Vivien Suchert Sitzen ist fürn Arsch

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Inhaltsangabe zu „Sitzen ist fürn Arsch“ von Vivien Suchert

Wer länger sitzt, ist früher tot!Evolutionär ist der Mensch zum Laufen gemacht. Doch was tun wir? Ob Auto, Büro oder Sofa – wir wechseln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten. Und handeln uns damit allerlei Übel ein: von Rückenbeschwerden, Übergewicht und Diabetes bis hin zu Depressionen, Herzkrankheiten und Krebs. Die junge Wissenschaftlerin Vivien Suchert erklärt in diesem eigenhändig illustrierten Buch unterhaltsam, wie wir das Laufen verlernt haben, wo Sitzfallen lauern und warum Sport nur die halbe Miete ist.

Wunderbares Sachbuch, nah am Leben und sehr schön zu lesen.

— dieschmitt
dieschmitt

Sitzen ist das neue Rauchen - Warum wir in der Sitzfalle stecken und wie wir ihr entrinnen

— ech
ech

Informativ und leicht verständlich, wird hier die Gesundheitsfalle Sitzen veranschaulicht und für ein aktiveres Leben motiviert.

— Betsy
Betsy

Unterhaltsames Sachbuch zu einem Thema, welches fast jeden betrifft und eine Leseempfehlung nicht nur für Couchpotatoes!

— vronika22
vronika22

Wer länger sitzt, ist früher tot! - Gegenmaßnahme: Dieses Sachbuch lesen - und AUFSTEHEN ;)

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Witzig und wissenswert!

— Xynovia
Xynovia

Unterhaltsam & motivierend

— kruemelmonster798
kruemelmonster798

Guter Ratgeber

— Amber144
Amber144

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    Sitzen ist fürn Arsch
    dieschmitt

    dieschmitt

    11. August 2017 um 14:29

    Inhalt: Wir sitzen alle viel. Die einen mehr die anderen weniger. Wer im Sitzen arbeitet und sich dann zur Erholung wieder hinsetzt, weiß an für sich, dass dies nicht ideal sein kann. Dennoch nutzen wir das Auto oder die Möglichkeit zum Sitzen in den Öffentlichen Verkehrsmitteln für die Wege, den gemütlichen Sofaabend aber was tun wir damit unserem Körper an und wie kommt man aus dieser Schleife heraus? Meine Meinung: Die Autorin behandelt genau dieses Thema und das tut sie sehr gekonnt. Sie zeigt zunächst unsere Mechanismen auf und dann sucht sie Wege aus diesem Hamsterrad. Wie hängen Sitzen und das Wohlbefinden zusammen? Die Autorin ist Psychologin, daher kann sie die Zusammenhänge sehr gut darstellen. Aber darüber hinaus gelingt ihr das auf eine sehr gut lesbare, unterhaltsame und nicht-oberlehrerhafte Art. Und das ist gut so. Der Schreibstil ist romanhaft und es macht wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Die Autorin zeigt die Entwicklung des Menschen bis zur heutigen Zeit und erklärt wie es zu unserer Sitzenden Gesellschaft gekommen ist und welche Auswirkungen dies auf den Menschen hat. Dazu kommen viele, wirklich praktische und lebensnahe Tipps, wie man zu etwas weniger Sitzzeit am Tag kommt und das sogar ganz ohne richtiges Sportprogramm, daher sind die Tipps gut in den Alltag integrierbar. Fazit: Wunderbares Sachbuch, nah am Leben und sehr schön zu lesen.

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  • Buchverlosung zu "Sitzen ist fürn Arsch" von Vivien Suchert

