Vladimir Sorokin Der Tag des Opritschniks

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Inhaltsangabe zu „Der Tag des Opritschniks“ von Vladimir Sorokin

Ein Tag im Leben des Andrej Danilowitsch

Russland 2027. Das Land hat sich vom Westen abgeschottet und wird von einem Alleinherrscher regiert, der seine Macht mithilfe der Opritschniki, der »Auserwählten«, ausübt: eine allmächtige Leibgarde, die vor nichts zurückschreckt. Zu dieser brutalen und korrupten Elite gehört auch Andrej, der all jene in Schach hält, die dem geliebten Diktator missfallen.

Vladimir Sorokin, einer der schärfsten Kritiker der politischen Elite Russlands, beschreibt ein Land, das in Angst und Schrecken lebt.

Russische Sprachkunst (am besten laut lesen!) in brillanter Übersetzung für eine fantasievolle Gesellschaftssatire mit grausamem Biss.

— Beust

Harter Stoff, Roth-Händle unter den Postmodernen!

— diemeeresindblau

Ein hartes, düsteres und hervorragend geschriebenes Szenario.

— Tree_Trunks

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  • Leserunde zu "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt" von Michael Wäser

    Warum der stille Salvatore eine Rede hielt

    MichaelWaeser

    Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion! Der Klappentext: Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten? Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus. Hintergrundinfos zu mir als Autor und zu dem Romanprojekt (das WIRKLICH ungewöhnliche Wege ging!) finden Sie auf meinem Blog. Ich stelle jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein Paperback oder ein E-Book (je nach Wunsch) kostenlos zur Verfügung, Versand ebenfalls kostenlos. Also: wer bei Namen wie Sorokin, Douglas Adams, Murakami, Tom Sharpe, David Sedaris oder Thomas Pynchon neugierig wird, der muss sich bei dieser Leserunde bewerben!

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  • Rezension zu "Der Tag des Opritschniks" von Vladimir Sorokin

    Der Tag des Opritschniks

    Cibo95

    15. June 2009 um 17:18

    Vom Thema her so brisant und interessant, dass ich nicht lange überlegte und mir das Buch als Hörbuch kaufte. Aber ich bin nicht zufrieden, ich hatte mir etwas anderes vorgestellt. Würde Stefan Kaminski nicht so wundervoll lesen, hätte ich es wohl früher beendet. "Der Tag des Opritschniks" ist ziemlich grotesk und der Protagonist ein absolutes Arxxxxloch. Keine Ahnung, was der Schriftsteller den Lesern damit sagen wollte. Ich habe diese bizarre Geschichte nicht verstanden. Wer das Buch versteht, kann mir bescheid sagen. Ich bin froh, dass der Tag des Opritschnik, mit ekligen Saunabesuchen, Drogenexzessen und narzistischer Laberei vorbei ist. Auch die seltsamen Gesänge und Gedichte gingen ohne Berührung an mir vorbei. Einzig die geniale Stimme von Kaminski hat mich durchhalten lassen.

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  • Rezension zu "Der Tag des Opritschniks" von Vladimir Sorokin

    Der Tag des Opritschniks

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2008 um 16:11

    Angesichts der aktuellen politischen Lage ist dieses Buch durchaus interessant und überdenkenswert. Welche Macht hat Russland? Wie wird es sich in der Zukunft gegenüber den Machtansprüchen der westlichen Länder verhalten? Das Buch beschreibt eine Fiktion für das Jahr 2027. Bis dahin hat sich Russland vollkommen vom Westen abgeschottet, nur China scheint ein ebenbürdiges Land zu sein, zu dem Russland Handelsbeziehungen unterhält. Aufgezeigt wird die Gesellschaftsordnung und der Alltag über den Tag eines Moskauer Opritschniks, also der Gruppe, die die Macht ihres Alleinherschers Gossudar in dessen Namen ausübt. Es mangelt hierbei natürlich nicht an Brutalität - Mord, Vergewaltigung, Bestechung stehen an der Tagesordnung- und diese wird auch über die Sprache anschaulich übertragen. An manchen Stellen sollte man wirklich nicht zu zart besaitet sein. Zum Ausgleich fehlt es jedoch auch nicht an Poetik, z.B. in Form von Gedichten. Meines Erachtens wurden diese gut aus dem Russischen übersetzt. Interessant fand ich auch, dass bei Wörtern, die aus einer anderen Sprache eingebürgert worden, eine andere Schreibweise als die normalübliche verwendet wird. Aus Balance wird Balangse oder aus Underground wird Andergraund. Aber an alle, die das nicht so mögen: Keine Sorge, es hält sich sehr in Grenzen und wird keinesfalls überbetont. Das Buch lässt sich insgesamt sehr angenehm und flüssig lesen und man kann sich dank der Gedanken des Opritschniks auch ein gutes Bild von dieser fiktiven Gesellschaft machen - wie stark Aufstieg und Fall hier miteinander verknüpft sind. Ob man diese Fiktion für realistisch oder auch nur in Ansätzen für überhaupt möglich hält, ist natürlich jedem selbst überlassen. Aber ohne Zweifel regt es zum Nachdenken an...

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  • Rezension zu "Der Tag des Opritschniks" von Vladimir Sorokin

    Der Tag des Opritschniks

    ArnieQ

    02. July 2008 um 19:39

    Nee, also ich weiß nicht was ich davon halten soll. Hochaktuelles Thema: Russland dominiert wegen seiner Öl- und Gasreserven die Welt. Die Gesellschaft die in diesem Buch aufgebaut wird, finde ich allerdings abstrus. Genauso wie die Schreibe des Autors... irgendwie Pseudo-literarisch. Nicht so mein Fall. Und die Orgie fand ich überzogen. Ich schwankte beim Lesen immer hin und her zwischen gut finden und schlecht finden.

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