Vivian Vande Velde Nie mehr zurück

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Inhaltsangabe zu „Nie mehr zurück“ von Vivian Vande Velde

Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückdrehen und dadurch das Geschehene verändern zu können. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende junge Mann, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie ...

Kurzweiliger Zeitreisethriller für zwischendurch.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Ein spannender Jugendbuchthriller mit ein wenig Zeitreiseabenteuer.

— Buchraettin
Buchraettin

Ein Leseerlebnis, das mir in Erinnerung bleiben wird.

— SandraHoerger
SandraHoerger

Was für ein geniales, spannendes Gedankenspiel!!

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Nie mehr zurück ist nicht wirklich spannend, aber hat ein gutes Thema, mehr aber nicht!

— sweetpiglet
sweetpiglet

Jugendthriller trifft Zeitreise-Thematik

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Ganz nette Geschichte, ich hatte mir aber mehr erwartet. Das Potenziel einer guten Idee wurde nicht ausgeschöpft.

— Miichele
Miichele

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Hat mir richtig gut gefallen.

— lex-books
lex-books

Unspektakulärer Roman mit grauenhafter Erzählweise - schade um die nette Idee.

— KleinerVampir
KleinerVampir

Eine etwas anderer Zeitreiseroman, der aber ein wenig hinter seinen Möglichkeiten bleibt.

— eulenmatz
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  • Kurzweiliger Zeitreise-Thriller

    Nie mehr zurück
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    18. August 2017 um 11:18

    "Sie schlingt die Arme fest um sich und spricht ihren Wunsch aus: Zurückspielen." (S. 32)Die 15jährige Zoe wollte sich eigentlich nur vor dem Regen schützen, als sie die Bankfiliale betritt. Doch kurz darauf wird die Bank überfallen und es gibt zwei Tote, unter ihnen ein netter junger Mann. Zoe könnte ihn retten, denn sie besitzt eine einzigartige Fähigkeit. Sie kann die Zeit genau 23 Minuten zurückdrehen, doch das Spiel mit der Zeit ist gefährlich."Nie mehr zurück" stammt aus der Feder der amerikanischen Autorin Vivian Vande Velde. Ein origineller, wenngleich recht kurzer Zeitreise-Jugendthriller, der mich auf Anhieb gefesselt hat. Anfangs fand ich den Schreibstil in der 3. Person Präsens zwar leicht gewöhnungsbedürftig, doch schon bald flogen die Seiten nur so dahin. Zoe mit ihren blauen Haaren ist eine sympathische, selbstironische und auch mutige jugendliche Protagonistin, die es bisher nicht leicht im Leben hatte. Ein zerrüttetes Elternhaus, diverse Pflegefamilien, nicht mal ein Handy darf sie besitzen. Doch nun will Zoe unbedingt den jungen Mann namens Daniel retten, der ihr so freundlich in der Bank begegnet ist. Sie braucht einfach nur "Zurückspielen" sagen, die Arme um sich schlingen und landet wieder am Ausgangspunkt. Dabei hat sie erfahrungsgemäß aber nur 10 Versuche. Und so erleben wir die 23 Minuten in diversen Varianten, was schon ein wenig an "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert. Denn die Sache gestaltet sich schwieriger als gedacht, immer wieder sterben andere Leute und auch Zoe selbst gerät in Gefahr. Zoes verzweifelte Rettungsversuche zu verfolgen ist wirklich spannend, es gibt ein paar überraschende Wendungen und ich habe richtig mit ihr mitgefiebert. Kann sie Daniels Schicksal noch verändern und vielleicht sogar den ganzen Banküberfall verhindern? Bald läuft Zoe die Zeit davon und sie muss entscheiden, welche Variante schließlich die beste ist, wer weiterleben darf oder stirbt, was auch moralische Fragen aufwirft. Im packenden Showdown überschlagen sich dann fast die Ereignisse, bis zur zufriedenstellenden Auflösung.Insgesamt kann ich daher "Nie mehr zurück" empfehlen. Ein wenig mehr Seiten und Tiefe hätten der Geschichte zwar gutgetan, doch ansonsten bietet die Lektüre kurzweilige und spannende Unterhaltung nicht nur für Zeitreisefans. 4 Sterne von mir.

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  • Ein spannender Jugendbuchthriller mit ein wenig Zeitreiseabenteuer.

    Nie mehr zurück
    Buchraettin

    Buchraettin

    07. May 2017 um 16:43

    23 Minuten. Aber was wäre, wenn jemand die Macht oder die Fähigkeit besitzen würde, diese 23 Minuten immer wieder neu zu erleben. Im Laufe der Geschichte berichtet die Protagonistin Zoe von ihrer Fähigkeit und deren Grenzen. Als sie in einen Banküberfall gerät, spult sie sozusagen die 23 Minuten zurück um vielleicht etwas an dem Geschehen zu verändern. Doch auch diese Änderungen haben Konsequenzen und sie kann nur eine gewisse Anzahl an diese Zeitsprüngen unternehmen. Es ist ein spannender Jugendbuchthriller mit ein wenig Zeitreiseabenteuer.Zu Beginn hatte ich erst ein wenig Zweifel, ob mir das Buch gefallen würde. Aber das erste Kapitel empfand ich wie eine Art Einführung, ein Bericht, über das was im Laufe der Geschichte passieren wird. Es wurde recht sachlich, kühl und knapp beschrieben. Das Besondere war nun, dass die Szene dann noch einmal, aber viel anschaulicher und spannender erzählt wurde. Ab da hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Es widerholt sich immer eigentlich die gleiche Szene, aber trotzdem ist es immer anders, weil die Protagonistin 23 Minuten in der Zeit zurückspringen kann und dann immer die gleiche Szene wieder erlebt. Aber im Gegensatz zum Rest der an der Handlung beteiligten, behält nur sie die Erinnerungen an das vorhergeschehene.Das war wirklich total fesselnd für mich zu lesen und das es ist ein recht dünnes Büchlein, lädt es den Leser auch dazu ein, es am Stück zu verschlingen. Es gibt auch Action, durch den Überfall und klein wenig Herzklopfen Momente und für mich war es sehr spannend zu lesen. Es war auch interessant, wie sich die Handlung verändert, wenn Zoe da eingreift und was passieren wird. Spannende Jugendbuchthriller- vollste Leseempfehlung.

