Volker König Tantenfieber

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Inhaltsangabe zu „Tantenfieber“ von Volker König

Walter Semmler ist extrem kurzsichtig, extrem vorsichtig, Mitte vierzig, Bankangestellter und Jungfrau.
Für ihn ist und war alles und muss auch alles in Ordnung sein. Ohne den
Schutz seiner Mutter fühlt er sich daher durch den unerwarteten Besuch
der seltsamen, schönen und jungen Tante Goutiette bedroht. Semmler
will und muss sie loswerden. Er ahnt nicht, was ihn mit dieser Frau verbindet.

Was früher Loriot war, das ist heute Volker König - einfach schräg und wundervoll komisch!

— MissStrawberry

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  • Leserunde zu "Tantenfieber" von Volker König

    Tantenfieber

    volkerkoenig

    Hallo zusammen, der Held dieses Romans ist ein schüchternes, pedantisches Muttersöhnchen. Schräg-spießig hat er seinen Tagesablauf geplant. Abends gibt es Käsebrote, Heizlüfter und Pantoffeln beim Fernsehen. Wenn es seine Zeit erlaubt, setzt er Puzzle zusammen. Wegen seines Sehfehlers hat er sich so eingerichtet. Wem der Begriff "minus 24 Dioptrien" etwas sagt, der wird wissen, was ich  meine. Umso schlimmer, wenn etwas Unvorhersehbares geschieht. Aber es geschieht. Seine Geschichte ist mit dem folgenden Klappentext lediglich knapp umrissen: Walter Semmler ist extrem kurzsichtig, extrem vorsichtig, mitte vierzig, Bankangestellter und Jungfrau! Für ihn ist alles und muss auch alles in Ordnung sein. Ohne den Schutz seiner Mutter fühlt er sich daher durch den unerwarteten Besuch der seltsamen, schönen und jungen Tante Goutiette bedroht. Semmler will und muss sie loswerden! Er ahnt nicht, was ihn mit Tante Goutiette verbindet. Eine Leseprobe findet ihr hier (oder bei Amazon): http://www.vkoenighome.de/Tantenfieber2.html Ich lade alle ein, die an dieser kleinen Geschichte Gefallen finden wollen. Beste Grüße Volker König

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  • Tantenfieber

    Tantenfieber

    Kitayscha

    17. February 2014 um 20:15

    Neben "Varn" und "In Zukunft Chillingham" ist dies ein recht kurzweiliges Büchlein, welches zwar auch zum Nachdenken anregt, aber eher dem Amüsement dient.  Mit Walter Semmler hat Herr König einen Charakter geschaffen der haarscharf an der Realität vorbeischlittert, aber nichtsdestotrotz Spuren hinterlässt. Walter ist ein stark kurzsichtiger, ornungs- und sauberkeitsfanatischer Mittvierziger, der noch am Rockzipfel der Mutter hängt. Mutter Agnes ist übrigens der Burner, mir ist so manches Mal das Kinn aufs Buch gefallen bei ihren Gedankengängen! ^^ Nun wird er aufgeschreckt, jemand (Tante Goutiette) kommt und bringt sein ganzes durchstrukturiertes, einsames Dasein durcheinander und schmeißt ihn ins kalte Wasser der Lebens. Selten habe ich beim Lesen so viel gekichert und gelacht, schlechte Laune hat hier keine Chance, versprochen! :-) Der Autor schreibt auch hier in seiner gewohnt anspruchsvollen Art und hat mich, genau wie die anderen Bücher, restlos begeistert! So, und nun wünsche ich auch euch viel Spaß in Walters Welt und ein paar humorvolle Stunden. :-)

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  • Wer ist Tante Goutiette?

