Vivien Stocker

Lebenslauf

Vivien Stocker gehört zum französischen Verein Tolkiendil, der das literarische Werk von Tolkien fördert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die große Mittelerde-Enzyklopädie (ISBN: 9783964810380)

Die große Mittelerde-Enzyklopädie

Erscheint am 28.02.2026 als Gebundenes Buch bei Zauberfeder Verlag.

Alle Bücher von Vivien Stocker

Cover des Buches Die große Hobbit-Enzyklopädie (ISBN: 9783964810250)

Die große Hobbit-Enzyklopädie

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Erschienen am 31.10.2023
Cover des Buches Die große Mittelerde-Enzyklopädie (ISBN: 9783964810380)

Die große Mittelerde-Enzyklopädie

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Erscheint am 28.02.2026

Neue Rezensionen zu Vivien Stocker

Cover des Buches Die große Hobbit-Enzyklopädie (ISBN: 9783964810250)
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Rezension zu "Die große Hobbit-Enzyklopädie" von Damien Bador

Schoko_und_buch
Eine Bereicherung für alle Fans

Weihnachten heißt bei uns Filmezeit und da gehören auch die Tolkien-Verfilmungen dazu. Die Geschichten entführen einfach in andere Welten. Und genau diese Welten reift die Enzyklopädie auf. Mehr Hintergründe, mehr Wissen, mehr Zusammenhänge. Wer sich für die Welt der Hobbits, Zwerge, Zauberer und Elben interessiert, wird dieses Buch zu schätzen wissen. Anspruchsvolle Illustrationen und eine aufwändige Gestaltung laden ein, in diesem Buchschatz zu blättern und zu entdecken, zu verweilen und ihn immer wieder neu In die Hand zu nehmen, um abzutauchen nach Mittelerde. Es ist schon imposant, welche Welt Tolkien da erschaffen hat. Die Enzyklopädie würdigt das Werk Tolkiens damit auf eine einzigartige Weise.

Cover des Buches Die große Hobbit-Enzyklopädie (ISBN: 9783964810250)
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Rezension zu "Die große Hobbit-Enzyklopädie" von Damien Bador

Claudia_Reinländer
wunderschön illustriert ...

Klappentext / Inhalt:


Diese Enzyklopädie bietet erstmalig eine übersichtliche Zusammenstellung von Informationen rund um Der Hobbit , die sich auf verschiedene Stellen in Tolkiens Legendarium verteilen.

Eintauchen in die Welt von J. R. R. Tolkien: Die große Hobbit-Enzyklopädie beleuchtet die Charaktere und Völker, die Bilbo Beutlins Abenteuer direkt oder indirekt beeinflussen. Außerdem gibt sie einen Überblick über die wichtigsten Gegenstände, die bei der Reise von Bilbo, Gandalf und den dreizehn heimatlosen Zwergen eine Rolle spielen, und beschreibt die großen Ereignisse, dank derer die abenteuerliche Unternehmung sich in das Dritte Zeitalter Mittelerdes einordnen lässt.

Die große Hobbit-Enzyklopädie ist weit mehr als nur ein Nachschlagewerk. Sie ist ein Tor zu den unendlichen Weiten von Mittelerde und nimmt die Leser mit auf eine literarische Expedition, bei der auch Tolkiens Inspirationsquellen, von mittelalterlichen Quellen bis hin zu modernen Werken, betrachtet werden.

Wie Der Herr der Ringe ist auch die Reise zum Erebor nicht nur eine bloße Gutenachtgeschichte für Kinder. Die große Hobbit-Enzyklopädie zollt diesem Umstand Respekt und bietet eine nie da gewesene Zusammenstellung von Informationen, die sich auf verschiedene Stellen in Tolkiens Legendarium verteilen.

Illustrative Farbzeichnungen von Sandrine Gestin und Xavier Sanchez bebildern die Enzyklopädie.