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  • Ein außergewöhnliches Leseerlebnis

    Nie mehr zurück
    SandraHoerger

    SandraHoerger

    03. May 2017 um 15:03

    Manche Bücher bleiben einem in Erinnerung, weil sie außerordentlich spannend oder sehr unterhaltsam oder einfach gut geschrieben sind. „Nie mehr zurück“ ist all das und noch mehr. Es ist etwas Besonderes. Vivian Vande Veldes Buch entzieht sich der eindeutigen Zuordnung zu einem Genre. Thriller steht auf dem Cover, und in der Tat ist die erzählte Geschichte nervenaufreibend spannend. Mit sicherem Blick für die Realität schildert die Autorin die äußeren Ereignisse und inneren, seelischen Vorgänge während eines Banküberfalls und bereichert das Ganze zugleich mit einem perfekt dosierten Schuss Fantasie, da die Protagonistin die Fähigkeit besitzt, 23 Minuten in der Zeit zurückzuspringen und dadurch neue Tatsachen zu schaffen. Wie verhindert man ein schreckliches Verbrechen, wenn die Sache bei jedem Versuch, etwas besser zu machen, nur schlimmer wird? Diese drängende Frage stellt sich die Heldin der Story und mit ihr auch der Leser, der bei jedem Schritt mitgrübelt und hofft. Ab einem bestimmten Punkt gilt dieses Hoffen nicht nur dem glimpflichen Ausgang des Banküberfalls. „Nie mehr zurück“ ist auf eine intelligente und einfühlsame Weise romantisch, ohne herkömmliche Erwartungen zu bedienen. Wie fühlt man sich, wenn der Mann, in den man sich verliebt, bei jedem Zeitrücksprung wieder vergessen hat, wer man ist? Was tut man, um so schnell wie möglich sein Vertrauen zurückzugewinnen? Kurzum: Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es wird meine Büchersammlung bereichern.

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  • Kurzweiliger, packender Zeitreisethriller

    Nie mehr zurück
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    28. April 2017 um 10:40

    Zoe wollte nur dem Regen entfliehen, als sie mitten in einen Banküberfall stolpert. Vor ihren Augen wird ein junger Mann erschossen und sie ist die Einzige, die ihn jetzt noch retten könnte. Denn sie hat die Fähigkeit in der Zeit zurückzuspringen. Allerdings kann sie nur 23 Minuten zurückreisen, sie muss genau auf die Zeit achten und hat nur eine begrenzte Anzahl an Versuchen, bevor sich die Zeitspanne für sie verschließt. Ihr Versuch den Mann zu retten könnte in einer absoluten Katastrophe enden und sogar sie selbst in große Gefahr bringen..Meine Meinung:"Nie mehr zurück" klang nach einer superspannenden und packenden Zeitreisegeschichte genau nach meinem Geschmack. Die Inhaltsangabe hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und ich musste es einfach unbedingt lesen!Als das Buch dann bei mir ankam war ich überrascht, wie dünn es doch ist, da ich im Vorfeld nicht auf die Seitenzahl geachtet hatte. Aber dass auch dünne Bücher eine packende Story beinhalten können, wurde mir schon oft genug bewiesen und so habe ich mich dann, als endlich die Zeit für "Nie mehr zurück" gekommen war, gespannt darauf gestürzt.Der Schreibstil der Autorin las sich für mich persönlich am Anfang ein wenig merkwürdig. Ich musste mich erst an die Art gewöhnen, wie Vivian Vande Velde die Geschichte erzählt hat, doch das passierte glücklicherweise relativ schnell. Sie schreibt sehr einfach und flott mit vielen kurzen Sätzen, konnte mich schnell packen und ich flog nur so durch die Seiten.Sonderlich viel passiert im Buch nicht, Zoe läuft durch die Stadt, es fängt an zu regnen, sie geht in die Bank, um nicht durchnässt zu werden, Banküberfall. Das ist die Grundhandlung die sich immer wieder in verschiedenen Variationen wiederholt, als Zoe versucht den jungen Mann zu retten, der am Ende der ersten Version dieser 23 minütigen Zeitspanne erschossen wird.Man könnte meinen, dass es irgendwann langweilig wird, doch so war es nicht. Für mich zumindest nicht. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende durchgehend sehr spannend und echt packend, ich konnte es nicht aus der Hand legen und hatte die gut 200 Seiten innerhalb von wirklich sehr kurzer Zeit verschlungen.Dadurch, dass sich die Handlung immer wiederholt, wenn auch jedes Mal etwas anders, hatte das Buch natürlich eine gewisse Vorhersehbarkeit, man wusste ja immerhin ungefähr was kommen wird, doch abgesehen davon konnte ich nicht immer sagen, was als Nächstes geschieht. Große Überraschungen im Handlungsverlauf gab es für mich aber nicht, was mich allerdings auch nicht sonderlich gestört hat, denn es passte einfach so.Mit Protagonistin Zoe wurde ich leider nicht wirklich warm. Sie ist ein blasser Charakter, der mir sicher nicht lange im Kopf bleiben wird. Dadurch konnte ich auch keinerlei Sympathie oder Ähnliches für sie empfinden, sie war halt einfach da und fertig.Auch der junge Mann, der beim Überfall erschossen wird, Daniel, wie wir später erfahren, der im Buch neben Zoe noch eine wichtige Rolle einnimmt, war mir zu blass und ich konnte auch zu ihm keinerlei Verbindung aufbauen.Beim Lesen hat mich das allerdings nicht weiter gestört und sie wirkten auch dadurch nicht unglaubwürdig auf mich, etwas schade finde ich es trotzdem.Das Ende schließt die Geschichte meiner Meinung nach rund ab und ließ mich zufrieden zurück. Manche finden es vielleicht zu offen, doch ich finde es genau richtig, wie es ist.Fazit:"Nie mehr zurück" ist ein kurzweiliger aber packender Zeitreisethriller, den ich in einem Rutsch verschlungen habe. Zwar konnten mich die Charaktere nicht überzeugen, die superspannende Geschichte dafür aber umso mehr und ich kann echt empfehlen, dem Buch eine Chance zu geben.Hinweis: Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Was für ein geniales, spannendes Gedankenspiel

