Volker Arzt Als Deutschland am Äquator lag

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Inhaltsangabe zu „Als Deutschland am Äquator lag“ von Volker Arzt

Mögen Sie Zeitreisen? Dann begleiten Sie Volker Arzt auf seiner Fahrt durch die letzten 540 Millionen Jahre Erdgeschichte. Durch die verschiedenen geologischen Epochen hindurch erfahren Sie, warum Deutschland einmal am Äquator lag, welche längst ausgestorbenen, bizarren Tiere unsere Mittelgebirge bevölkerten, und Sie besuchen eine Steinzeitsippe auf der Schwäbischen Alb ...

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  • Rezension zu "Als Deutschland am Äquator lag" von Volker Arzt

    Als Deutschland am Äquator lag
    Jens65

    Jens65

    30. August 2008 um 20:24

    „Als Deutschland am Äquator lag" - was sich nach einem mißglückten Titel zur Kolonialgeschichte anhört, entpuppt sich als schlüssige Zusammenfassung der geographischen Situation zu Beginn der beschriebenen Entwicklung von Flora und Fauna von der Ur- bis zur Neuzeit des Lebens auf deutschem Boden. Ein unerhört weites Themenfeld, das sich jeder umfassenden Darstellung in weniger als zwölf Bänden entzieht. Um das alles in ein Buch zu zwängen, ist Konzentration auf das Wesentliche nicht mehr genug: Beschränkung auf das Interessanteste lautet die Devise, die der Autor konsequent befolgt hat. Und Interessantes findet sich reichlich in diesem Buch. Niedliche Schlammspringer, liebenswürdige Riesen-Tausendfüßler, putzig-gigantische Libellen und die üblichen Kuriositäten von Urkrebsen über Dinosaurier zu Mammuts sowie Urmenschen, alle vage bekannt, werden überzeugend lebendig dargestellt und verblüffenderweise in Deutschland lokalisiert. Sicher fällt dabei anderes unter den Tisch, und über die Pflanzenwelt erfährt man recht wenig. Doch den Blick fürs Ganze und die Geographie verliert der Autor nie - wie sollte er auch, schwebt sein Science-fiction mit Naturburschentauglichkeit verbindendes Konstrukt des zeit- und raumdimensional uneingeschränkt beweglichen Heißluftballons ja auch in luftleerste Höhen. Daß der Autor vom Ballon in die ferne Welt des erdmittelalterlichen Waldes springt, um sich manches Getier selbst anzusehen, verleiht den Beschreibungen einen sehr interessanten fahl-realistischen Zug und wehrt jeden - verständlichen - Anflug von Trockenheit ab. So läßt sich das mitunter spannende Buch durchgängig flüssig lesen.

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