Volker Backert

 3,9 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Das Haus vom Nikolaus, Oktobernacht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Volker Backert

Volker Backert erlebte Grenzöffnung und Wendezeit hautnah im Zonenrandgebiet, wo er das legendäre »Begrüßungsgeld« mit auszahlte: 1989/90 wurde er mit zahllosen Einzelschicksalen im Coburger Sozialamt konfrontiert. Später arbeitete er als Abteilungsleiter für Öffentliche Sicherheit 18 Jahre lang eng mit der Polizei zusammen. www.volkerbackert.com

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Volker Backert

Cover des Buches Das Haus vom Nikolaus (ISBN: 9783863580230)

Das Haus vom Nikolaus

 (14)
Erschienen am 12.12.2011
Cover des Buches Todesfessel (ISBN: 9783954510191)

Todesfessel

 (4)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Oktobernacht (ISBN: 9783740807672)

Oktobernacht

 (4)
Erschienen am 20.02.2020
Cover des Buches Hardrock (ISBN: 9783954515653)

Hardrock

 (3)
Erschienen am 12.02.2016
Cover des Buches Hard Rock (ISBN: 9783740800895)

Hard Rock

 (0)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Todesfessel (Franken Krimi) (ISBN: B008YV5CA0)

Todesfessel (Franken Krimi)

 (0)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Rhein-Main-Bestie (ISBN: 9783740801618)

Rhein-Main-Bestie

 (0)
Erschienen am 24.08.2017

Neue Rezensionen zu Volker Backert

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Cover des Buches Oktobernacht (ISBN: 9783740807672)Filip2806s avatar

Rezension zu "Oktobernacht" von Volker Backert

Wer bin ich wirklich?
Filip2806vor einem Monat

Die Protagonistin dieses Kriminalromans namens Hannah steht vor einem großen Durchbruch in ihrer Karriere. Sie darf endlich eine Talkshow mit politischen Inhalten übernehmen und ihre erste Livesendung findet zum Jubiläum der deutschen Einheit in Berlin statt. Parallel dazu stellt Hannah Nachforschungen auf. Wer ist sie wirklich? Dabei stößt sie auf ein großes Geheimnis, wodurch sie an ihrer Identität stark zweifelt. Deshalb ahnt sie nicht, dass sie ein Teil eines hinterhältigen Plan ist, der bald eskalieren wird. Was geschah wirklich vor 30 Jahren?

Mit „Oktobernacht“ lies ich mich in meinen ersten Kriminalroman, in dem die Wende zum Thema wird. Mit viel Neugier und Interesse stürzte ich mich in dieses Leseabenteuer und war gespannt, was mich erwarten wird. Da ich bei der Wiedervereinigung der BRD und DDR noch nicht auf der Welt war, fand ich die Zeitliste zu Beginn des Buches sehr hilfreich. Außerdem stellt sie eine gute Stütze dar, da die Handlung im Buch sich anhand der Zeitleiste orientiert. Mit Hannah begab ich mich als Leser in ein Netz voller Lügen und Tristheit. Ihre Identitätsfindung und Hilfslosigkeit werden durch den Autor hervorragend und authentisch dargestellt. Ich konnte mit Hannah mitfühlen, da es wirklich dem Autor gelungen ist, ihre Gefühle und Gedanken auf den Punkt zu bringen.

Handlungstechnisch konnte mich die Geschichte leider nicht packen. Auch wenn mir vorher bekannt war, dass die Politik einen großen Stellenwert in diesem Buch einnehmen wird, war es an manchen Stellen zu viel für mich. Aus diesem Grund hat die Spannung im Buch darunter gelitten. Außerdem störte es mich, dass in manchen Kapiteln die Szenen abrupt gewechselt haben, wodurch ich teilweise den Überblick in die Handlung verloren habe. Folglich war es für mich sehr anstrengend, dieses Buch zu lesen.

Dennoch fand ich sehr interessant, wie die Vergangenheit und der Einsatz der Medien im Buch zur Geltung kommen. Deswegen blieb ich am Ball dran und hab es zu Ende gelesen.

Schlussendlich kann ich sagen, dass der Kriminalroman „Oktobernacht“ hinsichtlich der Thematik und der Identitätsfindung sehr interessant erscheint. Dennoch tat ich mich mit dem Schreibstil sowie der mäßigen Spannung im Buch schwer.

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Cover des Buches Oktobernacht (ISBN: 9783740807672)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Oktobernacht" von Volker Backert

Politkrimi mit Biss
katikatharinenhofvor einem Monat

Hannah Steiner hat d i e Möglichkeit, ihrer Karriere den letzten Schub zu verpassen, um endlich ganz oben mitmischen zu können  -sie soll eine Polit-Talkshow übernehmen und die große Jubiläumsshow zur deutschne Einheit moderieren. Doch bevor es woeit ist, muss sich Hannah einer bedeutenden Frage stellen: Wer ist sie wirklich ? Denn ihre Mutter offenbart ihr, dass sie als Kind adoptiert wurde und sie die Tochter  eines einflussreichen Stasi-Majors gewesen ist. Hannah verliert den Boden unter den Füßen und ahnt nicht, dass sie mittendrin steckt in einem perfiden Plan aus Rache und Hinterlist...


