Vivien Suchert

 4 Sterne bei 23 Bewertungen
Vivien Suchert

Lebenslauf von Vivien Suchert

Vivien Suchert wurde 1990 in Halle (Saale) geboren. Sie studierte Psychologie in Dresden und promovierte anschließend an der Universität in Kiel. In ihrer Doktorarbeit ging es um den Zusammenhang zwischen dem sitzenden Verhalten und der psychischen Gesundheit. Darüber hinaus beschäftigte sie sich während ihrer Promotion intensiv mit den Folgen eines sitzenden Lebensstils, welche sie umfassend in ihrem ersten Buch "Sitzen ist fürn Arsch" beschreibt. Das Buch entstand während ihres einjährigen Work-and-Travel-Aufenthalts in Australien. Mehr Informationen zum Buch und zur Autorin finden sich auf www.sitzen-ist-fürn-arsch.de Neben dem Reisen liebt sie Sport. Sie ist lizenzierte Fitnesstrainerin und interessiert sich für alles, was zu einem gesunden Leben dazugehört. Auf ihrem Blog www.movethemoment.com dreht sich alles rund um das Thema Bewegung: von wissenschaftlichen Studien bis hin zu praktischen Alltagstipps. Einblicke in ihr Leben bietet ihr Instagramprofil @movethemoment

Alle Bücher von Vivien Suchert

Vivien SuchertSitzen ist fürn Arsch
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Sitzen ist fürn Arsch
Sitzen ist fürn Arsch
 (23)
Erschienen am 13.06.2017
Vivien SuchertSitzen ist fürn Arsch: Warum die sitzende Lebensweise unsere Gesundheit gefährdet und was wir dagegen tun können
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Sitzen ist fürn Arsch: Warum die sitzende Lebensweise unsere Gesundheit gefährdet und was wir dagegen tun können

Neue Rezensionen zu Vivien Suchert

Neu
seschats avatar

Rezension zu "Sitzen ist fürn Arsch" von Vivien Suchert

Sitzen - die unterschätzte Gefahr
seschatvor 3 Monaten

In "Sitzen ist fürn Arsch" berichtet die Diplom-Psychologin Dr. Vivien Suchert ausgiebig von den Gefahren und Folgen zu langen Sitzens im Alltag. Und Letztere sind alles andere als bloße Makulatur. Denn James A. Levine stellte bereits vor Jahrzehnten fest, dass Sitzen das neue Rauchen sei. Das sollte uns doch alle aufhorchen lassen oder?


Dementsprechend neugierig bin ich auf Sucherts Ausführungen gewesen, schon allein wegen des provokanten Titels :-)

Beginnend mit der Menschheitsgeschichte und dem Bewegungsdrang unserer Vorfahren leitet die Autorin zum Bewegungsverhalten bzw. zur Passivität der heutigen Wohlstandsgesellschaft über. Es ist schon erstaunlich, dass die einstigen Jäger und Sammler sich heute nur noch minimal bewegen, weil sich alles bequem via PC, Handy, Auto uvm. erledigen lässt. Zudem lässt sich das lange Sitzen bei Bürojobs nicht einfach abstellen. Bis zu acht Stunden am Tag zu sitzen, ist heute keine Seltenheit, eher die Regel. Denn nach dem Sitzen im Büro folgt meist das Sitzen auf dem heimischen Sofa, wo dann auch noch Unmengen an Junkfood zu sich genommen werden. Ein wahrlicher Teufelskreis, der über kurz oder lang zu bekannten Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Adipositas, Rückenschmerzen, Krebs, Depression oder Diabetes, führt. Kurzum, das lange Sitzen verkürzt unsere Lebenszeit. Im Vergleich dazu leben Menschen, die weniger technisiert sind und noch vieles mit per Hand erledigen müssen, gesünder. Dies belegen Studien, die sich u. a. mit dem Amish und den "Superalten" in Okinawa, Ikaria und Sardinien beschäftigt haben.

Vivien Suchert versucht den interessierten Leser für einen bewussteren Umgang mit dem Thema Sitzen zu sensibilisieren, indem sie dazu rät, Wochentabellen mit den täglichen Sitzzeiten anzulegen, persönliche Ziele zur Verbesserung zu formulieren bzw. Alternativen zur Anregung der eigenen Beweglichkeit zu nutzen, d.h., anstatt des Lifts einfach mal die Treppen nehmen oder im Büro Pausen bzw. kleiner Gänge zum Kopierer etc. zur Mobilisierung zu nutzen. 

