Volker Friebel

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Südwind, Traumreisen für Kinder und weiteren Büchern.
Volker Friebel

Lebenslauf von Volker Friebel

Volker Friebel (*1956) ist promovierter Psychologe und Autor von Veröffentlichungen mit den Spezialgebieten Entspannung, Psychosomatik, Sprache und Musik sowie literarischer Art. Kontakt: Post@Volker-Friebel.de

Neue Bücher

Spatzengeplauder

Neu erschienen am 08.11.2018 als Buch bei Edition Blaue Felder.

Alle Bücher von Volker Friebel

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Südwind

Südwind

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Erschienen am 08.05.2017
Traumreisen für Kinder

Traumreisen für Kinder

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Erschienen am 15.03.2016
24 Traumreisen für Kinder

24 Traumreisen für Kinder

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Erschienen am 20.02.2017
Gejagt von Wolkenschatten

Gejagt von Wolkenschatten

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Erschienen am 15.07.2013
Mit Traumreisen durch das Jahr

Mit Traumreisen durch das Jahr

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Erschienen am 24.07.2015
Das Gewicht der Wolken

Das Gewicht der Wolken

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Erschienen am 17.06.2015
Rhythmus, Klang und Reim

Rhythmus, Klang und Reim

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Erschienen am 01.07.2009
Tanz um die Quelle

Tanz um die Quelle

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Erschienen am 02.11.2017

Neue Rezensionen zu Volker Friebel

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kidsfun72s avatar

Rezension zu "Traumreisen für Kinder" von Volker Friebel

Man muss auch mal Abschalten können.
kidsfun72vor 8 Monaten

Fantasiereise oder Traumreisen für Kinder gibt es viele. Hier in dem Buch von Volker Freidel der ein ausgebildeter Entspannungspädagoge ist, werden als erstes noch einmal die Grundlagen und die passenden Orte für solche Rituale zur Ruhefindung angesprochen und auch wie die Kleinen darauf reagieren können. Eine ausführliche Einführung in das Thema soll die Arbeit so erleichtern. Es folgen dann 75 Traumreisen die die angenehmen Naturelemente, Ruheorte und Erinnerung aufgreifen aber auch Raum für Gefühle wie Angst oder Traurigkeit bieten. Hierzu werden verschiedene Kapitel benutz wie zum Beispiel: „ Schwerpunkt Entspannung – Traumreisen“, „Traumreisen mit Kätzchen“ und „Schwerpunkt Auseinandersetzung – Traumreisen thematisch“. Beim letzteren handelt es sich um bestimmt Lebensereignisse die ver- beziehungsweise bearbeitet werden sollen wie zum Beispiel: Herausforderung, Angst, Wut, Kraft, Entwicklung Liebe und soziale Beziehung. Zur Einleitung jedes Kapitels ist auch noch einmal erklärt wann diese Art der Traumreise eingesetzt werden kann. Aber nicht nur vorlesen ist erwünscht, nein auch eine Anleitung sich selbst einmal an eine Traumreise heran zu trauen wird hier näher erleuchte und auch die Verwendung von Schlüsselwörtern. Im Anhang wird auch noch auf die geeigneten Tonträger hingewiesen die für Traumreisen verwendet werden können. Ein recht abgerundetes Buch mit in Grautönen dezent gehaltenen Zeichnungen die auch eine gewisse Ruhe ausstrahlen. So kann auch eine Einsteiger sich schnell in die Thematik einarbeiten und sie recht schnell umsetzen.