    Nie mehr zurück
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    28. February 2017 um 19:02

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2017/02/wer-darf-leben-wer-sterben-du-musst.html MEINUNG Was für ein geniales, spannendes Gedankenspiel. Stell euch vor, ihr habt 23 Minuten, um eine Situation zu ändern. Und zehn Versuche dafür. Ich sag gleich: Das einzige, was mich an dem Buch entfernt gestört hat, war, dass die Erklärung für ihre Fähigkeiten in der Zeit zurück zu gehen, dürftig sind. Aber das ist meiner Meinung nach hierbei überhaupt nicht wichtig. Zuerst muss ich sagen, dass mir die Protagonistin Zoe sehr gefiel. Ich mag ihren bodenständigen, ehrlichen Charakter. Außerdem hätte ich an ihrer Stelle stets so wie sie gehandelt. Ihre Ideen die Geschichte zu ändern sind logisch und nachvollziehbar, ich hätte es sehr ähnlich wie sie gemacht. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, ich flog geradezu durch die Seiten. Die Geschichte konnte mich wirklich packen und ich muss gestehen, dass ich die ganzen mittelmäßigeren Meinungen nicht nachvollziehen kann. Auch das Ende konnte mich vollkommen überzeugen und ich bin sehr froh, dieses Werk gelesen zu haben, da es auch mich selbst zum Nachdenken anregte. Was würde ich versuchen? Wen darf man sterben, wen leben lassen? Ich bin noch immer fasziniert und werde das Buch sicher nochmal lesen. FAZIT  Regt zum Nachdenken an & ist dabei spannend verpackt und schnell zu lesen. Empfehlung pur! - 5 von 5 Feenfaltern + kleines Jahreshighlight! -   Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für das tolle Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Nie mehr zurück

    Nie mehr zurück
    sweetpiglet

    sweetpiglet

    21. February 2017 um 19:09

    Stell Dir vor, du hättest die Möglichkeit in der Zeit zurückzuspringen? Aber dabei gibt es ein paar Regeln. Es ist immer nur innerhalb einer Zeitspanne von 23 Minuten möglich in die Vergangenheit zu reisen, zudem kannst du nichts mitnehmen zu dem vorherigen Punkt, und maximal 10 Sprünge können gemacht werden, danach ist kein Sprung zurück möglich. Klingt verrückt? Für Zoe, 15 Jahre, ist das Realität, seit einem Ereignis in ihrer Kindheit hat sie die Möglichkeit diese Sprünge zu machen. Bisher hat Zoe die Sprünge nur für belanglose Situationen benutzt, aber als sie in einen Bankraub gerät, scheint jede Minute zu zählen. Ich muss gestehen, dass ich die Idee total genial finde. Die begrenze Möglichkeit eines Zeitsprungs verbunden mit einem Zeitlimit finde ich ziemlich gut, und war gespannt, was die Autorin aus der Idee machen würde. Zunächst wäre das Zoe, unsere Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin. Sie hat eine wirklich schwierige und bewegenden Vergangenheit hinter sich, weshalb verständlich ist, dass sie misstrauisch und eigensinnig durchs Leben geht. Gerade die Tatsache, dass sie eben keine "perfekte" Person ist, hat sie in meinen Augen zunächst interessant gemacht. Schade war dann aber, dass sie viel zu schnell Gefühle für einen anderen Protagonisten entwickelte. Es wirkte überspielt und unbedacht, wenn man bedenkt, dass sie ihn vielleicht 4 Stunden kannte. Die Story selbst ist schnell erklärt, Zoe möchte natürlich verhindern, dass Menschen beim Bankraub sterben. Wie schon gesagt ist die Idee wirklich gut, aber für mich kam nie das Thriller-Gefühl auf, was ich mir laut Genre-Zuweisung gewünscht hätte. Die verschiedenen Wege die Zoe probiert sind gut erklärt und auch teilweise überraschend, denn jedes Mal reagieren die Menschen anders. Doch für mich war mehr die Action im Vordergrund, als dass ein Psychothriller stattfindet. Dank des Schreibstils und der Übersetzung fliegen die Seiten dahin und auch wenn die Spannung sich nie völlig zuspitzt ist man mit "Nie mehr zurück" ganz gut unterhalten. Das Ende kam für mich weniger überraschend, ist aber im Kontext der Geschichte, ein gelungener Abschluss. Fazit: Mich konnte "Nie mehr zurück" nicht ganz überzeugen. Die Idee ist wirklich gut und interessant, aber leider war mir die Umsetzung zu unspannend. Hier hätte ich mir mehr Psychothriller und Spannung gewünscht, dafür weniger Gefühlschaos bei der Protagonistin.