Insgesamt liefert die vorliegende Lektüre nicht wirklich neue Erkenntnisse zum Thema Sitzen in der heutigen Zeit, fasst diese aber allgemeinverständlich und damit leicht lesbar zusammen. 

FAZIT
Ein kurzweiliges Sachbuch, das nachdenklich stimmt und hoffentlich beim ein oder anderen zu mehr Bewegung führen wird. 



Kommentare: 1
4
Teilen
Kleine1984s avatar

Rezension zu "Sitzen ist fürn Arsch" von Vivien Suchert

Zu wenig neue Erkenntnisse
Kleine1984vor 9 Monaten

Das Buch liest sich schnell, es ist ganz unterhaltsam. Trotzdem gab es einige Abschnitte, die ich völlig überflüssig fand, wie z. B. den über den Steinzeitmenschen Ottfried. Muss man sich die ersten 50 Seiten darüber auslassen, dass der Mensch sich früher mehr bewegt hat? Wohl kaum...
Die Krankheiten habe ich vorher nicht wirklich mit "Sitzen" in Verbindung gebracht, bzw. fand ich auch da die Beweislage dünn. Klar, wer mehr sitzt, bewegt sich weniger... wer sich weniger bewegt, neigt häufiger zu Übergewicht, wer Übergewicht hat, bekommt Diabetes usw. Aber da gibt es auch noch zahlreiche andere Faktoren. Trotz der vielen zitierten Studien, fällt es mir schwer da den direkten Zusammenhang zu sehen. Auch fehlte mir ein Kapitel über Rückenbeschwerden.
Gut gefallen hat mir der Abschnitt über "NEAT", bzw. Aktivität im Alltag. Ich denke, ich könnte wirklich etwas aktiver werden.
Die Wege aus der Sitzfalle sind dann wieder alte Hüte. Fitnesstracker mit Bewegungserinnerung benutzen. Stühle wegstellen. Da hätte ich ehrlich gesagt mehr erwartet.

Kommentieren0
4
Teilen
Nele75s avatar

Rezension zu "Sitzen ist fürn Arsch" von Vivien Suchert

Sitzen ist fürn Arsch....von Dr. Vivien Suchert
Nele75vor einem Jahr

Schon der Titel des Buches macht neugierig auf den Inhalt, denn wieso sollte man nicht die Möglichkeit jeder Sitzgelegenheit nutzen und vor allen Dingen, wieso gefährdet die sitzende Lebensweise sogar unsere Gesundheit? Auf dem Coverrand ist ein Stuhl abgebildet, welcher mit einem Absperrband und dem Schild „Auf eigene Gefahr“ nochmals einen  Hinweis liefert, wie die sitzende Lebensweise auf unsere Gesundheit wirken könnte.

Ich war sehr gespannt auf dieses Sachbuch, welches von Dr. Vivien Suchert geschrieben wurde. Allerdings würde ich davon abraten, dieses Buch im Urlaub zu lesen *grins*, sollte man eine entspannte Zeit geplant haben. Denn nach dem Lesen ist eigentlich wie von selbst Schluß mit der Bequemlichkeit, die Bewegung kommt selbstverständlich in den Alltag, die ein odere andere Sitzgelegenheit wird von nun an ignoriert.

Mit einem Vorwort und „Wie alles begann“ wird das Sachbuch eingeleitet und der Autorin gelingt es hier sehr verständlich, die Leser auf den Inhalt des Buches sozusagen vorzubereiten. Was danach folgt, ist unterhaltsam, informativ und immer wieder von kleinen unterhaltsamen Illustrationen/Tabellen untermalt. Wieso die sitzende Lebensweise eigentlich nicht gesund für unseren Körper ist, wird unterhaltsam und verständlich erklärt, auf verschiedene Krankheitsformen hingewiesen, welche dadurch vielleicht entstehen könnten und vor allen Dingen jede Menge Alternativen aufgezeigt, wie es von nun an anders laufen könnte….wobei hier „laufen“ sozusagen DAS Wort ist.

Zwischendurch gab es bei mir beim Lesen ab und zu einmal das Gefühl, die ein oder andere Krankheit wird zu ausführlich beschrieben, was allerdings meistens durch das folgende Kapitel wieder aufgehoben wurde. Ganz automatisch fängt man wie von selbst an, den eigenen Alltag zu überdenken und überlegt, wie man einfach (noch) mehr Bewegung darin unterbringen könnte.

