Vladimir Nabokov Der Zauberer

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Inhaltsangabe zu „Der Zauberer“ von Vladimir Nabokov

Erst im Nachlaß des unsterblichen Erzählers Vladimir Nabokov tauchte diese verloren geglaubte Erzählung wieder auf: eine erste, faszinierende Version des "Lolita"-Themas. Ein Mann in den Vierzigern stellt einem Nymphchen nach und heiratet dessen kranke Mutter, um nach deren Tod das zwölfjährige Mädchen endlich in seine Gewalt zu bringen. Die Geschichte kann nicht gutgehen und geht auch prompt böse für ihn aus.

Der leise, erste Pulsschlag des späteren Werkes Lolita pocht in dieser fabelhaften spannenden und doch sehr eigenständigen Erzählung.

— Maldoror
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  • Rezension zu "Der Zauberer" von Vladimir Nabokov

    Der Zauberer
    bogi

    bogi

    27. December 2010 um 23:32

    Gänsehauteffekt oder besser stehende Nackenhaare ohne Thrill oder Grusel einfach nur mit der höchstmöglich denkbaren moralischen und letztlich kriminellen Verwerflichkeit. Ein ältlicher Mann schleicht sich in scheinbar ehrbarer Absicht zu einer Mutter mit Ihrer minderjährigen Tochter ein. Dies, da er sich in die Tochter verguckt. Es kommt zu körperlichen Berührungen. Durch beherzte Gegenwehr kann sich das Mädchen jedoch retten. Nabokov beweisst hier wiederum mit welcher Leichtigkeit er im Grunde Undenkbares zu beschreiben vermag. Mir fällt spontan kein anderer Autor ein, der diese Meisterhaftigkeit in Sachen Wortwitz, Sprachkraft, Poetik zuwege bringt. Zumal noch unter den Lebenden (man mag mir eine gewisse Tendenz als Nabokovianer verzeihen). Das, zugegeben, schmale Buch liest sich sehr zügig, da brilliant geschrieben und extrem die Neugier fördernd. Die Story an sich konnte mich zwar nicht komplett fesseln, die Herangehensweise von Nabokov machte dies allerdings restlos wett.

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