel. Ich mag ihren bodenständigen, ehrlichen Charakter. Außerdem hätte ich an ihrer Stelle stets so wie sie gehandelt. Ihre Ideen die Geschichte zu ändern sind logisch und nachvollziehbar, ich hätte es sehr ähnlich wie sie gemacht.


    Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, ich flog geradezu durch die Seiten. Die Geschichte konnte mich wirklich packen und ich muss gestehen, dass ich die ganzen mittelmäßigeren Meinungen nicht nachvollziehen kann.


    Auch das Ende konnte mich vollkommen überzeugen und ich bin sehr froh, dieses Werk gelesen zu haben, da es auch mich selbst zum Nachdenken anregte. Was würde ich versuchen? Wen darf man sterben, wen leben lassen?
    Ich bin noch immer fasziniert und werde das Buch sicher nochmal lesen.




    FAZIT 
    Regt zum Nachdenken an & ist dabei spannend verpackt und schnell zu lesen. Empfehlung pur!


    - 5 von 5 Feenfaltern + kleines Jahreshighlight! -


     
    Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!


    © Anna Salvatore's Bücherreich

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nie mehr zurück ist nicht wirklich spannend, aber hat ein gutes Thema, mehr aber nicht!
    Nie mehr zurück

    Stell Dir vor, du hättest die Möglichkeit in der Zeit zurückzuspringen? Aber dabei gibt es ein paar Regeln. Es ist immer nur innerhalb einer Zeitspanne von 23 Minuten möglich in die Vergangenheit zu reisen, zudem kannst du nichts mitnehmen zu dem vorherigen Punkt, und maximal 10 Sprünge können gemacht werden, danach ist kein Sprung zurück möglich. Klingt verrückt? Für Zoe, 15 Jahre, ist das Realität, seit einem Ereignis in ihrer Kindheit hat sie die Möglichkeit diese Sprünge zu machen. Bisher hat Zoe die Sprünge nur für belanglose Situationen benutzt, aber als sie in einen Bankraub gerät, scheint jede Minute zu zählen.
    Ich muss gestehen, dass ich die Idee total genial finde. Die begrenze Möglichkeit eines Zeitsprungs verbunden mit einem Zeitlimit finde ich ziemlich gut, und war gespannt, was die Autorin aus der Idee machen würde. Zunächst wäre das Zoe, unsere Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin. Sie hat eine wirklich schwierige und bewegenden Vergangenheit hinter sich, weshalb verständlich ist, dass sie misstrauisch und eigensinnig durchs Leben geht. Gerade die Tatsache, dass sie eben keine "perfekte" Person ist, hat sie in meinen Augen zunächst interessant gemacht. Schade war dann aber, dass sie viel zu schnell Gefühle für einen anderen Protagonisten entwickelte. Es wirkte überspielt und unbedacht, wenn man bedenkt, dass sie ihn vielleicht 4 Stunden kannte.

    Die Story selbst ist schnell erklärt, Zoe möchte natürlich verhindern, dass Menschen beim Bankraub sterben. Wie schon gesagt ist die Idee wirklich gut, aber für mich kam nie das Thriller-Gefühl auf, was ich mir laut Genre-Zuweisung gewünscht hätte. Die verschiedenen Wege die Zoe probiert sind gut erklärt und auch teilweise überraschend, denn jedes Mal reagieren die Menschen anders. Doch für mich war mehr die Action im Vordergrund, als dass ein Psychothriller stattfindet. Dank des Schreibstils und der Übersetzung fliegen die Seiten dahin und auch wenn die Spannung sich nie völlig zuspitzt ist man mit "Nie mehr zurück" ganz gut unterhalten. Das Ende kam für mich weniger überraschend, ist aber im Kontext der Geschichte, ein gelungener Abschluss.

    Fazit:
    Mich konnte "Nie mehr zurück" nicht ganz überzeugen. Die Idee ist wirklich gut und interessant, aber leider war mir die Umsetzung zu unspannend. Hier hätte ich mir mehr Psychothriller und Spannung gewünscht, dafür weniger Gefühlschaos bei der Protagonistin.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 2 Jahren
    23 Minuten zurück

    Inhalt: Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückdrehen und dadurch das Geschehene verändern zu können. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende junge Mann, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie ... (Quelle: Verlag)

    Meine Meinung: Mich hat die Thematik hinter Nie mehr zurück sehr angezogen. Ich mag es, wenn Autoren mir der Zeit experimentieren du es kommt ebenso oft wie sie es tun, etwas völlig anderes dabei heraus. Vivian Vande Velde hat die Zeitreise in einen völlig anderen Kontext gestellt und auch völlig anders gestaltet, weshalb ich hier besonders neugierig war.

    Zoe kann durch die Zeit springen. Allerdings nur 23 Minuten zurück und das auch nur begrenzte Male, sodass es ihr erlaubt ist, die Zeit ein wenig zu manipulieren bzw. das zumindest zu versuchen. Als sie vom Regen flieht und eine Bank betritt, läuft sie Mitten in eine Schießerei und ausgerechnet der Mann, der sie beschützen wollte, stirbt dabei. Für Zoe ist klar, dass sie das um jeden Preis verhindern muss. Doch das klappt nicht sofort beim ersten Mal.

    Zoe hat mir als Protagonistin leider gar nicht zugesagt. Sie ist zwar nicht das typische Mädchen und ich fand es toll, dass die Autorin hier einmal etwas anders gemacht hat, als viele ihrer Kolleginnen, dennoch war sie mir zu kindisch und ihre Entwicklung im Buch bleibt leider sehr oberflächlich und war für mich auch nicht überzeugend. Leider bleiben die übrigen Charaktere sehr blass, was sicher mit dem Format des Buches zusammenhängt. Einzig Daniel, der Mann, der Zoe gerettet hat, wird uns näher vorgestellt und ihn fand ich sehr cool. Er hat das Buch für mich durchaus lesenswert gemacht und ich finde, er beeinflusst Zoe sehr positiv zu ihren, dann doch sehr oberflächlichen,  Entwicklungen.

