Der Schacht

von Volker Dützer 
4,8 Sterne bei23 Bewertungen
Der Schacht
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Scholus avatar

WB 03/17 oh man, hat da Niemand Korrektur gelesen? Und die Polizei ist extrem blöde ...?

Yunikas avatar

Ein absolutes Must-Have für jeden Thriller Fan

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Inhaltsangabe zu "Der Schacht"

Mörderischer Zweikampf im Westerwald

Helen Stein trifft in der ländlichen Abgeschiedenheit auf ihren Albtraum. Starker Auftakt einer packenden Serie.

Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung.
Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt.
Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954413164
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:KBV
Erscheinungsdatum:10.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    santinas avatar
    santinavor einem Jahr
    Absoluter Pageturner

    Protagonisten

    Die Koblenzer Profilerin Helen Stein war drei Tage in der Gewalt eines Mannes, der schon mehrere Frauen getötet hat. Nach drei Tagen setzt der „Maskenmann“, wie er genannt wird, Helen nackt auf einem Parkplatz aus, wo sie von einem LKW-Fahrer gefunden wird. Allerdings kann sie sich nicht mehr erinnern, was in diesen drei Tagen passiert ist. Da ein Polizeipsychologe sie für dienstunfähig erklären will, versetzt ihr Chef sie vorübergehend aufs Land.

    Der Leiter der Polizeidienststelle in Hachenburg, Ben Funke, ist ein alter Bekannter von ihm, der gerade auf dem besten Weg ist, seine Karriere und sein Leben wegzuwerfen, weil er die Tage nur noch dank Alkohol durchsteht, seit seine Tochter verschwunden ist und seine Frau sich von ihm getrennt hat. Einzig der Deckung des Bürgermeisters und des Landrats hat er zu verdanken, dass er seinen Job noch nicht verloren hat. Dafür sieht er darüber hinweg, dass die Politiker nicht immer gesetzeskonform agieren.

    Als ein totes Mädchen gefunden und ein weiteres Mädchen vermisst wird, vermutet Helen, dass der „Maskenmann“ ihr in den Westerwald gefolgt ist und sie schafft es, Ben Funke aus seiner Lethargie zu holen. Das unfreiwillige Team macht sich auf die Suche nach dem Täter, der aber scheinbar jeden ihrer Schritte vorhersehen kann.

    Meine Gedanken zum Buch

    Volker Dützer versetzt seine Leser direkt in den Einsatz, bei dem Helen Stein vom Mörder entführt wird. Dadurch setzt er den Spannungsbogen ziemlich schnell hoch an, lässt ihn etwas absinken, als Helen versetzt wird und zieht wieder an, sobald das tote Mädchen gefunden wird. Von da ab stand ich im Grunde dauerhaft unter Strom, weil ein Ereignis auf das nächste folgt. Der Autor hat mir kaum Zeit zum Luftholen gelassen.

    Auf den richtigen Täter hatte ich mich zeitig eingeschossen, wobei Volker Dützer es geschafft hat, mich zwischendurch zu verunsichern. Das Motiv des Täters kann man allerdings kaum erahnen, das führt der Autor dann zum Ende hin ausführlich aus.

    Die beiden Ermittler haben mir richtig gut gefallen. Der Leser erfährt viel Privates über Helen und ihren neuen Chef Ben und auch wenn beide psychisch vorbelastet sind, waren sie mir sofort sympathisch. 

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor einem Jahr
    Debüt um Funke und Stein

    Bei „Der Schacht“ handelt es sich um den Auftakt einer Reihe um die Ermittler Funke und Stein. Trotz der unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ermittlungsarbeit und das Leben der beiden, waren mir beide recht schnell sympathisch. Man erfährt als Leser viel aus dem Privatleben der Hauptcharaktere, so dass ich mir sowohl Helen als auch Ben sehr gut vorstellen konnte. Die Schreibweise des Autors ist flüssig und fesselnd, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.


