Vogltanz Ararat: Die Sündenflut

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Inhaltsangabe zu „Ararat: Die Sündenflut“ von Vogltanz

Dies war der Tag, an dem die Welt ertrank." Wasser reinigt. Wasser ist Leben. Wasser wäscht alle Sünden fort. Doch was geschieht, wenn auch Technologien, die halbe Menschheit und fast alle Erinnerungen an das Leben, wie wir es kennen, von den Fluten weggespült werden? Alan Derstan findet sich durch seltsame Umstände in einer postapokalyptischen Welt wieder. Ein gottgleicher Herrscher regiert, die Bevölkerung leidet und leise brodelnd regt sich Widerstand. Zwischen dem Aufbegehren und dem Versuch, sich in einer fremden Zukunft zurechtzufinden, entdeckt Alan so manche Regeln dieser neuen Welt, die in seinen Augen besser ein Opfer der Fluten geworden wären. War die Sintflut das Ende oder erst der Beginn einer größeren Katastrophe?

Dystopie die sehr zum Nachdenken anregt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Ararat: Die Sündenflut
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    06. August 2015 um 07:00

    Meinung „Ararat“ zählt zu den Büchern, deren Klappentexte ich lese und von denen ich sofort fasziniert bin. Ich kann noch nicht mal genau benennen, warum das so ist, aber es gibt einfach so Bücher, die ziehen mich an, wie Licht die Motten. Ich bin also eine Motte und Ararat war das Licht. Tötete es mich, weil ich zu nah ran flog oder erschufen wir eine annehmbare Symbiose? Fangen wir mal mit der Welt an. Das Beste an der ganzen Geschichte ist nämlich die Welt! Damit hatte mich die Autorin sofort, auch wenn ich gern mehr über die zerstörten Städte erfahren hätte, konnte ich mir doch ein recht gutes Bild darüber machen. Aber ich greife vor. Die Welt, so wie wir sie kennen, wird durch eine Megaflut zerstört. Alles ist weg, die Menschen tot. Es dauert eine ganze Weile bis sich die Menschheit erholt, davon bekomme ich aber nichts mit. Aber das, was ich von der neuen Welt sah, hat mich fasziniert. Jedwede Erfindung wurde weggespült und die Frauen müssen nun gucken, wie sie klar kommen. Es ist ein hartes Leben, aber irgendwie fand ich es auch einfacher. Die Frauen müssen sich keine Sorgen mehr machen, ob sie eine E-Mail verpasst haben. Ob der Handyakku noch hält, weil man dauerhaft erreichbar ist oder ob sie überteuerten Kaffee trinken wollen. Kein Gedanke an das miese Fernsehprogramm oder der Drang immer und immer wieder online zu gehen, weil man auf gefühlten zwanzig Portalen angemeldet ist und man gucken muss, ob sich irgendwo irgendwer gemeldet hat. Es geht darum, zu überleben. Essen, Wasser, ein warmes Zimmer. Feste Aufgaben, die für den Erhalt der Gruppe sorgen. Gespräche, körperliche Erschöpfung, weil man wirklich etwas geschaffen hat. Die Welt, die Melanie Vogltanz geschaffen hat, war auf ihre Grundzüge reduziert und ich fand es klasse! Natürlich ist nicht nur alles so, wie ich es beschrieben habe. Es gibt Angst, Unterdrücken und jemanden, der rebelliert. Schließlich sind wir hier in einer Dystopie! ;-) Alan Derstan, unser Hauptprotagonist, roter Faden und Führer durch die Geschichte, landet durch seltsame Umstände in dieser Welt, 100 Jahre nach der Megaflut. An dieser Stelle muss ich sagen, ich hätte gerne erfahren, wie er genau dort landen konnte. Da wird leider gar nicht weiter drauf eingegangen. Ich empfand die Geschichte nicht als „Fantasy“, aber diese eine Sache, wie er eben dort gelandet ist, hinterließ einen seltsamen Nachgeschmack bei mir. Ich weiß, irgendwie musste der Gute ja dahin, wo er hinsollte, aber dennoch. Das aber nur am Rande, denn bis ich am Ende der Geschichte angelangt war, hatte ich den Grund für Alans Ankunft schon wieder vergessen. Ich denke, dass sagt alles. Alan ist ein zerrissener, einsamer, seltsamer Mann, mit Grundsätzen, Prinzipien und einer dezenten und wirklich subtilen Macke. Er hat viel durchgemacht, landet in einer Welt, die er nicht kennt und so ziemlich alles und jeder versucht ihn umzubringen. Da kann man schon mal über die Stränge schlagen. Aber ich mochte Alan, auch wenn er nicht immer das richtige tut (oder gerade deswegen!). Es machte ihn menschlicher, echter, realer. Ich verstand ihn, seine Konflikte, das, was ihn antrieb. Seine Entwicklung war subtil und mit einigen Rückschlägen gespickt. Alan hatte sehr viele Sünden auf sein Sünden-Konto geladen. Aber zählt am Ende nicht nur, dass man endlich begreift, was man alles falsch gemacht hat? Das man am Ende wirklich und wahrhaftig bereut? Auf seinem Weg durch die Welt, die durchgespült vom Wasser nun ihre karge, harte Seite zeigt, trifft Alan auf Menschen. Menschen, die unterdrückt werden, das aber gar nicht anders kennen. Frauen, die arbeiten um überleben zu können. Die eine göttliche Vorstellung haben, die mir so verquer vorkam, dass sie schon wieder realistisch war, weil innerhalb der Geschichte einfach