    Sitzen ist fürn Arsch
    VivienSuchert

    VivienSuchert

    Liebe Leserinnen und Leser, es ist mir eine große Freude heute das Gewinnspiel zu meinem neuen Buch „Sitzen ist fürn Arsch – Warum die sitzende Lebensweise unsere Gesundheit gefährdet und was wir dagegen tun können“ zu eröffnen.Zwei Wochen lang, bis zum 26. Juni 2017, hast Du Zeit, Dich unter diesem Posting mit einer kleinen Willensbekundung wie:“Hier!“ oder „Muss ich haben!“ oder „UN-BE-DINGT!“ einzutragen. Die GewinnerInnen werden am 27. Juni 2017 um 20 Uhr hier bekannt gegeben. Die Bücher sind natürlich persönlich von mir signiert und werden im Anschluss per Post verschickt. Aber worum geht es eigentlich in meinem Buch? Website zum Buch: www.sitzen-ist-fürn-arsch.de Du kannst mir auch auf Facebook folgen! Als kleinen Vorgeschmack könnt ihr nachfolgend schon einmal in das Buch reinlesen: Nach einem langen, anstrengenden Tag stand er hungrig und mit leeren Händen da. Frustriert stieg er in sein Auto. Auf dem Weg nach Hause hielt er noch am Drive-in-Schalter einer Fastfood-Kette. Noch während der Weiterfahrt verschlang er seine Mahlzeit. Ihm, als stolzen Besitzer eines Vollautomatikautos, bei dem man ja fast nicht mehr schalten muss, war das problemlos möglich. Er musste also nur noch ruhig sitzen … und kauen. Aber unter uns: Jeder, der in seinem Leben schon mal gekaut hat, weiß, wie unfassbar anstrengend das sein kann. An der Haustür angekommen fiel er aus dem Sitz, direkt in den Fahrstuhl, der ihn ins erste Stockwerk brachte. Jetzt die Treppe zu nehmen, dafür war er einfach zu kaputt. Immerhin hatte er den ganzen Tag im Büro verbracht. Er gesellte sich zu seiner Frau auf die Couch und ließ sich vom Fernsehprogramm berieseln. Als es allmählich spät wurde, gingen sie ins Bett. Schließlich musste er am nächsten Tag fit sein, denn es stand ein intensives Sportprogramm mit seinen Kumpels auf dem Plan. Ganze 90 Minuten Fußball – auf und ab, links und rechts, schnell und langsam. Eine ziemliche Beanspruchung von Augen und Halsmuskulatur, wenn man so angestrengt vom Stadionsitz aufs Spielfeld schauen muss. Und der Bierbecher hält sich ja auch nicht von allein. Seine Frau hatte es auch nicht besser. Sie traf sich mit ein paar ihrer Freudinnen zu einer Thermomix-Party. Die Frauen würden sich von einer Vertreterin Rezepte zeigen lassen, die der Thermomix fast von selbst zubereitet. Aber von wegen „fast von selbst“, die Zutaten musste man vorher ja schließlich selbst nach Hause schleppen und mühsam in den Mixer geben. Vielleicht würde sie demnächst einmal so einen Supermarktlieferservice ausprobieren – das würde ihr in ihrem stressigen Alltag wenigstens etwas Entlastung bringen. Doch wenigstens auf der Party musste sie keinen Finger rühren. Sie hoffte nur inständig, dass genug Stühle da waren und sie dem Hightech-Gerät nicht im Stehen bei der Arbeit zusehen muss.Das hört sich übertrieben an?Ein bisschen faul?Ein bisschen träge?Nun ja, im Grunde sieht es heutzutage so oder so ähnlich bei den meisten von uns aus. Unser Alltag ist voll von Beschäftigungen, denen wir im Sitzen nachgehen. Sei es im Büro, im Auto, zu Hause auf dem Sofa oder abends mit Freunden in einer Bar. Wenn man sich den Tagesverlauf der meisten Menschen einmal genau ansieht, scheint es, sie würden letztlich nur von einer Sitzgelegenheit zur nächsten wechseln. In öffentlichen Verkehrsmitteln kämpfen wir um jeden freien Sitzplatz und verstehen jeden leeren Stuhl nicht nur als Einladung, sondern sogar als direkte Aufforderung, es uns bequem zu machen. Wer könnte da Böses ahnen?Professor Levine von der Mayo Clinic in Arizona, der sich seit Jahrzehnten mit den negativen Folgen unseres überwiegend sitzenden Lebensstils befasst, wurde in den Medien häufig mit der Aussage zitiert: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Mittlerweile weiß man mehr. Denn Sitzen ist nicht etwa das neue Rauchen. Tatsächlich gehen die negativen gesundheitlichen Folgen sogar noch über die des Rauchens hinaus. In seinem Buch Get Up! spricht Professor Levine von „Chairaddiction“, sprich Stuhlabhängigkeit. Tatsächlich klingt dieses Wort doppelt schlimm. In diesem Falle ist jedoch die Abhängigkeit von Sitzmobiliar gemeint. Fakt ist: Wir können fast alles im Sitzen machen: arbeiten, einkaufen, uns fortbewegen, spielen, einfach alles. Doch was noch viel schlimmer ist: Weil wir mittlerweile echte Sitzabhängige und Bewegungsphobiker sind, tun wir das tatsächlich auch. In Anbetracht unserer beeindruckenden Fähigkeiten als Hochleistungssitzer fällt es schwer zu glauben, dass wir von wahren Athleten abstammen, die in den Steppen Afrikas als Jäger und Sammler die ersten Zeilen unserer Erfolgsgeschichte schrieben. Optisch scheinen wir lediglich ein paar ästhetische Sprünge innerhalb der letzten 200000 Jahre gemacht zu haben – unser Lebensstil unterscheidet sich hingegen ganz grundlegend von dem unserer Vorfahren. Bei ihnen waren Ruhephasen im Sitzen noch kleine Inseln der Erholung in ihrem sonst sehr bewegten Alltag. Heutzutage ist es genau umgekehrt. Bewegung hat in unserem Leben inzwischen echten Seltenheitswert. Und für viele Bürostuhltäter ist körperliche Ertüchtigung eher eine lästige Pflicht, die so weit es geht vermieden wird. Zwar sind wir als sogenannte moderne Menschen unseren Urahnen in vielem überlegen und haben ganze Quantensprünge gemacht, was solche Dinge wie Essen oder gesundheitliche Versorgung angeht, doch etwas ganz Grundlegendes scheinen wir von den frühen Menschen lernen zu können: Unser Körper ist dazu geschaffen, aktiv zu sein. Und nicht dafür, den ganzen Tag an einen Stuhl gefesselt zu werden und, wenn überhaupt, die Finger auf der Tastatur zu bewegen. Ich gehöre zu den Menschen, die gemeinhin als sportlich bezeichnet werden. Schon seit meiner Kindheit habe ich mehrmals pro Woche Sport im Verein betrieben und auch in meiner Freizeit war ich gern körperlich aktiv. Zwar habe ich die Vereinskarriere im Judo mit 16 an den Nagel gehängt, den Sport jedoch nicht. Sieht man sich die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation an, war ich eigentlich immer ausreichend aktiv. Nachdem ich mein Studium in Psychologie 2012 abgeschlossen hatte, trat ich 2013 eine Stelle als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel an. Ich arbeitete in einem Projekt zur Bewegungsförderung bei Jugendlichen. Bei meinen anfänglichen Recherchen auf der Suche nach einem geeigneten Promotionsvorhaben kam ich dann auch das erste Mal mit dem Thema Sitzen in Berührung. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, auf die ich stieß, setzten mich in Erstaunen. Sie waren gleichzeitig ungemein gravierend und zugleich bislang weitestgehend unbeachtet geblieben. Ich beschloss also, mich näher damit zu beschäftigen. Als Psychologin interessierte mich besonders der Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen. Darüber hinaus stellte ich aber auch mein eigenes Bewegungsverhalten in Frage. War ich wirklich so sportlich, wie ich immer dachte? Die Antwort lag auf der Hand: Ich hatte einen Bürojob, dem ich überwiegend im Sitzen nachging, ich schaute abends gern fern, und seitdem ich ein Auto hatte, blieb dieses meist auch nicht ungenutzt. Die eine Stunde Sport, die ich im Schnitt fast jeden Tag trieb, war zwar ein guter Anfang, aber beruhigte im Endeffekt nur mein Gewissen. Denn eigentlich verlangte mein Körper, so wie der von jedem von uns, nach mehr: mehr Bewegung, mehr Aktivität. Er will gefordert werden. Je mehr ich mich mit dem Thema Sitzen beschäftigte, desto mehr versuchte ich auch an meinem eigenen Lebensstil zu schrauben. Das war gar nicht so einfach und ist es übrigens auch bis heute nicht. Denn viele Arbeiten erfordern schlichtweg, dass man am Computer sitzt. Welches Unternehmen stellt den Mitarbeitern schon Stehtische - idealerweise sogar mit einem Laufband davor – zur Verfügung? Und mal ehrlich: Was gibt es nach einem anstrengenden Arbeitstag Schöneres als den ganzen Abend auf der Couch zu lümmeln? Im Endeffekt habe ich begonnen, ganz kleine Dinge zu verändern. Wenn ich beispielsweise irgendetwas auf Arbeit lesen musste, dann hab ich das häufig im Stehen gemacht und mit ein paar Wadenhebern verbunden, Ausdrucke habe ich mit Vorliebe in vereinzelten Ladungen geholt, und Tee gab es nur in Tassenportionen nicht kannenweise. Auch mein Fahrrad kam auf dem Weg zur Arbeit immer häufiger zum Einsatz. Das sorgte für den extra Muntermacher am Morgen. Statt Werbepausen mit Rumzappen zu verbringen, nutzte ich die Zeit, um irgendetwas zu erledigen. Auch wenn der Berufsalltag einen häufig sehr starren Rahmen vorgibt, liegt es an uns, die kleinen Umwege zu nehmen, die sich uns bieten.Und darum wird es in diesem Buch gehen. Ich möchte Dein Bewusstsein für ein gesundheitliches Risiko schärfen, das viele noch gar nicht als solches erkennen. Wir sitzen jeden Tag, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob das gut ist oder sogar zu viel. Mein Ziel ist es, Menschen zum Umdenken zu bringen und zu einem bewussteren Umgang mit unseren Sitzgewohnheiten. Neben den wissenschaftlichen Fakten zu den gesundheitlichen Folgen unseres sitzenden Lebensstils braucht es dafür vor allem auch Informationen darüber, wie Du der Sitzfalle entkommen kannst, um die ersten Schritte in ein aktiveres Leben zu gehen. Wenn Du genug vom vielen Sitzen hast und Dein Leben in Bewegung bringen möchtest, dann trage Dich einfach unten ein. Zwei Wochen ... aaaaaaab jetzt!Natürlich wird es im Anschluss an das Gewinnspiel eine Leserunde hier geben, die ich begleite und in der wir uns über das Buch austauschen können.Ich wünsche Euch eine bewegungsreiche Woche und drücke Euch die Daumen! Liebe GrüßeVivien