    Die Spannung ist von Beginn an gegeben und hält bis zum Schluss. Für mich ein gelungener Auftakt der Serie und ich freue mich schon auf die nächsten Bücher mit den beiden Ermittlern und bin auf den nächsten Fall gespannt.

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    Yunikas avatar
    Yunikavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein absolutes Must-Have für jeden Thriller Fan
    Einfach klasse

    Ich muss gestehen, dass ich das Cover absolut nicht mag. Im Buchladen hätte ich dem Buch wahrscheinlich nicht einmal eine Chance gegeben. Trotzdem passt das düstere Cover perfekt zum Inhalt.


    Nachdem ich anfangs sehr skeptisch war, so bin ich froh, dass ich mich nicht habe abschrecken lassen. Wer Thriller liebt, muss diese Geschichte einfach lesen, weil dieses Buch einfach nur Wahnsinn ist.

    Schon der Klappentext klingt unglaublich spannend, doch die Umsetzung toppt alles. Obwohl der Schacht unglaublich spannend ist, so lässt sich das Buch leicht lesen. Man merkt, dass hinter all dem viele Gedanken stecken, die aber perfekt verpackt wurden. Der Schacht ist eine Geschichte, die von vorne bis hinten einfach stimmt und einen deswegen mitreißt.


    Volker schafft es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die einen verfolgt und nicht mehr loslässt. Er zieht einen vom ersten Wort in seinen Bann, weswegen man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Er schreibt locker und leicht, dass man kaum merkt, wie die Seiten verfliegen. Er weiß genau, wann er etwas ausbauen muss und hat ein Auge für Details. Er graut sich nicht davor, grausige Szenen auszuschreiben.


    Die Charaktere machen die Geschichte zu etwas besonderem. Man findet hier, super charakterisierte und tiefgehende Charaktere, die Ecken und Kanten haben. Sie haben einige Fehler, die sie realistisch wirken lässt. Sie stecken nicht alles einfach weg, sondern kämpfen mit ihren Problemen. Das macht sie unglaublich realistisch und sympathisch.


    Alles in allem ein toller Thriller, den ich jedem nur empfehlen kann. Volker zieht einen in Geschichte, die eine fesselt und nicht mehr loslässt. Sie ist spannend, lässt sich trotzdem locker und leicht lesen. Die Charaktere der Geschichte runden alles ab, weil sie mit ihren Fehlern so realistisch wirken, als würden sie jeden Moment um die Ecke kommen.


    Absolute Leseempfehlung!

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    Manja82s avatar
    Manja82vor einem Jahr
    ein Thriller, bei dem einfach alles stimmt

    Kurzbeschreibung
    Mörderischer Zweikampf im Westerwald
    Helen Stein trifft in der ländlichen Abgeschiedenheit auf ihren Albtraum. Starker Auftakt einer packenden Serie.
    Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung. Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt. Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.
    (Quelle: KBV)

    Meine Meinung
    Der Thriller „Der Schacht“ stammt von Volker Dützer. Für mich war dies das erste Buch des Autors, das mich sehr durch das Cover angesprochen hat. Es wirkt mysteriös auf mich und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte musste ich den Thriller lesen. Und das will was heißen bei mir als Gelegenheitsthrillerleser.

    Die Charaktere dieses Thrillers sind gelungen. Sie wirkten auf mich sehr glaubhaft, da sie auch einen Background haben, auf den Volker Dützer immer wieder eingeht.
    Helen Stein ist eine junge Frau, die ich sehr sympathisch empfand. Sie musste viel durchmachen, weiß aber gar nicht richtig was alles passiert ist. Und genau das macht ihr zu schaffen. Sie gibt aber nicht auf, gibt sich tough und kämpferisch.
    Funke war mir ebenfalls sympathisch. Auch er schleppt so einiges mit sich herum, wirkt aber nach außen professionell. Er und Hellen ergänzen sich sehr gut, zusammen sind sie ein sehr gutes Team.

