Volker Kitz

 4 Sterne bei 78 Bewertungen
Autor*in von Psycho? Logisch!, Das Frustjobkillerbuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Volker Kitz

Volker Kitz ist Bestsellerautor, promovierter Jurist und international gefragter Redner zu Themen aus Psychologie, Recht und Arbeitswelt. Texte von ihm erschienen u.a. in der »Zeit«, »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, der »Welt am Sonntag« oder bei »Spiegel Online«. Sein letztes Buch »Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss« machte in der Presse Furore und stand in den Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Volker Kitz

Cover des Buches Psycho? Logisch! (ISBN: 9783453601796)

Psycho? Logisch!

 (25)
Erschienen am 12.09.2011
Cover des Buches Das Frustjobkillerbuch (ISBN: 9783593509259)

Das Frustjobkillerbuch

 (14)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Meinungsfreiheit! (ISBN: 9783596702244)

Meinungsfreiheit!

 (6)
Erschienen am 08.03.2018
Cover des Buches Ich bin, was ich darf (ISBN: 9783426787823)

Ich bin, was ich darf

 (4)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches Warum uns das Denken nicht in den Kopf will (ISBN: 9783453602915)

Warum uns das Denken nicht in den Kopf will

 (5)
Erschienen am 09.12.2013

Neue Rezensionen zu Volker Kitz

Cover des Buches Feierabend! - Warum man für seinen Job nicht brennen muss (ISBN: 9783596297962)
Lilienfeuers avatar

Rezension zu "Feierabend! - Warum man für seinen Job nicht brennen muss" von Volker Kitz

Leidenschaft? Herausforderung? Selbstverwirklichung?
Lilienfeuervor einem Jahr

So viel erhoffen sich die meisten von ihrer Arbeit - doch wer sagt, dass man den falschen Beruf ergriffen hat, wenn das alles nicht eintritt?


In diesem kurzweiligen Buch zeigt uns Volker Kitz den Irrsinn vieler Versprechungen des Arbeitslebens auf und verdeutlicht seine Punkte unterhaltsam und anschaulich. Dabei beweist er sowohl Humor als auch die Fähigkeit, dem Ganzen eine persönliche Note hinzuzufügen. Die Leser*innen fühlen sich direkt angesprochen; ferner untermalt der Autor seine Aussagen mithilfe eigener Erfahrungen aus der Arbeitswelt und anderen interessanten Beispielen. 


Die Aussage des Sachbuches ist gut verständlich, auch durch die Veranschaulichung - dabei muss ich noch einmal erwähnen, wie gelungen der Autor sein Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre hat werden lassen, mit vielen humoristischen Gedankengängen, die uns mehr auflachen lassen, als es das Gros der Literatur vermag.


Aber er bindet uns auch ein in seinen (und unseren!) Prozess des Erkenntnisgewinns, der in jedem Kapitel deutlich wird. Mit Fragen spricht uns Volker Kitz direkt an, lässt uns Gelegenheit, eigene Überlegungen anzustellen, während er die seinen veranschaulichend und gemächlich weiterführt. 


Gewissermaßen führt das Buch schon Beobachtungen und Feststellungen an, die jede/r in ihrem/seinem Leben schon gemacht haben dürfte, doch vielleicht noch nicht bewusst darüber reflektiert hat. Es geht also mehr um das Sich-Bewusst-Machen, dass sich eine andere Sicht auf die Arbeit nicht nur begründen lässt, sondern die in der Gesellschaft verbreitete Illusion einer Arbeit, die äquivalent der Lebenserfüllung schlechthin ist, nur in seltenen Fällen zutrifft sowie einen komplett falschen Ansatz hat. (Denn hat die harte Arbeit auf dem Feld früher auch Freude bereitet?)


Leider ist das Büchlein mit seinen fast hundert Seiten nicht nur erfreulich kurzweilig, sondern auch bedauerlicherweise. So wundervoll wie die Unterhaltung ist, so schnell ist sie auch vorbei, und bleibt nicht so persistent im Gedächtnis, wie es manch anderes, dickeres Sachbuch vermag. Doch als unterhaltsame Kurzweil und für alle, die vor allem emotionale Unterstützung und Rat wegen Unzufriedenheit mit dem Job suchen, kann das Buch recht aufschlussreich sein.


Fazit:


Das gut und schnell zu lesende Sachbuch mit Unterhaltungsfaktor und Humor führt uns Erlebnisse im Berufsleben vor Augen, die gegen die viel postulierte Behauptung, Arbeit müsse immer Spaß und Erfüllung bringen, sprechen. Der Autor zeigt auf, woher die wirkliche Unzufriedenheit über den Job meist kommt und ist damit als schöne Anregung zu empfehlen für alle, die diese gerade in ihrer Arbeit erleben. Aber auch alle anderen dürfen das Buch gerne zur Hand nehmen - denn wer hat schon immerwährende Zufriedenheit im Beruf?