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  • 23 Minuten zurück

    Nie mehr zurück
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    19. February 2017 um 19:47

    Inhalt: Zoe ist anders als alle anderen. Sie hat die besondere Fähigkeit, die Zeit zurückdrehen und dadurch das Geschehene verändern zu können. Als sie bei einem Bankraub miterleben muss, dass ein Mann erschossen wird – ausgerechnet der gut aussehende junge Mann, der ihr nur wenige Minuten zuvor in einer schwierigen Situation beigestanden hat – entschließt sie sich dazu, ihn zu retten. Doch ihre Gabe kommt nicht ohne Einschränkungen. Zoe kann nur 23 Minuten in der Zeit zurückspringen, und oft verschlimmert sich die Situation durch ihr Eingreifen. Zoes Entschluss könnte in einer Katastrophe enden. Und er bringt sie in große Gefahr. Denn er lenkt die Aufmerksamkeit des Bankräubers auf sie ... (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Mich hat die Thematik hinter Nie mehr zurück sehr angezogen. Ich mag es, wenn Autoren mir der Zeit experimentieren du es kommt ebenso oft wie sie es tun, etwas völlig anderes dabei heraus. Vivian Vande Velde hat die Zeitreise in einen völlig anderen Kontext gestellt und auch völlig anders gestaltet, weshalb ich hier besonders neugierig war. Zoe kann durch die Zeit springen. Allerdings nur 23 Minuten zurück und das auch nur begrenzte Male, sodass es ihr erlaubt ist, die Zeit ein wenig zu manipulieren bzw. das zumindest zu versuchen. Als sie vom Regen flieht und eine Bank betritt, läuft sie Mitten in eine Schießerei und ausgerechnet der Mann, der sie beschützen wollte, stirbt dabei. Für Zoe ist klar, dass sie das um jeden Preis verhindern muss. Doch das klappt nicht sofort beim ersten Mal. Zoe hat mir als Protagonistin leider gar nicht zugesagt. Sie ist zwar nicht das typische Mädchen und ich fand es toll, dass die Autorin hier einmal etwas anders gemacht hat, als viele ihrer Kolleginnen, dennoch war sie mir zu kindisch und ihre Entwicklung im Buch bleibt leider sehr oberflächlich und war für mich auch nicht überzeugend. Leider bleiben die übrigen Charaktere sehr blass, was sicher mit dem Format des Buches zusammenhängt. Einzig Daniel, der Mann, der Zoe gerettet hat, wird uns näher vorgestellt und ihn fand ich sehr cool. Er hat das Buch für mich durchaus lesenswert gemacht und ich finde, er beeinflusst Zoe sehr positiv zu ihren, dann doch sehr oberflächlichen,  Entwicklungen. Die Story hat auf 200 Seiten nicht besonders viel Platz, sich zu entfalten. Dennoch tut sie das in einem angemessenen Rahmen, der leider aber nicht besonders tief geht. Die vielen Wiederholungen, die durch die Zeitreisen bedingt sind, wurden aber sehr vielfältig dargestellt, sodass hier keine Langeweile entsteht. Im Gegensatz dazu, nimmt Nie mehr zurück sogar ordentlich an Fahrt zu und gipfelt in einem finalen Show Down. Das Ende war zwar zufriedenstellend und auch logisch, hat mir jedoch aus persönlichen Gründen nicht so gut gefallen. Fazit: Nie mehr zurück ist ein Buch, das man durchaus lesen kann, es aber nicht muss. Mir blieb die Protagonistin leider unsympathisch und die Story ein wenig zu flach. Dennoch umfasst es nur 200 Seiten und ist ein spannendes und schnell zu lesendes Buch, wenn man eine Lektüre sucht, die nicht zu anspruchsvoll ist. Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für das *Bloggertreffen auf der FBM.

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  • Rezension zu "Nie mehr zurück"

    Nie mehr zurück
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:51

    Was wäre, wenn man ändern könnte, was geschehen ist? Zoe kann es, zumindest ein wenig. 23 Minuten kann sie die Zeit zurückspielen und wenn sie will, sogar zehn Mal, ehe sich nichts mehr ändern lässt. Eine Fähigkeit, die ihr das Leben nicht unbedingt einfacher und die Vergangenheit nicht unbedingt besser macht als die ursprüngliche Zeit ... Als sie zum Schutz vor dem Regen in eine Bankfiliale rennt, ahnt sie noch nicht, dass sie kurz darauf mitten in einem bewaffneten Banküberfall sein wird. Und ebenso wenig, dass während des Banküberfalls ein junger Mann erschossen wird, der Zoe kurz zuvor noch geholfen hatte. Zoe beschließt, die Zeit zurückzuspielen und ihm zu helfen. Doch beim Spielen mit der Zeit kann die kleinste Änderung große Folgen haben ... Der Erzählstil von "Nie mehr zurück" erinnert an Filme wie "Lola rennt" oder "Und täglich grüßt das Murmeltier": Ein Zeitpunkt, ein Ort, die gleichen Personen, aber immer andere Ausgänge. Durch das Zeit Zurückspielen durchläuft Zoe eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie eine einzige Situation ausgehen kann. Dabei macht es ihr der Umstand, dass sie die einzige ist, die während des Zurückspielens ihre Erinnerungen behält, alles andere als einfacher. Trotz des immer gleichen Settings gelingt es Vivian Vande Velde, eine spannende Geschichte zu gestalten, die nicht nur etwas für Jugendliche ist. Mit jeder durchlaufenen Version des Banküberfalls steigerte sich in meinen Augen die Spannung, ebenso wie die Machtlosigkeit einer Situation gegenüber, die einfach nicht besser werden will. Dabei war der Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig: Passend zur Protagonistin und Erzählerin Zoe wirkt der Stil wie die auf Papier gebannten Gedanken einer Fünfzehnjährigen. Mitunter sprunghaft, dann wieder fast schon unpassend detailverliebt, an anderen Stellen sehr emotional oder von immer wiederkehrenden Gedanken geplagt oder auch mal abschweifend ... Ich brauchte ein paar Seiten, um mich mit diesem Stil vertraut zu machen. Dann passte er jedoch sehr gut zu der Protagonistin und der subjektiven Sicht, aus der die Geschichte erzählt wird. Was die Charaktere betrifft, wurden wirklich deutlich nur Zoe und der junge Mann aus der Bank beleuchtet, die mir beide schon nach kurzer Zeit symapthisch waren. Da die Geschichte aus der Sicht von Zoe erzählt wird, erhält man einen recht guten Einblick in ihre Gedankenwelt. Dennoch bleibt ihr Charakter ohne richtige Tiefe - was durchaus auch der Kürze der Geschichte und dem Setting geschuldet sein kann, aber dennoch besser hätte sein können. Von ihrer Vergangenheit erfährt man nur Fetzen, die sich ein wenig zu einem persönlichen Hintergrund zusammensetzen lassen. Alles in allem bleibt ihre Geschichte, abgesehen von den 23 Minuten der Handlung, aber eher vage. Auch über den jungen Mann erfährt man nicht allzu viel, das über Name, Alter und Beruf hinausgeht. Dennoch fand ich ihn etwas "greifbarer" als Zoe. Wirklich erklären kann ich das leider nicht, vermute aber, dass es mit Zoes häufigen (gedanklichen) Kommentaren zu seinem Verhalten und Beschreibungen von ihm zu tun hat. Die Geschichte endet - ohne zu spoilern - offen, was eher den Eindruck erweckt, den ersten Band eines Mehrteilers als einen Einzelband vor sich zu haben. Ob hier noch weitere Zeitreise-Geschichten von Zoe geplant sein könnten? Fazit Jugendthriller trifft Zeitreise-Thematik. In "Nie mehr zurück" arbeitet Vivian Vande Velde ein Motiv neu auf, das aus manchen Filmen bereits bekannt ist, neu auf und beweist, dass für eine spannende Geschichte nicht unbedingt ein wechselndes Setting notwendig ist. Lediglich die Charaktere bleiben etwas hinter den Erwartungen zurück.