    Die Nebencharaktere sind dem Autor auch richtig gelungen. Sie passen gut ins Gesamtgeschehen hinein, die Mischung stimmt einfach.

    Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht, er hat mich auf Anhieb mitgerissen. Ich konnte gar nicht anders als das Buch nahezu in einem Rutsch zu lesen, ich war vollkommen gefangen.
    Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Es geht hier sehr spannend zu, man will als Leser immerzu wissen was weiter passiert und vor allem, wer ist der Täter. Es lässt sich nicht leicht erschließen, man rätselt als Leser mit und wird am Ende dann doch überrascht.

    Das Ende ist schlüssig, Es werden alle offenen Fragen sehr gut aufgeklärt und das Geschehen richtig gut abgeschlossen. Dies hier war definitiv nicht der letzte Roman, den ich von Volker Dützer gelesen habe.

    Fazit
    Kurz gesagt ist „Der Schacht“ von Volker Dützer ein Thriller, bei dem einfach alles stimmt.
    Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die man sich als Leser sehr gut vorstellen kann, ein leichter sehr mitzureißender Stil des Autors und eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der man als Leser komplett gefangen genommen wird, haben mich rundum überzeugt und gefesselt.
    Uneingeschränkt zu empfehlen!

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    Thrillertantes avatar
    Thrillertantevor einem Jahr
    Der Schacht

    LKA-Profilerin Helen Stein wird nackt auf einem Parkplatz auf einer Autobahnraststätte gefunden. Die Frau war drei Tage lang in der Hand eines Serienmörders, der schon mehrere junge Frauen ermordet hat. An die Zeit der vergangenen 36 Stunden hat sie keinerlei Erinnerungen.
    Unter ihrem Protest versetzt ihr Chef sie in eine kleine Polizeidirektion im Westerwald, wo kurz darauf auch eine Mädchenleiche gefunden wird....

    Ich habe bereits "Nexx-Die Spur" von Volker Dützer lesen dürfen. Da mir der Thriller sehr gut gefallen hat, musste ich nicht lange überlgen als mir "Der Schacht" zur Rezension angeboten wurde.
    "Der Schacht" ist der Auftakt zu einer Reihe um die Profilerin Helen Stein und dem, etwas schwierigen und bärbeißigen Ermittler, Ben Funke.

    Als Helen im Westerwald ankommt, ist sie sich sicher nicht länger als notwendig dort zu bleiben. Untermauert wird ihre Entscheidung, als sie auf ihren neuen Chef Ben Funke trifft.

    Funke ist auf dem besten Wege zum Alkoholiker, lebt in einem ziemlich runtergekommenen Wohnwagen und macht es Helen nicht leicht mit ihm zusammenzuarbeiten. Funkes drohende Alkoholsucht hat einen Grund. Seine Tochter Nora ist vor einem Jahr verschwunden und er selbst hat schlimme Schuldgefühle, denn sie verschwand plötzlich und von einem auf den anderen Moment unter seiner Obhut.

    Helen Stein ist sich sicher, dass der "Maskenmann", ihr Peiniger ihr in den Westerwald gefolgt ist, um sein Werk zu vollenden. Um sich endlich an die Zeit ihres Martyriums erinnern zu können, nimmt sie Therapiestunden bei dem ansässigen Therapeuten Kaminsky und tatsächlich scheint es ihm zu gelingen, dass Helen sich langsam wieder erinnert.

    Genug zur Story! Volker Dützer gelingt mit "Der Schacht" ein spannender und starker Auftakt zu der Reihe um Funke und Stein. Eigentlich mag ich es nicht sonderlich, wenn das Privatleben der Ermittler viel Raum in einem Thriller einnimmt, jedoch war es bei "Der Schacht" ganz anders. Sowohl Helen Steins als auch Ben Funkes Privatleben ist sehr spannend und unerlässlich für den Fall, den die beiden Ermittler bearbeiten.

