Vladimir Nabokov Der Späher

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Inhaltsangabe zu „Der Späher“ von Vladimir Nabokov

Die Textur der Geschichte ahmt die des Kriminalromans nach, doch in Wahrheit streitet der Autor jede Absicht ab, den Leser zu verwirren, vor den Kopf zu stoßen, zum Narren zu halten oder ihn sonstwie in die Irre zu führen. Tatsächlich wird nun jener Leser, der sofort begreift, echte Befriedigung aus dem „Späher“ ziehen. Es ist unwahrscheinlich, dass selbst der leichtgläubigste Leser dieser augenzwinkernden Erzählung lange braucht, bis er verstanden hat, wer Smurow ist. Ich habe es an einer alten englischen Dame, zwei Studenten in höheren Semestern, einem Eishockeytrainer, einem Arzt und einem zwölfjährigen Nachbarskind ausprobiert. Das Kind war am schnellsten, der Nachbar am langsamsten.

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  • Rezension zu Vladimir Nabokov, Der Späher

    Der Späher

    DiagramLajard

    30. December 2014 um 19:10

    Ein guter und mit 106 Seiten zeitökonomischer Einstieg in die komplexe Romanwelt des großen Exilrussen: Einem jungen Mann misslingt der Selbstmord, woraufhin er sich für tot erklärt und quasi als Geist nur noch von außen beobachtet. Dass der Ich-Erzähler und der Herr Smurow ein und dieselbe Person sind, ahnt man zwar schon länger, es kommt aber erst ganz am Schluss raus. Obendrein eine herzzerreißend-traurige Liebesgeschichte: Als ob eine dissoziative Persönlichkeitsstörung noch nicht schlimm genug wäre, liebt Smurow vergebens die schöne Wanja, die aber (was er nicht weiß) mit Muchin verlobt ist Der dumme Onkel Pascha verwechselt ihn mit Muchin, woraufhin Smurow sich falsche Hoffnungen macht – ach. Sehr schön die Schilderungen der russischen Emigrantenszene der 1920er Jahre mit ihren heruntergekommenen Adligen, die „noch nicht die Zeit gefunden hatten, arm zu werden“, ihren halbfaschistischen Ex-Offizieren, ihren Pazifisten, ihren Verschwörungstheoretikern, ihren langweiligen Soirées. Wunderbar das alte West-Berlin, namentlich Schöneberg (als Nabokov den Roman schrieb, wohnte er in der Luitpoldstraße): Die Passauer Straße kommt vor und eine Pfauenstraße, womit sicher die Fasanenstraße gemeint ist. Und dass nicht alles, was der Erzähler erzählt, auch immer stimmen muss, das lernt man hier als Vorübung für die anderen, die großen Nabokov-Romane.

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  • Rezension zu "Der Späher" von Vladimir Nabokov

    Der Späher

    Carsten L

    08. August 2009 um 17:31

    1930 erschienene Erzählung. Der Ich-Erzähler fühlt sich im Berlin der russischen Emigranten verfolgt. Es gibt jedoch keine stichhaltigen Hinweise, ob es tatsächlich einen solchen Späher gibt. Es geht um die Leiden und Liebschaften, eingebildete oder wahre, der Emigranten. Eine Momentaufnahme

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