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    • 201
  • Sitzen ist das neue Rauchen - Warum wir in der Sitzfalle stecken und wie wir ihr entrinnen

    Sitzen ist fürn Arsch
    ech

    ech

    25. July 2017 um 14:02

    Jedem, der seine Arbeit in erster Linie im Sitzen verrichtet, ist wohl vom Prinzip her bewusst, das dies nicht gerade förderlich für seine Gesundheit und sein körperliches Wohlbefinden ist. Und dennoch treibt einen der innere Schweinehund nach Feierabend erst einmal in den bequemen Autositz und anschließend auf das kuschelige Sofa, um sich von den Anstrengungen des Tages in aller Ruhe zu erholen. Da braucht es manchmal schon einen ordentlichen Tritt in den Hintern, um der Bequemlichkeit zu entfliehen und etwas mehr für die eigene Gesundheit zu tun.Und genau diesen, allerdings eher sanften Tritt liefert das Buch der Diplom-Psychologin Dr. Vivien Suchert, die sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit dem Zusammenhang zwischen dem Sitzen und der psychischen Gesundheit beschäftigt hat, und das Thema Sitzen nun in ihrem Buch auf äußerst unterhaltsame Art und Weise aufbereitet.Dabei zeigt sie nicht nur auf, wie sich der Mensch im Laufe seiner Entwicklung vom Steinzeitmenschen zum sitzenden Menschen, dem "Homo sedentarius" entwickelt hat und welche kurz- und langfristigen Folgen zu langes Sitzen für unseren Körper und auch unsere Psyche hat, sie liefert auch jede Menge praktische Tipps, mit denen wir den täglich auf uns lauernden Sitzfallen entkommen können. Dafür sind auch gar keine großangelegten Spotrtprogramme erforderlich, schon eine stetige Erhöhung der Alltagsbewegung liefert hier schon erstaunliche Ergebnisse. Das Buch ist dabei keine wissentschaftliche Abhandlung, es  überzeugt durch einen leicht verständlichen Schreibstil, der komplett ohne erhobenen Zeigefinger auskommt, sondern seine Leser im eher lockeren Plauderton mit allerlei unbequemen Wahrheiten konfrontiert. Zudem sind die Texte noch durch Illustrationen, die komplett aus der Feder der Autorin stammen, aufgelockert. Mit diesem Stilmittel werden die Kernaussagen des Buches noch zusätzlich durch einen visuellen Effekt unterstrichen und prägen sich dadurch umso stärker ein.   Ein wichtiger Beitag zu einem Thema, das uns alle angeht.