die Möglichkeiten da waren, dass sie jemand gottgleich erhebt und den Rest der Überlebenden sich selbst unterwirft. Es sind Frauen, die stark sind, auch wenn man es nicht gleich sieht. Frauen, die Fehler machen und dennoch den richtigen Weg einschlagen. Männer, die entgegen ihrer Kondition fühlen, dass das was sie machen, einfach falsch ist. Dass ihre Leben kein Leben ist. Egal, wie tief oder gründlich jemand sich die Menschen unterwirft und ihnen irgendein Weltbild einbläut. Egal, wie sehr die Menschen auf etwas Konditioniert werden, den Überlebensdrang kann man niemandem austreiben. Das angeborene Denken und Fühlen von richtig und falsch kann niemand auslöschen. Die Autorin hat das hier auf eine sehr eindrucksvolle Weise umgesetzt und dargestellt. Ganz langsam muss auch der Leser lernen, was richtig und was falsch ist und sich fragen, warum bestimmte Situationen, die wir als falsch ansehen, vielleicht doch richtig sind. Und warum richtige Situationen so falsch sein können. Es war eine lange, anstrengende Reise, die ich mit den verschiedenen Figuren bestritt. Die Autorin hat einen sehr einprägsamen Schreibstil, der mich alles viel intensiver erleben ließ. Ich spürte die Sonne auf meiner Haut, litt Hunger, hatte Schmerzen und da war es vollkommen egal, mit welcher Figur ich gerade reiste, denn sie hinterließen alle einen bleibenden Eindruck. Ich mochte den ehrlichen, unverfälschten Schreibstil, die Worte waren echt und ich glaubte ihnen, egal, wer gerade sprach oder dachte. Melanie Vogltanz schaffte es sehr aufwühlende Bilder in meinen Kopf zu pflanzen und mich damit immer tiefer in die Geschichte zu ziehen. Ich litt mit den Figuren, ich starb tausend Tode, ich hungerte, ich hatte Durst und schreckliche Angst. Ich schwitzte, fror und zweifelte an allem und jedem. Es war grauenvoll und fantastisch zugleich. Selten hat mich eine Geschichte körperlich so mitgenommen, wie diese hier. Wenn man emotional und gedanklich sehr tief in einer Geschichte drinnen steckt, dann entwickeln sich ganz von selbst Erwartungen. Sie bauen sich auf, breiten sich aus und verankern sich in der eigenen Vorstellungskraft. Ich wünschte mir für einige Figuren gute Dinge, für andere schlechte. Ich hoffte. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Geschichte mit den Erwartungen des Lesers umgeht. Erstens: sie erfüllen sich. Der Leser freut sich und alles ist gut. Zweitens: Man liest Ararat und die Erwartungen explodieren wie die Welt, sollte man sie in die Luft jagen wollen. Das Ende hat mich dermaßen aufgeregt, sodass ich noch tagelang damit zu kämpfen hatte. Über mehrere hundert Seiten haben sich meine Erwartungen aufgebaut, ich lernte die Figuren lieben und/oder hassen. Ich litt! Ich hoffte! Ich LEBTE in der Geschichte nur um dann dieses Ende vorgesetzt zu bekommen. Wieder sehe ich zwei Möglichkeiten (und ich weiß noch immer nicht, welche ich für mich besser finde). Erstens: Die Autorin wusste nicht, wie sie die ganzen, gefühlte tausend rote Fäden, zusammenbringen will und hat sich ein anderes, passendes, fulminantes Ende ausgedacht. Kurz, knapp, einfach. Zweitens: Dieses Ende war genauso geplant, um die armen Leser zu quälen. Egal, welche Möglichkeit die richtige ist, das Ende ist im Nachhinein gesehen, passend. Ich regte mich zuerst wirklich tierisch auf, aber nachdem ich etwas darüber nachgedacht hab, geht es wirklich kaum passender. Schließlich sind es die Sünden, mit denen die Menschheit zu kämpfen hat und irgendwie hat sie bewiesen, dass man Menschen, egal wie sehr man sie konditioniert, nicht ändern kann. Das trifft nun mal auf das Gute und auf das Schlechte zu. Eine Frage habe ich aber dennoch: Liebe Melanie, wie funktionieren die Kameras in den Hütten der Frauen? Kabel? Wohl kaum. Satelliten? Eher weniger. Drahtlose Funkverbindung?  … Das nicht zu wissen, treibt mich noch in den Wahnsinn! *Haare rauf* Fazit „Ararat“ ist anders, als der Leser auf den ersten Blick glauben mag und doch genauso, wie die Vorstellung es erlaubt. „Ararat“ urteilt nicht, sondern sorgt dafür, dass man als Leser die Dinge selbst hinterfragt, das man nachdenkt. Selbstreflexion. Ich denke, „Ararat“ fällt in die Kategorie der Bücher, die man entweder mag, oder nicht. Dazwischen gibt es nichts. Ich mochte es, deswegen denke ich, dass es für Dystopie-Fans ein must read ist. Man sollte nur keine Erwartungen aufbauen. ;-) Bewertung Obwohl „Ararat“ mit gefiel, gebe ich hier 4 von 5 Marken. Das Ende spielt hier eine sehr große Rolle. Auch wenn ich nach einigen Tagen „drüber nachdenken“, denke es ist passend, ärgert es mich noch immer. Außerdem gibt es einige Aspekte in der Geschichte (wie die oben erwähnten Kameras), deren Funktionsweise ich mir einfach nicht erklären konnte und die auch innerhalb der Geschichte keine Erklärung fanden. War jetzt nicht sooo schlimm wie das Ende, aber dennoch vorhanden.