Cover:


Edel und atmosphärisch zugleich. Die düstere Stimmung und auch das naturnahe wird sehr gut eingefangen und zugleich durch die dunklen Farben auch die Bedrohlichkeit erfasst. Durch die Goldverzierungen des Titels wirkt es zugleich auch sehr edel. 


Meinung:


Einfach mal "Wow". Das war mein erster Eindruck und ich war begeistert diesen Schatz in den Händen zu halten. Die Aufmachung ist großartig und wirkt sehr edel und wertig. Auch der Buchschnitt an den Seiten ist wundervoll illustriert und passend umgesetzt. Ein tolles Lesebändchen runden den Gesamteindruck sehr gut ab. 


Es handelt sich hierbei um ein großartiges Nachschlagewerk rund um den Hobbit und es eignet sich gut in der eigenen Tolkien Sammlung oder zum Verschenken für Tolkien bzw. Hobbit Fans. Es ist ein wundervolles Sammelsurium rund um Charaktere, Völker, Orte und Gegenstände aus Tolkien Werken und man taucht hier tiefer in die Materie ein. 


Die einzelnen Abschnitte und Punkte sind sehr schön und passend gegliedert und allgemein finde ich das Verzeichnis und die Gliederung sehr schön und gut gelungen. Die Texte gehen teilweise tief in die Thematik hinein, sind dabei aber sehr gut verständlich und man kann diesen gut folgen. 


Wundervoll sind die vielen und sehr schönen Illustrationen. Die Bilder runden das Gesamte sehr schön ab und werten es zusätzlich auf. Die Zeichnungen sind wunderschön gelungen und bringen auch die Atmosphäre und die Charaktere sehr gut herüber. Die Illustrationen sind einfach einmalig und auch die Gestaltung ist richtig klasse. 


Auch die Wahl der Schrift und das komplette Layout ist einfach sehr passend und gut gelungen.


Ein wundervolles Werk, welches sich sehr lohnt. Ich werde sicherlich noch häufiger hineinschauen und man entdeckt immer wieder Neues. Einfach mal etwas nachschlagen, macht hier viel Freude und ist zudem extrem interessant und spannend. Man erfährt hier einiges, was ich so noch nicht wusste. Auch Stammbäume sind angefügt und man kommt den verschiedenen Charakteren und auch Völkern nochmals näher und erfährt auch mehr zu verschiedenen Hintergründen und Gegebenheiten. 


Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und es bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. 


Fazit:


Wundervolles Nachschlagewerk mit allerhand tollen Informationen und wunderschönen Illustrationen.



Cover des Buches Die große Hobbit-Enzyklopädie (ISBN: 9783964810250)
S

Rezension zu "Die große Hobbit-Enzyklopädie" von Damien Bador

Selqet77
Wunderschönes Nachschlagewerk

Das Buch Die Große Hobbit Enzyklopädie von Damien Bador, Coralie Potot, Vivien Stocker und Dominique Vigot ist ein schmuckvolles und reichbebildertes Nachschlagewerk zu allen Aspekten des „Hobbits“.

Das Werk ist im Oktober 2023 im Zauberfeder Verlag erschienen und versucht, auf 340 Seiten alles zusammenzufassen, was es zu J.R.R. Tolkiens Roman Der Hobbit zu wissen gibt. Verschönt wird das Werk von zahlreichen, großteils farbigen Illustrationen der Künstler*innen Sandrine Gestin und Xavier Sanchez.


Der erste Eindruck

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch ausgepackt hatte, war: „Wow!“ 

Vor mir lag ein großformatiger, schwerer Band, der Titel in Goldprägung und die Seiten in Farbschnitt. Das Titelbild zeigt den Blick aus einer Höhle in einen geheimnisvoll anmutenden Wald und die Silhouette eines Mannes mit spitzem Hut und Wanderstab – vermutlich Gandalf. Aus einer dunklen Ecke blinzelt ein Drachenauge.