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  • Fundiert, informativ und humorvoll; Sehr lesenswerte Sachbuch- Kampagne gegen "Sitzenbleiber"

    Sitzen ist fürn Arsch
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    20. July 2017 um 15:37

    Das Sachbuch "Sitzen ist fürn Arsch" erschien im Heyne-Verlag (tb, 2017) und wurde von der jungen Wissenschaftlerin Dr. Vivien Suchert geschrieben. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Sachbuch und sehr guten Ratgeber in Sachen "aufstehen statt sitzenbleiben" und kann es jedem empfehlen, der seiner eigenen Gesundheit im wahrsten Sinne des Wortes "auf die Sprünge helfen" will!Inhalt:"Wer länger sitzt, ist früher tot! Evolutionär ist der Mensch zum Laufen gemacht. Doch was tun wir? Ob Auto, Bürostuhl oder Sofa - wir wechseln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten. Die Folgen: Rückenbeschwerden, Übergewicht, Diabetes bis hin zu Depressionen, Herzkrankheiten und sogar Krebs. Dabei können wir viel für unsere Gesundheit tun, wir müssten nur öfter den Hintern hochbekommen. Vivien Suchert verrät einfache Tricks für mehr Bewegung im Haushalt, im Job und in der Freizeit und erklärt unterhaltsam, wie wir das Laufen verlernt haben, wo Sitzfallen lauern und warum Sport nur die halbe Miete ist."(Quelle: Buchrückentext)Meine Meinung:Das Sachbuch vermittelt bereits in der Inhaltsangabe eine sehr gute und informative Übersicht der einzelnen Kapitel, deren Themen sich Vivien Suchert mit profundem Wissen und der Fähigkeit, dieses auf unterhaltsame und zuweilen humorvolle Weise (auf jeden Fall mit einem Augenzwinkern statt einer Oberlehrer-Manie ;) dem Leser näherzubringen:Die Evolution der Menschheit, hier vertreten durch Ottfried, der in grauer Steinzeit noch Jäger und Sammler war und zwecks Überlebensstrategien selten die Möglichkeit hatte, sich hinzusetzen, macht dem Leser klar, dass unser Körper auch heute noch eher für viel Bewegung konzipiert ist als auf einem Sofa den mit industrieller und schnell zubereiteter Nahrung den sog. "Couch-Potatoe" abzugeben. Dass letzteres auf Dauer höchst ungesund ist, wird anhand der genannten Erkrankungen, die mit einem überwiegend sitzenden Lebensstil in Zusammenhang stehen, von Vivien Suchert detailliert beschrieben. Leider haben die Menschen verlernt, ein "gesundes Mittelmaß beim Sitzen" zu entwickeln - und auch der industrielle (wie auch besonders der technische) Fortschritt spielen eine bedeutende Rolle bei dieser Entwicklung:So haben Berufe mit überwiegend sitzender Tätigkeit gravierend zugenommen und Firmen sind heute mehr und mehr aufgefordert, ebenfalls für die Gesundheit ihrer Beschäftigten Sorge zu tragen und etwa Fitness-Räume anzubieten. Das Sachbuch ist aber auch ein Appell an jeden, sich bewusst zu machen, wieviel Zeit er jeden Tag sitzend verbringt und daran möglichst etwas (und auch mit Spaß) zu verändern:Die zentrale Botschaft lautet: Jeder Schritt zählt, egal, ob Hausarbeit, Stadtbummel, Bergwanderung oder Parkbesuch! Wir sollten lernen, automatisiertes Bewegungsverhalten (bequemlichkeitsorientiert) ausbremsen zu können, aus "Sitzfallen" auszusteigen. Die Autorin bietet hier konkrete Pläne an, die im Alltag umgesetzt werden können:Ziele setzen, verhaltensökonomische Prinzipien anwenden, soziale Unterstützung nutzen, Self-Monitoring betreiben und möglichst konkrete Ziele planen!Hilfreich ist hier die SMART-Regel, die ebenfalls im Buch beschrieben und erklärt wird. Zwischendurch lockern die teils wissenschaftlichen Betrachtungen und Tabellen herrliche Cartoons auf, in denen sich so mancher wiedererkennen kann. Dr. Vivien Suchert plädiert nicht ohne Grund für ein UMDENKEN, das Alltagsaktivitäten aufwertet (z.B. autofasten; Sitzprotokolle, die sich ebenfalls im Buch befinden und an eine Veränderung denken lassen, zum Fahrrad greifen, um einzukaufen oder sich per pedes um Erledigungen in der Nähe aufmachen), wobei Sport nur als die halbe Miete gilt - und dafür Kontinuität in den Alltagsbewegungen mehr für den Körper bringt. Auch der Hang zu falscher Ernährungsweise wird im Buch nicht ausgespart, die zusammen mit mangelnder Bewegung häufig zu Übergewicht und Diabetes führt. Eine Danksagung und eine sehr lange Literaturliste beenden dieses Sachbuch, das gut "in gesunden Häppchen" zu lesen ist und zu dem immer mal wieder gegriffen werden kann.Fazit:Ein sehr fundiert und informativ geschriebener Ratgeber für Menschen, die sich bewusst machen wollen, wie sehr langes Sitzen ihrer Gesundheit schadet, die etwas daran ändern möchten und eine Motivation hierzu brauchen: All dies gelingt der Autorin mit einem Augenzwinkern ganz hervorragend und ich kann dieses Sachbuch nur jedem empfehlen, der aus seinen Sitzfallen aussteigen möchte! Kernaussage ist hier "Es sind die kleinen Dinge, die in der Summe Verbesserungen bringen"!Mit einer absoluten Leseempfehlung und einem Dank an die Autorin für die tolle Leserunde vergebe ich 5 * am Sachbuch-Firmament.

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  • Leserunde zu "Sitzen ist fürn Arsch" von Vivien Suchert

    Sitzen ist fürn Arsch
    VivienSuchert

    VivienSuchert

    Hallo alle zusammen,hier geht es nun mit der Leserunde zu meinem Buch "Sitzen ist fürn Arsch" los. Ich freue mich noch immer über die rege Teilnahme am Gewinnspiel und bin daher umso gespannter auf interessante und alltagsnahe Diskussionen mit euch.Leider konnten beim Gewinnspiel ja nicht alle erfolgreich sein. Zum Startschuss der Leserunde würde ich daher gern zwei hochmotivierten Couchpotatos noch einmal die Chance geben, an der Leserunde teilzunehmen und ein handsigniertes Exemplar zu gewinnen. Schreibt mir hierfür einfach einen Kommentar in das Unterthema "Hochmotivierte Couchpotatos". Mit etwas Glück, seid ihr dabei ;)Bis ganz baldEure Vivien

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    • 265
  • Sitzen Sie noch oder leben Sie schon? ....