Kommentare: 1
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Cover des Buches Psycho? Logisch! (ISBN: 9783453601796)
A

Rezension zu "Psycho? Logisch!" von Volker Kitz

Psychologie einfach erklärt
Astrid73vor 3 Jahren

Psychologie für den Alltag. Phänomenal erklärt. Wann kommen endlich weitere Bücher?? Habe jedes Kapitel sehr genossen

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Cover des Buches Feierabend! - Warum man für seinen Job nicht brennen muss (ISBN: 9783596297962)
Julita_Tureks avatar

Rezension zu "Feierabend! - Warum man für seinen Job nicht brennen muss" von Volker Kitz

Volker Kitz – „Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss!
Julita_Turekvor 3 Jahren

Nicht die Arbeit macht uns unglücklich, sondern die Lügen, die wir uns darüber erzählen. Mit dieser Streitschrift appelliert der Autor an die Masse der Menschen, den Zustand der Zufriedenheit in sich wiederzuentdecken.

Das aktuelle Arbeitskonzept gibt es noch nicht so lange. Erst im 16 Jahrhundert, vor ca. 500 Jahren kam Martin Luther und nannte die Arbeit >>Beruf<< und erklärte sie >>zur Bestimmung des Menschen vor Gott<<.  Das nimmt nur 0,008 Prozent der Menschheitsgeschichte ein. Davor sah man die Arbeit als Last oder Strafe an. Man verbrachte die Zeit lieber mit Philosophieren und überließ das Arbeiten den Sklaven und dem gemeinen Volk.

Heutzutage verspricht uns die Arbeit, beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt, folgende Vorteile: Erfüllung, Selbstverwirklichung, Leidenschaft, Herausforderung, gewaltigen Gestaltungsspielraum mit vielen Möglichkeiten und täglich nur nette Menschen zu treffen. Überall hören wir >>wer seinen Traum noch nicht zum Beruf gemacht hat und keine Leidenschaft bei der Arbeit spürt, der hat im Leben noch nicht das Richtige gefunden und muss deswegen weitersuchen<<. Doch in Wirklichkeit gibt es laut Studien nur ca. 15 Prozent der Beschäftigten, die so für ihre Arbeit brennen. Der Rest ist zufrieden und macht einfach gute Arbeit. Leider wird denjenigen permanent eingeredet, etwas sei nicht in Ordnung.

Um diese Menschen mit der Wahrheit zu motivieren, zerstört Volker Kitz mit jedem Argument, Beispiel und jeder rhetorischen Frage die falschen Ideologien des heutigen Arbeitslebens; und bringt es so richtig Seite für Seite auf den Punkt.

Nein, Leidenschaft ist nicht das Wichtigste bei der Arbeit. Das beweist uns zum Beispiel die Fernsehsendung „Deutschland sucht den Superstar“. Da sehen wir, dass man auch mit Leidenschaft frei von Können sein kann. Die guten Sänger brauchen auch eine nüchterne Distanz zum Singen als Beruf. Und nein, wir möchten sicherlich nicht mit einem Piloten fliegen, für den der Flug eine Herausforderung ist, sondern für den es Alltagsroutine ist. Und was machen die Mitarbeiter falsch, die >>Dienst nach Vorschrift<< machen? Sollen diese besser >>Dienst gegen Vorschrift<< leisten?

Die Aussage des Buches ist, dass diejenigen, die einfach mit ihrem Job zufrieden sind, aber die Arbeit nicht als große Lebensliebe betrachten, hier nichts falsch machen und gerne so weiter machen können. Das sind fast alle Arbeitenden in Deutschland. Dank denen dreht sich das Rad der Wirtschaft. Nicht ein paar Querdenker, die das Produkt >>neu denken<< schultern unsere Gesellschaft, sondern die Masse der Menschen, die das Produkt bauen und jeden Tag geradeaus denken und einfach handeln. Deswegen sollen diese Menschen nicht für ihre >>nine to five<< - Arbeit verspottet werden. Sie erledigen ihre Arbeit sorgfältig, zuverlässig und effizient in der vorgesehenen Zeit; und brechen dann pünktlich in den Feierabend auf. Sie sind glücklich und haben vor allem eins; ein Leben. >>Jeder darf für seine Arbeit brennen. Doch nur wer es nicht muss, kann wahrhaft zufrieden werden, produktiv und gesund<<.  Die wahre Herausforderung im Leben besteht darin, mit Menschen zurechtzukommen, mit edlen wie elenden. Und hier macht das Leben vor der Arbeit nicht halt, hier müssen wir alle oder die meisten durch.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich begeistert. Einmal das Buch zur Hand genommen und schon konnte ich es nicht mehr weglegen, bis ich es ausgelesen hatte. Schließlich sind es nur 93 Seiten und dazu noch kurzweilig geschrieben. Ich empfehle das Buch gerne jedem und vor allem denen, die keine Leidenschaft für die Arbeit haben. 

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Letzter Beitrag von  Igelmanu66vor 4 Jahren
Ich verfolge die Nachrichten, die teilweise erschütternd sind. Ich drücke euch fest die Daumen, dass bald (also noch vor Juli) wieder Normalität einzieht!

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