    Tantenfieber

    hoonili

    08. February 2014 um 09:14

    Walter ist ein ganz besonderer Mensch, er ist mit Mitte vierzig noch Jungfrau, seine Mutter kümmert sich extrem um ihn, er ist sehr kurzsichtig und ordnungsliebend. In seinem Beruf als Bankangestellter benimmt er sich immer korrekt und ist sehr pünktlich. Alles ändert sich, als Tante Goutiette in sein Leben tritt. Die Tante sucht Unterschlupf und gibt sich als Halbschwester seiner Mutter aus. Doch er darf seiner Mutter nichts verraten. Tante Goutiette bringt Unordnung in sein Leben. Sie verführt ihn zu Alkohol und sogar in ihr Bett und lädt wildfremde Menschen in seine Wohnung ein. Als Walter herausfinden will, wer sie wirklich ist trifft er die nette Marianne in der Bibliothek. Sie zeigt ihm ein Leben außerhalb seiner Wohnung und hilft ihm bei der Suche. Er findet sie entzückend und auch sie hegt schnell Gefühle für ihn. Wird aus den beiden ein Paar? Dann gibt es da noch die Nachbarin Frau Leibisch. Auch sie hat ein Auge auf Walter geworfen... Ich war das ganze Buch über gespannt, wer die Tante nun ist. Leider hat mich das Ende so verwirrt, dass ich etwas unzufrieden zurück bleibe. Aber der Schreibstil ist locker mit viel Humor und ich konnte mir Walter bildlich vorstellen. Sehr zu empfehlen für witzige Lesestunden!

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  • Ein sehr spezielles Buch

    Tantenfieber

    Huschdegutzel

    06. February 2014 um 14:54

    Walter Semmler ist extrem kurzsichtig, extrem vorsichtig, Mitte vierzig, Bankangestellter und Jungfrau. Für ihn ist und war alles und muss auch alles in Ordnung sein. Ohne den Schutz seiner Mutter fühlt er sich daher durch den unerwarteten Besuch der seltsamen, schönen und jungen Tante Goutiette bedroht. Semmler will und muss sie loswerden. Er ahnt nicht, was ihn mit dieser Frau verbindet. So steht es in der Inhaltsangabe. Ich habe wirklich Mühe, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, die ihm gerecht wird. Einerseits verbergen sich darin einige sehr humorige Szenen, andererseits schwankte ich beim Lesen immer wieder zwischen Mitleid und Ärger über die handelnden Personen hin und her. Ich habe mich gleichzeitig amüsiert und gelangweilt und wusste bis dato nicht einmal, dass so etwas überhaupt möglich ist. Der Autor hat es hier fertig gebracht, mich vollkommen meinungslos zurückzulassen - ich kann beim besten Willen nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefällt - aber leider auch nicht, dass es mich überzeugt hat. Da hilft nur eins - bilden Sie sich selbst ein Urteil!

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  • Und plötzlich war alles anders

    Tantenfieber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2014 um 06:56

    Inhalt In diesem Roman lernen wir Walter Semmler kennen, einen kurzsichtigen, überkorrekten und kleinkarierten Mittvierziger. Er ist etwas verpeilt und sehr geradlinig. Sein Leben ist bis ins kleinste Detail durchstrukturiert und durchorganisiert (übrigens von seiner Mama). Und dann taucht plötzlich Tante Goutiette auf und bringt sein Leben durcheinander. Plötzlich ist nichts mehr wie es war. Denn seine Tante ist das genaue Gegenteil von ihm - unstrukturiert, unorganisiert und unordentlich.  Im Verlauf des Buches lernen wir auch Agnes Semmler kennen, die Mutter von Walter und schon können wir besser verstehen, warum Walter so ist wie er ist. Für seine Mutter ist er immer der kleine Junge geblieben, der ihre uneingeschränkte Hilfe braucht und allein nicht klar kommt. Und auch ihr Leben gerät völlig aus den Fugen, als Walter sich durch das auftauchen von der Tante verändert. Er kauft sich plötzlich selbstständig einen neuen Anzug und zu allem Überfluss lernt er auch noch eine Frau, die Bibliothekarin Marianne Finke, kennen... Meine Meinung Volker König hat es mit diesem Buch geschafft, mich völlig in die Irre zu führen. Fast jeder Satz des Buches enthält Details über die man Schmunzeln muss. Im Laufe des Buches gab es dann auch Stellen, an welchen mir der Protagonist mehr Leid tat, als dass ich mich über ihn amüsieren wollte. Vor allem an der Stelle, als er überrascht war, wie viel Geld doch auf seinem Konto ist. Schließlich hat er bis dahin von Mama immer nur ein Taschengeld bekommen. Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, war ich erst einmal völlig hin- und her gerissen, denn mit dem Ende hätte ich wirklich nicht gerechnet. Aber jetzt nach einigem drüber nachdenken muss ich sagen, dass dem Autor gelungen ist, was er wohl erreichen wollte. Ich habe noch länger über dieses Buch nachgedacht.  Auf alle Fälle ist das Buch recht kurz gehalten und auch die Kapitel sind gerade richtig lang, so dass man schnell durch dieses Buch kommt. Der Schreibstil ist so gehalten, dass man sich fast jede Szene bildlich vorstellen kann und sich fühlt, als würde man neben dem Protagonisten stehen und hautnah alles miterleben. Dieses Buch habe ich wirklich in einem Rutsch durchgelesen und jetzt nach ein wenig Abstand kann ich auch sagen, es hat mir Spaß gemacht und auf alle Fälle werde ich auch noch andere Bücher des Autors lesen. Fazit Gleich nach dem Lesen war ich hin- und her gerissen, ob ich das Ende gut finde oder nicht. Aber jetzt muss ich sagen, es lohnt sich wirklich dieses Buch zur Hand zu nehmen.  *****

