Vladimir Nabokov Pnin

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Inhaltsangabe zu „Pnin“ von Vladimir Nabokov

Nabokovs Geschichte aus dem Jahr 1957 vom Scheitern des hochgelehrten Slawisten Professor Timofej Pnin an einer kleinen Oststaaten-Universität Nordamerikas ist eines der komischsten und melancholischsten Bücher dieses Jahrhunderts. Im Kleide der Sanftmut treibt erzählerische Schonungslosigkeit den Helden seinem Untergang entgegen. Michael Maar hat Nabokovs berühmtesten Roman mit Pnin verglichen: -Lolita zeigt ihre Raffinesse; Pnin versteckt seine. Trotzdem gehören beide so eng zusammen wie das Paar, dem Nabokov (1899 - 1977) im Nachwort Lolitas die Ringe reicht: Humor und Metaphysik. Nicht in dem Sinn aber, daß Lolita für die Metaphysik aufkommt und Pnin sich um den Humor zu kümmern hat. Mißverstandener Pnin! Es ist Zeit, ihn als das zu würdigen, worauf er in seiner Bescheidenheit nicht selbst hinweist. Pnin hat nicht weniger Geheimnis als sein Schwesterwerk Lolita. Als schöner und komischer Roman ist er anerkannt. Als tiefes und abgründiges Meisterwerk steht er der Entdeckung offen.

... ein Meisterwerk des stillen Humors... Meisterlich gelesen von Ulrich Matthes!

— Maulbeere
Maulbeere

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  • Ein Klassiker - meisterlich gelesen!

    Pnin
    anena

    anena

    29. June 2014 um 09:23

    Der College-Professor Timofej Pnin ist wahrlich eine tragikomische Gestalt. Die modernen Zeiten mit seinen neuen Lehrmethoden sind ihm fremd wie auch die englische Sprache, die ihm immer Schwierigkeiten macht. Pnin scheint wie ein Überbleibsel aus einer längst vergangenen Zeit. Der Vorleser Ulrich Mattes lässt uns das grandios spüren. Der russische Akzent ist einfach wunderbar gelesen.