Vladimir Sorokin Der Schneesturm

(43)

Lovelybooks Bewertung

  • 36 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 8 Rezensionen
(13)
(19)
(6)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Schneesturm“ von Vladimir Sorokin

Ein fantastisches Wintermärchen vom großen russischen Stilisten Vladimir Sorokin Was beginnt wie eine Erzählung aus dem 19. Jahrhundert, entpuppt sich als fantastische Irrfahrt durch das ländliche Russland einer nahen Zukunft. Der Landarzt Garin will so schnell wie möglich in den Ort Dolgoje, um die Menschen dort gegen eine rätselhafte Krankheit zu impfen, die jeden Infizierten zum Zombie macht. Doch es herrscht Schneesturm, Garins Pferde sind erschöpft, und so heuert er den einfältigen Brotkutscher Kosma an, dessen Schneemobil von winzigen Pferden gezogen wird. Und so beginnt seine Reise in eine Märchenwelt mit Ingredienzien einer Hochtechnologiegesellschaft. Eingebettet in den erzählerischen Kosmos von Tolstoi, Tschechow und Gogol, versetzt »Der Schneesturm« ein grotesk-imaginäres Russland in den Abgrund zwischen den Zeiten - ein zugleich heiteres wie verstörendes Buch, das von der Kritik einhellig gefeiert wurde und einmal mehr Sorokins herausragende Stellung unter den zeitgenössischen russischen Schriftstellern untermauert.

Witzig, fantastisch und skurril

— Bibliomania
Bibliomania

skurril, hintergründig und mitreißend

— Beust
Beust

Russlands weite weiße Winterlandschaft

— Milagro
Milagro

Lesen, warm anziehen und Tee trinken dabei.

— Sikal
Sikal

Symbolbefrachtete Literatur, eine krude Mischung verschiedenster Zutaten, die trotz ihrer teilweisen Unverständlichkeit Spaß macht...

— parden
parden

Wilde, krude Geschichte, die aber fesselt.

— makaay343
makaay343

Eine zeitlose Parallelwelt, die erfüllt wird mit der russischen Seele...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Vergangenheit und Zukunft, Realität und Märchen, begraben unter einem Schneesturm in den Weiten Rußlands. Ein erbarmungsloses, großes Buch.

— tinderness
tinderness

Stöbern in Romane

Ich, Eleanor Oliphant

Ein Highlight für mich. Wunderbar ehrliche Protagonisten in einer erschreckenden, aber auch berührenden Geschichte mit witzigen Momenten.

Lisbeth76

Und es schmilzt

Ein wenig umständlich geschrieben in meinen Augen, aber auch tiefgründig, erschreckend und düster.

Lisbeth76

Im siebten Sommer

Ein tolles Wohlfühlbuch über Mut für einen Neuanfang, Vater-Kind-Beziehung und natürlich auch Liebe

lenisvea

Underground Railroad

Eine düstere Geschichte, die unvorstellbare Grausamkeiten bereithält, aber auch einen Hoffnungsschimmer erkennen lässt.

Johanna_Jay

Der Junge auf dem Berg

Verlust der Menschlichkeit – Eindrucksvoll, bedrückend und auf die heutige Zeit übertragbar

Nisnis

Liebe zwischen den Zeilen

Alles in allem ist „Liebe zwischen den Zeilen“ so herrlich kitschig schön und hat mein Leserherz erwärmt.

LadyDC

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Schlittenfahrt durch den Schneesturm

    Der Schneesturm
    Bibliomania

    Bibliomania

    17. March 2017 um 23:44

    Der Arzt Garin wurde in die Provinz gerufen, um in ein Dorf voll Erkrankter ein zweites Impfmittel zu bringen. Leider herrscht draußen ein fürchterlicher Schneesturm und keiner hat mehr eine Kutsche geschweige denn Pferde für ihn, um ihn in das Dorf zu bringen. Ein etwas eigenartiger Kutscher mit den kleinsten Minipferdchen, die man sich vorstellen kann, erbietet sich den Doktor zu bringen. Es beginnt eine märchenhafte Fahrt lauter unerwarteter Vorkommnisse phantastischen Charakters.Eine wirklich skurrile Fahrt durch russische Wälder und Felder, die Russland aufs Korn nimmt. Herrlich-komische Charaktere, allen voran der Kutscher, der quasi keine Ortskenntnis hat und der Mentalität des "morgen ist auch noch ein Tag", dessen einziger Widersacher der Doktor ist, der unbedingt ankommen will.Ich habe mich auch über die Pferdchen amüsiert. 50 rebhuhngroße Tierchen, die ein Mobil ziehen wie Sorokin schreibt. Ulkig!

