Ein Schotte zum Frühstück: Roman

von Vivien Johnson 
3,5 Sterne bei8 Bewertungen
Ein Schotte zum Frühstück: Roman
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

ConnyZ.s avatar

Leider im Erzählstil nicht gut ausgereift ...

Steffi_the_bookworms avatar

Sehr gute erste Hälfte, dann hat es mich leider verloren

Alle 8 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Ein Schotte zum Frühstück: Roman"

Große Gefühle in den Highlands Sarah kann es kaum glauben – sie wird sich gemeinsam mit ihrer Mutter einen Traum erfüllen und ein Bed & Breakfast in Schottland eröffnen. Das passende Cottage ist schnell gefunden und schon beginnen die Umbauarbeiten. Sechs Zimmer, Küche und Bad sollen es werden. Gerade angekommen, lernt Sarah Connor kennen, einen attraktiven Handwerker, der bei der Umgestaltung des Cottages hilft. Während Connor ihr die Weiten Schottlands zeigt, verlieben sich die beiden. Doch dann gerät Sarahs Welt durch einen Schicksalsschlag plötzlich aus den Fugen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958181052
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:278 Seiten
Verlag:Forever
Erscheinungsdatum:06.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne1
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider im Erzählstil nicht gut ausgereift ...
    Lässt leider keine Leserherzen höherschlagen...

    Erschienen im forever Ullstein Verlag, ist Vivien Johnsons Werk „Ein Schotte zum Frühstück“ schon im März 2017. Seitdem kann man mit der Protagonistin auf 278 Seiten nach Schottland reisen.

    Sarah und ihre Mutter Denise erfüllen sich den größten Wunsch und eröffnen in Schottland ein Bed & Breakfast.
    Doch bis dahin ist ein weiter weg, denn das Anwesen muss umgebaut werden, um Platz für die Gäste zu schaffen. Der ortsansässige Handwerker Connor und dessen verwitweter Vater verdrehen schnell mit ihrem Charme den Frauen die Köpfe.
    Aber das Schicksal hat für Sarah noch mehr auf Lager …

    Vivien Johnson Werk startet solide, wenn auch nicht technisch gut ausgereift, in die Handlung. Sarah und ihre Mutter stehen für den Leser zuerst im Mittelpunkt und beginnen die Handlung mit dem Auszug aus ihrer Heimat Bremen.
    So einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu gehen, ist riesig und zu zweit leichter zu bewältigen. Doch wie soll es in einem Liebesroman anders sein, klopft der Märchenprinzen schnell an. Die Autorin hat sich hier für Connor entschieden. Ein attraktiver, schottischer Handwerker, der sogleich einen bleibenden Eindruck bei Leser und Protagonistin hinterlässt.

    Ab hier hatte ich oft meine Probleme, denn ich kam so gar nicht mit der Figur von Sarah klar. Immer wieder beschlich mich eine Kälte in ihren Szenen, was wohl aus ihren Zukunftsängsten herrührte. Aber diese Unentschlossenheit Connor gegenüber machte meine Lesefreude schnell zunichte. Auch der so aufgebaute Spannungsbogen ließ nur Enttäuschung entstehen. Denn in manchen Sequenzen zweifelt man an Sarah. Möchte sie doch keine Beziehung mit Connor, kann sie im weiteren Verlauf nicht bei einem anderen Mann ernsthaft darüber nachdenken. Wenn dies auch nur halbherzig gemeint war. Was daran so ungewollt war, frage ich mich bis heute.

    Vivien Johnson hat sich redlich bemüht, die Schönheit Schottlands in ihrem Werk festzuhalten, doch die etwas gefühlskalte Protagonistin lässt die Handlung schnell abkühlen.

    „Ein Schotte zum Frühstück“ schafft es durch seine unentschlossene Protagonistin nicht, Leserherzen höherschlagen zu lassen!

    Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor einem Jahr
    Ein Schotte zum Frühstück

    „Ein Schotte zum Frühstück“ ist mein erstes Buch von Vivien Johnson. Die Aussicht auf einen literarischen Ausflug nach Schottland verbunden mit einer Portion Liebe hat mich bei dem Buch sofort zugreifen lassen.

