Volker Greulich

 3.7 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Volker Greulich

Volker GreulichDer Mann aus Anderland
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Der Mann aus Anderland
Der Mann aus Anderland
 (3)
Erschienen am 16.02.2016
Volker GreulichDas Turnier der Schwertmeister
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Das Turnier der Schwertmeister
Das Turnier der Schwertmeister
 (0)
Erschienen am 30.10.2014

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Rezension zu "Der Mann aus Anderland" von Volker Greulich

Nette Fantasy - ruhiges Abenteuer
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es enthält noch sehr viele Tippfehler und ist noch nicht ordentlich lektoriert. Dennoch gefällt mir das Buch ausnehmend gut. George Milden ist der "Loser" in der heutigen Zeit und  wird zum "Helden" in Anderland. Aber nicht zum strahlenden, mutigen und alles überragenden Helden, wie es standardmäßig in allen Fantasy-Romanen vorkommt, sondern schon mit vielen Zwischentönen und auch gar nicht aus Überzeugung. Das Buch ist ein Fantasy- bzw. Abenteuerroman der ruhigen Art und genau darum, gefällt es mir besonders gut. Manche empfinden es vielleicht als langweilig, ich finde es einfach angenehm. Für die Idee, die liebevollen Beschreibungen von Anderland und die ruhige Art der Fantasy-Abenteuer-Geschichte gibt es  5 Sterne von mir. Weil es noch nicht korrigiert und lektoriert ist - 1 Stern Abzug. Ich würde mir wünschen, dass der Autor weiter macht. 

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Elfensterns avatar

Rezension zu "Der Mann aus Anderland" von Volker Greulich

Die Tage des Schwertmeisters
Elfensternvor 3 Jahren

Georg Milden wohnt in Köln. Er hat einen scheiß Job, in dem er immer mehr schuften soll, für immer weniger Geld. Bei Beförderungen wird er übergangen. Dafür bekommt er noch mehr Arbeit aufgebrummt. Im Privatleben ist es auch nicht so toll. Außer seiner Tochter hat er Niemanden mehr. Klar, dass er total gefrustet ist, als er wieder einmal nach einem von diesen besonders beschissenen Tagen von der Arbeit nach Hause fährt. Als er unterwegs anhält, weil er eine Person am Straßenrand liegen sieht, passiert es, ohne dass er etwas bemerkt. Die Person, eine alte Frau, führt ihn immer tiefer in den Wald hinein. Als Georg sich dann wieder auf den Rückweg zu seinem Auto macht, scheint der Wald kein Ende zu nehmen und er weiß nicht mehr, in welche Richtung er gehen muss. Schließlich stößt er auf ein Dorf, in dem alle Menschen sehr altertümlich gekleidet sind und als Beleuchtung nichts anderes als Kerzen und Fackeln benutzen. Autos, Strom, Telefone und Ähnliches gibt es hier auch nicht. Es dauert seine Zeit, bis Georg merkt, dass er sich nicht mehr in Anderland (wie unsere Welt von den Einheimischen genannt wird) befindet sondern in der Parallelwelt Sequitanien. Hier herrscht weder die rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur durch einige Wenige skrupellose, kapitalistische Drecksäcke, noch gibt es Krankheiten. Alle Menschen sind gleich und jeder kann das tun, was er möchte. Arbeiten darf und kann jeder wann er möchte und wieviel er möchte. Eine perfekte Welt ohne Neid und Missgunst auf die Mitmenschen. Aber diese Welt wird bedroht von einigen Wenigen, die nach der Macht gieren und alle Anderen nach dem Vorbild Anderlands ausbeuten und unterdrücken wollen. Georg erfährt, dass er eine entscheidende Rolle im Kampf um die Freiheit Sequitaniens spielen wird. Nur was kann er, Georg Milden, ein einfacher Büroangestellter aus Köln schon tun gegen bewaffnete Horden, die vor nichts zurückschrecken um ihre verwerflichen Ziele zu erreichen?


Eigentlich eine tolle Idee und ich habe mir von dem Buch auch sehr viel erhofft. Der Aufbau der Geschichte ist gut gemacht. Es passiert sehr viel und es ist alles logisch aufeinander abgestimmt und auch sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere sind allesamt glaubhaft dargestellt. Allerdings ist es dem Autor nicht gelungen, die Geschichte spannend zu erzählen. Es plätschert alles so vor sich hin und der Erzählstil erinnerte mich durch seine Sachlichkeit oft an einen Zeitungsbericht. Sehr oft war die Erzählweise dermaßen langweilig, dass ich mich regelrecht nach dem Ende gesehnt habe. Es gab zwei oder drei ganz kurze Momente, an denen ganz kurz so etwas wie Spannung aufblitzte, nur waren die ruckzuck wieder vorbei und es ging im selben langweiligen Erzählstil weiter. Es ist alles irgendwie sehr oberflächlich gehalten und die Geschichte geht nirgendwo richtig in die Tiefe. Dadurch kann man auch nicht in die Handlungen eintauchen sondern fühlt sich beim Lesen eher wie ein Zuschauer, der die Handlungen aus einer gewissen Distanz beobachtet. Eigentlich schade, denn die Geschichte hat wirklich großes Potential, nur ist es dem Autor nicht gelungen, dieses auch richtig umzusetzen.

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