Beim ersten Durchblättern bestätigt sich dieser erste, rein visuelle Eindruck. Das Buch ist wunderschön. Es gibt keine Seite, die nicht mindestens mit kleinen, mit Bleistift gezeichneten Ornamenten verziert ist. Oft finden sich größere Skizzen, teilweise in Farbe und an vielen Stellen werden die Inhalte durch seitenfüllende Farbillustrationen ergänzt. Der Stil der Bilder und Zeichnungen erinnert an John Howe und Alan Lee, ohne wie ein Abklatsch zu wirken – und die vielfältigen Darstellungen der Personen, Orte und Szenen sind durchgehend hochwertig und stimmungsvoll. Die Farben eher düster gehalten. Die Bleistiftzeichnungen (die es mir besonders angetan haben) wechseln zwischen einem hohen Detailgrad und angedeuteten Linien und Formen, die den Bildern etwas traumartiges verleihen und der Fantasie des Betrachters Raum lassen.


Aufbau und Inhalt

Mein Geschmack jedenfalls ist getroffen, meine Erwartungen sind geweckt und so mache ich mich daran, das Werk inhaltlich zu studieren.

Ein erstes Missverständnis klärt sich schnell. 

Hatte ich beim ersten Lesen des Titels noch vermutet, es handle sich um eine Enzyklopädie zum Volk der Hobbits, so stelle ich beim Überfliegen des Inhaltsverzeichnisses und der Einführung schnell fest, dass es sich stattdessen um den Versuch handelt „den Hobbit“ als Gesamtwerk in all seinen Aspekten in Tolkiens Legendarium einzuordnen.

Das Werk untergliedert sich in die Kapitel „Charaktere“, „Völker“, „Sprachen und Schriften“, „Gegenstände und Bauten“, „Orte des Geschehens“, „Bedeutende Ereignisse“ und „Inspirationen und Einflüsse“. Weiterhin umfasst es ein ausführliches Quellenverzeichnis, eine Auswahlbiographie und einen Index.

Jedes Kapitel enthält eine Mehrzahl von Artikeln zu jeweils einem bestimmten Charakter, Volk, etc., wobei das Kapitel „Charaktere“ mit ca. 100 Seiten das umfangreichste Kapitel ist. 

Dabei gehen die Artikel oft weit über eine einfache, lexikalische Beschreibung der Personen, Orte, etc. hinaus. Stattdessen wird versucht, sämtliche Informationen über alle Zeitalter zusammenzutragen und zu einem unterhaltsamen und vollständigen Gesamtbild zu verbinden. 

Der grundlegende Aufbau der Artikel bleibt im Wesentlichen immer gleich: Unter der Artikelüberschrift findet sich zunächst ein passendes Zitat mit Quellenangabe.

Im Artikel wir das jeweilige Thema zuerst allgemein umrissen. Dann folgt eine Einordnung in die Geschichte Mittelerdes und ein chronologischer Abriss wichtiger Ereignisse, unterbrochen von Zitaten. Am Ende eines Artikels werden Tolkiens Quellen und Gedanken (soweit überliefert) zu dem jeweiligen Thema kurz angesprochen, wobei das Kapitel „Inspirationen und Einflüsse“ hier zum Teil redundante Informationen liefert.


Als Beispiel möchte ich näher auf den Artikel über das Volk der Zwerge eingehen. Der Artikel liest sich flüssig und fasst prägnant zusammen, was es über die Zwerge zu wissen gibt. Von ihrer typischen Erscheinung und Lebensweise, über ihre Entstehungsgeschichte und Geschichte, bis zu den Ereignissen des Hobbits. Auch die Gerüchte (beispielsweise über die Existenz von weiblichen Zwergen) und die schwierigen Beziehungen zu anderen Völkern werden thematisiert Dabei wird ausführlich auf die Erschaffung der sieben Zwergenväter durch Aulë eingegangen, außerdem auf die Rolle der Zwerge von Norgrod im zweiten Zeitalter, unter anderem beim Tode Thingols. Zuletzt werden Tolkiens Inspirationsquellen, was Namensgebung, die Konzeption der zwergischen Sprache nach dem Vorbild semitischer Sprachen und Darstellung des Zwergenvolks betrifft, diskutiert.