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  • 23 Minuten entscheiden über Leben und Tod...

    Nie mehr zurück
    klaudia96

    klaudia96

    03. February 2017 um 14:58

    Inhalt Ein Überfall auf eine Bank, eine Liste mit den Namen der Rentiere des Weihnachtsmanns, ein Mädchen, das die Zeit zurückspielen kann. Was hat das alles miteinander zu tun? Zoe hat nur 23 Minuten Zeit, dieses Geheimnis zu lüften und die Geschehnisse wieder zu ordnen, um einen möglichst glimpflichen Ausgang für alle Beteiligten zu finden. Denn der Bankräuber hat eine Waffe, die ihm nicht nur zur Dekoration dient, und Zoe hat nur zehn Versuche, die Zeit für ihren Vorteil zu gebrauchen… Meine Bewertung Zeitreisen – ich bekomme einfach nicht genug davon. Nach „Savior Agency“ von Sara Metz und „Die Zeitagentin“ von Kim Harrison bin ich selbstverständlich auch auf „Nie mehr zurück“ von Vivian Vande Velde aufmerksam geworden. Das Konzept mit den 23 Minuten hat mich von Anfang an gepackt und auch bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Protagonisten Zoe und Daniel sind gemeinsam mit dem Bankräuber der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Zoes Gabe, 23 Minuten zurückspielen zu können, hilft ihr aus einer schrecklich Situation heraus, die ordentlich Konfliktpotenzial birgt – schließlich sind auch Waffen und Tote im Spiel. Zoe ist dabei hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, in Sicherheit zu bleiben, und den anderen zu helfen. Doch das kann sie nur erreichen, wenn sie taktisch klug vorgeht. Die Story war relativ rasant gelesen, denn das Buch ist mit seinen 200 Seiten kein großer Wälzer. Da es immer wieder Zeitspannen von 23 Minuten sind, die der Leser mitbekommt, ist das aber auch nicht weiter schlimm, denn die Spannung ist dabei auch einem riesigen Niveau gehalten worden. Man kommt kaum zu einer Verschnaufpause, man fiebert, zittert und leidet mit, jedes Mal, wenn Zoe versagt und die Situation nur schlimmer macht. Ihre Gabe ist Hilfe und Fluch zugleich, und genauso empfindet sie diese. Ihre aufwühlenden Emotionen werden beim Lesen sehr gut übertragen, ebenso wie ihre Lebensgeschichte, die Stück für Stück aufgedeckt wird. Daniel, der männliche Protagonist, dem Zoe mit dem ersten Mal zurückspielen das Leben rettet, ist ebenfalls ein sehr gut beschriebener Charakter mit einer soliden Hintergrundstory. Er ist ehrlich und verurteilt Zoe nicht – weder für ihr etwas zerlumptes Aussehen, für ihre seltsame Art oder die Gabe. Die Situation zwischen ihnen ist sehr niedlich und gleichzeitig so angespannt, dass man als Leser wirklich jede Gefühlsregung und jedes Wort mit einem gewissen Ziehen im Bauch liest. Thriller und Fantasy treffen in diesem Buch aufeinander, wobei Vivian Vande Velde es versteht, ihre Leser am Ball zu halten, selbst wenn dieselben 23 Minuten zigmal durchlebt werden. Hier kommt keine Langeweile auf, in jeder einzelnen Zeitschleife sind es neue Charakterzüge, die man an Zoe erkennen kann. Bis zum Ende bleibt die Frage bestehen: Kann Zoe ihren Plan umsetzen und alle Menschen in der Bank retten? Ein tolles Buch mit hohem Suchtpotenzial!

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  • Das gefährliche Spiel mit der Zeit

    Nie mehr zurück
    Miichele

    Miichele

    30. January 2017 um 15:16

    Inhalt + Stil: Die 15 Jährige Zoe kann in der Zeit zurückreisen, genauer gesagt 23 Minuten zurück. Durch einen Zufall wird sie Zeugin eines Banküberfalls und setzt ihre Gabe ein. Doch wer in der Zeit zurückreist muss vorsichtig sein, denn meistens endets eher schlecht als recht. Das Buch ist sehr einfach geschrieben, weshalb die Charaktere und Spannung vielleicht ein bisschen auf der Strecke bleiben. Es ist gut, um zwischendurch immer ein bisschen zu lesen, nichts an dem man kleben bleibt. Meinung: Ich fand die Idee super, habe mir aber ein wenig etwas anderes vorgestellt, weshalb mich das Buch doch eher enttäuscht hat. Die Charaktere und ihre Geschichte lernt man nicht wirklich kennen und fesseln konnte es mich auch nicht. Die Idee hätte meiner Meinung nach viel mehr Potential gehabt.