    Mehr
    • 2
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

    Mehr
    • 2305
  • Weite weiße Winterlandschaft

    Der Schneesturm
    Milagro

    Milagro

    Mit der Geschichte kann man sich in die Weite des russischen Winters denken, am besten mit Tee und einer Decke ausgestattet, denn die Schilderungen der abenteuerlichen Fahrt mit dem Pferdegespann sind so gelungen, dass man die unerbittliche Kälte spüren kann. Der Doktor will Menschen retten, der Kutscher soll ihn mit den 50 Minipferdchen durch den Schnee bringen, ein wagemutiger Schritt. Auf der einen Seite findet man sich in den Geschichten Tolstois wieder, andererseits in fantastischen Welten, die nicht ohne Komik sind. Eine gelungene Mischung, wenn man sich darauf einlassen kann. 

    Mehr
    • 6
  • Skuriles Russland

    Der Schneesturm
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    Sorokin schafft es mit seinem Roman sich die ungeheuern Winter in Rußland vorzustellen,die es bei uns so nicht mehr gibt.Der Landarzt Gagarin soll versuchen in dem weit entfernten Dogolje alle Menschen gegen eine Seuche zu impfen.Seine eigenen Pferde schaffen den Weg nicht und er heuert den Brotkutscher Krächz an,der bereit ist sich mit seinen winzigen Pferdchen auf den Weg zu machen durch den Schneesturm.Damit beginnen dann die skrulien und fantanstischen Erlebnisse der beiden,die manchmal sogar humorvoll sind.Zum Schluss werden sie zum Glück kurz vor dem Erfrieren von Chinesen (!) gerettet,und das in Russland!Man wird ziemlich schnell in den Roman und seine merkwürdige Welt hineingezogen und es liest sich ziemlich leicht!

    Mehr
    • 2
    Milagro

    Milagro

    22. March 2016 um 21:23
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

    Mehr
    • 1702
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 1599
  • Der Schneesturm

    Der Schneesturm
    Sikal

    Sikal

    Wenn man ein Interview des Autors Vladimir Sorokin verfolgt, erfährt man relativ rasch etwas über seine politische Einstellung. Er kritisiert Russland ganz offen, beschreibt die Machthaber als Mercedes-fahrende Smartphonetelefonierer, die jedoch in der Vergangenheit leben (wollen). Genau diese Kritik fließt in seinen Roman „Der Schneesturm“ mit ein. Vorrangig geht es um den Arzt Platon Garin, der dringend benötigte Medizin in das Dorf Dolgoje bringen soll. Der Kutscher Krächz mit seinen Miniatur-Pferdchen soll ihn dabei unterstützen, doch der Schneesturm unterbricht das Vorwärtskommen und hindert die beiden Männer daran, ihr Ziel zu erreichen. Während ihre Fahrt immer wieder unterbrochen wird, man als Leserin bzw. Leser bereits zu frieren beginnt, merkt man immer mehr, dass diese Unternehmung hoffnungslos ist. Die Erzählung beginnt im 19. Jahrhundert, wir begleiten die beiden durch die Winterlandschaft und denken uns mitten in ein Wintermärchen, das Riesen und Zwerge bereithält, die so selbstverständlich in der Erzählung auftauchen, dass man diese nicht als sonderlich grotesk wahrnimmt. Doch plötzlich tauchen Dinge auf, die nicht in diese Zeit passen, wie Mobiltelefone und Drogen in pyramidenförmigen Behältnissen. Die Zeitebenen verschwimmen und als Leserin bzw. Leser schwimmt man mit ihnen, immer begleitet von der Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet und die beiden Reisenden endlich an ihr Ziel kommen. Dass am Ende die Chinesen als Retter dargestellt werden, ist schon sehr außergewöhnlich. Sieht so die Zukunft Russlands aus? Man kann dieses Buch als ein modernes Märchen lesen, als groteske Science-Fiction-Story oder als Umschreibung für die politischen Gegebenheiten in diesem Land. Sprachlich hat Sorokin einiges zu bieten und kann durchaus als anspruchsvolle Literatur bezeichnet werden. Er schafft es, mit einem Hauch von Ironie ein Bild zu visualisieren über ein Land, das in der Vergangenheit lebt und doch in der Zukunft beeindrucken will. Auf subtile Art und Weise gelingt es ihm, seine politischen Gedanken einfließen zu lassen. Eine sehr lesenswerte Erzählung, wenn man es denn schafft, sich darauf einzulassen.