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  • Abnabelungsprozess einmal anders!

    Tantenfieber

    MissStrawberry

    03. February 2014 um 16:14

    Walter Semmler ist der Hit! So akkurat - unfassbar! Alles am rechten Platz, alles immer nach dem gleichen Schema, alles schön so, wie es immer war und immer sein wird. Noch dazu halb blind und Banker, Mitte 40 und Jungfrau. Wieso die Frauenwelt so sehr um ihn herumschwirrt, mag man gar nicht verstehen, aber Walter wird tatsächlich zum Liebling aller Frauen. Es fängt mit Tante Goutiette an. Sie ist die Halbschwester von Agnes Semmler, Walters Mutter. Aber nicht nur sie ist an Walter interessiert, auch seine Nachbarin Frau Leibisch. Der "Jungmütter-Kreis" seiner Mutter - alles Frauen natürlich - gluckt auch um Walter herum. Und überall, wo er auftaucht, fliegen ihm die Frauenherzen gerade so zu. Zumindest sind überall plötzlich fast ausschließlich Frauen. Und eine anhänglicher als die andere! Auf seiner Suche nach der Wahrheit stolpert Walter über so einige seltsame Vorkommnisse und ohne die nette Bibliothekarin Marianne Fink, die ihrerseits blind einem Heiratsschwindler aufgesessen ist, wäre er verloren. Walter steht unter dem Pantoffel seiner Mutter und ist dabei, sich da endlich herauszuarbeiten. Und all das auf so köstlich amüsante Art und Weise, dass man jede einzelne der 156 Seiten geradezu verschlingt. Kurz, aber knallvoll mit Bonmonts und schrägen Sätzen, unterhält Volker König den Leser aufs beste. Und beweist damit, dass gute Bücher nicht dick und schwer sein müssen! Wer Loriot liebt(e), wird auch Volker König lieben - und vom ersten Buch an süchtig sein!

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  • Die Tante bringt die Wende

    Tantenfieber

    uli123

    01. February 2014 um 17:21

    Das Leben des 45jährigen verklemmten, unbeholfenen, lebensuntüchtigen Walter Semmler, Junggeselle und Muttersöhnchen, gerät gehörig aus den Fugen, als sich seine vermeintliche Tante Goutiette bei ihm einnistet. Auf einmal sieht er sich den Besitzansprüchen gleich mehrerer Damen ausgesetzt.   Der Protagonist erinnert ein bisschen an die Figuren von Loriot, insbesondere den Paul Winkelmann aus „Ödipussi“. Walter ist genauso überzeichnet wie die Charaktere der übrigen Personen, ohne dass sie dadurch aber realitätsfern wirken. Das gerade macht sie so liebenswert. Dazu passend lebt die Handlung von Verwicklungen und reichlich Situationskomik. Dabei regt sie durchaus zum Nachdenken an. Der Schreibstil ist gekennzeichnet von Klarheit und viel Liebe zum Detail. Dem ursprünglichen Beruf des Autors ist es geschuldet, dass kurze Passagen Käfern und Fliegen gewidmet sind. Das Rätsel um Tante Goutiette löst sich erst spät, so dass die Lektüre von Anfang bis Ende spannend bleibt.   Das kleine Format und die Unterteilung in kurze Kapitel erleichtern das Lesen.   Von mir erhält das Buch eine uneingeschränkte Empfehlung.