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  • Kurz aber mitreißend!

    Nie mehr zurück
    lex-books

    lex-books

    15. January 2017 um 17:06

    „Nie mehr zurück“ ist für mich ein echter Überraschungshit. Die Geschichte bietet auf nur 208 Seiten ein Maximum an Spannung und bereichert das Thema Zeitreise um eine erfrischende, neue Nuance! Man nehme ein 15jähriges Mädchen, statte es mit der Fähigkeit aus, 23 Minuten in der Zeit zurückspringen zu können und stecke diese Heldin dann mitten in einen Banküberfall, bei dem alles aus dem Ruder läuft und am Ende nicht nur Blut fließt, sondern dicke Gehirnbrocken umherfliegen! Vivian Vande Velde stellt auf den ersten Seiten klar, dass ihre Story nichts für die ganz junge Leserschaft ist und schafft es geschickt, Ängste und Sorgen auf uns Leser zu übertragen. Es ist ernst. Es geht um Menschenleben. Deutlicher geht es nicht. Passend dazu schreibt Vivian Vande Velde in einem Tempo, als ginge es auch für sie um Leben und Tod. Alles ist schnell, kurz, präzise und dennoch eindrücklich. „Also 13:16 Uhr (tatsächliche Anfangszeit plus 23 Minuten (die längste Zeitspanne für das Zurückspielen, das bedeutet: Zoe ist bis 13:39 Uhr in einer, wie sie es nennt, variablen Zeit.“ S. 35 Die Spannung resultiert aus den verzweifelten Versuchen der jungen Zoe, die Gegenwart zu verändern und eine unblutige Lösung zu finden. Und natürlich hat die Autorin dabei einige Tücken eingebaut, die Zoes Anstrengungen deutlich erschweren und es notwendig machen, dass sie die Zeit mehr als einmal zurückdrehen muss. Allerdings kann Zoe nur insgesamt 10mal für exakt 23 Minuten in die Vergangenheit springen, danach tickt die Uhr weiter, in welche Richtung auch immer dieser letzte Versuch die Realität dann verändert haben mag. Die Storyline bewegt sich immer und immer wieder innerhalb derselben 23 Minuten – mit denselben Orten und Personen, aber unterschiedlichen Möglichkeiten, die Zoe auslotet und wieder verwirft, oder die sie zum Teil auch weiterbringen. Besonders tricky: Personen agieren, je nachdem auf welche Weise Zoe auf sie zugeht, in den verschiedenen Zeitsprüngen komplett anders, was einem echten Eiertanz entspricht und Zoe zweifeln lässt, ob es eine perfekte Lösung überhaupt geben kann. Das ist richtig gut und glaubwürdig gemacht. Ohne viel fantastisches Brimborium (abgesehen von der Sache mit der Zeit ;-)) entwickelt sich die Geschichte angenehm natürlich und nachvollziehbar und dennoch durchweg spannend. Die Geschichte steht und fällt mit der 15jährigen Hauptfigur Zoe, die mich vom ersten bis zum letzten Satz mitgezogen hat. Das Buch bietet im Grunde zuwenig Platz, um Zoes Biografie detaillierter zu fassen und wirft den Lesern nur wenige wichtige Informationsbröckchen hin, was den einen oder anderen stören mag, worauf ich mich aber gut einlassen konnte. Wichtig ist vor allem, dass Zoe vollkommen auf sich alleine gestellt ist. Sie ist eine kleine Stromerin mit blaugefärbten Haaren, die nicht ernst genommen wird, die aus dem Rahmen fällt, keine Bezugspersonen hat, aber hartnäckig einem inneren Kompass für „richtig“ oder „falsch“ folgt. Zoe mag in ihrer überlegten Art nicht immer eine typische 15jährige sein, aber ich mochte ihre Gedanken sehr und konnte ihre jugendliche Hilflosigkeit erdrückend spüren – obgleich nicht einmal in der Ich-Perspektive geschrieben wird. Sie weiß, wie sie aussieht – wie ein Teenager von der Straße, oder zumindest ein lästiger Teenager, was sie beides nicht ist, aber so sieht sie nun mal aus. S. 31 Das Buch ist in sich abgeschlossen, trotzdem habe ich gegoogelt, ob es nicht eine Fortsetzung geben könnte. Denn es scheint fasst, als ließe sich die Autorin ein kleines Hintertürchen offen. Nicht nur entwickelt sich in „Nie mehr zurück“ ganz am Rande eine ungewöhnliche Liebesgeschichte/Freundschaft, der ich gerne weiter gefolgt wäre, auch über Zoe und ihre besondere Fähigkeit gäbe es noch soviel mehr zu erfahren. Aber schade… Vivian Vande Velde lässt ihre Geschichten wohl einfach gerne etwas offen enden. In einem Interview konnte ich lesen, dass sie eine Fortsetzung zwar nicht ausschließt, derzeit aber keine plant. Vielleicht sollte man tatsächlich einfach aufhören, wenn es am schönsten ist. Oder dieses rasante kleine Büchlein noch einmal lesen, was ich sicher irgendwann tun werde! Fazit: Kurz aber mitreißend! Eine tolle, neue Zeitreisevariante.