Auf die Zwergenpersönlichkeiten, die im „Hobbit“ auftreten, ihre Familiengeschichte, die zwergische Sprache an sich oder zwergische Artefakte geht der Artikel „Zwerge“ kaum oder gar nicht ein. Um sich ein Gesamtbild zu machen, muss man demzufolge die Artikel über Balin, Dáin II. Eisenfuß, Durins Volk. Thorin & Co, Thorin II. Eichenschild, Khuzdul, Thrór usw. zu Rate ziehen. Dort finden sich neben den gewünschten Informationen auch umfangreiche Familienstammbäume und seitenfüllende Porträts. 

Wie man sich vorstellen kann, wiederholen sich auf diese Weise die Inhalte, gehen gern auch mal ein wenig durcheinander oder widersprechen sich gar.

Bei Artikellängen zwischen zwei und sechs Seiten können zwangsläufig nicht all die komplexen Zusammenhänge und Fülle der verfügbaren Informationen gewürdigt werden. Außerdem wird beim Leser oft fundiertes Vorwissen vorausgesetzt, wenn beispielsweise auf Personen, Landstriche oder Ereignisse aus dem ersten oder zweiten Zeitalter Bezug genommen wird, die weder im „Hobbit“ noch im „Herrn der Ringe“ vorkommen. Ein Vorteil dieses Konzepts mag darin liegen und dass die Neugier des Lesers geweckt wird, zum Blättern und Querlesen angeregt wird - zum von vorne bis hinten durchlesen eignet sich das Buch jedoch nicht.


Mein Fazit

Mir scheint „Die Große Hobbit-Enzyklopädie“ als Nachschlagewerk mit Anspruch auf Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit eher ungeeignet und einen wissenschaftlichen Anspruch genügt es sicher nicht. Aus meiner Sicht ist dies jedoch nicht der Zweck, den dieses Buch erfüllen möchte. Stattdessen wird spielerisch und unterhaltsam ein Einblick in die immense Welt von Tolkiens Legendarium gewährt, es soll Interesse geweckt und zum Weiterlesen angeregt werden. Dabei helfen auch die umfangreichen Quellenangaben am Ende des Buches. 

Denn auch wenn die Artikel vielleicht verkürzt, ungenau oder widersprüchlich sind, sie lesen sich unterhaltsam und mir hat es trotz aller Schwächen Spaß gemacht, in dem Buch zu schmökern, bekannte und weniger bekannte Orte und Personen zu besuchen, herrlichen Illustrationen zu bestaunen und mich nach Mittelerde entführen zu lassen. 

Als größte Stärke des Buchs ist aus meiner Sicht auf jeden Fall die Gestaltung zu nennen. Die wunderschönen Bilder, die sich nicht an Peter Jackson’s Interpretationen orientieren, sondern eine neue, eigene Sicht (im wahrsten Sinne des Wortes) auf „den Hobbit“ und alles was damit zusammenhängt, bieten, wären für mich allein schon kaufentscheidend.


Wer als Tolkien-Fan liebevoll gestaltete Bücher mag und für wen qualitativ hochwertige und stimmungsvolle Illustrationen ebenso wertvoll sein können, wie der reine Text eines Buches, dem sei die „Die Große Hobbit-Enzyklopädie“ wärmstens ans Herz gelegt. Das Buch ist mit einem Preis von 59,90 Euro nicht gerade günstig, man erhält jedoch definitiv eine Menge Buch fürs Geld.

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