    Sarah will sich in Schottland gemeinsam mit ihrer Mutter Denise den Traum von einem eigenen kleinen Bed & Breakfast erfüllen. Ein Cottage ist bald gefunden und kurz nach dem Eintreffen vor Ort fällt auch schon der Startschuss für die umfangreichen Umbauarbeiten.
    Connor und sein Vater Will sind als Handwerker für die Renovierung zuständig und beiden Männern haben es die Frauen aus Deutschland angetan. Die Sympathie beruht durchaus auf Gegenseitigkeit und so wachsen neben der kleinen Frühstückspension auch die Gefühle.

    Alles könnte so schön und harmonisch sein, wenn eine Nachricht aus Deutschland nicht Sarahs Weltbild ins Wanken bringen würde. Plötzlich scheint es, als ob die Gefühle nicht mehr reichen...

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, u. a. aus der Sicht von Sarah, Connor oder auch Denise, der Mutter von Sarah.
    Das bringt anfangs Schwung in die Handlung und verleiht der Geschichte ein besonderes Detail.

    Leider verfliegt dieser zuerst interessante Aspekt mit Fortschreiten der Geschichte und verhindert, dass man den einzelnen Charakteren näher kommt. Auch Sarah entwickelt sich von einer anfangs sympathischen Protagonisten immer mehr zu einem Charakter, dessen Unentschlossenheit mir zunehmend auf die Nerven fiel.

    Während der eigentlich interessante Schauplatz seinen Reiz nicht wirklich entfalten kann und das emotionale Drama stark bemüht wird plätschert die Handlung für mein persönliches Empfinden zu sehr dahin und ich war am Ende fast schon erleichtert, dass es vorbei war.

    Leider reicht es für nicht mehr als 2,5 Sterne!

    Kommentare: 2
    17
    Teilen
    Swiftie922s avatar
    Swiftie922vor 2 Jahren
    Eine schöne Geschichte mit ihren Ecken und Kanten

    INHALT :

    Große Gefühle in den Highlands

    Sarah kann es kaum glauben – sie wird sich gemeinsam mit ihrer Mutter einen Traum erfüllen und ein Bed & Breakfast in Schottland eröffnen. Das passende Cottage ist schnell gefunden und schon beginnen die Umbauarbeiten. Sechs Zimmer, Küche und Bad sollen es werden. Gerade angekommen, lernt Sarah Connor kennen, einen attraktiven Handwerker, der bei der Umgestaltung des Cottages hilft. Während Connor ihr die Weiten Schottlands zeigt, verlieben sich die beiden. Doch dann gerät Sarahs Welt durch einen Schicksalsschlag plötzlich aus den Fugen …

    Meine Meinung :

    In" Ein Schotte zum Frühstück" geht es um Sarah, die zusammen sich mit ihrer Mutter einen Traum erfüllt. Ein Bed & Breakfast in Schottland. Erst kommen die Umbauarbeiten und dabei lernt sie dabei Connor kennen. Doch ein Schicksalsschlag macht alles durcheinander...
    Sarah wird von ihrer Mutter überredet einen Neuanfang zu starten in Schotland. Dort wird sie vor andere Dinge gestellt. Wird sie dort ihr Glück finden, als sie Connor kennenlernt?

    Connor ist Handwerker und beide lernen sich kennen, weil arbeiten gemacht werden müssen. Er soll den Betrieb seines Vaters übernehmen und muss sich mit noch anderen Dingen beschäftigen.

    Der Schreibstil ist angenehm und wird im Wechsel von Connor, Sarah und ihrer Mutter erzählt. So kann man verschiedene Charaktere kennen lernen. Die Kulisse von Schottland ist sehr schön und macht Lust selbst einmal dorthin zu reisen. Die Nebenfiguren wie Connors Schwester fand ich auch sehr erfrischend.

    Die Spannung und Handlung hat mich schon bei der ersten Begegnung zwischen Connor und Sarah in die Geschichte gezogen. Sie glaubt eigentlich nicht, dass man die große Liebe so schnell findet. Doch Connor ändert alles und beide kommen sich schnell näher. Auch sein Vater und Sarahs Mutter merken, dass da etwas ist. Wie es das Schicksal so will kommen auf einmal Dinge auf mit denen Sarah nicht gerechnet hat. Auf beide kommt eine Menge zu und beide müssen schauen ob sie diese Hindernisse überwinden können. Wird es ein Happyend geben? Auch interne Familienprobleme machen es nicht leichter und beide werden vor verschiedenen Entscheidungen gestellt. Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich war völlig geflasht wie schnell ich in die Geschichte gefunden habe. Ich konnte gar nicht aufhören und war überrascht, das die Handlung so schnell vorangeschritten ist.