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  • Ein Mädchen, das die Zeit zurück"spielen" kann

    Nie mehr zurück
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    17. December 2016 um 10:30

    Die 15-jährige Zoe ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Sie liebt ihre blauen Haare. Sie führt Listen, wenn sie nervös ist (über die Rentiere des Weihnachtsmannes, etwa). Und sie kann in der Zeit zurückreisen. 23 Minuten, um genau zu sein. In der Vergangenheit hat sie gelernt, dass sie dadurch nur Schaden anrichtet. Seitdem versucht sie, das, was sie "Zurückspielen" nennt, zu vermeiden. Doch als sie miterlebt, wie ein Mann eine Bank ausraubt und ausgerechnet den einzigen Menschen im Raum erschießt, der nett zu ihr war, beschließt sie, es noch einmal zu versuchen. Sie schlingt die Arme um sich und sagt: "Zurückspielen". Und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. "Die Geschichte beginnt mit einem Akt verstörender Gewalt. Oder ... na ja ... vielleicht nicht ganz. Vielleicht beginnt die Geschichte genau dann, als Zoe in die Bank geht - nur dass sie da noch nicht weiß, dass es eine Geschichte ist." (Seite 7)  Nie mehr zurück weckte in mir die Assoziation einer Kinder-Krimi-Version von Und täglich grüßt das Murmeltier. Bis zu zehn Mal kann Zoe zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückspringen, bevor ihr diese Möglichkeit für immer verwehrt wird. Zehnmal kann sie zurück zu 13:16 Uhr springen, bevor der Regen einsetzt, bevor der Räuber die Bank betritt, bevor Daniel erschossen wird. Doch jedes Mal, wenn sie glaubt, ein Problem gelöst zu haben, taucht eine neue Variabel auf und das Endergebnis ist katastrophaler als das vorherige. Nie mehr zurück spielt mit der moralischen Frage, ob ein einzelner Mensch geopfert werden darf, um viele andere zu retten. Und andersherum, ob man einen Menschen retten darf, wenn dadurch viele andere sterben. War es richtig von Zoe, in der Zeit zurückzugehen, um Daniel zu retten? Kann sie zulassen, dass durch ihr Eingreifen andere Unschuldige sterben - mehr als im Ausgangsszenario? Gleichzeitig gab es aber auch den einen oder andere Aspekt, der mich sehr gestört hat. Das fängt schon beim "Zurückspielen" an. Das Wort kam mir gleich beim ersten Lesen merkwürdig vor. Muss das nicht "Zurückspulen" heißen? Oder "Zurückspringen"? Und tatsächlich. Laut Duden findet das Verb "zurückspielen" nur bei Ballsportarten eine Verwendung. In dem Sinn, in dem Zoe es gebraucht - nämlich die Zeit wie einen Film zurückzuspulen - ist es falsch. Generell ist die Sprache sehr kindlich und gerade bei einem Jugendbuch erwarte ich stilistisch doch etwas mehr als Bilderbuch-Sprache. Die Sätze sind sehr vereinfacht und man findest des Öfteren Phrasen so ähnlich wie: "Zoe sollte die Polizei rufen. Aber Zoe mochte die Polizei nicht. Zoe hatte in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Polizisten gemacht." Auch die Tatsache, wie schnell gewisse Leute Zoe glauben, dass sie aus der Zukunft kommt, ist mir etwas sauer aufgestoßen - Codewort hin oder her. Auch hätte ich mir bei den Varianten ihres Zurückspringens mehr Abwechslung gewünscht. Die Geschehnisse waren sich doch immer sehr ähnlich. Und das Ende... Tja, auch hier zeigt sich sehr deutlich, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Nie mehr zurück hat mich zeitweise gut unterhalten, aber man hätte noch deutlich mehr draus machen können. (c) Books and Biscuit

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  • LL rezensiert

    Nie mehr zurück
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    15. December 2016 um 19:38

    „Nie mehr zurück“ hatte zweifellos eine spannende Idee: Zoe springt in der Zeit! Allerdings hat sie nur 23 Minuten, bis sie wieder in die Gegenwart reist und sie kann ein Geschehen auch nur 10x wiederholen lassen. Diese Gabe bringt sie zum Einsatz, als sie Zeugin eines Banküberfalls wird. Mit allen Mitteln will sie das Sterben unschuldiger Menschen verhindern, doch das stellt sich als sehr schwierig heraus. Was steckt hinter dem Überfall? Wird Zoe einen Verbündeten finden? Da ich immer für Zeitreisegeschichten zu haben bin, begann ich freudig mit dem Lesen und es dauerte nicht lange, da war ich schon in der Mitte des Buches angelangt. Kein Wunder, hat die Geschichte doch nur rund 200 Seiten. Doch genau das war meiner Meinung nach das Problem. Nicht die Länge an sich, sondern der dadurch fehlende Tiefgang. Die vielen Zeitreisen wurden für meinen Geschmack viel zu oberflächlich abgehandelt und auch über Zoe hätte ich gerne noch mehr erfahren. So blieb sie für mich zwar eine recht sympathische Protagonistin, doch bewegen konnte sie mich nicht. Als Thriller würde ich das Buch auch nicht betiteln, denn dafür fehlten der Geschichte einfach der Nervenkitzel, die Spannung und das Fesselnde. „Nie mehr zurück“ war vielmehr eine unterhaltsame, kurzweilige Geschichte, die nicht mehr als eine Häppchen für mich war. Und während es im Mittelteil einige Durchhänger gab, konnte mich das Ende doch noch einmal mitreißen.

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  • Tolle Idee und es stellte sich mir die Frage, was würde ich tun, könnte ich die Zeit verändern?

