Volker Kitz Du machst, was ich will

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Inhaltsangabe zu „Du machst, was ich will“ von Volker Kitz

Die Kunst der sanften ÜberzeugungÜber Lobbyisten wird viel spekuliert, doch nun packt erstmals jemand aus, der wirklich in dem Beruf gearbeitet hat: Jahrelang hat Volker Kitz für namhafte Unternehmen Informationen beschafft, Allianzen geschmiedet und Entscheidungen beeinflusst. In diesem Buch verrät er die wirkungsvollsten psychologischen Tricks aus seinem Arbeitsalltag – und erklärt, wie damit auch jeder von uns das bekommen kann, was er will.

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    Du machst, was ich will
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    29. July 2013 um 10:40

      In sehr flüssiger Sprache und mit vielen Beispielen (fast ausschließlich aus der Politik) versehen, bringt Volker Kitz dem Leser nicht nur theoretisch und nicht nur als einer, der „auspackt“ die weite Welt des Lobbyismus nahe.   Im Gegenteil, ernsthaft und fundiert bietet Kitz eine Orientierung und einen Ratgeber in Form fast eines Trainigsprogrammes, wie man am besten und am ehesten seinen Interessen zunächst Gehör verschafft und dann mit vielfältigen Methoden auch durchsetzt.   Natürlich sind das in hohem Grade auch manipulierende Methoden (durchgehend auf psychologischer Ebene), daraus macht Kitz auch gar keinen Hehl. Dennoch bewegte sich Kitz im Rahmen seiner Tätigkeit als Lobbyist immer im Rahmen vertretbarer und nicht „linker“ Methoden. Warum seine Arbeit oft von Erfolg gekrönt war und mit welchen Mitteln das beste Ergebnis zur „Einflussnahme“ zu erreichen ist, das liest sich praxisnah im Buch.   Und da Manipulation zum Alltag des Menschen gehört, geht es bei der Bewertung des Buches und der Lobbyarbeit an sich vorrangig nicht um eine grundsätzliche moralische Bewertung. Solange Grenzen eingehalten werden und Wege wie Bestechung, bewusste Lüge oder Intrigen nicht vordergründig als „Erfolg heiligt die Mittel“ propagiert werden, ist es dem Leser durchaus hilfreich, Einblicke  in diese professionelle „Überzeugungsarbeit“ zu erhalten.   Was genau ist nun die „Macht“ der Lobbyisten? Das eigentliche „Instrument der Macht“ der Lobbyisten sind ihre professionell gestalteten Beziehungen. Das wichtigste Talent ist das zur Netzwerkarbeit. Eine Beziehungsarbeit, die vor allem auf „psychologische Effekte“ setzt. Effekte, die eine nachprüfbare Wirkung auf den anderen besitzen.   „Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie zuverlässig alle Menschen nach exakt denselben Regeln ticken“.   Was Kitz im Buch ein um das andere Mal erläutert und begründet. Es geht nicht um reine „Glaubenssätze“, sondern um erlernbare und überprüfbare „Zugehensweisen auf andere“.   Wobei von Beginn an deutlich gemacht wird, dass die „klassische Art und Weise“ unserer eigenen „Interessenvertretung“ (diskutieren, diskutieren, diskutieren und die eigenen Argumente immer wieder aufs Neue darstellen) andere kaum innerlich trifft, somit eher wenig bis gar nicht geeignet ist, um eigene Interessen nachhaltig durchzusetzen. Es geht um die „Änderung der Einstellung“ des anderen, nicht um eine rein kognitive Überzeugungsarbeit. Und dazu bedarf es vorrangig eines ganz einfachen Mittels: Der Sympathie.   „Wer sie mag, der hilft Ihnen“. So einfach ist das. Eine bedürfnisorientierte Haltung, die im besten Fall zu einer Win-Win Situation führt, das ist das Ziel der „Interessenvertretung“, wie Kitz sie versteht.   Nicht ganz so einfach ist es natürlich, andere dazu zu bringen, gar Fremde, dass sie einen mögen. Aber diesen Weg erläutert Kitz sehr nachvollziehbar und daher ist das Buch auf jeden  mit Gewinn zu lesen.

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