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  • Und nach der Sündenflut... die Sünde

    Ararat: Die Sündenflut
    MimiSoot

    MimiSoot

    14. June 2015 um 01:07

    Melanie Vogltanz schafft es, eine beängstigende Welt zu schaffen und die Abgründe des menschlichen Daseins und der Seele aufzuzeigen. Die Welt, die sich nach der Sünenflut offenbart, ist leider sehr realistisch wenn man sich ein wenig mit der Menschheitsgeschichte beschäftigt und bei unheilbarer Optimist ist ;) Die Geschichte und die Ideen dahinter sind wirklich gut und fesselnd und regen doch sehr zum Nachdenken über die menschliche Natur an. Ich habe mich allerdings mit zwei Dingen sehr schwer getan: 1. Die bildliche Beschreibung der Welt: Leider kam dies für mein Empfinden zu kurz. Nach einer Flut möchte ich doch ein wenig mehr von der neuen Umwelt und Natur erfahren. Diese wurde nur sehr kurz beschreiben sodass ich mir, vor allem am Anfang des Buches, nur schemenhaft vorstellen konnte, wie es dort tatsächlich aussieht. 2. Alan: Grundsätzlich mag ich so Scheusale wie ihn. In dieser Geschichte fehlte mir aber ein Innenleben der Person. Ich hätte mir gewünscht, mehr über seine (wenn auch dürftigen) Gefühle und Gedanken zu erfahren. Dies klang zwar immer wieder an, aber so richtig konnte ich mich nicht in ihn hinein versetzen. Ich habe lange geschwankt, ob ich 4 oder 3 Sterne geben soll. Ich habe mich aus folgendem Grund für 3 entschieden: Ich hatte durchweg das Gefühl, dass die Geschichte ohne Alan mehr hergegeben hätte. Auch wenn er am Ende doch eine gewisse Daseinsberechtigung bekommt, wurde ich das Gefühl nicht los, dass es ohne ihn besser, spannender gewesen wäre und die Ideen hinter der Geschichte noch greifbarer gewesen wären. Es war zwar ganz lustig mit ihm durch die Geschichte zu stolpern, aber ohne ihn habe ich mich doch wohler gefühlt. Alan stört für mich in gewisser Weise die Geschichte mehr, als das er sie voran bringt, und ich habe mich beim lesen mehr als einmal gefragt, was dieser Charakter dort überhauptzu suchen hat - auch wenn ich teilweise die Intention der Autorin erahnen konnte. Die Passagen ohne Alan haben mir mehr gefallen und mehr Atmosphäre vermittelt, als die Passagen mit ihm - leider, wie ich sagen muss. Denn von den Ideen und der Geschichte her hätte das Buch mehr als 3 Sterne verdient.

