Viktor hilft

von Vladimir Vertlib 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Viktor hilft
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Inhaltsangabe zu "Viktor hilft"

Viktor ist vor Jahren nach Österreich gekommen, auf der Flucht vor dem Antisemitismus in der Sowjetunion. Nun versucht er, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle in einem Durchgangslager in Salzburg zu helfen. Ständig kehrt die Erinnerung an jene Zeit zurück, als er hier selber fremd war. Dazu kommt die Nachricht einer Jugendfreundin: Ihre Tochter, die übrigens auch seine sei, ist verschwunden. Nachforschungen zufolge macht sie sich in Deutschland für die AfD stark – Viktor begibt sich auf die Suche nach ihr. Mit großer Sensibilität erzählt Vladimir Vertlib in diesem teils autobiografischen Roman von großen Worten und kleinen Gesten, von Hass und Liebe und – vielleicht – Versöhnung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783552063839
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Zsolnay, Paul
Erscheinungsdatum:20.08.2018

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    Petriss avatar
    Petrisvor einem Monat
    Vom Flüchtlingskind zum Flüchtlingshelfer

    Ich habe bereits mehrere Romane des Autors gelesen und mag seinen Stil. Die Themen Flucht, Fremdsein, Ankommen, Anpassen,… beschäftigen mich gerade sehr, da war es schnell klar, dass dieser Roman auf meine Leseliste 2018 kommt. Dazu das wunderschöne Cover (mir gefällt einfach alles daran, Farben, Motiv, Schrift, genau das, was mich in Buchhandlungen „anspringt“), definitiv etwas für mich.

    Der einzige Haken, es handelte sich mal wieder um einen (teils) autobigrafischen Roman. Ein Genre, das ich nicht besonders mag, weil ich finde, dass das selten funktioniert. Autobiografische Romane rutschen ganz oft ins Selbstverliebte ab.

    Das konnte ich hier allerdings nicht feststellen. Es verschwimmen die Grenzen zwischen realer Geschichte und Fiktion und ich habe schnell gar nicht mehr versucht zu entscheiden, was, was ist und bin in die Geschichte eingetaucht.

    Viktor, Jude, selber als Kind als Flüchtling nach Österreich gekommen, engagiert sich 2015 in der Flüchtlingshilfe. Die Nachricht einer Jugendfreundin, die ihre Tochter sucht (deren Vater er angeblich ist), bringt sein in ruhigen Bahnen verlaufende Leben durcheinander. Er macht sich auf zur Tochter, die Unterschlupf bei einer AfD Familie in Deutschland gefunden hat und lernt hier die andere Seite der Medaille kennen.

    Mich hat die Geschichte sehr berührt, vor allem die Schilderungen aus dem Flüchtlingslager, oft hatte ich Tränen in den Augen und musste an meine eigenen Erfahrungen hier in Oberösterreich denken. Aber auch wie differenziert er die AfD-Funktionäre, bei denen die angebliche Tochter Aufnahme findet, darstellt, ohne ihr Denken und Handeln zu beschönigen, gefällt mir.

    Ein Roman, der berührt, zum Nachdenken anregt, aber den*die Leser*in immer wieder schmunzeln lässt. Von mir gibt es eine Empfehlung!

    Kommentare: 3
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    Ein Flu?chtlingshelfer, der mit der Vergangenheit konfrontiert wird: Ein sensibel erzählter Roman mit autobiografischen Zügen von Vladimir Vertlib

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