Am Ende des Buches besteht die Möglichkeit, ein eigenes „Sitzprotokoll“ anzulegen und über sieben Tage zu dokumentieren, wie viel Zeit man Tag für Tag sitzend verbringt. Auch hat die Autorin Dr. Vivien Suchert einen eigenen Blog – auf „www. movethemoment.com“ kann man sich weitere Tipps über das Thema „Bewegung im Alltag“ holen. Auf der Internetseite „www.sitzen-ist-fürn-arsch.de“ gibt es ebenfalls passende Informationen zum Buch.

Erschienen ist das Buch im Heyne-Verlag.

Kommentieren0
20
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
VivienSucherts avatar

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist mir eine große Freude heute das Gewinnspiel zu meinem neuen Buch „Sitzen ist fürn Arsch – Warum die sitzende Lebensweise unsere Gesundheit gefährdet und was wir dagegen tun können“ zu eröffnen.

Zwei Wochen lang, bis zum 26. Juni 2017, hast Du Zeit, Dich unter diesem Posting mit einer kleinen Willensbekundung wie:“Hier!“ oder „Muss ich haben!“ oder „UN-BE-DINGT!“ einzutragen. Die GewinnerInnen werden am 27. Juni 2017 um 20 Uhr hier bekannt gegeben.

Die Bücher sind natürlich persönlich von mir signiert und werden im Anschluss per Post verschickt.


Aber worum geht es eigentlich in meinem Buch?

###YOUTUBE-ID=4xZcy5DQwA4###

Website zum Buch: www.sitzen-ist-fürn-arsch.de

Du kannst mir auch auf Facebook folgen!


Als kleinen Vorgeschmack könnt ihr nachfolgend schon einmal in das Buch reinlesen:

Nach einem langen, anstrengenden Tag stand er hungrig und mit leeren Händen da. Frustriert stieg er in sein Auto. Auf dem Weg nach Hause hielt er noch am Drive-in-Schalter einer Fastfood-Kette. Noch während der Weiterfahrt verschlang er seine Mahlzeit. Ihm, als stolzen Besitzer eines Vollautomatikautos, bei dem man ja fast nicht mehr schalten muss, war das problemlos möglich. Er musste also nur noch ruhig sitzen … und kauen. Aber unter uns: Jeder, der in seinem Leben schon mal gekaut hat, weiß, wie unfassbar anstrengend das sein kann.

An der Haustür angekommen fiel er aus dem Sitz, direkt in den Fahrstuhl, der ihn ins erste Stockwerk brachte. Jetzt die Treppe zu nehmen, dafür war er einfach zu kaputt. Immerhin hatte er den ganzen Tag im Büro verbracht. Er gesellte sich zu seiner Frau auf die Couch und ließ sich vom Fernsehprogramm berieseln. Als es allmählich spät wurde, gingen sie ins Bett. Schließlich musste er am nächsten Tag fit sein, denn es stand ein intensives Sportprogramm mit seinen Kumpels auf dem Plan. Ganze 90 Minuten Fußball – auf und ab, links und rechts, schnell und langsam. Eine ziemliche Beanspruchung von Augen und Halsmuskulatur, wenn man so angestrengt vom Stadionsitz aufs Spielfeld schauen muss. Und der Bierbecher hält sich ja auch nicht von allein.

Seine Frau hatte es auch nicht besser. Sie traf sich mit ein paar ihrer Freudinnen zu einer Thermomix-Party. Die Frauen würden sich von einer Vertreterin Rezepte zeigen lassen, die der Thermomix fast von selbst zubereitet. Aber von wegen „fast von selbst“, die Zutaten musste man vorher ja schließlich selbst nach Hause schleppen und mühsam in den Mixer geben. Vielleicht würde sie demnächst einmal so einen Supermarktlieferservice ausprobieren – das würde ihr in ihrem stressigen Alltag wenigstens etwas Entlastung bringen. Doch wenigstens auf der Party musste sie keinen Finger rühren. Sie hoffte nur inständig, dass genug Stühle da waren und sie dem Hightech-Gerät nicht im Stehen bei der Arbeit zusehen muss.

Das hört sich übertrieben an?
Ein bisschen faul?
Ein bisschen träge?

