Volker Gerling

 4,3 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor*in von Redemptio, Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Volker Gerling, geboren in Buchholz in der Nordheide, hat mehr als zwanzig Jahre im Vertrieb gearbeitet und ist dabei durch Europa und den Nahen Osten gereist. Seine ersten zehn Bücher schrieb er abends und nachts. Bis ihm klar wurde, dass er eigentlich nur Autor sein möchte. 2019 hängte er den Vertriebsjob an den Nagel, um sich ganz auf sein Schreiben zu konzentrieren. Inspiriert haben ihn die Romane von Nelson DeMille, John Connolly und Don Winslow. Gerling lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Braunschweig.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Volker Gerling

Neue Rezensionen zu Volker Gerling

Spannender Fall - leider schleißiges Korrekturat

Gerade als das aktuelle Projekt der Investigativjournalistin Rachel Skalla zu scheitern droht, lernt sie Mark Kreutzer kennen, der ihr einen rettenden Kontakt herstellt. Im Gegenzug möchte sie beweisen, dass Marks Vater, der vor einigen Jahren ein Callgirl ermordet haben soll, zu unrecht im Gefängnis sitzt. Schon bald müssen die beiden feststellen, dass der Fall größer ist als erwartet und eine spannende Verfolgungsjagd beginnt.

Die Geschichte ist durchgehend spannend und ich wollte das Buch - vor allem zum Ende hin - kaum mehr aus der Hand legen. Ein wirklich fesselndes Katz-und-Maus-Spiel, das am Ende auch keine Fragen offen lässt. 

Doch so spannend der Fall selbst auch war, hätte ich mir ein bisschen mehr Platz für die Charaktere in der Geschichte gewünscht. Vor allem die Hauptprotagonisten hätte ich sehr gerne noch näher kennengelernt. Ihre Beweggründe sind durchweg verständlich, doch schienen sie mir auf emotionaler Ebene zu wenig greifbar.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich von Beginn an abgeholt. Was meinen Lesefluss jedoch sehr gestört hat, sind die wirklich zahlreichen Flüchtigkeitsfehler, die aus ein schleißiges Korrekturat schließen lassen. Ich hoffe, dass diese zahlreichen Fehler vor einer weiteren Auflage noch ausgebessert werden.

Alles in allem ein toller, fesselnder Roman

Rasante und spannende Verfolgungsjagd eines Serienmörders!

Auf der Party eines gemeinsamen Bekannten lernen sich die Investigativjournalistin Rachel Skalla und Mark Kreutzer kennen. Mark erzählt ihr, dass sein Vater wegen Mordes an einer Prostituierten im Gefängnis sitzt und er an dessen Unschuld glaubt. Daraufhin beginnt Rachel zu recherchieren und entdeckt, dass es noch mindestens 7 weitere Fälle dieser Art gibt.

Das kann kein Zufall sein und bald kommen sie gemeinsam mit BKA Ermittler Daniel Krampe dem Mörder auf die Schliche..


Ein rasant geschriebener Krimi in leichter verständlicher Sprache, der sich nur mit dem nötigsten auseindersetzt. Somit reiht sich ein Baustein an den anderen und man verschlingt man das Buch. 

Die Protagonisten finde ich sehr sympathisch. 

Inhaltlich ist es hier und da manchmal relativ fiktiv, aber das tut der Geschichte an sich nichts. 


Ein Auftakt mit Potential

In der letzten Zeit habe ich auch "Die Todesfalle" von Volker Gerling, einem der Pseudonyme des Autors Volker Schulz gelesen. Das Buch ist 2025 bei SAGA Egmont, Egmont Verlagsgesellschaften mbH erschienen und als Thriller einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Investigativjournalistin Rachel Skalla arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie Mark Kreutzer kennenlernt. Mark kann ihr die richtigen Türen für die Story öffnen. Um sich dafür bei ihm zu bedanken, will Rachel Mark dabei helfen, einen mysteriösen Fall aufzuklären, der ihn bis heute belastet. Marks Vater sitzt im Gefängnis. Er soll auf grausame Weise eine Prostituierte ermordet haben, beteuert aber bis heute seine Unschuld. Bei ihren Recherchen entdeckt Rachel sieben weitere Fälle, die dem von Marks Vater gleichen. Alle vermeintlichen Täter waren betrunken und wachten neben ermordeten Prostituierten in einem Hotelzimmer auf. Nur ein Zufall? Oder handelt es sich um das Werk eines raffinierten Serienmörders? Mit Hilfe des Hamburger Fallanalytikers Daniel Krampe begeben Rachel und Mark sich auf die Suche nach der Wahrheit – und geraten dabei selbst ins Visier des gnadenlosen Killers!