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Jezebelles avatar

Rezension zu "Südwind" von Volker Friebel

Für Gernversinker in kurzen Gedichtzeilen
Jezebellevor einem Jahr

Wenn man mit Kindern im Deutschunterricht zu Tonhalle, ist einem der Begriff Haiku schon einmal untergekommen. Es handelt sich dabei um eine sich nicht reimende, japanische Gedichtform, die genau aus diesem Grunde auch gern mal für lyrische Produktionsversuche angewendet wird. Erst durch das hier vorliegende Buch ist mir bewusst geworden, dass es dazu eine ganze Szene, auch hier in Deutschland gibt. Die Gedichte bestechen, wie oft bei der Lyrik durch ihre komprimierte Form. Sie sind relativ kurz und wecken doch Bilder, irritieren durch neue Zusammenhänge und lassen den Leser auch gern einmal fragend zurück. Im Vorwort ist diese Wirkung sehr gut beschrieben. Auch wenn ich sehr gut verstehen kann, dass es schwer ist, eine verbindliche Definition für die Gedichtformen zu benennen, hätte ich mir schon gern eine Art Arbeitsdefinition gewünscht. Auch wäre ich über einige zusätzliche Informationen, wie etwa die regelmäßigen Haiku-Aufgaben auf diversen Foren ausgesehen haben mögen, dankbar gewesen. Die Startpunkte für eine tiefere Beschäftigung mit der Materie werden aber im Band durch diverse Hinweise auf Vereine und Internetforen geliefert. Bei vielen Gedichten ging es mir so, dass ich mir Leute vorstellen konnte, denen ich diese Zeilen gern einmal auf eine Postkarte schreiben möchte. Seltsamerweise klang das Thema Tod doch relativ häufig mit an. Auch einige Lieblingswörter konnte man nach dem Lesen der Anthologie, die wirklich einen breitgefächerten Überblick über verschiedene Haikunisten vermittelt, identifizieren. Nicht immer haben die japanische Anklänge wie etwa die berühmten Kirschblüten. Das qualitative Auswahlkriterium kann ich nur bestätigen. Hier hatte ich meine größten Bedenken, da ich nicht mitnallen lyrischen Ergüssen, besonders im Internet veröffentlichte, einverstanden bin. Vielleicht entstehen die aber auch größtenteils durch das ewige Durchkauen bereits als Allgemeinplatz bekannter sprachlicher Bilder oder eine Art Reimzwanghaftigkeit. Auch die Anordnung der Gedichte nach Namen der Autoren war angenehm. Überrascht hat mich der gute Querschnitt an Lyrikerinnen und Lyrikern. Desto dankbarer war ich für die Aufnahme einiger Eckdaten zu diesen Personen, die vermutlich von ihnen auch selbst preisgegeben wurden. Das vermute ich aufgrund der unterschiedlichen Art und Weise der Auswahl biografischer Daten. Auch einige verwandte Formen wurden mit aufgenommen, die ich noch gar nicht kannte. Dass Haikus auch textgestalterisch umgesetzt werden können, war mir neu. Insgesamt ein kurzweiliges, aber dafür umso eher öfter wiederkehrendes Lesevergnügen.

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pardens avatar

Rezension zu "Südwind" von Volker Friebel

Haiku heute...
pardenvor einem Jahr

HAIKU HEUTE...

"Welches Konzept liegt diesem vierzehnten Jahrbuch des Projekts Haiku heute zu Grunde? Die Verbreitung des Haiku in der deutsch­sprachigen Welt soll beobachtet und dokumentiert werden. Die Vielfalt und die Breite der Ausdrucksformen ist dabei ausdrücklich erwünscht. Literarische Qualität und Inspiration sind die wichtigsten Kriterien. Natürlich stellt sich auch manchmal die Frage, was noch als Haiku gelten kann und was nicht, eine Frage, auf die eine klare Antwort nicht möglich ist. In das Jahrbuch sind 596 Haiku von 115 Autoren und zehn Tan-Renga aufgenommen. " (aus dem Vorwort)

Ein Jahrbuch zur Dokumentation der Weiterentwicklung der Haiku-Dichtung im deutschsprachigen Raum - ein interessates Projekt.  Insgesamt ist das Haiku erstaunlich wenig definiert. Kürze (17 Silben und weniger), Konkretheit (kleine Beobachtungen, keine Interpretationen), Gegenwärtigkeit (Wörter aus dem Hier und Jetzt) und Offenheit werden als charakteristische Merkmale eines Haiku benannt, wobei gerade die Offenheit Raum für Assoziationen beim Leser schafft.

"Es [Das Haiku] hat eher mit Achtsamkeit zu tun als mit Zerstreuung, eher mit Werden und Vergehen als mit Statik, eher mit offener Wahrnehmung und Betrachtung als mit abstrakten Ideen, eher mit dem Kleinen als mit dem Großen." (aus dem Vorwort)

Diesmal bemühe ich ausnahmsweise das Vorwort sehr, weil es viel besser als ich zu erklären vermag, worum es hier eigentlich geht. Das Wesentliche des Buches sind natürlich die Haikus selbst, die hier nicht thematisch sortiert sind, sondern als jeweilige Sammlung eines Autors hintereinander weg erscheinen. Dies empfand ich an manchen Stellen als nicht so gelungen, weil ich dann beispielsweise ein Gedicht sehr ansprechend fand, ein anderes dagegen eher nichtssagend, aber manchmal einfach nur, weil ich emotional noch im ersten festsaß und das nächste womöglich ein ganz anderes Thema behandelte und dann eher störend war.

Interessant finde ich, dass mich Lyrik erst seit einigen Jahren anspricht, so auch die Haikus. Und beim Blick ins Register der Autoren fällt auf, dass bis auf wenige Ausnahmen auch alle schon älter sind. Wie kommt das eigentlich? Ich fände es jedenfalls sehr spannend, auch einmal Haikus einer jüngeren Generation zu lesen. Sicher gäbe es da auch andere Themen, andere Untertöne, andere Emotionen.