    Das Cover ist sehr schön und macht Lust in die Geschichte einzutauchen. Die Farben passen gut zusammen. Das Paar wirkt vertraut und man wird angelockt ins Buch lesen zu wollen.

    Das Ende war dramatisch und aufregend und ich war völlig baff. Drama und Aufregung habe es bis zur letzten Seite aufregend gestaltet.

    Fazit :

    Mit " Ein Schotte zum Frühstück " schafft die Autorin eine besondere Liebesgeschichte, die mich in das schöne Schottland mitgenommen hat. Ihr Schreibstil ist angenehm und macht Lust auf mehr.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Blonderschattens avatar
    Blonderschattenvor 2 Jahren
    Die Idylle Schottlands gekrönt mit der Liebe zweier Menschen

    Meinung:

    Conners Hauptaugenmerk liegt auf der Firma seines Vaters und nicht auf seinem Leben, was sich jedoch schlagartig ändert, als Sarah und ihre Mutter ein Bed & Breakfast in Schottland eröffnen wollen und die beiden Männer für Renovierungsarbeiten engagieren.

    Sarah und ihre Mutter Denise zu beobachten, war oftmals wirklich amüsant, denn manchmal übernimmt Denise auch gerne den übereifrigen Part, die ihren Traum Wirklichkeit werden lassen möchte und dabei bereit ist, jegliche Brücken in Deutschland einzubrechen. Zielstrebigkeit und das Vertrauen in sich selbst, sind tolle Eigenschaften, allerdings wie auch Sarah erkennt, riskant. Einen Plan in die Tat umzusetzen, muss nicht bedeuten, dass dieser auch von Erfolg gekrönt ist. Ist es da wirklich so sinnvoll, all sein Hab und Gut in einen Traum zu investieren, der möglicherweise schon in seinen Grundfesten scheitert? Hier ist es Sarah, die ihrer Mutter unter die Arme greift und ein gutes Fundament für das Bed & Breakfast in Schottland legt.

    >>Das ist egal, mein Sohn. Denn wenn diese Frau die Richtige für dich ist, würdest du das sogar über Jahre hinweg durchziehen. Du musst dir nur klar sein, ob sie die große Liebe für dich ist.<<

    Wenn Verstand und Herz miteinander konkurrieren, steht man vor einer scheinbar unüberwindbaren Hürde. In genau dieser Situation befinden sich Connor und Sarah seit ihrem ersten Zusammentreffen. Zwei Menschen die sich kaum kennen und dennoch eine Verbindung zwischen ihn besteht, die sie nicht leugnen können. In der weiteren Entwicklung, hatte ich schon die Befürchtung, wir würden hier wieder mit Gefühlen kämpfen, die unsere Protagonisten verleugnen oder das jede Zweideutigkeit direkt als Aufhänger für Dramen herhält. Hier hat mich die Autorin wirklich überrascht, denn hier handeln die Charaktere, anders als man es erwarten würde, weshalb der Großteil der Geschichte wirklich harmonisch verläuft.

    Ebenso wie die Mutter-Tochter-Beziehung, so hat mich auch die etwas andere Art zwischen Connor und seinem Vater Will fasziniert. Die beiden sind stets füreinander da, doch präsentiert sich dieses Phänomen ganz anders als bei Denise und Sarah. Will lernen wir dank Denise direkt als Gentleman kennen, doch wie die Erzählungen von Connor zeigen, war er lange Zeit in einem Tief gefangen.

    Oft standen unsere Protagonisten vor der Frage, ist das was ich fühle wirklich die wahre Liebe? Was sich im Verlauf hier sehr gut herauskristallisiert ist, dass die Liebe bei niemandem gleich verläuft. Die Liebe ist nichts, was sich planen lässt, weder die Intensität noch die Entwicklung, sie ist ebenso individuell, wie das Paar was sie empfindet.