    Der Charakter Ben Funke war mir anfangs alles andere als symphatisch, Er scheint nicht sonderlich in seiner Arbeit aufzugehen und erweckt den Eindruck des Duckmäusers, gerade vor dem Ortsbürgermeister Haffner scheint er fast zu kriechen, denn dieser setzt ihn mehr oder weniger unter Druck nach seiner Pfeife zu tanzen. Im Laufe der Story wird allerdings klar, warum sich Funke so verhält und von Kapitel zu Kapitel konnte ich Funke besser verstehen und gerade er ist es, der mir unheimlich ans Herz gewachsen ist.

    Ganz anders die Profilerin Stein. Sie selbst hat auch keine einfache Vergangenheit und nichts ist ihr wichtiger als den "Maskenmann" endlich zu entlarven und zur Strecke zu bringen,. Es ist auch Helen Stein, die Funke immer wieder antreibt sich zusammenzureißen. Sie schert sich nicht wirklich um die Anweisungen von "ganz oben" und ist nahezu besessen von dem unheimlichen Killer.

    Die Charaktere Stein/Funke sind von Volker Dützer gut ausgearbeitet und erscheinen authentisch und sehr interessant.

    Der Thriller weist zu keiner Zeit Längen auf und die Spannungskurve wird von dem Autoren stetig angezogen, Selbst als der Täter entlarvt war, gab es noch kein Durchatmen und das Mirfiebern war noch lange nicht vorbei!

    "Der Schacht" ist actionreich und gerade im letzten Drittel so spannend, dass meine Fingernägel wieder mal leiden mussten. Ich liebe solche Thriller, genau nach meinem Geschmack und ich kann es kaum abwarten "Freier Fall", der zweite Band um Funke und Stein, in den Händen zu halten, denn ich muss dringendst wissen, wie es mit den beiden Ermittlern weitergeht.

    Kriminalroman steht auf dem Buch, Thriller ist drin! Allzu lange wird es nicht mehr dauern, bis mir auch der zweite Thriller zum Opfer fallen wird und so gebe ich eine absolute Leseempfehlung! Unbedingt!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    sehr spannender Auftakt zu einer Thriller-Reihe

    LKA Profilerin Helen Stein und ihr Team sind auf einer heißen Spur des Serienkillers, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. In Mia hat das SOKO und SEK Team rund um Helen Stein einen passenden Lockvogel gefunden, denn sie sind der Meinung, dass nichts, aber rein gar nichts schief laufen kann.
    Es ist Zeit, die Spannung steigt und plötzlich fährt ein ferngesteuertes Polizeiauto zu Helen und Ihren Kollegen. Ein Knall, es explodiert und Mia ist wie vom Erdboden verschwunden. Auf der Suche wie das passieren hat können, finden sie das Geheimnis und Helen steigt sofort in den Schacht. Was dann geschieht, hätte niemals geschehen dürfen, denn Helen selbst wird in die Gefangenschaft des Serienkillers genommen.
    Eines Tages wacht sie nackt und ohne Erinnerung auf einem Parkplatz auf und von da an findet Helen keine Ruhe mehr. Sie muss diesen Killer finden. Ihr Vorgesetzter jedoch schickt Helen zur Auszeit in den Westerwald in eine kleine Polizeiinspektion. Dort angekommen wird sie bereits mit einem neuen Mord konfrontiert. Hat der Serienkiller jetzt auch im Westerwald zugeschlagen?

    Wie man bereits am Cover und Titel erkennen kann, handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller, der ein Auftakt zu einer packenden Serie ist.

    Der Schreibstil von Volker Dützer ist leicht und locker zu lesen, sodass man sehr flott mit dem Lesen voran kommt, denn auch der Spannungsbogen ist sehr hoch.
    Es beginnt spannend und steigert sich immer mehr und man will das Buch gar nicht aus der Hand legen, da man stets wissen möchte, wie es weiter geht.
    Geschrieben ist das Buch in der Erzählperspektive .