    Sitzen ist fürn Arsch
    engineerwife

    engineerwife

    19. July 2017 um 16:08

    Gespickt mit wunderbaren kleinen Zeichnungen zeigt uns die sympathische Autorin Vivien Suchert – ich hatte das Glück sie in einer Leserunde kennenlernen zu dürfen – den Weg in die richtige Richtung ohne dabei auch nur einmal oberlehrerhaft zu wirken. Sie holt weit aus und katapultiert den Leser zurück in die Steinzeit. Die Erklärungen warum wir eigentlich nicht zu Sitzen geschaffen sind, verdeutlicht sie anhand von Ottfried, dem Steinzeitmenschen, mit viel Charme aber auch sehr viel fundiertem Wissen. Das Buch ist gegliedert in verschiedene Abschnitte, die in Zusammenhang mit der Sitztätigkeit an sich stehen. Manche sind von der Sache her wissenschaftlicher als andere, aber immer auch für den Nichtmediziner und Otto Normal sehr gut verständlich. Sie sind gespickt mit vielen Tipps, die sich problemlos in den eigenen Alltag integrieren lassen und wirken hochmotivierend. In einer persönlichen Widmung schrieb mir die Autorin: „Ich hoffe, das Buch gibt dir den nötigen kleinen ‚Arschtritt‘ … liebe Vivien, ich glaube, das hast du geschafft. Ich werde das Buch gerne weiterempfehlen und ab und zu selbst mal wieder einen Blick hinein werfen.  Man kennt ihn ja den inneren Schweinehund. Im Nu fühlt der sich sonst wieder pudelwohl ;)

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    • 3
  • Bleib nicht länger sitzen!

    Sitzen ist fürn Arsch
    Betsy

    Betsy

    19. July 2017 um 13:13

    Das ein ungesunder und fauler Lebensstil nicht unbedingt förderlich ist, ist ja wohl jedem klar, aber inwieweit ist denn besonders das Sitzen ein Risikofaktor für uns und sorgt ein paar Stunden die Woche anstrengender Sport für den nötigen Ausgleich? Sind wir aufs Sitzen programmiert? Wie kann man dem entgegenwirken und was passiert mit unserem Körper, wenn wir uns nicht bemühen aktiver am Leben teilzunehmen? Dies und vieles mehr geht die Autorin hier auf den Grund und erklärt einfach und mit sehr anschaulichen und teilweise echt unterhaltsamen Karikaturen, das große Risiko, wenn man zu lange und zu oft seinen Hintern nicht mehr hochbekommt. „Bewegung macht Spaß, wirklich jedem, denn das liegt in unseren Genen, in unserer Natur. Unsere sitzende Gesellschaft hat einfach nur verlernt, auf die Bewegungssignale des eigenen Körpers zu hören.“ Das Buch selbst bietet eigentlich wenig wirklich überraschendes, denn letztendlich preist auch dieses einen möglichst aktiven Lebensstil an, ist aber dennoch sehr informativ inwieweit sich heutzutage unser Lebensstil hin zum Sitzen verändert hat und was das letztendlich für Folgen hat. Zwar ist man verblüfft wie stark das Sitzen sich auf unsere Gesundheit auswirkt, aber trotz der Zahlen und Fakten, die einen anfänglich sicher etwas erschrecken, ist es wie so oft im Leben, letzendlich ein Kampf mit dem eigenen inneren Schweinehund ob man ab jetzt wirklich versucht sein Leben weniger im Sitzen zu verbringen. Trotzdem ist das Buch sicher ein guter Ansatz sich einmal wirklich bewusst darüber zu werden, wie lange und wie oft wir eigentlich sitzen. Das Credo ist auch hier wieder einmal: Bring mehr Bewegung in dein Leben! Dabei zeigt sich, dass man simple Alltagsaktivitäten, wie Kochen oder Putzen nicht unterschätzen sollte und ein paar Stunden intensiver Sport bei ansonsten stundenlangen sitzen während der Arbeitszeit und dann noch daheim auf der Couch, auch nicht unbedingt optimal sind. Die Autorin vergleicht hier anhand ihres Steinzeitmenschen Ottfried auch immer wieder zwischen Damals und Heute und zeigt auf, das die Industrialisierung und damit unsere moderne Welt mit Internet, PC, Handy, Geschirrspüler usw. unser Leben zwar um vieles erleichtert hat, aber zugleich auch ein großer Grund dafür ist, dass wir heute zu solchen Bewegungsmuffeln geworden sind, wofür unser Körper eigentlich nicht ausgerichtet ist. Das Buch enthält natürlich viele Zahlen, Statistiken und Studien, dabei wird das Ganze allerdings durch amüsante Einschübe aufgelockert und besonders die von der Autorin selbst gezeichneten Karikaturen mit Ottfried, dem Steinzeitmenschen, der uns hier im Vergleich zum modernen Ottfried zeigt, wie das früher mal alles ablief, haben mich oftmals zum Lächeln gebracht und einem den Inhalt kurz und verständlich auf einfache Art und Weise dargestellt. Zustätzlich werden auch die wichtigesten Inhaltspunkte jedes größeren Kapitels am Ende nochmal kurz zusammengefasst. Fazit: Alles in allem ein Buch, das interessante Daten und Fakten rund ums Thema Sitzen liefert. Erschreckend, wie man sich selbst darin erkennt und auch gleich voller guter Vorsätze ist etwas daran zu ändern, die dann aber leider, trotz einer so aufrüttelnden Lektüre, oftmals nicht allzu lange anhalten, wenn man ehrlich mit sich selbst ist. Für all jene Bewegungsmuffel, die wirklich versuchen wollen der Sitzfalle zu entkommen, gibt es einige Tipps im Buch die einen dabei helfen und unterstützen können. Es wird alles leicht verständlich und anschaulich erklärt, mit so einigen humorvollen Illustrationen der Autorin. Es liegt zwar an einem selbst etwas gegen das zuviele Sitzen zu tun, aber das Buch ist schon mal ein guter erster Schritt sich überhaupt einmal darüber bewusst zu werden, was zuviel sitzen eigentlich bedeutet. Eine informative Motivationshilfe, um endlich in die Gänge zu kommen, im wahrsten Sinne des Wortes, auch wenn manches schon altbekannt ist.