    >>Ich möchte, dass du niemals an deiner Liebe zu Sarah zweifelst. Egal, welche Steine euch in den Weg gelegt werden. Und glaube mir, auf irgendeine Art und Weise wird das passieren. Zweifle nie an deiner Liebe zu ihr und an ihrer zu dir. Denn das ist das einzig Wahre, was zwischen euch besteht. Die Liebe.<<

    Kann man jemanden zu sehr lieben, um eine rationale Entscheidung treffen zu können? Eine traurige Nachricht zieht hier einen folgeschweren Rattenschwanz mit sich, durch den Sarah beginnt, sich eben diese Frage zu stellen. Im weiteren Verlauf hätte ich Sarah dafür gerne ein paar Schläge auf den Hinterkopf verpasst, denn die ansonsten so vernünftige junge Frau reagiert hier mit abweisendem Verhalten, welches sie letztendlich zur Flucht treibt. Einerseits verstehe ich ihren Gedankengang. Man möchte niemandem Sorge bereiten, den man liebt, doch ein Risiko bedeutet nicht, dass auch das Worst-Case-Szenario eintritt. Liebe bedeutet füreinander da zu sein, in guten wie in schlechten Zeiten, denn gerade das macht eine Beziehung wirklich aus: Füreinander da sein. Dennoch würde ich die obere Frage mit "Ja" beantworten, denn von der Liebe geleitet, würden wir alles tun um unseren Partner zu helfen. Wenn es hart auf hart kommt, spielt die Vernunft keine Rolle und manchmal muss man das Falsche tun, um am Ende auf den richtigen Weg zu finden.

    Zieht Sarah einen Schlussstrich unter die beginnende Beziehung zu Connor? Oder findet sie einen Weg ihre Ängste unter Kontrolle zu bringen?


    Schreibstil:

    Vivien Johnsons Geschichte hält viel mehr bereit, als die Erfüllung eines Traumes in Form eines Bed & Breakfast, dessen Entwicklung wir miterleben können, auch erhalten wir atemberaubende Eindrücke über Schottland, die in mir den Wunsch geweckt haben, dieses Stück Natur einmal selbst zu erleben und die Idylle zu spüren.

    Seit über drei Jahren verschlinge ich ein Buch nach dem anderen und in all der Zeit und in den verschiedenen Genren gab es nicht eine Geschichte, indem der Mutter als Nebencharakter so viel Handlungsraum zuteilwurde. Denise ist eine flippige Mom, mit der Sarah über wirklich alles reden kann. Obwohl ihre Tochter Sarah bereits eine junge Frau ist, so merkt man Denise an, dass sie im Herzen jung geblieben ist. Sie greift gerne beherzt ein und scheut auch nicht davor, ihrer Tochter auf neckische Art die Schamesröte ins Gesicht zu treiben. All diese Komponente unterstreichen hier eine liebevolle und vor allem innige Mutter-Tochter-Beziehung, welche dem Buch bereits zu Beginn ein wohliges Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermittelt.

    Sarah hat mir von ihrer Zeichnung sehr gut gefallen. Sie ist sehr gradlinig und hebt sich von Protagonistinnen anderer Geschichten ab. Sie sucht nicht nach dem sprichwörtlichen Haar in der Suppe, welches einen Streit oder eine Auseinandersetzung vorprogrammiert, selbst bei mehrdeutigen Situationen, sieht sie nur das, was wirklich geschieht und interpretiert nicht irgendetwas negatives hinein. Diese Charaktereigenschaft von ihr, hat mich anfangs wirklich erstaunt, da sie oft anders reagiert, als man es erwarten würde.

    Diese Geschichte ist gespickt mit zahlreichen Höhen und einigen Tiefen. Eine wunderschöne Reise in deren Welt es sich einzutauchen lohnt.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 2 Jahren
    Ein Schotte zum Frühstück

    Inhalt:

    Sarah kann es kaum glauben – sie wird sich gemeinsam mit ihrer Mutter einen Traum erfüllen und ein Bed & Breakfast in Schottland eröffnen. Das passende Cottage ist schnell gefunden und schon beginnen die Umbauarbeiten. Sechs Zimmer, Küche und Bad sollen es werden. Gerade angekommen, lernt Sarah Connor kennen, einen attraktiven Handwerker, der bei der Umgestaltung des Cottages hilft. Während Connor ihr die Weiten Schottlands zeigt, verlieben sich die beiden. Doch dann gerät Sarahs Welt durch einen Schicksalsschlag plötzlich aus den Fugen.

    Meine Meinung:

    Die Bewertung dieses Romans fällt mir unheimlich schwer. Ich hatte mich sehr auf die Lektüre gefreut, das Cover war ansprechend und der Klapptext vielversprechend.

    Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Ein Neustart in Schottland, ein gemütliches Bed & Breakfast und eine wundervolles Setting.