    Mehr
    • 3
  • Symbolbefrachtete Literatur...

    Der Schneesturm
    parden

    parden

    SYMBOLBEFRACHTETE LITERATUR... Der Landarzt mit dem eigentümlichen Namen Platon Garin will so schnell wie möglich in das entlegene Dorf Dolgoje gelangen, um die dort ansässigen Menschen gegen eine rätselhafte Epidemie zu impfen, die bereits einige Opfer gefordert hat. Allerdings scheint der Schneesturm eine Weiterfahrt unmöglich zu machen. Garins Pferde sind erschöpft, in dem kleinen Ort findet er nicht wie erhofft Pferde zum Wechseln, doch die Zeit drängt. Glücklicherweise kann er den Brotkutscher Kosma, genannt Krächz, aus seinem Schlaf auf dem warmen Ofen wecken und ihn überreden, ihn  in das nunmehr noch 17 Kilometer entfernte Dolgoje zu kutschieren. Mit dem von 50 rebhuhngroßen Pferdchen gezogenen Schneemobil machen sich Garin und Krächz auf den Weg, müssen jedoch blad schon erkennen, dass der anhaltende Schneesturm nicht nur die Sicht erschwert. Immer wieder kommt es zu ungeplanten Komplikationen, Garin und sein Kutscher kommen einfach nicht an. Und ungeahnt entpuppt sich das, was wie eine Erzählung aus dem 19. Jahrhundert beginnt, als eine fantastisch-märchenhafte Irrfahrt durch ein rückständiges Russland, das gleichzeitig mit Zutaten einer Hochtechnologiegesellschaft versehen ist. Eine verwirrende Mischung hat Sorokin da geschaffen, sprachlich an alte russische Meister der Literatur erinnernd, durchzogen von einem Hauch russischer Seele - Wodka, heißer Tee und ein wenig Schwermut. Eingängige Bilder werden in den Kopf des Lesers projeziert, aber verstörende zuweilen. Relikte der Vergangenheit  - alte mit Holz geheizte Öfen, von Pferden gezogene Kutschen, der Kneifer auf der Nase oder die Fußlappen, damit die Füße in den Fellstiefeln nicht erfrieren - treffen unvermittelt auf technologische Errungenschaften, die es heute teilweise noch nicht einmal gibt. Historische Science Fiction? Aber nein, hinzu kommen noch Elemente aus Märchen und Fantasy - Zwergen und Riesen gibt es dort ebenso wie lebendgebärenden Filz oder Zombies. Ein sprachlich versiertes Spiel mit Realität und Fantasie - und mit einer überbordenden Symbolik. Ein wenig fühlte ich mich beim Lesen an meine Schulzeit erinnert: erst mit Hilfe einer im Umfang doppelt so dicken Interpretation wird der eigentliche Text verständlich - und selbst dann womöglich nur rudimentär. Aber angesichts der durchweg positiven Bewertungen des Buches hatte ich das Gefühl, es könnte sich lohnen, sich ein wenig intensiver mit der Erzählung Sorokins zu befassen. "Grundsätzlich ist es ja so, dass Russland in einer weit entfernten Vergangenheit lebt, und davon erzählt mein Roman", so erklärt der Schriftsteller selbst zu seinem Buch 'Der Schneesturm' in einem Video, das ich bei Youtube gefunden habe. Einen Roman über den Stillstand und die Erstarrung in Russland wollte Sorokin hier präsentieren, so erfährt man weiter. Das Buch: eine ironisch-bittere Metapher für ein Land, das den Weg in die Moderne einfach nicht findet. "Wenn man heute die Machthaber in diesem Land sieht, die Elite Russlands, die fahren Mercedes, telefonieren mit Smartphones usw., aber mental und kulturell stehen sie im 16./17. Jahrhundert. Ich habe den Eindruck, Russlands Zukunft: das ist unsere Vergangenheit plus Hochtechnologie." Keine Brechstange gegen die herrschenden Verhältnisse stellt seine Literatur nach seinen eigenen Angaben dar, doch Sarokin ist in der Tat ein hochpolitischer Autor. Vor einigen Jahren wurden seine Bücher in einem riesigen Klo öffentlich versenkt - eine Aktion auf Betreiben von Putins Jugendorganisation. Heute lebt der Autor in Berlin. Das Buch war in jedem Fall ein beeindruckendes, eines, das ich in einem Zug gelesen habe, das mich hineinzog in die schneebedeckten Weiten Sibiriens  und mich entführte in eine fremdartige Welt, und mich verwirrte, begeisterte, beschäftigte. Das ist mehr als es manch anderes Buch vermag. Gerne mehr davon! © Parden

