„Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ von Nora Gomringer ist ein fragmentarischer, sehr persönlicher Text über Verlust, Familie und Erinnerung. In kurzen, teils sprunghaften Episoden verarbeitet die Autorin den Tod der Mutter. Sprachlich eindringlich und originell, aber nicht immer leicht zugänglich. Manche Passagen wirken etwas zerfasert, wodurch die emotionale Wirkung schwankt.
Voland & Quist
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Voland & Quist
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Am Meerschwein übt das Kind den Tod
Die Tiefe
Messi. Dreams Pequeña
Das Gute siegt
Für Anna. Eine Belichtung
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Muttermund tut Wahrheit kund
Neue Rezensionen zu Voland & Quist
Ei guude, wie?
Kathrin Bach: Lebensversicherung, azur im Voland&Quist Verlag, 229 Seiten
📖 Eine Tochter erzählt aus ihrem Leben in den 90er Jahren als Kind zweier „Versicherungsmenschen“. Sie beschreibt Vorfälle, Biographisches, Alltägliches.
Dabei wird deutlich, dass ein Leben in gekaufter Sicherheit nicht alle Risiken abdeckt, die es nun einmal mit sich bringt. Gegen eben diese Ängste vor der Unberechenbarkeit schreibt die Erzählerin an.
⭐ Dieser Roman besteht aus Fragmenten, Listen, Aufzählungen, kurzen Texten. Das hat das Lesen sehr leicht und schnell gemacht. Ich fand diese andere Art zu schreiben durchaus kreativ und kurzweilig.
⭐Durch die vielen kleinen Anekdoten konstruiert Kathrin Bach die Geschichte einer Kindheit und Jugend, in der man sich durchaus wiederfindet und anknüpfen kann.
⭐ Was mir trotzdem ein bisschen gefehlt hat, ist eine echte Storyline. Ich bin mir sicher, dass das Buch genauso sein soll, wie es ist, aber es liest sich für mich ein bisschen wie eine Lose-Blatt-Sammlung, was durchaus seinen Reiz hat, mich aber dann doch nicht vollends in den Bann gezogen hat.
Ein Buch für alle, die Listen und Aufzählung lieben und Lust auf eine besondere Form der Lebensdarstellung haben.
💬 „Hier warten wir nun. Auf das, was kommt.“
Dieses Buch hat mich erst am Ende etwas positiv stimmen können. Es ist hauptsächlich ein Buch über Ängste und um die Sehnsucht nach Sicherheiten, die es im Leben einfach nicht gibt.
Der ungewöhnliche, etwas expeimentelle Schreibstil hat mir gefallen. Ich denke, dadurch hat das Buch es auf die Nominierungsliste für den deutschen Buchpreis 2025 geschafft. Aber von der Story, die eigentlich gar nicht wirklich eine ist, bin ich nicht so begeistert. Das Ende hat mich überrascht, ist aber das einzige, was mir positiv in Erinnerung bleibt.
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