    Wer der Täter ist, kann man nur sehr schwer erraten, aber ab einem gewissen Punkt kann man eine Ahnung haben und dennoch kommt es ganz anders, als man denkt.
    Die detaillierten Beschreibung von den Orten, haben mir sehr gut geholfen mir alles bildliche vorstellen zu können.

    Die Protagonisten haben alle einen sehr eigenen Charakter, der zu jeder einzelnen Figur passt. Helen und Funke sind mir am sympathischsten, aber auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz. Egal ob man vom Bürgermeister, seinem Sohn, den Wirtsleuten, dem Psychiater oder den Opfern liest, wird man von jedem ein Bild vor Augen haben.

    Der Inhalt gibt tolle Ermittlungswege bekannt, aber auch eine psychische Behandlung zeigt dem Lesen Details auf, die ich als sehr gut recherchiert empfinde. Auch der Hintergrund des Serienkillers ist wirklich sehr passend und manchmal hatte ich schon fast die Befürchtung, dass der Thriller real ist.
    Die Vorgehensweise des Täters ist brutal und schrecklich, aber um mehr zu erfahren, muss man das Buch selber lesen.

    "In den Zweigen hing ein grausiges Windspiel. An unsichtbaren Nylonschnüren aufgefädelte Knochenhände schwangen im Takt des Sturms hin und her und erzeugten eine schreckliche Melodie, dirigiert von einem wahnsinnigen Kapellmeister."

    "Ein sehr spannender Auftakt zu einer Thriller-Reihe, die man lesen muss. Ein Serienkiller der es auf junge Mädchen abgesehen hat. Spannend mit Tiefgang und fast schon realistisch. Absolute Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil." 

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    badwomans avatar
    badwomanvor einem Jahr
    Aufruhr im Westerwald

    Helen Stein ist Profilerin beim Koblenzer LKA. Nach einem schrecklichen Erlebnis, bei dem sie sich drei Tage, an die sie keinerlei Erinnerung hat,  in der Gewalt eines äußerst brutalen Serienmörders befand, schickt ihr Vorgesetzter sie in eine Auszeit in den Westerwald. In der kleinen Polizeiinspektion trifft sie auf Ben Funke, den Dienststellenleiter, der ebenfalls an einem traumatischen Ereignis leidet und mehr und mehr dem Alkohol verfällt. Doch dann taucht auch hier eine Mädchenleiche auf und es stellt sich die Frage, ob es sich um den gleichen Täter handelt, den Helen schon aus Koblenz kennt. Nun müssen Helen und Ben sich zusammenreißen und –raufen, wenn sie erfolgreich ermitteln wollen. Doch ob das gelingen kann?

    Der Thriller „Der Schacht“ von Volker Dützer führt uns in den ländlichen Westerwald. Die Protagonisten sind zwei angeschlagene Polizisten, die sich nur schwer im Alltagsleben behaupten können, zu furchtbar sind ihre Geschichten. Nicht immer wirken sie nur sympathisch, aber das macht sie menschlich. Der Autor schreibt sehr flüssig und schnell lesbar, das gefällt mir sehr gut. Der Spannungsbogen wird recht gut gehalten, bis es nach 398 Seiten zu einem furiosen Finale kommt. An wenigen Stellen spielt vielleicht ein wenig zuviel der Zufall mit, aber das ist für einen fiktiven Thriller soweit ok.

    Das Cover passt sehr gut zum Buch, es wirkt düster und bedrohlich. Der Titel ist knapp und prägnant.

    Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Nachfolgebände, die es ja, wie im Nachwort angekündigt, geben wird.

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    siebenundsiebzigs avatar
    siebenundsiebzigvor 2 Jahren
    Ein "sagenhafter" Thriller.