    Mehr
    • 6
    Gulan

    Gulan

    26. May 2015 um 21:43
  • Der Schneesturm

    Der Schneesturm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2015 um 22:45

    Vladimir Sorokin, geboren 1955 in Bykowo, ist ein bedeutender russischer Schriftsteller. Bekannt geworden ist er mit seinen Werken „Der himmelblaue Speck“, „Der Tag des Opritschniks“ und „Der Zuckerkreml“. Er schreibt über Russland, kritisiert die Politik – nicht nur in Büchern. So findet sich der ein oder andere Gastbeitrag in den Medien, z.B. auf Faz.net. Sorokin schreibt, was er denkt, und das auf eine sehr unmissverständliche, klare Weise. In einem Interview vom 11. Oktober 2003 sagt er auf Spiegel.de: „Es war schon immer gefährlich, ein russischer Schriftsteller zu sein. Alle unsere Klassiker waren im Konflikt mit der Obrigkeit. Fast ohne Ausnahme. In der Sowjetzeit wurden sie physisch vernichtet. Heute wird ihr Schreiben vernichtet. Der russische Staat hat eine panische Angst vor Schriftstellern, warum auch immer. Das gilt eben auch für mich. Ich bin nicht sicher, ob es die letzte Aktion gegen mich war. In Russland bricht ein neuer politischer Winter an. Die Übermacht der Bürokratie wächst wieder, und eine neue konservative Periode beginnt. In solchen Perioden befasst man sich immer viel genauer mit Schriftstellern. Russland ist ein Land, über das man keine Prognosen treffen kann. Ich weiß nicht genau, was da kommt. Aber es kommt etwas auf uns zu. […] Die Massenmedien werden schon vom Staat kontrolliert, wir haben keinen unabhängigen Fernsehsender mehr. Die Bürokratie hat schon absolute Macht. Reicht das nicht? Aber das, was wir jetzt sehen, ist nur der erste Schneefall, eines langen Winters.“ Um Schneefälle, Schneestürme und einen langen, bitterkalten Winter geht es auch in seinem 2012 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienenen Buch „Der Schneesturm“. Der Protagonist Platon Iljitsch Garin ist Landarzt und befindet sich zu Beginn der Geschichte in Aufbruchsstimmung, allerdings in keiner guten. Denn er muss sich sputen, den Impfstoff so schnell wie möglich nach Dolgoje zu bringen. Dort verbreitet sich nämlich eine unbekannte Krankheit, die Menschen in Zombies verwandelt. Es hört sich nach einer russischen Fantasygeschichte an und auch die seltsamen Begebenheiten und Gegenstände scheinen diesen Eindruck zu bestätigen. Ein Radio mit „lebendigen“ Bildern? Eine Paste, die Filz „wachsen“ lässt? Man wird entführt in eine Welt, die scheinbar in der Vergangenheit existiert, und doch so weit entwickelt ist, dass sie keinem bestimmten Zeitraum einzuordnen ist. Im Klappentext liest man von Zwergen und Riesen, doch so richtig tauchen sie in der Geschichte nicht auf – zumindest nicht so, wie wir sie aus unzähligen Fantasyromanen kennen. Garin, begleitet von seinem Freund Krächz, ist auf dem Weg und gerät in einen heftigen Schneesturm. Wer so einen Schneesturm schon einmal erlebt hat, wird wissen, dass eine Weiterfahrt schier unmöglich ist. Und so rasten die beiden, warten, fahren doch wieder weiter. „Gegen den Wind zu Felde ziehen! Alle Fährnisse überwinden, allen Wahnwitz und Widersinn. Nichts und niemanden fürchten, unbeirrt seinen Weg gehen, wie das Schicksal es will. Eisern, standhaft, geradeaus. Darin liegt der Sinn unseres Lebens! … So dachte der Doktor.“ (S. 132) In „Der Schneesturm“ schafft Sorokin ein Universum, in dem Gesellschaftskritik, hohe Technologie, Fantasy- und Märchenwelt vermischt werden. Eine zeitlose Parallelwelt, die erfüllt wird mit der russischen Seele; Wodka, philosophierende Männer und eine gewisse Prise Schwermut. Es ist ein Werk, das erzählerisch an große Schriftsteller wie Gogol und Tolstoi erinnert, und doch wiederum nicht vergleichbar ist. Einzuordnen ist dieses Werk jedenfalls nicht. Heute lebt der Autor in Berlin und widmet sich der Kunst. Die Malerei sei eine schöne Sache, sagt er in einem Interview vom 15. November 2014 auf Zeit.de. In Moskau konnte er keinen Zugang finden, in Berlin sei es ihm gelungen. Außerdem verrät er: „Ich habe ein Buch geschrieben, das heißt „Tellurium“. Es ist nicht nur ein Buch über Russlands Zukunft, sondern über die Zukunft Europas und Eurasiens. Es geht um europäische Ängste. Dieses Buch wird jetzt ins Deutsche übersetzt. Seither habe ich nichts mehr geschrieben.“

    Mehr
  • Der erstarrte Riese im Eis der Vergangenheit

    Der Schneesturm
    tinderness

    tinderness

    "Grundsätzlich ist es ja so, dass Russland in einer weit entfernten Vergangenheit lebt, und davon erzählt mein Roman", meint der Schriftsteller Vladimir Sorokin in einem Interview, das über Youtube allgemein zugänglich ist. "In diesem Roman ist die eigentliche Hauptfigur der Schneesturm. Sie begleitet die beiden anderen Figuren stetig und von ihr hängt das Leben dieser beiden Figuren ab." Und weiter fährt Sorokin mit Bezug auf die unterschiedlichen Zeit- und Bewusstseinsebenen im heutigen Russland fort: "Wenn sie heute nur 70 Kilometer hinausfahren, aus Moskau zum Beispiel, speziell im Winter, dann finden Sie sich augenblicklich in einer anderen Zeit wieder. Sie verlieren die Orientierung, in welchem Jahrhundert sie sind und dort begegnen sie der russischen Metaphysik." Schließlich zur Kritik an den russischen Nomenklatura: "Wenn man heute die Machthaber in diesem Land sieht, die Elite Russlands, die fahren Mercedes, telefonieren mit Smartphones usw., aber mental und kulturell stehen sie im 16., 17. Jahrhundert. Ich habe den Eindruck, Russlands Zukunft, das ist unsere Vergangenheit plus Hochtechnologie. (...) Solche Prozesse wie jetzt gegen Pussy Riot wird es noch mehrere geben, für mich haben sie den Geruch von Mittelalter. Sie zeigen, dass sich an er Spitze unseres Landes, im Kreml, die Paranoia auszubreiten beginnt. (...) Ich denke nicht, dass es Veränderungen durch Straßenproteste geben wird, die Machtfrage wird im Kreml sehr plötzlich und unerwartet entschieden werden." Diese Aussagen des Autors sind für mich wichtige Hintergrundinformationen, um die Handlung des Romans zu entschlüsseln, eine Handlung, die eigentlich von großer Statik geprägt ist. Denn um die 17 Kilometer zu überwinden, die einen Arzt und seinen Kutscher von einem Ort trennen, in dem angeblich die "bolivianische Pest" ausgebrochen ist, scheint angesichts des ausgebrochenen Schneesturms fast eine Ewigkeit. Immer wieder hindert das Unwetter die beiden an der Weiterfahrt. Entweder man sucht Schutz in bewohnten Hütten und Zeltlagern an der Wegstrecke oder repariert im beißenden Schneetreiben auf offener Strecke die Kutsche. Die Reise "erfriert" zu einem hoffnungslosen Unterfangen. Zunächst denken wir uns in die Realität des 19. Jahrhundert zurückversetzt, durchwoben mit märchenhaften Zügen. Wir begegnen Zwergen und Riesen, beides in Menschen- und Tiergestalt. Aber auch diese Erfahrung wird empfindlich gestört, indem moderne Drogen, Hightech-Behältnisse und Mobiltelefone in die Handlung eingeführt werden und damit die Zeitebenen sprengen. Am Ende sind es sogar Chinesen, die mit riesigen Pferden den Arzt Garin vor dem Tod bewahren und so einen poetisch-politischen Schwenk in die Zukunft erlauben. Russland, erstarrt in einer politischen Eiszeit, aus der es sich alleine nicht befreien kann? Man kann das Buch auf verschiedene Weise lesen: als poetisch verschlüsselte Erzählung über die derzeitige politische Erstarrung in Russland, als Rekurs auf die Literatur eines Tolstoi oder Dostojewski, welche virtuos im Roman verarbeitet werden, oder als modernes Märchen, welches einprägsame Charaktere hervorbringt, wie den von seinem Scheitern besessenen und rücksichtslosen Arzt oder den gleichmütig - demütigen Kutscher. Auf alle Fälle wird uns die Sprache Sorokins begeistern, der die mehr als 200 Seiten ohne Kapitelüberschriften auskommt und in einem Guss erzählt, so als wäre dieses Buch ohne Unterbrechung entstanden. Ich habe mir gewünscht, in diesem Buch immer weiterlesen zu können, auch über sein Ende hinaus; einen Roman, der so grausam und beschwingt vom menschlichen Scheitern erzählt, in einer Welt der kleinen Perdchen und gestorbenenen Riesen, des pfeifenden Windes und der lähmenden Kälte. Irgendwo in Sibirien, wo die Zeiten durcheinandergekommen sind und sich Russen, Kasachen und Chinesen auf fast natürliche Weise begegnen können. Es ist gefählich kalt geworden, nicht nur dort in Russland, sondern auch in unserer Welt. Auch hier hat es den Anschein, als könnten wir die Aufgaben nicht mehr bewältigen, die uns die Zukunft für uns und unsere Nachfahren sichern. Starre und fröhlicher Untergang auch hier. Eindeutig große Literatur, die mehr LeserInnen verdient hätte.