"Die Todesfalle" ist nach "Redemptio: Sie wissen alles" mein zweites Buch des Autors und der erste Band um die Investigativjournalistin Rachel Skalla und den Fallanalytiker Daniel Krampe, der bereits in Volker Gerlings vorheriger Trilogie zusammen mit Kommissarin Laura Graf Fälle löste. Dennoch kann man das Buch gut ohne Vorwissen als Standalone lesen, wenn auch die vorherigen Romane einem die Figur von Daniel sicherlich noch näher gebracht hätten. Zudem balanciert das Buch auf der Grenze zwischen Krimi und Thriller, der Einfachheit halber habe ich es bei der vom Verlag getroffenen Einordnung als Thriller belassen.

Die Handlung ist durchaus spannend und abwechslungsreich, auch wenn antiklimaktisch der Täter schon früh für alle aufgedeckt und präsentiert wird. Dennoch gelingt es dem Buch, die Leser:innen durch das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter und Ermittelnden nicht zu verlieren. Kleinere Schwächen verbleiben jedoch bei der teils implausiblen Polizei- und Justizarbeit und auch bei dem Handlungsstrang über die illegalen Medikamententests, der sang- und klanglos vernachlässigt und nicht wieder aufgegriffen wird.

Das Setting ist ebenfalls gelungen, aber austauschbar, entführt uns der Autor doch in eine schnelllebige Welt zwischen JVA, Luxushotels, abgeschiedenen Blockhütten, nimmt uns mit in die USA, nach Kanada und Indien. Dabei mischt der Autor in die Krimi-/Thrillerhandlung weitere, gesellschaftlich relevante Themen wie dysfunktionale Familien, illegale Medikametentests und Justizirrtümer mit ein, verbleibt hier aber jeweils sehr an der Oberfläche, was insbesondere bei den Medikamententests sehr ärgerlich ist, sind diese doch so prominent im Klappentext erwähnt.

Die einzelnen Figuren sind im Wesentlichen vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen insbesondere Rachel und Johannes, während Mark nicht immer nachvollziehbar handelt und Daniel aufgrund der fehlenden Vorgeschichte wenig greifbar erscheint. Volker Gerlings Schreibstil lässt sich dabei leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen, wenn auch die Kapitellänge etwas zu kurz ist und die personalen Erzählperspektiven daher ständig wechseln.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat sind nur Kleinigkeiten durchgerutscht, der Buchsatz ist ordentlich und unauffällig. Das Covermotiv ist genretypisch, bietet aber wenig Anklänge zur Handlung und ist - zusammen mit dem gesamten Buchumschlag - eher unauffällig. Abzuwarten bleibt, ob der Roman mit den Folgebänden für einen einheitlichen Gesamteindruck der Reihe mit Wiedererkennungswert sorgt.

Mein Fazit? "Die Todesfalle" ist ein spannender Thriller, der ungewöhnliche Wege geht und vor allem aufgrund der Interaktionen zwischen Täter und Ermittelnden brilliert, dabei aber auch kleinere Schwächen und Logikfehler aufweist. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen, ab einem Lesealter von 16 Jahren.

Gespräche aus der Community

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683 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  sunlight

Was für ein toller Krimi! Ich kann das Buch fast nicht aus der Hand legen. Den Autor kannte ich bisher noch nicht, super Gewinn!

Spannend, düster, wendungsreich! Das ist der neue Fall von Ermittlerduo Skalla und Krampe.

Bewerbt euch jetzt und lest mit! Beantwortet dazu unsere Frage: Wie könnten die Frauen in die Hotelzimmer der vermeintlichen Täter gelangt sein? Und gewinnt eines von 15 Printexemplaren

Viel Erfolg!

Euer Saga-Egmont-Team

269 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  ErikHuyoff

Ich bin auch durch - und fühle mich nach dem Buch gut unterhalten, aber nicht restlos begeistert. Für mich blieben dann doch einige Irritationen zurück, angefangen mit der unnötig eingebauten Pharmastory bis hin zur letztendlichen Freilassung von Marks Vater, der das Hotel als freier Mann verlassen durfte - so einfach geht die Aufhebung eines Urteils dann wohl doch nicht...

Auch haben mich so Kleinigkeiten an der Polizeiarbeit gestört - aber alles in allem hat mich dennoch die Spannung überzeugt, die - obwohl der Täter so früh präsentiert wurde - erstaunlicherweise doch hoch gehalten werden konnte.

Ich bin mal gespannt, ob sich das Team Skalla und Krampe auch für nächste Fälle organisch zusammenfindet, welche Rolle Mark dann ggf. dabei spielt und ob ich nicht vielleicht doch noch Daniels Vorgeschichte in seinen früheren Bänden lese, da die angeteaserten Ereignisse durchaus spannend klangen.

Ich lasse das Buch jetzt einige Stunden sacken - die Rezension folgt dann heute im Laufe des Abends.

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