    Die Story hat auf 200 Seiten nicht besonders viel Platz, sich zu entfalten. Dennoch tut sie das in einem angemessenen Rahmen, der leider aber nicht besonders tief geht. Die vielen Wiederholungen, die durch die Zeitreisen bedingt sind, wurden aber sehr vielfältig dargestellt, sodass hier keine Langeweile entsteht. Im Gegensatz dazu, nimmt Nie mehr zurück sogar ordentlich an Fahrt zu und gipfelt in einem finalen Show Down. Das Ende war zwar zufriedenstellend und auch logisch, hat mir jedoch aus persönlichen Gründen nicht so gut gefallen.

    Fazit: Nie mehr zurück ist ein Buch, das man durchaus lesen kann, es aber nicht muss. Mir blieb die Protagonistin leider unsympathisch und die Story ein wenig zu flach. Dennoch umfasst es nur 200 Seiten und ist ein spannendes und schnell zu lesendes Buch, wenn man eine Lektüre sucht, die nicht zu anspruchsvoll ist.

    Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für das *Bloggertreffen auf der FBM.

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Jugendthriller trifft Zeitreise-Thematik
    Rezension zu "Nie mehr zurück"

    Was wäre, wenn man ändern könnte, was geschehen ist?
    Zoe kann es, zumindest ein wenig. 23 Minuten kann sie die Zeit zurückspielen und wenn sie will, sogar zehn Mal, ehe sich nichts mehr ändern lässt. Eine Fähigkeit, die ihr das Leben nicht unbedingt einfacher und die Vergangenheit nicht unbedingt besser macht als die ursprüngliche Zeit ...
    Als sie zum Schutz vor dem Regen in eine Bankfiliale rennt, ahnt sie noch nicht, dass sie kurz darauf mitten in einem bewaffneten Banküberfall sein wird. Und ebenso wenig, dass während des Banküberfalls ein junger Mann erschossen wird, der Zoe kurz zuvor noch geholfen hatte. Zoe beschließt, die Zeit zurückzuspielen und ihm zu helfen. Doch beim Spielen mit der Zeit kann die kleinste Änderung große Folgen haben ...

    Der Erzählstil von "Nie mehr zurück" erinnert an Filme wie "Lola rennt" oder "Und täglich grüßt das Murmeltier": Ein Zeitpunkt, ein Ort, die gleichen Personen, aber immer andere Ausgänge. Durch das Zeit Zurückspielen durchläuft Zoe eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie eine einzige Situation ausgehen kann. Dabei macht es ihr der Umstand, dass sie die einzige ist, die während des Zurückspielens ihre Erinnerungen behält, alles andere als einfacher.
    Trotz des immer gleichen Settings gelingt es Vivian Vande Velde, eine spannende Geschichte zu gestalten, die nicht nur etwas für Jugendliche ist. Mit jeder durchlaufenen Version des Banküberfalls steigerte sich in meinen Augen die Spannung, ebenso wie die Machtlosigkeit einer Situation gegenüber, die einfach nicht besser werden will.
    Dabei war der Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig: Passend zur Protagonistin und Erzählerin Zoe wirkt der Stil wie die auf Papier gebannten Gedanken einer Fünfzehnjährigen. Mitunter sprunghaft, dann wieder fast schon unpassend detailverliebt, an anderen Stellen sehr emotional oder von immer wiederkehrenden Gedanken geplagt oder auch mal abschweifend ... Ich brauchte ein paar Seiten, um mich mit diesem Stil vertraut zu machen. Dann passte er jedoch sehr gut zu der Protagonistin und der subjektiven Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird.
    Was die Charaktere betrifft, wurden wirklich deutlich nur Zoe und der junge Mann aus der Bank beleuchtet, die mir beide schon nach kurzer Zeit symapthisch waren.
    Da die Geschichte aus der Sicht von Zoe erzählt wird, erhält man einen recht guten Einblick in ihre Gedankenwelt. Dennoch bleibt ihr Charakter ohne richtige Tiefe - was durchaus auch der Kürze der Geschichte und dem Setting geschuldet sein kann, aber dennoch besser hätte sein können. Von ihrer Vergangenheit erfährt man nur Fetzen, die sich ein wenig zu einem persönlichen Hintergrund zusammensetzen lassen. Alles in allem bleibt ihre Geschichte, abgesehen von den 23 Minuten der Handlung, aber eher vage.
    Auch über den jungen Mann erfährt man nicht allzu viel, das über Name, Alter und Beruf hinausgeht. Dennoch fand ich ihn etwas "greifbarer" als Zoe. Wirklich erklären kann ich das leider nicht, vermute aber, dass es mit Zoes häufigen (gedanklichen) Kommentaren zu seinem Verhalten und Beschreibungen von ihm zu tun hat.
    Die Geschichte endet - ohne zu spoilern - offen, was eher den Eindruck erweckt, den ersten Band eines Mehrteilers als einen Einzelband vor sich zu haben. Ob hier noch weitere Zeitreise-Geschichten von Zoe geplant sein könnten?

    Fazit
    Jugendthriller trifft Zeitreise-Thematik.
    In "Nie mehr zurück" arbeitet Vivian Vande Velde ein Motiv neu auf, das aus manchen Filmen bereits bekannt ist, neu auf und beweist, dass für eine spannende Geschichte nicht unbedingt ein wechselndes Setting notwendig ist. Lediglich die Charaktere bleiben etwas hinter den Erwartungen zurück.

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