    Nie mehr zurück
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    15. December 2016 um 09:01

    Die 15-jährige Zoe lebt in einer Wohngruppe, da ihre Mutter auf ihren Vater geschossen hat und deshalb im Gefängnis sitzt. Der Vater hat die Scheidung eingereicht und möchte mit niemandem mehr etwas zu tun haben. Dass dies für einen Teenager nicht einfach ist, kann man sich vorstellen. Auch mit Ihrer Pflegemutter kommt sie nicht wirklich klar und rebelliert gegen sie. Doch das sind längst nicht alle Probleme, die Zoe zu bewältigen hat. Mit 13 Jahren musste sie feststellen, dass sie die Zeit zurückdrehen kann. Exakt um 23 Minuten, was allerdings gewissen Regeln unterliegt. Seitdem hat sie mehr oder weniger erfolglos versucht, die jeweiligen Situationen zu verändern. All dies nagt an der Teenagerin und sie kommt mit dem Ganzen nicht so gut zurecht. Nach einem heftigen Streit mit ihrer Pflegemutter haut Zoe ab und streift ziellos durch die Stadt. Als sie sich vor einem Regenschauer in eine nahegelegene Bank flüchtet, wird diese wenige Minuten später überfallen. Dabei sterben ein junger gutaussehender Mann, mit welchem sie sich gerade noch nett unterhalten hatte, und der Wachmann der Bank. Zoe überlegt nicht lange und dreht die Zeit zurück, um den jungen Mann zu retten. Doch kann man das Schicksal verändern?Die Geschichte wird aus der Sicht von Zoe erzählt und der Leser bekommt in kurzen prägnaten Sätzen erklärt, was gerade passiert, nur um in den nächsten Kapiteln alles im Detail näher zu erläutern. Dabei hatte ich beim Lesen jedoch nicht das Gefühl, die immer wieder gleichen Informationen, quasi als Entlosschleife, zu bekommen. Denn durch diesen Aufbau lernte ich nicht nur Zoe besser kennen, sondern auch ihre Fähigkeit die Zeit zurückzuspielen. Die Erklärungen darüber empfand ich als ausreichend und gut erklärt, ohne dabei langweilig zu sein. Von Kapitel zu Kapitel baute sich bei mir eine gewisse Spannung auf und ich musste wissen, ob und wie es Zoe gelingen könnte, das Schicksal zu ändern. Zoe ist eine Einzelgängerin und das nicht nur durch ihr äußeres Erscheinungsbild. Denn sie hat lange blaue Haare, trägt Secondhand Klamotten und ein altes Guns´N´Roses T-Shirt (Yeah !). Alles nicht unbedingt Kleider, die vertrauenserweckend sind. Ebenso gefiel mir ihre herangehensweise während des Zurückspielens, was bestimmte Situationen betraf. Dies passt zu ihrem Charakter, denn sie gibt niemals auf. Durch das Zurückspielen lernen wir aber auch andere Personen, wie zum Beispiel den jungen Mann, Daniel, näher kennen. Gemeinsam mit Zoe finden wir immer mehr Details heraus und rätseln mit ihr, was mir ebenfalls gut gefallen hat.FAZIT: "Nie mehr zurück" von Vivian Vande Velde, aus dem Piper/IVI Verlag, ist eine kurzweilige Geschichte, die mich gut unterhalten konnte und dabei nie langweilig war. Zoe empfand ich absolut bereichernd, da sie eine starke Persönlichkeit ist, ohne sich darüber selbst im klaren zu sein. Sie ist stark und versucht alles, was in ihrer "Macht" steht. Ich finde, dass das Buch sehr zum Nachdenken anregt und so überlegte ich, was ich anders machen würde, hätte ich Zoes Fähigkeiten. Gäbe es etwas, was ich gerne "zurückspielen" würde? Nein, denn wie heißt es so schön "Aus Fehlern lernt man und erst Fehler machen uns menschlich..." - 4 von 5 Nosinggläser.

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  • Nie mehr zurück

    Nie mehr zurück
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    14. December 2016 um 19:17

    Buchinhalt: Zoe wird Zeugin eines Bankraubs, bei dem ein junger Mann erschossen wird. Sie versucht ihn zu retten – denn Zoe kann die Zeit verändern. Nicht beliebig, nur 23 Minuten, in denen sie in der Zeit zurückreisen und eingreifen kann. Doch ihr Eingreifen macht meist alles noch viel schlimmer – zudem funktioniert das „Zurückspulen“ nur 10 Mal…   Persönlicher Eindruck: Ich gebe ganz offen zu: ich hatte mir mehr erhofft. Ein Thriller (und genau das will dieses Buch sein) sollte zumindest ansatzweise Spannung und Nervenkitzel, gegebenenfalls etwas Mystery oder im vorliegenden Fall Zeitreise ABENTEUER bereithalten – aber genau das schafft die Autorin auf keiner der 200 Seiten. Schon beim Schreibstil angefangen kann sie mich überhaupt nicht fesseln. In der Art und Weise, wie Frau Vande Velde hier das Geschehen um die 15jährige, zeitbeeinflussende Zoe beschreibt, hätte sie genauso gut eine Abhandlung über den Gebrauch von Luftmatratzen schreiben können – mit in etwa dem gleichen Spannungsbogen. Mir hat die Erzählweise absolut nicht zugesagt: im Grunde passiert immer wieder dasselbe und das wird schnell langweilig. Schade – denn der Plot, in dem eine Person durch Zurückdrehen der Zeit in das Geschehen eingreifen kann, sei es auch nur für 23 Minuten, hat Potential und könnte zu etwas Großartigem reifen. Zoe als Hauptfigur macht für mich einen relativ abgeklärten Eindruck; diese würde meiner Meinung nach eher zu einer älteren Person passen. Aber nun gut – es ist ohnehin schwierig, sich als Leser auf das Buch einzulassen. Irgendwann nach etwa der Hälfte habe ich es auch aufgegeben, mich in Zoe hinein versetzen zu wollen. Zoe und Daniel agieren zwar miteinander, aber dennoch ohne den Leser mitzunehmen und für sich zu gewinnen. Fazit: letztendlich ist „Nie mehr zurück“ ein Roman, der mehr sein will, als er tatsächlich ist. Darauf, dass Zeitreisen in die Vergangenheit auch die Zukunft verändern und kleine Eingriffe katastrophale Folgen haben können, geht das Buch überhaupt nicht ein. Ich habe auch nicht verstanden, warum gerade 23 Minuten – es war mir aber auch irgendwann egal. Schade, aber eine Empfehlung kann ich hier wirklich nicht aussprechen, haarscharf und auch nur der interessanten Idee wegen noch zwei Sterne.

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