"Oktobernacht" ist ein Politkrimi, der mit vielen Infos zum Zeitgeschehen vor der Wende aufwartet und trotzdem ordentlich Biss hat. Der Einstieg mit der chronologischen Zeitleiste ruft alle Ereignisse auf, die in den Wochen und Monaten vor der Grenzöffnung federführend und richtungsweisend gewesen sind.

Die Handlung baut sich anhand dieser Zeitleiste auf und ist für Leser, die sich näher mit der jüngeren Vergangenheit der BRD befassen, sehr gut nachvollziehbar und bietet genünend Brisanz. Klüngelei, Machtspielchen und Linientreue sind nur einige wenige Schlagworte, die hier als Zugpferde zu nennen sind und die den Plot mit teilweise recht aufwühlenden Szenen versorgen. 

Die Macht der Medien, damals wie heute, wird hier schön ausgearbeitet und zeigt auf, wie leicht sich doch der Mensch manipulieren lässt, wenn nur das Bild in der Öffentlichkeit stimmt.

Der Arm der Stasi greift  auch dreißig Jahre nach der Wende aktiv in das Geschehen mit ein und zeigt dem Leser, wie sich die Seilschaften zu einem dicken Strang vereinen und daraus einen komplexen Fall entstehen lassen.

Die Figuren sind durch die Bank weg gut gelungen -allen voran Hannah Steiner, deren innere Zerrissenheit und Identitätssuche sehr glaubhaft für den Leser geschildert wird. Wie geht man  damit um, wenn einem plötzlich die eigene Identität genommen wird und man erfährt, dass nichts ist, wie es jahrlang gelebt wurde ? Volker Backert setzt hier die Gefühle und Gedanken siner Schküsselfigur perfekt in Szene und ermöglicht so dem Leser, sich mit Hannah zu identifizieren und ein Teil der Handlung zu werden.

Wem kann man noch trauen ? Auch hier gelingt des dem Schreibenden, die Pflänzchen Zwietracht und Neid zu sähen, um dann im Verlauf des Romans die Saat aufgehen zu lassen. Unsicherheit macht sich breit und die Früchte des Erfolges werden in einem gut akzentuierten Showdown geernet.

Das Zusammenspiel zwischen dem Einfluss der Medien, alten Seilschaften und Wahrheitsfindung ist Volker Backert gut gelungen, auch wenn es zwischendrin ein par Längen gibt, die ich nicht gebraucht hätte. Alles in allem ein toller Politkrimi mit Biss.


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Cover des Buches Oktobernacht (ISBN: 9783740807672)Buchwurm05s avatar

Rezension zu "Oktobernacht" von Volker Backert

Sehr politisch
Buchwurm05vor 5 Monaten

Kurz vor dem 30. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung erfährt die Moderatorin Hannah Steiner, dass sie adoptiert wurde. Während sie sich auf eine Livesendung zum Jubiläum vorbereitet, die ihr Durchbruch werden könnte, beginnt sie Nachforschungen anzustellen. Die Spuren führen sie zurück zur Nacht der Deutschen Einheit und zu einem Mord im Stasi Milieu....

"Oktobernacht" beginnt mit einer Zeitleiste, die den Weg zur Wiedervereinigung erneut ins Gedächtnis ruft. Was ich sehr interessant fand. Habe ich sie doch selbst - zumindest vor dem Fernseher - miterlebt. Auch die Ereignisse am Anfang um Hannahs Familie in der Wiedervereinigungsnacht, fand ich spannend. Danach hatte ich allerdings meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Die Szenen wechseln häufig. Teilweise mitten in den Kapiteln. Die Sätze sind zwar kurz und prägnant, aber sehr politisch. Zudem gibt es Szenen im Sender, die der Sprache die dort herrscht, angepasst sind. Grundsätzlich finde ich das gut. Leider habe ich aber durch dieses Gesamtpaket den Faden schnell verloren. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, da mich die Thematik um Rudolfine Steindling - genannt die Rote Fine - und den verschwundenen DDR Millionen sehr interessiert hat. Durch die Art wie die Geschichte aufgebaut ist, konnte es mich jedoch nicht packen.

Fazit: Ein Krimi, der viel Wissen vermittelt. Bei dem ich aber durch die vielen "Baustellen", deren Szenen häufig wechseln, schnell den Überblick verloren habe. Mir hat einfach das lebendig erzählte gefehlt, um gedanklich besser am Ball zu bleiben. Denn das Thema ist interessant und lässt ein Stück Zeitgeschichte wieder aufleben. 

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