    Ein "sagenhafter" Thriller

    Die Profilerin Helen Stein vom LKA Koblenz will einen Serienmörder, der bereits mehrere junge Frauen in seine Gewalt gebracht und getötet hat, unbedingt stellen. Bei einem Versuch, mittels einer jungen Frau als Lockperson den brutalen Mörder, welcher in Anlehnung der Sage vom Minotaurus mit einer gehörnten Tiermaske auftritt, zu fassen, geht alles schief. Nicht nur die Versuchsperson Mia verschwindet dabei, auch die Ermittlerin Helen kommt in die Gewalt des Schwerverbrechers. Nach sechsunddreißig Stunden wird sie unbekleidet an einer Autobahnraststätte halb bewußtlos aufgefunden. Sie kann sich aber an nichts mehr erinnern. Schlafstörungen und Angstzustände der Profilerin nach diesem Einsatz machen ihren Dienst schwierig, ihr Chef ordnet eine Auszeit an und versetzt sie in ein kleines Dorf als Mitarbeiterin der dortigen Polizeiwache. Dazu muß sie sich auch noch in psychologische Behandlung begeben.

    Der Chef der dortigen Polizeistation, Ben Funke, hat ebenfalls eigene Probleme. Nachdem seine Tochter spurlos verschwunden ist und er in Scheidung lebt, sucht er Trost im Alkohol. Doch plötzlich wird in diesem Ort die Leiche einer jungen Frau gefunden und es sieht so aus als ob der Mörder mit der Tiermaske Helen Stein gefolgt ist.

    Die Ermittlungen gestalten sich zum Teil schwierig und der geheimnisvolle Mörder, so sieht es jedenfalls aus, spielt mit den Ermittlern.

    Geheimnisvolle Orte, alte Stollen und ein verlassener Bergbau machten das Ganze nur noch schwieriger. Skurile, undurchsichtige Personen welche im Verlauf des Geschehen immer wieder auftauchen, dazu noch ein zwielichtiger Psychologe lassen den Spannungsbogen nicht mehr abreißen.

    Mir persönlich hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Der Autor hat genau meinen Geschmack getroffen. Spannend und voller Überraschungen; wie es mir gefällt. Der hervorragende Schreibstil des Autors und seine psychologischen Kenntnisse ließen dieses Buch für mich zu einem Leseabenteuer erster Klasse werden. Ich kann es nur weiterempfehlen und freue mich, da dieses Buch der Auftakt einer Serie ist, auf ein Wiedersehen mit dem ungewöhnlichen Ermittlerduo. Fünf Sterne für diesen hervorragenden Thriller.

    Damit ich es nicht vergesse: Ein namenloser Hund (Golden Retriever) spielt bei den Ermittlungen ebenfalls eine bedeutende Rolle.

    Kommentare: 1
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    Alondrias avatar
    Alondriavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, authentisch, aufregend!
    [Rezension] Volker Dützer: Der Schacht

    Das Buch

    Mörderischer Zweikampf im Westerwald

    Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung.
    Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt.
    Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.


    Meine Meinung

    Volker Dützer hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der den Leser fließend mit durch die Geschichte nimmt ohne, dass es langweilig werden würde. Durch seine detaillierten Beschreibungen kann man sich genau vorstellen, wie alles aussieht und was gerade genau passiert.

    Den Protagonisten haucht der Autor authentisches Leben ein, indem er ihnen Schwächen und Macken zugesteht und sie nicht perfekt sein lässt. Man findet als Leser schnell Zugang zu Helen und ihrem neuen Partner Ben Funke. Aber neben Sympathieträgern gibt es natürlich auch solche, die man am liebsten aus dem Buch zerren und schütteln möchte.

    Die Story hat einen guten Plot, der mal etwas anders ist als in den Thrillern, die ich sonst so lese. Von Beginn an wird die Spannung aufgebaut und sie fällt nach dem Höhepunkt nicht rapide ab, sondern bleibt bis zum Schluss erhalten, was das Lesen umso aufregender macht.