    Schön fand ich die Idee des Mutter und Tochter-Gespanns. Auch dass Denise in Schottland noch einmal ihr Glück findet und sich nicht alles auf Sarah und Connor reduziert wird.

    Doch leider konnte mich die Umsetzung überhaupt nicht überzeugen.

    Der Schreibstil war zwar sehr einfach und schnell lesbar, aber sehr distanziert und kühl. Bei einem Liebesroman erwarte ich Gefühle, Knistern und Wärme. Aber davon war keine Spur zu finden.

    Die Geschichte wurde aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was mir normalerweise immer sehr gut gefällt, um einen direkten und deutlichen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten zu bekommen. Doch hier wechselten die Sichtweisen innerhalb eines Kapitels sehr rasch, oft schon nach nur zwei Seiten. Ich hatte das Gefühl, auf einem Karussell zu sitzen. Durch diese zu schnellen und zu häufigen Sprünge zwischen den Figuren wirkten die Szenen oft wie abgehackt und nicht sehr fließend.

    Die Liebesgeschichten entwickelten sich viel zu schnell, nach drei Tagen war es schon die große Liebe. Doch der Weg dahin blieb auf der Strecke. Ich lese Liebesgeschichten sehr gerne und fast ausschließlich, deshalb sind mir rasche Entwicklungen in der Liebe kein rotes Tuch. Aber hier war die Entwicklung einfach nicht stimmig und nachvollziehbar. Keine Emotionen, ich konnte die Gefühle nicht spüren, nicht nachempfinden. Sie waren einfach da.

    Hinzu kommt, dass mir Sarah unheimlich unsympathisch war. Ihr Verhalten war von Beginn an unterkühlt. Sie war sehr kindisch und unreif und egoistisch. Vor allem im letzten Drittel hat sie viele Minuspunkte gesammelt. Ich konnte mich überhaupt nicht in sie hineinversetzen geschweige denn ihre Gedankengänge nachvollziehen.

    Connor mochte ich sehr, konnte aber beim besten Willen nicht verstehen, wie er so mit sich hat umspringen lassen.

    Ich liebe Romantik und Happy Ends, aber hier habe ich mir zum ersten Mal für Conner keines gewünscht, zumindest nicht mit Sarah.

    Die Nebenfiguren fand ich vielseitig und toll. Aber auch hier konnte ich nicht nachvollziehen, wie sie Sarahs Verhalten tolerieren und unterstützen konnten.

    Die Handlung reduzierte sich fast ausschließlich auf die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten. Eine wirklich und tatsächliche Handlung fehlte. Man wurde als Leser lediglich vor vollendete Tatsachengestellt. Ich hätte gerne den Umbau des Cottages erlebt, die Umgebung vor mir gesehen, die Entwicklungen der beiden Liebesbeziehungen.

    Fazit:

    Leider konnte mich die Geschichte gar nicht überzeugen.

     

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Jahren
    In der zweiten Hälfte enttäuschend

    Ich habe mich sehr darauf gefreut, "Ein Schotte zum Frühstück" zu lesen. Das Buch hat ein wunderschönes Cover, die Inhaltsangabe klang interessant - was konnte schiefgehen? Leider hatte ich aber von Anfang an mit dem Buch zu kämpfen, was zunächst daran lag, wie die Geschichte erzählt wurde. Es gibt drei Ich-Erzähler - Sarah, ihre Mutter und Connor - und die Wechsel zwischen diesen Perspektiven folgten teilweise sehr schnell aufeinander, sodass es mir schwer gefallen ist, mich richtig auf die Handlung einzulassen.
    Davon abgesehen mochte ich die erste Hälfte des Buches. Ich hatte erwartet, dass das Bed & Breakfast eine größere Rolle spielen würde, fand aber den Fokus auf den Personen und der Romanze vollkommen in Ordnung. Auch die Nebenhandlung um Sarahs Mutter hat mir gefallen und insgesamt fand ich die Charaktere sympathisch und lebensecht. Die Liebesgeschichte ist süß und obwohl die Gefühle der beiden schnell kommen, ist alles glaubwürdig dargestellt und man hat einfach gemerkt, wie wohl sie sich miteinander fühlen und dass sie gut zusammen passen. Ich war schon gespannt darauf zu sehen, wie die Beziehung der beiden sich festigen und wie sie mit dem angekündigten Schicksalsschlag umgehen würden.