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  • Für diese Dystopie braucht man Zeit. Sie regt auch sehr zum Nachdenken an.

    Ararat: Die Sündenflut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2015 um 20:15

    Zu allererst möchte ich mich ganz herzlich bei Melanie Vogltanz , Ingrid Pointecker und selbstverständlich beim Verlag: Ohneohren bedanken für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.  Ein Hardcover ist doch schon toll. Aber mit über 500 Seiten doch auch arg schwer, jetzt habe ich Muskelkater. Da sage noch einer Lesen ist keine körperliche Betätigung. Aber nun zum Buch: Der Hauptprotagonist ist Alan Derstan. Er ist eigentlich im herkömmlichen Sinne nicht als Held zu bezeichnen, aber auch nun wieder nicht als Bösewicht schlechthin. Er ist eigentlich ein Lebemensch wie du und ich.  Ja und dieser Alan wird ohne sein Zutun in die Zukunft geschleudert. So ca. 100 Jahre später. Und diese Zukunft ist unheimlich, unverständlich und völlig anders. Die Welt wie Alan sie kannte (und wir) wurde von einer Naturkatastrophe der schlimmsten Art fast ausgelöscht. Die Flut hat die Erde mal wieder heimgesucht.  Alan befindet sich nun in einer Welt in der ein Herrscher sich zum Gott aufgeschwungen hat und diese seine Welt auf grausamste Weise unterdrückt, beherrscht, überwacht, foltert, knechtet.  Hoffnungslosigkeit steht auf der Tagesordnung. Trotz allem konnte ich mir an einigen Textstellen, das Lachen nicht verkneifen. Denn Alan hat es mit seinem Sarkasmus sehr oft geschafft, die Situation doch so aufzulockern, das mir vor Lachen die Tränen liefen. Ich weiß, das klingt jetzt makaber. Irgendwie schafft es Alan immer wieder sich und alle Menschen um ihn rum in Gefahr zu bringen.  Ich habe ehrlich gesagt noch kein Buch gelesen in dem der Protagonist so gleichbleibend in seiner Ignoranz geblieben ist. Er hat wirklich nie die Heldenrolle übernommen, er ist lieber weg gerannt. Dadurch wirkt dieses Buch wirklich so überaus realistisch, das ich aufgestanden bin um zu schauen, ob wir nicht bereits wirklich dort angekommen sind.  Melanie Vogltanz hat in Ararat eine wirklich sehr interessante Welt erschaffen, wo ich niemals landen möchte. Ganz großes Können. Auch dieses Konzept mit Alan finde ich einzigartig. Denn bisher ist in jedem Buch was ich gelesen habe, irgendwer als Held hervorgegangen.  Die Geschichte ist spannend erzählt aber es wird nicht gehetzt. Es ist keine Geschichte zum Dahinschmelzen. Nein,es regt doch sehr zum Nachdenken an. Doch das ist für mich ja auch der Sinn einer Dystopie. Denn wenn ich was zum Dahinschmelzen lesen möchte, dann greife ich zum Liebesroman.  Fazit: Eine sehr gut geschriebene Dystopie, die sehr zum Nachdenken anregt.  Eigentlich ist dieses Buch wirklich eine Hommage an uns alle. Besonders in dieser heutigen Ellenbogengesellschaft, sollte man wirklich mal in sich gehen und überdenken, wieviel Alan in jedem von uns steckt. Eindeutige Leseempfehlung für alle Dystopien - Liebhaber!