Dank der Vielfalt der Beiträge wird hier aber wohl jeder Leser auf Haikus stoßen, die ihn berühren - dass einem alle Kurzgedichte gefallen, wäre bei einer solchen Sammlung eher ungewöhnlich. Ich bin jedenfalls auf einige wundervolle Beiträge gestoßen, und das war letztlich genau das, was ich mir von dem Buch erhofft habe.


© Parden

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Gespräche aus der Community

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VolkerFriebels avatar

Vorwort

Vor dem Haus fallen Kirschblüten ... Ich nehme sie wahr, wende mich ihnen zu, und sie entstehen neu auf dem Papier, als Skizze, als Gemälde mit Worten, als Auseinandersetzung mit dem Vergehen und der Tiefe der Welt.

Worauf ich schaue, was ich höre, womit ich mich beschäftige, sagt nicht nur etwas über mich selbst aus, es verändert mich auch.

Es verändert mich, ob ich mich Kirschblüten zuwende oder Börsennachrichten, Kriegsberichten, ziehenden Wolken, Flüchtlings­elend, Gedränge in der Straßenbahn, Auslagen in der Fleischerei­abteilung eines Supermarkts. Es liegt zumindest in Teilen an mir, wohin ich mich verändere, wohin ich mich verändern will. Das sind auch Entscheidungen.

Das Haiku ist so eine Entscheidung. Es hat eher mit Achtsamkeit zu tun als mit Zerstreuung, eher mit Werden und Vergehen als mit Statik, eher mit offener Wahrnehmung und Betrachtung als mit abstrakten Ideen, eher mit dem Kleinen als mit dem Großen.

Eindeutige Zuordnungen sind fast immer problematisch. Und jeder, der ein Haiku verfasst, legt damit auch etwas von sich selbst hinein, auch wenn er „objektiv“ bleiben möchte – und jeder, der ein Haiku liest, tut dies genauso.

Wie die meisten interessanten Dinge, ist ein Haiku kaum zu definieren – aber zu erleben. In unser Erleben gehen auch all unsere bisherigen Erfahrungen ein, es kann nie vorurteilsfrei sein – und doch eröffnet es die Möglichkeit, uns zu verändern, wenn wir es offen zu gestalten versuchen. Und die Texte dieser Sammlung bieten reichlich Gelegenheiten, sich auf das Haiku einzulassen, in seiner Vielgestaltigkeit, in der oft ganz unterschiedlichen Auffassung seines Konzepts.

Welches Konzept liegt diesem vierzehnten Jahrbuch des Projekts Haiku heute zu Grunde? Die Verbreitung des Haiku in der deutsch­sprachigen Welt soll beobachtet und dokumentiert werden. Die Vielfalt und die Breite der Ausdrucksformen ist dabei ausdrücklich erwünscht. Literarische Qualität und Inspiration sind die wichtigsten Kriterien. Natürlich stellt sich auch manchmal die Frage, was noch als Haiku gelten kann und was nicht, eine Frage, auf die eine klare Antwort nicht möglich ist.



In das Jahrbuch sind 596 Haiku von 115 Autoren und zehn Tan-Renga aufgenommen. Erstveröffentlicht wurden viele der Texte in den Monatsauswahlen von Haiku heute, im Sommergras (der Vierteljahresschrift der Deutschen Haiku-Gesellschaft), in Chrysan­themum (Halbjahres-Zeitschrift zu Haiku und Verwandtem), in den Werkstätten des Hamburger Haiku Verlags, auf VerSuch (Projekt Gendai-Haiku), auf Tageshaiku, in der Facebook-Gruppe Haiku-like. Weitere Texte wurden von den Autoren auf die Ausschreibung des Jahrbuchs hin eingereicht. Für die Aufnahme war Bedingung, dass die Texte im Jahr 2016 geschrieben oder in diesem Jahr erstveröf­fentlicht worden waren. Alle Texte wurden durch den Herausgeber ausgewählt und von ihm zusammengestellt, kritisch unterstützt durch Elisabeth Menrad.


Wie sich die deutschsprachige Haikuwelt weiterentwickelt, wird sich zeigen. Wir sind, als Leser wie als Autoren, bei dieser Gestaltung da­bei. Mögest du in interessanten Zeiten leben”, lautet ein chinesischer Fluch. In der Literatur interessante Zeiten können beglückend sein.


Näheres zum Projekt Haiku heute und dem Haiku-Jahrbuch:

www.haiku-heute.de


Es werden 3 Papierexemplare verlost. Alle Interessenten bekommen eine pdf-Datei mit dem vollständigen Buch zur Verfügung gestellt. Diese ist jetzt schon unter der oberen Netzseite ladbar. 

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