    Die zweite Hälfte konnte mich allerdings gar nicht überzeugen. Der Schicksalsschlag war hart und ich konnte verstehen, dass er Sarah aufgewühlt und durcheinander gebracht hat, nur wie sie darauf reagiert hat, ergab für mich keinen Sinn und je weiter die Handlung voranschritt, desto weniger konnte ich sie verstehen oder auch nur Sympathie für sie empfinden. Ich möchte hier nicht genauer auf die Ereignisse eingehen, weil das spoilern würde, doch ihr ewiges Hin und Her hat mich sehr genervt und es war kein bisschen logisch, wie sie Connor behandelt hat. Am Ende hätte ich mir für ihn wirklich ein Glück ohne sie gewünscht, da ich fast den Eindruck hatte, als würde sie mit ihm spielen und er sich alles gefallen lassen, nur um sie zu behalten. Das fand ich schade, da die Beziehung der beiden in der ersten Hälfte als fest, stark und sicher dargestellt und das hier einfach zerstört wurde. Noch ärgerlicher war, dass der ursprüngliche Konflikt schließlich irrelevant zu sein schien - so wirkte es, als sei alles nur ein konstruiertes Drama gewesen, um mehr Seiten zu füllen.
    Dazu kommen noch kleine Flüchtigkeitsfehler - beispielsweise ist Sarah über eine bestimmte Information überrascht, die sie bereits im Kapitel zuvor erhalten hatte und einmal wurde eine Figur mit dem falschen Namen betitelt.

    Die Bewertung von "Ein Schotte zum Frühstück" ist mir unglaublich schwer gefallen. Die erste Hälfte hätte ich mit 3,5 Sternen oder sogar noch besser bewertet, die zweite dagegen höchstens mit 2,5. So habe ich mich schließlich für den Mittelweg entschieden und drei Sterne vergeben.

    Kommentieren0
    32
    Teilen
    Assis avatar
    Assivor 2 Jahren
    Schottland zum Verlieben

    Das Cover macht gleich Lust auf Schottland und vermittelt dem Leser sofort um was es geht.
    Die Idee von Sarah und ihrer Mutter Denise ein Bed & Breakfast in Schottland zu eröffnen hat mir sofort gefallen und auch wie beide Frauen das Anpacken. Und Connor, ja, so stelle ich mir einen Mann vor. Alles läuft perfekt, bis Sarah eine Nachricht aus Deutschland bekommt, die alles ändert. Ab diesem Zeitpunkt habe ich sehr oft über Sarah den Kopf geschüttelt und hätte sie gerne kräftig gerüttelt, damit sie wieder zur Vernunft kommt.
    Der Schreibstil von Vivien Johnson ist, wie wir es von ihr gewohnt sind, sehr flüssig und schön zu lesen. Die Beschreibung der Landschaft und auch der Protagonisten ist ihr hervorragend gelungen, so dass man sich alles sehr bildlich vorstellen kann.
    Sie nimmt uns auf eine Achterbahn der Gefühle mit, die es unmöglich macht den Reader zur Seite zu legen.

    Fazit:
    Sehr romantische Liebesgeschichte mit Drama und das vor einer einmaligen Kulisse

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gute erste Hälfte, dann hat es mich leider verloren
    Liebe in den Highlands

    Die erste Hälfte des Buchs hat mir richtig gut gefallen und ich war mir sicher, dass dieses Buch eine tolle Wohfühlgeschichte werden wird.

    Ich fand Sarah und ihre Mutter Denise von Beginn an sehr sympathisch. Ich mochte ihre Idee nach Schottland auszuwandern und ein Bed & Breakfast zu eröffnen. Das setting in Schottland war wirklich toll beschrieben und ich habe mich in der Geschichte einfach wohl gefühlt. Da hat es mich dann auch nicht gestört, dass sich die Liebesgeschichte sehr schnell entwickelt hat.

    Als dann das Drama einsetzte hat mich die Geschichte leider ein wenig verloren. Zwar konnte ich einige Gedankengänge von Sarah verstehen, andere jedoch überhaupt nicht und leider ist sie mir mit ihren Entscheidungen sehr unsympathisch geworden. Die daraus resultierende Entwicklung des Buches konnte mich dann leider nicht mehr komplett überzeugen, was ich sehr schade fand, da mir die erste Hälfte so gut gefallen hat.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie hat größtenteils sehr sympathische Charaktere und ein tolles setting geschaffen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks