Volker Bätz

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Volker BätzOperation Titanensturz
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Operation Titanensturz
Operation Titanensturz
 (2)
Erschienen am 01.05.2009
Volker BätzOperation Titanensturz - Leseprobe
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Operation Titanensturz - Leseprobe
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Erschienen am 08.04.2013

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Rezension zu "Operation Titanensturz" von Volker Bätz

Rezension zu "Operation Titanensturz" von Volker Bätz
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Der Roman beginnt mit einem Zitat aus dem Buch Hiob 40,25 – 41,26, das eine detaillierte Beschreibung des mythischen Seeungeheuers Leviathan liefert. Danach wird man in Kapitel 1 sofort ins Geschehen hineingeworfen. Es handelt sich um eine Mischung aus Science Fiction und Krimi, die gelungen umgesetzt wurde.

Die Kolonie Kadath 13 steht seit Jahrzehnten unter Quarantäne. Die Großstadt Neu Henoch leidet an extremer Überbevölkerung und hoher Kriminalität. Die Bewohner werden in Klassen eingeteilt, die nach dem jeweiligen „Humankapitalwert“ ermittelt werden, der einmal jährlich neu berechnet wird. Je höher der Wert desto wichtiger und nützlicher ist die Person und desto mehr lebenswichtige Dinge wie Nahrung und Wohnraum bekommt sie. Durch dieses ungerechte Rationierungssystem floriert der Schwarzmarkt, der sich unter der Stadt ausbreitet. Auch Menschen werden geschmuggelt, um als billige Arbeitskräfte ausgebeutet zu werden. Die Kriminalitätsrate steigt stetig an, doch es wird wenig getan, um das zu ändern.

Der Protagonist Sol Cryjack ist Ermittler bei der Bio-Sicherheit, die den künstlichen Lebensraum von Neu Henoch schützt. Nach dem Tod seiner Frau ist er mehr und mehr zum Einzelgänger geworden, und ihn plagen Albträume und Halluzinationen. Trotz seines hohen Humankapitalwerts, der ihm ein besseres Leben ermöglichen würde, arbeitet er weiterhin als Ermittler und versucht so, etwas zu bewirken.

Die düstere Atmosphäre der Geschichte wird detailliert beschrieben, und man hat das Gefühl, sich wirklich in dieser riesigen Stadt zu bewegen, ihr Elend zu sehen und ihre Ausdünstungen zu riechen. Der Roman ist gut durchdacht und die Charaktere sind lebendig dargestellt. Er ist sehr spannend und voller überraschender Wendungen. Am Ende steht noch ein zweiseitiges Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe kurz erklärt werden. So findet man sich leicht in der fremdartigen Welt zurecht.

Der Roman ist flüssig und verständlich geschrieben und hat interessante Charaktere und eine spannende Handlung. Er ist das Debüt eines vielversprechenden Autors, von dem es in Zukunft hoffentlich noch mehr zu lesen geben wird.

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Rezension zu "Operation Titanensturz" von Volker Bätz

Rezension zu "Operation Titanensturz" von Volker Bätz
Bücherwahnsinnvor 8 Jahren

Zum Buch
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Sol Cryjack, alias Solomon Cryjack, ist ein Ermittler der Bio-Sicherheit auf Kadath 13. Diese Abteilung ist für den Grenzschutz und den Zoll und seit die Quarantäne eingetreten ist auch für den Schutz des künstlichen Lebensraumes auf Neu Henoch zuständig.
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Wie man nur unschwer erkennen kann ist diese Weltraumkolonie, die seit 35 Jahren unter Quarantäne (keiner weiss eigentlich warum) steht ein inzwischen trister Lebensraum geworden. Hier werden die Menschen nach ihrem Humankapitalwert eingestuft. Je mehr man davon vorzuweisen hat, je angesehener ist man und je höher oben lebt man. Auf der Oberfläche leben also nur die, die für die Gemeinschaft am meisten von Nutzen sind. Alle anderen leben in Sub-Levels, unter der Erde und je weiter unten man lebt, desto weniger wert ist man.
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Sol wird eines Morgens zu einem vermeintlichen Suizied gerufen. Vermeintlich deshalb, weil sein Bauchgefühl sagt, das es eben keiner war. Denn wer bringt sich schon in einer Verbrennungsanlage selbst ums Leben? Doch davon will weder ein Kollege, der einfach nur ein Arschloch zu sein scheint, noch sein Chef, der auch nicht grade ein Freund des Ermittlers ist, nichts was wissen, sie Stufen das ganze als eben dies ab, als Suizid. Sol will also daher beweisen das es Mord war. Er hat 48 Stunden Zeit dem Täter auf die Spur zu kommen. Aber wohin ihn seine Ermittlungen führen und mit welchen Schwierigkeiten er rechnen muss damit hätte er wohl nie gerechnet, seine Suche treibt ihn immer weiter hinunter in die Sub-Levels und wird vom Jäger zum gejagten.
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Erster Satz:
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.......Der Engel mit den flehenden Augen hatte ihn gewarnt, aber da sich Sol Cryjack aus düsteren Vorzeichen nichts mehr machte, hatte er es ignoriert.
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Meine Meinung
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Das Cover des Buches ist schlicht, aber es passt wirklich gut, es unterstützt irgendwie die Sehnsucht nach der alten Heimat Erde, denn die Atmosphäre im Buch, also auf Kadath 13, ist echt düster. Schon auf den ersten Seiten kommt das ganze voll zum tragen.
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Sol, der Protagonist, ein herrlich zynischer und einsamer Mann wirkt dennoch sympatisch. Er tut einem schon etwas leid auch wenne er immer mal wieder durchblicken lässt das er es gar nicht anders haben will. Doch er ist ein sehr sensiebler Mensch, er wird von Albträumen geplagt, von Visonen oder sind es doch Halluzinationen? Aber egal, er weiss das er sich auf seinen Instinkt verlassen kann und ist so der einsame Kämpfer.
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Die Geschichte ist wirklich gut, warum geb ich aber nur 3 Punkte? Nun, ich kann es euch nicht sagen aber ich hatte von Anfang an mühe in die Geschichte rein zu kommen, auch jedes mal wenn ich am nächsten Tag weiter gelesen habe, war der neue Einstieg wieder sehr zäh. Vielleicht liegt es daran das es doch sehr technisch rüber kommt das ganze. Manchmal schon recht kalt und steril. Der Plot in einem anderen Hintergrund oder Genre wär mir vielleicht besser gelaufen. Ich finde Sci-Fi lesen und sehen sind 2 verschiedene paar Schuhe. Beim sehen wird mir gleich mit Bild das ganze erklärt was es ist, und beim lesen stört mich das ganze, denn wenn ich immer erst im Glossar lesen muss was das bedeutet dann hemmt das den Lesefluss doch mächtig. Oder auch die Zungenbrecher sind nicht grade förderlich. Ich sehe gerne Filme aus diesem Genre, aber lesen....? Ich denke das werde ich nicht mehr.
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Wer aber gerne Bücher liest die diesem Genre zugeordnet werden kommen sicher auf ihre kosten!! Also müsste ich 4 Sterne = sehr gut, für die Handlung an sich geben.

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