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  • Heftig

    Ararat: Die Sündenflut
    Romanius86

    Romanius86

    01. January 2015 um 18:47

    Der Roman hat schon mal einen heftigen anfang und ein unglaubliches Ende, was eher selten in anderen Büchern vorkommt. Mehrere Handlungstränge die am schluss einen sinn ergeben, genau so sollte in meinen Augen ein gutes Buch sein. Besonders gut hat mir auch gefallen das der Tot nicht schöngeredet wird.   Das einzige was mir persöndlich missfällt ist das öfftere wechseln von den einzelnen Charakteren, die die spannung öffters nehmen die jedoch am schluss einen sinn ergiebt. Lesen Lohnt sich auf jedenfall

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  • Leserunde zu "Ararat: Die Sündenflut" von Vogltanz

    Ararat: Die Sündenflut
    verlagohneohren

    verlagohneohren

    Hallo ihr Lieben! Heute gibt es ganz spezielle Lektüre: Jungautorin Melanie Vogltanz hat uns vor einer Weile mit einem tollen Manuskript überzeugt. Mittlerweile ist aus "Ararat - Die Sündenflut" ein ausgewachsenes E-Book geworden, genauer gesagt ein dystopischer Thriller. Der Klappentext: „Dies war der Tag, an dem die Welt ertrank.“ Wasser reinigt. Wasser ist Leben. Wasser wäscht alle Sünden fort. Doch was geschieht, wenn auch Technologien, die halbe Menschheit und fast alle Erinnerungen an das Leben, wie wir es kennen, von den Fluten weggespült werden? Alan Derstan findet sich durch seltsame Umstände in einer postapokalyptischen Welt wieder. Ein gottgleicher Herrscher regiert, die Bevölkerung leidet und leise brodelnd regt sich Widerstand. Zwischen dem Aufbegehren und dem Versuch, sich in einer fremden Zukunft zurechtzufinden, entdeckt Alan so manche Regeln dieser neuen Welt, die in seinen Augen besser ein Opfer der Fluten geworden wären. War die Sintflut das Ende oder erst der Beginn einer größeren Katastrophe? Es gibt 10 E-Books zu gewinnen und die Frist läuft bis zum nächsten Samstag. Angemerkt sei hier auch, dass das E-Book je nach Reader circa 600 Seiten hat. Es wird also eine gemütliche Leserunde, die wohl eher auf eine gewisse Dauer ausgelegt ist (je nachdem, wer wieviel Lesezeit zur Verfügung hat). Was wird von euch wissen wollen: - EPUB oder MOBI - E-Book per Mail oder auf einer Couponkarte per Post - Stellt euch vor, die Apokalypse ist schon vorbei und ihr habt überlebt. Wie sieht eure Ausrüstung zur Erkundung einer kaputten Welt aus? Was habt ihr gerettet? - Eine Rezension am Ende der Leserunde wäre natürlich sehr nett, wir sind aber geduldig, sollte jemand im Stress sein. :) Die Autorin selbst wird hier auch kommentieren und auftretende Fragen beantworten. Eine Leseprobe gibt es übrigens hier: Klick!

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  • Rezension zu "Ararat - Die Sündenflut"

    Ararat: Die Sündenflut
    Zsadista

    Zsadista

    Alan Derstan wird in eine Zukunft geschleudert in dem eine sintflutartige Katastrophe fast die komplette Menschheit vernichtet hat. In dieser, für Derstan neuen Welt hat sich ein Mensch als totaler gottgleicher Herrscher über das Imperium gesetzt. Er herrscht mit absoluter Unterdrückung und Grausamkeit. In dieser Welt muss nun Alan seinen Weg finden. „Ararat“ ist ein ungewöhnlicher Roman. Alan Derstan ist kein Held und auch kein Mensch, den man unbedingt mögen kann. Alan ist ein Egomane und manchmal auch ein Dummkopf. An manchen Stellen ist man einfach geneigt, ihm eine rein zu hauen. Sorry für meine Worte, aber es ist leider so. Ich finde es sehr gelungen von der Autorin, einen solchen Charakter zu schaffen … auch wenn ich ihn nicht leiden kann. Doch meistens sind es in dieser Art Roman zumindest am Ende immer Helden, zu denen die Protagonisten werden. Egal wie sie sich vorher benommen haben, sie werden Helden und man mag sie … Derstan ist kein solcher Charakter. Und ich finde das wirklich mal gut so. Der Autorin gelang es, die neue Welt bildlich zu beschreiben. Der Roman ist auch flüssig geschrieben und ich hatte soweit mit nichts Problemen. Im Großen und Ganzen regt der Roman auch etwas zum Nachdenken an. Vor allem, wie würde man selbst reagieren, wenn von heute auf morgen eine Katastrophe die Welt wie wir sie kennen, vernichten würde. 

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    verlagohneohren

    verlagohneohren

    08. November 2014 um 18:28