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    • 2
  • Sitzenbleiben ist nie gut!

    Sitzen ist fürn Arsch
    vronika22

    vronika22

    15. July 2017 um 17:29

    Die Autorin Vivien Suchert ist  Diplom-Psychologin, die sich seit ihrer Promotion umfassend mit dem Thema Sitzen und den daraus resultierenden Folgen und Gefahren beschäftigt.MIt "Sitzen ist fürn Arsch" hat sie ein Buch geschrieben, welches nicht nur auf die gesundheitlichen Folgen des vielen Sitzens hinweist, sondern auch konkrete Hilfen und Lösungsvorschläge bietet, um aus der Sitzfalle herauszukommen.Das Buch ist in fünf große Hauptkapitel eingeteilt, die dann jeweils noch weiter untergliedert sind. So geht es im ersten Kapitel um den Steinzeitmenschen Ottfried, von dem wir noch einiges lernen können, oder auch um die Amish People (eine Glaubensgemeinschaft, die heutzutage überwiegend in Nordamerika lebt). Sowohl von den Steinzeitmenschen als auch von dem Amishs können wir uns bewegungsmäßig einiges abschauen. Ottfried gibt uns dann auch noch einige Bewegungstipps.Im zweiten Kapitel geht es um den "homo sedentarius" also den sitzenden Mensch.Beruflich befinde ich mich leider auch in einer "Sitzfalle".  So war dieses Kapitel mit seinen  Statistiken und Tipps für "Auswege aus der Sitzfalle" sehr interessant für mich.Im nächsten Kapitel "Wie uns langes Sitzen krank macht" erfährt man genauer, welche zahlreichen  Krankheiten im einzelnen durch zu langes Sitzen gefördert werden. Und das ist schon erschreckend und macht nachdenklich.Das Kapitel "Warum Sport nur die halbe Miete ist" hat mich persönlich besonders interessiert, da ich gerne und viel Sport treibe. Aber Sport allein langt nicht, wie man hier erfährt. Es muss auch nicht unbedingt richtig anstrengender Sport sein, um aus der Sitzfalle rauszukommen. Regelmäßiges Aufstehen zwischendurch und wenige Minuten bewegen hilft auch schon sehr viel.Im letzten Kapitel gibt es mit dem  Thema "Raus aus der Sitzfalle - so klappt's" dann auch noch richtige Praxistipps, die mich an einen Ratgeber erinnert haben.Das Buch ist wissenschaftlich fundiert, aber trotzdem schreibt Vivien Suchert so humorvoll und unterhaltsam, dass sich das Buch sehr leicht und richtig gut lesen lässt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich ein Sachbuch mit so viel Begeisterung gelesen habe. Dazu tragen auch die witzigen Illustrationen oder Karrikaturen bei, die die Autorin selbst gezeichnet hat. Großes Kompliment, denn sie lockern das Buch ungemein auf und passen super zum Inhalt! Es wird also fundiertes Sachwissen unterhaltsam dargeboten!Obwohl ich selbst eher ein Bewegungsmensch bin, bin ich durch meinen Beruf oft an den Stuhl gefesselt. Das Buch hat mir also auch einige Tipps und Anregungen gegeben, um aus der Sitzfalle rauszukommen. Vor allem regt es aber dazu an, sich selbst ein wenig unter die Lupe zu nehmen und zu überlegen, wieviel man denn wirklich sitzt und was man dagegen unternehmen kann. Auch wenn keine wirklich sensationellen Neuigkeiten geboten werden, ist es auf jeden Fall ein Buch welches motiviert und Anregungen gibt und nachdenklich macht.Genauso originell und unterhaltsam wie der Titel "Sitzen ist fürn Arsch" ist das ganze Buch. Ein Beispiel dafür, dass Vivien Suchert vieles mit einem Augenzwinkern schreibt:Seite 41" Vielleicht sind wir in ein paar Tausend Jahren wegen Verfettung vom Aussterben bedroht  und die verbliebenen Exemplare haben eine neue Fortbewegungsart entwickelt: Sie rollen sich einfach über ihren dicken Bauch".Ich kann für jeden (nicht nur für Couchpotatoes) eine absolute Leseempfehlung für dieses unterhaltsame Sachbuch aussprechen.

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    • 5
  • Raus aus dem Sessel