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da es meiner Meinung nach etwas Bedrohliches und Beängstigendes ausstrahlt und natürlich perfekt zum Inhalt passt.

    Fazit

    Volker Dützer hat mit "Der Schacht" einen guten Auftakt zu einer Reihe um Helen Stein geleistet. Für Thriller-Fans, die es weniger blutig, aber keineswegs weniger spannend mögen, ist das ein perfektes Buch! Es hat unglaublich Spaß gemacht, Helen bei ihrer Suche nach der Wahrheit und dem Täter zu beobachten. Eine Empfehlung ohne Wenn und Aber!

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    K
    Katharina99vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Äußerst spannender Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe
    Äußerst spannender Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe

    Helen Stein ist Profilerin beim LKA Koblenz. Nach einem missglückten Einsatz bei der Jagd nach dem "Maskenmann", einem brutalen Serienmörder, liegen ihre Nerven blank und sie wird vorübergehend in eine ruhige Polizeistation im Westerwald versetzt. Dort warten ein alkoholkranker Kommissar und korrupte Lokalpolitiker. Doch nach und nach zeigt sich, dass auch der Maskenmann nicht weit ist.

    "Der Schacht" ist der Auftakt zu einer Thriller-Reihe rund um die beiden Ermittler Helen Stein und Ben Funke. Beide wirkten auf mich zunächst ein wenig stereotyp: hier die toughe Profilerin, die innerlich gar nicht so cool ist, dort der alkoholkranke Kommissar ohne Familie. Nach und nach habe ich beide jedoch ins Herz geschlossen. Gelungen fand ich, wie sich die Charaktere und ihre Beziehung zueinander mit dem Erlebten ändern, sodass ich beide Ermittler schließlich glaubwürdig und sympathisch empfand.

    Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. Trotz zahlreicher Details enthält das Buch keine Längen. Auch kompliziertere Szenen (etwa die Beschreibung ungewöhnlicher Orte und Szenerien im Showdown) waren für mich immer gut nachvollziehbar beschrieben.

    Die Handlung fand ich außerordentich spannend und durchgängig logisch. Mein Verdacht fiel zwar schon bald auf den richtigen Täter, trotzdem blieben mir bis zum Finale Zweifel und ich habe die Seiten atemlos verschlungen. Soweit ich das beurteilen kann, erschien mir die Darstellung der Polizeiarbeit gut recherchiert und plausibel. Hervorzuheben sind meines Erachtens auch die Dialoge zwischen Helen und ihrem Psychater, in denen auf spannende Weise einige Hintergrundinformationen zur menschlichen Psyche vermittelt werden. Schade fand ich blos, dass Helen als Profilerin eingeführt wird, mit Ausnahme des ersten Kapitels aber stets wie eine "normale" Kommissarin wirkt.

    "Der Schacht" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt und ich werde diese Serie sicher weiterverfolgen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KBV_Verlags avatar

    Wir möchten Euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Unter allen Bewerbungen verlosen wir 10 Exemplare des Titels "Der Schacht" von Volker Dützer.


    Zum Inhalt:

    Mörderischer Zweikampf im Westerwald

     

    Helen Stein trifft in der ländlichen Abgeschiedenheit auf ihren Albtraum. Starker Auftakt einer packenden Serie.

     

    Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung.

    Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt.

    Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.


    Klingt spannend? Dann bewirb dich jetzt für eines von zehn Büchern und schreibt uns einfach in die Kommentare, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werdet! :)

    Viel Glück!

    badwomans avatar
    Letzter Beitrag von  badwomanvor einem Jahr
    sorry, dass ich viel zu spät bin und nicht mehr wirklich an der Leserunde teilnehmen kann. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und hier nun meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Volker-D%C3%BCtzer/Der-Schacht-1358347991-w/rezension/1449429234/ Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und nochmals: sorry... Die Rezension habe ich schon auf einigen anderen Seiten veröffentlicht. Ich freue mich auf den zweiten Band!
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