Nun ja, im Grunde sieht es heutzutage so oder so ähnlich bei den meisten von uns aus. Unser Alltag ist voll von Beschäftigungen, denen wir im Sitzen nachgehen. Sei es im Büro, im Auto, zu Hause auf dem Sofa oder abends mit Freunden in einer Bar. Wenn man sich den Tagesverlauf der meisten Menschen einmal genau ansieht, scheint es, sie würden letztlich nur von einer Sitzgelegenheit zur nächsten wechseln. In öffentlichen Verkehrsmitteln kämpfen wir um jeden freien Sitzplatz und verstehen jeden leeren Stuhl nicht nur als Einladung, sondern sogar als direkte Aufforderung, es uns bequem zu machen. Wer könnte da Böses ahnen?

Professor Levine von der Mayo Clinic in Arizona, der sich seit Jahrzehnten mit den negativen Folgen unseres überwiegend sitzenden Lebensstils befasst, wurde in den Medien häufig mit der Aussage zitiert: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Mittlerweile weiß man mehr. Denn Sitzen ist nicht etwa das neue Rauchen. Tatsächlich gehen die negativen gesundheitlichen Folgen sogar noch über die des Rauchens hinaus. In seinem Buch Get Up! spricht Professor Levine von „Chairaddiction“, sprich Stuhlabhängigkeit. Tatsächlich klingt dieses Wort doppelt schlimm. In diesem Falle ist jedoch die Abhängigkeit von Sitzmobiliar gemeint. Fakt ist: Wir können fast alles im Sitzen machen: arbeiten, einkaufen, uns fortbewegen, spielen, einfach alles. Doch was noch viel schlimmer ist: Weil wir mittlerweile echte Sitzabhängige und Bewegungsphobiker sind, tun wir das tatsächlich auch. In Anbetracht unserer beeindruckenden Fähigkeiten als Hochleistungssitzer fällt es schwer zu glauben, dass wir von wahren Athleten abstammen, die in den Steppen Afrikas als Jäger und Sammler die ersten Zeilen unserer Erfolgsgeschichte schrieben. Optisch scheinen wir lediglich ein paar ästhetische Sprünge innerhalb der letzten 200000 Jahre gemacht zu haben – unser Lebensstil unterscheidet sich hingegen ganz grundlegend von dem unserer Vorfahren. Bei ihnen waren Ruhephasen im Sitzen noch kleine Inseln der Erholung in ihrem sonst sehr bewegten Alltag. Heutzutage ist es genau umgekehrt. Bewegung hat in unserem Leben inzwischen echten Seltenheitswert. Und für viele Bürostuhltäter ist körperliche Ertüchtigung eher eine lästige Pflicht, die so weit es geht vermieden wird. Zwar sind wir als sogenannte moderne Menschen unseren Urahnen in vielem überlegen und haben ganze Quantensprünge gemacht, was solche Dinge wie Essen oder gesundheitliche Versorgung angeht, doch etwas ganz Grundlegendes scheinen wir von den frühen Menschen lernen zu können: Unser Körper ist dazu geschaffen, aktiv zu sein. Und nicht dafür, den ganzen Tag an einen Stuhl gefesselt zu werden und, wenn überhaupt, die Finger auf der Tastatur zu bewegen.

Ich gehöre zu den Menschen, die gemeinhin als sportlich bezeichnet werden. Schon seit meiner Kindheit habe ich mehrmals pro Woche Sport im Verein betrieben und auch in meiner Freizeit war ich gern körperlich aktiv. Zwar habe ich die Vereinskarriere im Judo mit 16 an den Nagel gehängt, den Sport jedoch nicht. Sieht man sich die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation an, war ich eigentlich immer ausreichend aktiv. Nachdem ich mein Studium in Psychologie 2012 abgeschlossen hatte, trat ich 2013 eine Stelle als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel an. Ich arbeitete in einem Projekt zur Bewegungsförderung bei Jugendlichen. Bei meinen anfänglichen Recherchen auf der Suche nach einem geeigneten Promotionsvorhaben kam ich dann auch das erste Mal mit dem Thema Sitzen in Berührung. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, auf die ich stieß, setzten mich in Erstaunen. Sie waren gleichzeitig ungemein gravierend und zugleich bislang weitestgehend unbeachtet geblieben. Ich beschloss also, mich näher damit zu beschäftigen.