    Sitzen ist fürn Arsch
    Simi159

    Simi159

    15. July 2017 um 12:24

    „Sitzen ist das neue Rauchen“ dieser Satz geht schon länger durch die Presse und es scheint Wissenschaftlern wie Medizinern bewußt zu sein, daß sitzen und vor allem zu viel und zulange davon, gesundheitsschädlich ist und sogar das Leben verkürzt.  Die Autorin, Dr. Viviane Suchert, hat sich Innmäher mit dem Sitzen und seinen medizinischen Auswirkungen für die Allgemeinheit beschäftigt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse hat sie für den Laien unterhaltsam und informativ in diesem Buch „Sitzen ist für den Arsch“ zusammen geschrieben. Alle Zeichnungen, egal ob zur Erklärung des Textes oder zur Unterhaltung, sind ebenfalls von der Autorin.  Allgemein lässt sich sagen, dass das gesundheitliche Risiko des Sitzens schon länger erkannt und bekannt ist, gibt es noch nicht viel wissenschaftliche  Studien und Untersuchungen darüber. Die wenigen die es gibt, hat die Autorin gefunden, stellt sie in eine zeitlichen und geschichtlichen Kontext, klärt über die Medizinischen Grundlagen auf und verpasst dem Leser am Ende, sprich im letzten Drittel des Buches noch den nötigen Tritt in Allerwertesten. Denn Sitzen, und vor allem zu viel und zulange am Stück, verkürzt das Leben. Unterhaltsam und kurzweilig ist die Lektüre dieses Buches, Auch wenn die Aussagen darin erschreckend sind. Mit einer Prise Humor und treffenden Worten faßt die Autorin Studien und Erkenntnisse zusammen, stellt auch für den Laien, sehr gut verständlich, in den medizinischen Kontext. Abschließend gibt es genügend Tipps, dass eigene Sitzen zu verkürzen und dadurch länger zu leben. Dass Sitzen so schädlich ist, ist nicht unbedingt neu, und doch hat es mich auf neue erschreckt und gleichzeitig animiert, mal wieder etwas mehr Alltagsbewegung zu tun. Für das Buch gibt es von mir gibt es 5 STERNE. 

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  • Wissenswertes über die sitzende Lebensweise

    Sitzen ist fürn Arsch
    Alex1309

    Alex1309

    15. July 2017 um 10:03

    Ich habe über den Buchtitel erst einmal geschmunzelt, aber im Verlauf des Buches war ich sehr erstaunt, was das viele sitzen im Alltag mit uns macht. Viele der vorgeschlagenen Lösungen liegen klar auf der Hand, aber es mangelt tatsächlich manchmal „einfach“ nur an der Umsetzung. Schön fand ich auch die Auflockerung des Textes durch Zeichnungen, die mich auch im Verlauf des Buches des Öfteren schmunzeln liesen. Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt und ich habe mir fest vorgenommen, einiges an meiner sitzenden Lebensweise zu ändern. Um mich auch die nächsten Wochen noch daran zu erinnern, wird das Buch an einer gut sichtbaren Stelle stehen, damit ich es täglich sehe und nicht wieder in den alten Trott zurückfalle.

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  • Lustige Aufklärung für Sitzenbleiber

    Sitzen ist fürn Arsch
    grit0707

    grit0707

    13. July 2017 um 14:09

    KlappentextNeueste Studien belegen: Sitzen ist für die Gesundheit schädlicher als RauchenEvolutionär ist der Mensch zum Laufen gemacht. Doch was tun wir? Ob Auto, Büro oder Sofa – wir wechseln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten. Und handeln uns damit allerlei Übel ein: von Rückenbeschwerden, Übergewicht und Diabetes bis hin zu Depressionen, Herzkrankheiten und Krebs. Die junge Wissenschaftlerin Vivien Suchert erklärt in diesem eigenhändig illustrierten Buch unterhaltsam, wie wir das Laufen verlernt haben, wo Sitzfallen lauern und warum Sport nur die halbe Miete ist.Meine MeinungDa ich im Büro arbeite und den ganzen Tag mehr oder weniger am Schreibtisch verbringe, hat mich das Buch „Sitzen ist fürn Arsch“ interessiert. Lustig fand ich schon den Buchtitel und genau diesen Touch hat die Autorin für ein Umdenken des Lesers beibehalten. Auf lustige Art und Weise und mit vielen Illustrationen erklärt Vivien Suchert warum das ständige Sitzen zu schwerwiegenden Erkrankungen führen kann und gibt Alltagstipps, wie man aus dieser Sitzblockade heraus kommt. Im Vorfeld hatte ich Bedenken, dass das auch wieder ein Ratgeber ist, den ich nach einiger Zeit gelangweilt zur Seite lege. Aber der Schreibstil ist so gehalten, dass alle kurz und präzise erklärt ist und mit humoristischen Einlagen wird der Ratgeber einfach nur lesenswert. Mein FazitWir sitzen viel zu viel. Also habe ich mir den kleinen Ratgeber zu Gemüte geführt und dann wertvolle, wenn auch nicht immer neue, Alltagstipps erhalten. Oftmals genügen schon Denkanstöße, um sein Verhalten zu ändern. Für alle die etwas ändern möchten, ist dieses Buch eine Hilfe und daher auf jeden Fall lesenswert.

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    • 2
  • Sehr informierend