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  • Ach, Tantchen ...

    Tantenfieber

    esposa1969

    31. January 2014 um 16:53

    Hallo meine liebe Leser, Freunde und Bewerter, ich hatte hier bei lovelybooks das große Vergnügen an einer Leserunde mit dem Autor dieses Buches teilzunehmen: == Tantenfieber  [Broschiert] == welches ich freundlicherweise direkt vom Autor Volker König zur Verfügung gestellt bekommen habe. .   == Über den Autor: == Lebenslauf von Volker König Volker König, am 14. November 1965 in Dortmund geboren, musste erst Biologe werden, ehe er sich der Schriftstellerei zuwandte. Man könnte vermuten, er habe auch Medzin studiert, denn seine Texte sezieren unser Leben auf ungewöhnliche Weise. Seit einiger Zeit schlägt König sich mit allerhand Nebenjobs durch, denn der Mensch lebt nicht von der Kunst allein.  (quelle: amazon.de) . == Produktinformation: == * Broschiert: 164 Seiten * Verlag: Arka Verlag; Auflage: 2., Aufl. (Juni 2007) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3929219239 * ISBN-13: 978-3929219234 * Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren * Größe: 18,8 x 12 x 1,4 cm . == Der Verlag: == A R K A - V E R L A G Ulrich Straeter, Joseph-Lenné-Str. 3 D-45131 Essen Tel./Fax: 0201 - 42 12 26 Email: straeter-kunst@t-online.de Internet: www.straeter-kunst.de . == Buchrückentext: == Walter Semmler ist extrem kurzsichtig, extrem vorsichtig, Mitte vierzig, Bankangestellter und Jungfrau. Für ihn ist und war alles und muss auch alles in Ordnung sein. Ohne den Schutz seiner Mutter fühlt er sich daher durch den unerwarteten Besuch der seltsamen, schönen und jungen Tante Goutiette bedroht. Semmler will und muss sie loswerden. Er ahnt nicht, was ihn mit dieser Frau verbindet. . ==  Preis: == Das Taschenbuch kostet 9,90 Euro [D] und ist in den meisten On- und Offline Buchhandlungen erhältlich. . == Leseprobe: == Kapitel 1: >> Sechs Beine sind gut. Mit sechs Beinen kann man allerhand anfangen, vor allem dann, wenn an jedem ihrer Enden zwei nadelspitze Krallen sitzen, wenn keines von ihnen eigene Wege gehen will und man es sich in den Kopf gesetzt hat, eine Steilwand zu erklimmen. Der Käfer hatte sich genau das vorgenommen. Stur kroch er an ihr höher, einem matten Schimmer entgegen. Dieser Schimmer und diese Wand waren zurzeit das Einzige, was ihn überhaupt interessierte. Nicht der aufkommende Wind, nicht der sich verdunkelnde Himmel, nur der Schimmer. Dort oben war bestimmt etwas ganz Tolles. Er kantete sich durch einen lächerlichen Zaun. Zumindest sah das, was sein Gehirn aus Tausenden kleiner Bildchen zusammensetzte wie einer aus. Zäune sind egal, Schimmer ist toll. So einfach ist das bei Käfern. Das Schimmern war jetzt unglaublich nah. Aber da war noch etwas Anderes. Sein rechter Vorderfuß rutschte darauf herum. Das war verteufelt glatt. So weit er langen konnte war es so glatt, dass es jetzt einen Eintrag im Verzeichnis seines Oberschlundganglion erhielt. Und zwar in der Rubrik "Wahrscheinlich niemals zu überwinden"! << . == Das Cover: == Ich fragte mich unverzüglich: Ist es das Kleinkarierte, das den Walter ausmacht, oder das Schachbrettmuster des gefliesten Bodens des Standesamtes oder ein Teil, welches aus einer Ordnung heraus aus dem ihm zugedachten Platze fällt und somit Unordnung in das symmetrische Muster bringt?? . == Leseeindrücke: == In diesem Buch lernen wir Walter Semmler kennen. Überkorrekt, kleinkariert (passend zum Buchcover), Mitte 40, jungmännlich und ein bißchen verpeilt und Bankangestellter. In seinem überaus durchstrukturierten und durchorganisierten Leben kreuzt plötzlich und unerwartet Tante Goutiette auf! Eine Halbtante eigentlich, die Halbschwester seiner Mutter, von der er zum ersten Male hört. Sie scheint, wunderschön zu sein, lasziv, jung und hilfsbedürftig. Leider aber - ganz im Gegenteil zu Walter - unordentlich, unorganisiert und unstrukturiert. Die Tante bittet Walter um einen Gefallen: Er solle ihr für geraume Zeit Unterschlupf gewähren, da sie untertauchen müsse. Walter gewährt zähneknirschend (auch wenn das seinen Rhythmus durcheinander bringt) diesen Unterschlupf. Seine Mutter Agnes soll davon um Himmels Willen nichts erfahren. Wir lernen diese im übrigen auch kennen und erfahren nun woher Walter seinen Hau und Ödipuskomplex hat. Beim Kaffeekränzchen jammert Mutter Agnes ihren Freundinnen vor, wie sehr sich Walter verändert habe. Sofort keimt ein böser Verdacht auf: Sollte da ein anderes Weibsbild dahinter stecken? Dem muss man auf dem Grund gehen. Ja und wer könnte dabei behilflicher sein, als Walters Nachbarin Frau Leibisch? Frau Leibisch sieht alles, hört alles, weiß alles. Walter unterdessen macht sich auf dem Weg zum Standesamt, um herauszufinden, ob Tantchen wirklich seine Halbtante ist, was - wenn es sich bewahrheiten würde - fast schon fatal wäre, denn Walter meint sich entsinnen zu können, dass er im Rausche eines Kuchenback-Rums mit seiner Halbtante .... hüstel naja eben ... sich mit ihr also eng verbunden gefühlt hat. Nachdem Walter beim Standesamt keinen Erfolg hatte (nicht bzg. Tante Goutiette, sondern bzgl. der Öffnungszeiten, kehrt er heim und dort erwartet ihm eine Party der besonderen Art: Tante Gouttiete hat ihm völlig fremde Menschen eingeladen und feiert. I Jedenfalls mutiert Walter immer mehr zwar noch nicht zum Anti-Spießer, aber immerhin fast zum Normale: Futter Fast-Food, bewegt sich in Stadtgegenden, die er zuvor in seiner Routine niemales besucht hätte und überlegt sogar sich neue Kleidung  zuzulegen!!! Ja und dann lernt er noch die jungfräuliche Bibliothekarin Marianne Finke kennen..... Der Stil - wie immer - Volker-like. [Ich hatte ja bereits "Die Farbe des Kraken" von Volker König lesen dürfen, hier berichtet und war total gefangen genommen in der Handlung]. Ich mutiere zum wahren Fan seiner Bücher. Lustig geschrieben, beinahe jeder Satz zum Schmunzeln. Jede Szene in diesem Buch kann ich mir bildlich vorstellen: Vom Falterfang, bishin zum knöchelumfassenden Liebhaber. Die Kapitel sind genau richtig lang, die Novelle überhaupt, so kann man sie in einem Rutsch durchlesen. Die Handlung genial, auf die Idee ein Mutersöhnchen zum Liebhaber der eigenen Tante (ähm. Halbtante) werden zu lassen, darauf muss man erst einmal kommen, wobei ich beim Lesen fast meinen Kopf verwettet habe, dass sie gar nicht Walters Halbtante ist, aber ob sie es ist, oder ob nicht und wer sie eigentlich ist, das verrate ich euch hier natürlich nicht , das sollt ihr bitteschön selbst lesen!! Unterteilt ist dieses 164-seitige Buch im übrigen in 27 handlichen Kapiteln. Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren! by esposa1969

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