Als Psychologin interessierte mich besonders der Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen. Darüber hinaus stellte ich aber auch mein eigenes Bewegungsverhalten in Frage. War ich wirklich so sportlich, wie ich immer dachte? Die Antwort lag auf der Hand: Ich hatte einen Bürojob, dem ich überwiegend im Sitzen nachging, ich schaute abends gern fern, und seitdem ich ein Auto hatte, blieb dieses meist auch nicht ungenutzt. Die eine Stunde Sport, die ich im Schnitt fast jeden Tag trieb, war zwar ein guter Anfang, aber beruhigte im Endeffekt nur mein Gewissen. Denn eigentlich verlangte mein Körper, so wie der von jedem von uns, nach mehr: mehr Bewegung, mehr Aktivität. Er will gefordert werden. Je mehr ich mich mit dem Thema Sitzen beschäftigte, desto mehr versuchte ich auch an meinem eigenen Lebensstil zu schrauben. Das war gar nicht so einfach und ist es übrigens auch bis heute nicht. Denn viele Arbeiten erfordern schlichtweg, dass man am Computer sitzt. Welches Unternehmen stellt den Mitarbeitern schon Stehtische - idealerweise sogar mit einem Laufband davor – zur Verfügung? Und mal ehrlich: Was gibt es nach einem anstrengenden Arbeitstag Schöneres als den ganzen Abend auf der Couch zu lümmeln?

Im Endeffekt habe ich begonnen, ganz kleine Dinge zu verändern. Wenn ich beispielsweise irgendetwas auf Arbeit lesen musste, dann hab ich das häufig im Stehen gemacht und mit ein paar Wadenhebern verbunden, Ausdrucke habe ich mit Vorliebe in vereinzelten Ladungen geholt, und Tee gab es nur in Tassenportionen nicht kannenweise. Auch mein Fahrrad kam auf dem Weg zur Arbeit immer häufiger zum Einsatz. Das sorgte für den extra Muntermacher am Morgen. Statt Werbepausen mit Rumzappen zu verbringen, nutzte ich die Zeit, um irgendetwas zu erledigen. Auch wenn der Berufsalltag einen häufig sehr starren Rahmen vorgibt, liegt es an uns, die kleinen Umwege zu nehmen, die sich uns bieten.

Und darum wird es in diesem Buch gehen. Ich möchte Dein Bewusstsein für ein gesundheitliches Risiko schärfen, das viele noch gar nicht als solches erkennen. Wir sitzen jeden Tag, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob das gut ist oder sogar zu viel. Mein Ziel ist es, Menschen zum Umdenken zu bringen und zu einem bewussteren Umgang mit unseren Sitzgewohnheiten. Neben den wissenschaftlichen Fakten zu den gesundheitlichen Folgen unseres sitzenden Lebensstils braucht es dafür vor allem auch Informationen darüber, wie Du der Sitzfalle entkommen kannst, um die ersten Schritte in ein aktiveres Leben zu gehen.


Wenn Du genug vom vielen Sitzen hast und Dein Leben in Bewegung bringen möchtest, dann trage Dich einfach unten ein. Zwei Wochen ... aaaaaaab jetzt!
Natürlich wird es im Anschluss an das Gewinnspiel eine Leserunde hier geben, die ich begleite und in der wir uns über das Buch austauschen können.

Ich wünsche Euch eine bewegungsreiche Woche und drücke Euch die Daumen!

Liebe Grüße

Vivien
Zur Buchverlosung
VivienSucherts avatar
Hallo alle zusammen,


hier geht es nun mit der Leserunde zu meinem Buch "Sitzen ist fürn Arsch" los. Ich freue mich noch immer über die rege Teilnahme am Gewinnspiel und bin daher umso gespannter auf interessante und alltagsnahe Diskussionen mit euch.


Leider konnten beim Gewinnspiel ja nicht alle erfolgreich sein. Zum Startschuss der Leserunde würde ich daher gern zwei hochmotivierten Couchpotatos noch einmal die Chance geben, an der Leserunde teilzunehmen und ein handsigniertes Exemplar zu gewinnen. Schreibt mir hierfür einfach einen Kommentar in das Unterthema "Hochmotivierte Couchpotatos". Mit etwas Glück, seid ihr dabei ;)


Bis ganz bald
Eure Vivien
dieschmitts avatar
Letzter Beitrag von  dieschmittvor einem Jahr
Dankeschön :) auch dir ein schönes Wochenende...
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Vivien Suchert wurde am 13. Februar 1990 in Halle (Saale) (Deutschland) geboren.

Vivien Suchert im Netz:

Community-Statistik

in 35 Bibliotheken

auf 7 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks