Vladimir Nabokov Pnin

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Inhaltsangabe zu „Pnin“ von Vladimir Nabokov

Eine Komödie über einen unsicheren Professor, sehr zu empfehlen.

— elodie_k
elodie_k

Ein Meisterwerk der Ironie, voll Tragikomik und Charme.

— HannaLittra
HannaLittra

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    Pnin
    HannaLittra

    HannaLittra

    30. September 2015 um 02:24

    Professor Pnin ist ein alleinstehender russischer Exilant mittleren Alters, vollkommen kahl, penibel und hoffnungslos unpraktisch. Er unterrichtet Russisch an einem US-amerikanischen Kleinstadt-College, zu einer Zeit, zu der dort das Interesse an Russland weder besonders groß noch politisch besonders empfehlenswert ist. Dementsprechend schlecht besucht sind seine Veranstaltungen: Im Sprachkurs für Fortgeschrittene hat sich exakt ein Student eingeschrieben, der nie auftaucht, den Aufbaukurs besucht eine einzige, dickliche Studentin und den Anfänger-Kurs haben immerhin drei Studierende belegt – hoffnungslose Fälle. Davon ungeachtet unterhält Pnin seine Schützlinge mit allerhand Anekdoten, über die nur er selbst ausgiebig lacht und widmet sich mit Feuereifer seinem Lebenswerk, einer großartigen Abhandlung über das Alte Russland. Zudem hegt er große Begeisterung für technische Errungenschaften, die aber in seiner Gegenwart oft mysteriöserweise aufhören, zu funktionieren. Im Kollegium gilt Professor Pnin als europäische Kuriosität und wird unter anderem aufgrund seiner Verunglimpfung der englischen Sprache von niemandem richtig ernst genommen. Wir lernen Pnin kennen, während er in einem falschen Zug sitzt und erfahren nach und nach die Geschichte seines Lebens. Pnin ist eine sehr gelungene Parodie auf das Akademikermilieu. Voll Witz und Charme, ein Meisterwerk der Ironie. Nabokov verpackt seine Gesellschaftskritik sehr hübsch. Ich musste oft beim Lesen schmunzeln oder sogar laut lachen, und trotzdem besitzt die Geschichte eine herzerwärmende Tragik und ich habe zutiefst mit dem unfreiwillig komischen Pnin mitgefühlt.

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