Volker H. Altwasser Wie ich vom Ausschneiden loskam

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Inhaltsangabe zu „Wie ich vom Ausschneiden loskam“ von Volker H. Altwasser

Wenn die Söhne auspacken- können die Väter einpacken Sein Vater ist ein versoffenes Wrack, das den Wellensittich Putzi duscht, fönt und in den Kühlschrank steckt. Ständig bedroht er die Mutter, hat fremde Frauen im Bett und eines Tages ist er einfach weg. Der Sohn greift zur Schere, schneidet Figuren aus und versetzt sie in eine andere Umgebung. Zärtlich bearbeitet er weibliche Aktfotos, immer bedacht, genau auf dem Strich zu schneiden. Ansonsten geht alles daneben: Auf dem Moped wird er fast von Grenzsoldaten erschossen, am 9. November 1989 meldet er sich zur NVA, plötzlich fällt die Mauer. Er findet sich auf dem Ku'damm, dann auf einer Fregatte der Bundesmarine wieder, desertiert auf Gran Canaria und muss trotzdem am Golfkrieg teilnehmen. Doch er verliebt sich auch, ersetzt das Ausschneiden durch das Aufschreiben und berauscht sich an einer Welt aus Wörtern. Als er dem scheinbar gewandelten Vater nach Jahren wieder begegnet, kommt es zur dramatischen Abrechnung. Volker H. Altwassers Entwicklungsroman erzählt in eindringlichen und komischen Szenen die Nichtbeziehung zwischen Sohn und Vater. Auf dem Weg durch die Familienhölle seiner Kindheit in der DDR und seiner Jugend während der Wende hin zum Erwachsenen in der BRD entgeht der Erzähler dem Schicksalsfluch, so zu werden wie sein Vater.

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  • Rezension zu "Wie ich vom Ausschneiden loskam" von Volker H. Altwasser

    Wie ich vom Ausschneiden loskam
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    06. February 2010 um 09:46

    Nunja, zu Beginn war ich wirklich begeistert, grandioser irgendwie ganz anderer Stil und eine sehr interessante Art und Weise zu erzählen. Leider kam dann aber irgendwie nichts mehr an Steigerung dazu und das Ende versickerte in totaler Banalität. Leider. Dabei hatte ich mich nach dem unsäglichen Kosmonauten Buch von Precht hier zu Beginn so gefreut, daß es eben doch Romane über die "Wende" gibt, die mich fesseln, mir nicht zu stumpf erscheinen und mich irgendwie begeistern können. Leider konnte meine Begeisterung eben nicht bis zum Ende des Buches durchhalten, so daß es dann letztlich doch nur ganz gutes Mittelmaß wurde. Schade eigentlich bei solch guten Ansätzen...

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