    Mehr
    • 12
  • " ... ein zugleich heiteres wie verstörendes Buch ..."

    Der Schneesturm
    19angelika63

    19angelika63

    Klappentext Garin, ein Landarzt, will so schnell wie möglich in den Ort Dolgoje, um die Menschen dort gegen eine rätselhafte Krankheit zu impfen, die jeden Infizierten zum Zombie macht. Doch es herrscht Schneesturm, Garins Pferde sind erschöpft, also heuert er den einfältigen Brotkutscher Kosma an, dessen Schneemobil von fünfzig winzigen Pferden gezogen wird. Und damit beginnen die Merkwürdigkeiten erst: Auf seiner Reise durch das unablässige Schneetreiben begegnet das ungleiche Paar Zwergen und Riesen, es gibt ein Radio mit „lebendigen“ Bildern, eine Paste, die Filz „wachsen“ lässt, eine Wunderdroge und vieles mehr – eine Märchenwelt mit Ingredienzien einer Hochtechnologie-Gesellschaft. Eingebettet in den erzählerischen Kosmos von Tolstoi, Tschechow und Gogol, versetzt. „Der Schneesturm“ ein grotesk-imaginäres Russland in den Abgrund zwischen den Zeiten – ein zugleich heiteres wie verstörendes Buch, das einmal mehr Sorokins herausragende Stellung unter den zeitgenössischen russischen Schriftstellern untermauert. Was soll ich sagen …. „ (…)ein zugleich heiteres wie verstörendes Buch (…)“ … für mich war es eher ein verstörendes Buch. Ehrlich gesagt habe ich nicht verstanden, was der Autor mir mitteilen möchte. Am Anfang hab ich mich voll und ganz auf dieses „Märchen“ eingelassen. Doch spätestens bei den winzigen Pferden, die ein Schneemobil antreiben, dem Sandmann, dem LaLeLU und den Riesen und Zwergen war dann Schluss. Ab da hab ich mich nur noch gequält. Einzig die Landschaftsbeschreibungen sind sehr schön. Was mich echt verstört, ist die Tatsache, dass dieses Buch durchweg nur positive Bewertungen hat. Aber ehrlich … ich hab nicht kapiert worum es geht. Nun denn, ich denke ich hätte es mir auch nicht gekauft. Hab es auf der Buchmessen vom Verlag als Leseexemplar bekommen. Aber bildet Euch bitte Eure eigene Meinung!!!

    Mehr
    • 2