    Sitzen ist fürn Arsch
    Xynovia

    Xynovia

    11. July 2017 um 09:10

    Das Buch „ Sitzen ist fürn Arsch“ von Dr. Vivien Suchert erschienen im Heyne Verlag ist ein Ratgeber der etwas anderen Art. Klappentext: Neueste Studien belegen: Sitzen ist für die Gesundheit schädlicher als Rauchen Evolutionär ist der Mensch zum Laufen gemacht. Doch was tun wir? Ob Auto, Büro oder Sofa – wir wechseln von einer Sitzgelegenheit zur nächsten. Und handeln uns damit allerlei Übel ein: von Rückenbeschwerden, Übergewicht und Diabetes bis hin zu Depressionen, Herzkrankheiten und Krebs. Die junge Wissenschaftlerin Vivien Suchert erklärt in diesem eigenhändig illustrierten Buch unterhaltsam, wie wir das Laufen verlernt haben, wo Sitzfallen lauern und warum Sport nur die halbe Miete ist. Meine Meinung: „ Sitzen ist fürn Arsch“ von der Autorin Dr. Vivien Suchert ist ein Buch das auf humorvolle Art aufklärt warum zu viel Sitzen nicht gesund ist und wie man selber etwas ändern kann. Der Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen, da er locker, frech, witzig und mit dem nötigen Gespür von Ernsthaftigkeit ist. So konnte ich die vielen theoretischen Informationen viel leichter verstehen und aufnehmen. Alles ist sehr verständlich beschrieben und enthält sehr viele Beispiele, in denen man sich selber wieder findet. Aufgebaut ist das Buch in 5 Kapiteln, in denen sich jeweils noch weitere Unterkategorien befinden. Beim Lesen fällt einem das aber überhaupt nicht auf, da alles wunderbar in einander greift und auf einander aufbaut, so das es sich sehr einfach liest, man verliert nie den roten Faden und kann der Autorin zu jeder Zeit folgen. Inhaltlich beginnt das Buch bei der Entwicklung des Jungsteinzeitmenschen zum „Jetzt-Mensch“, immer bezogen auf Bewegungsverhalten. Hier musste ich doch das ein oder andere mal schmunzeln , weil es sehr erfrischend erzählt wird. Von Anfang an werden die einzelnen Kapitel mit kleinen, handgezeichneten , schwarz-weißen Bildern und Tabellen ergänzt. Diese fand ich immer sehr schön, weil sie den geschriebenen Text noch einmal verdeutlichen. Die Bilder sind häufig in Form von Karikaturen gemalt. In den weiteren Kapiteln geht sie weiter noch auf die Unterschiede von Menschen im „Jetzt“ und im „Früher“ ein. Sehr deutlich hat sie die Folgen des Sitzen, auch anhand der einzelnen Erkrankungen, die daraus resultieren, beschrieben. Diese möglichen Erkrankungen hat sie einzeln aufgegliedert und genau erklärt warum sie wie entstehen, das hat mir persönlich sehr gut gefallen und war mir sehr einleuchtend. Nicht nur auf die Folgen des zu viel an Sitzen ist sie eingegangen, sondern sie hat auch sehr gut aufgeschlüsselt wie man dieses viele Sitzen durch brechen kann. Die meisten Tipps davon sind sehr einfach und auch ganz schnell umsetzbar. Mir hat dieser Ratgeber sehr gut gefallen und auch wieder mein Leben etwas verändert. Er hat nicht nur mich angeregt, sondern die ganze Familie. Mir persönlich wären noch mehr praktische Tipps ganz lieb gewesen und mir auch gefehlt das beim Bewegungsmangel nicht ausreichend genug auf das moderne Schuhwerk eingegangen wurde. Dieses Buch ist trotz meiner kleineren Kritikbuch sehr hilfreich und informativ. Von mir bekommt es daher sehr gute 4 Sterne. Jeder der wissen möchte warum „ Sitzen fürn Arsch ist“ kann ich das Buch nur weiterempfehlen und allen die die am Tag auch viel Sitzen ebenfalls.

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  • Unterhaltsam, erkenntnisteuch & motivierend

    Sitzen ist fürn Arsch
    kruemelmonster798

    kruemelmonster798

    10. July 2017 um 21:47

    Der Ratgeber liest sich trotz vieler Studien sehr leicht und wird mit vielen witzigen Illustrationen der Autorin aufgelockert - diese haben mir so gut gefallen, dass sich die Autorin, falls sie der Wissenschaftskarriere irgendwann leid ist, m. E. getrost auch als Illustratorin verdingen kann. Die Diagramme sind ebenfalls handgezeichnet, was das Buch auch optisch abwechslungsreich und nicht wissenschaftlich abgehoben macht. Mir war nicht klar, wie schädlich zu viel sitzen sein kann. Kein Sport, Rauchen, miese Ernährung, Übergewicht - klar. Aber sitzen? Das Buch zeigt das sehr eindrucksvoll auf, lässt einen mit der neuen Erkenntnis aber nicht einfach sitzen (haha) , sondern zeigt viele Wege aus der Sitzfalle heraus. Diese sind durchweg alltagstauglich und motivieren mich gerade tatsächlich sehr, am Dauersitzen etwas zu ändern. Mein Fazit: mich hat das Buch voll überzeugt, es ist unterhaltsam und sehr lustig geschrieben, leicht verständlich, witzig illustriert und voll von Alltagstipps, die sich auch tatsächlich unaufwändig und sofort umsetzen lassen. Für den Einstieg in das Thema sehr gut geeignet. Von mir gibt es volle 5 Punkte,

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  • Guter Ratgeber

    Sitzen ist fürn Arsch
    Amber144

    Amber144

    10. July 2017 um 18:03

    Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit dem Thema Bewegung und habe schon ein paar Bücher darüber gelesen. Deswegen hat mich auch dieses Buch sofort angesprochen. Vor allem wegen seinem guten Titel, der einen erstmal zum grinsen bringt.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es sind sehr viele Fakten enthalten, die aber nicht trocken dem Leser erklärt werden, sondern sehr anschaulich und nachvollziehbar.Zuerst wird dem Leser allgemeines erklärt, wie kommt es zu unserem vielen sitzen, wofür ist der Mensch eigentlich gedacht und gebaut usw. Diesen Einstieg fand ich sehr gut. Dann wird auf die Erkrankungen eingegangen, die das viele sitzen zur Folge hat. Dies ist jeweils in kleinen Unterteilen zur jeweiligen Erkrankung aufgeführt. Alles sehr kurz und knapp, dass es auch nicht langweilig wird.Am Ende bekommt der Leser Hilfestellung, was kann man ändern, wie kann man es ändern usw. Sehr praktisch und auch alles sehr kurz und knapp gehalten. Die Beispiele lassen sich gut in den Alltag einbauen und sind gut umsetzbar.Für jemanden der sich gerade erst mit dem Thema beschäftigt eine sehr gute Grundlage. Wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat, lernt man zwar noch Neues, aber man kennt vieles schon.

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  • Kurzweiliges Lesevergügen

    Sitzen ist fürn Arsch
    AmyJBrown

    AmyJBrown

    06. July 2017 um 10:09

    Der Schreibstil ist so wie der Titel, knackig und prägnant. Der Titel mit dem passenden Cover ist ganz klar ein Blickfang und war auch das, was mich hat innehalten lassen, als ich das Buch entdeckt habe.Der Text im Buch wird durch lustige Comics und kurzen Reportagen über die Menschen in der Steinzeit aufgelockert, deswegen könnte man das Buch auch gut in einem durch lesen, wenn man die Zeit dazu hätte. Einen Stern ziehe ich ab, weil das Buch für mich keine neuen Erkenntnisse bietet.

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