Volker Kitz , Manuel Tusch Ich will so werden, wie ich bin

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Inhaltsangabe zu „Ich will so werden, wie ich bin“ von Volker Kitz

Wir arbeiten nicht – wir verwirklichen uns. Wir treffen keine Freunde – wir erweitern unser Netzwerk. Wir tun nicht einfach nichts – wir entspannen aktiv. Aber wann leben wir eigentlich das Leben, das wir immer wollten? Wir haben alle Möglichkeiten – und doch waren wir noch nie so unfrei wie heute. Die Bestsellerautoren Volker Kitz und Manuel Tusch zeigen mit Witz und Einfühlungsvermögen, welche modernen Zwänge uns heute unser Leben rauben. Sie bieten ein einzigartiges psychologisches Schritt-für-Schritt-Programm, mit dem wir unsere eigenen Bedürfnisse wiederfinden und die Freiheit über unser Leben zurückerobern – ganz ohne Work-Life-Balance und andere Modefloskeln. So kann jeder seinen individuell passenden Lebensstil finden.

Für Menschen, die bereits viel reflektieren, kaum Neues; für die, die erst damit anfangen, zu wenig umfangreich...

— CHRISSYTINA

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    Ich will so werden, wie ich bin

    R_Manthey

    01. July 2015 um 12:06

    Der Titel dieses Buches ist geschickt gewählt. Obwohl oder gerade weil er eigentlich paradox ist, spricht er uns an. Außerdem nagt in vielen von uns eine tiefe, oft unbewusste und verschwommene Sehnsucht nach einem anderen Leben, die beim Lesen eines solchen Buches plötzlich gemeinsam mit heftigen Emotionen und der Einsicht, Lebenszeit zu verplempern, aus den Tiefen unserer inneren Welt an die Oberfläche gespült werden kann. Liest man allerdings den Text von Kitz und Tusch nicht unter solchen Voraussetzungen, dann stellt man lediglich fest, dass er in der ersten Hälfte eigentlich nichts weiter als eine am Ende unvollständige Auflistung und Beschreibung von Zwängen enthält, in die wir uns mehr oder weniger freiwillig begeben und die uns fast immer von unserer eigentlichen Bestimmung abbringen. Im zweiten Teil vermittelt das Buch dann eine Befreiungsstrategie aus dieser Selbstfesselung. Bei näherer Betrachtung entpuppt sie sich als eine vernünftig verhandelte Mischung aus eigener und fremder Bedürfnisbefriedigung, wenn dies in der jeweiligen Situation überhaupt möglich ist. Neu, einzigartig oder überraschend ist das nicht, sondern nur das Ergebnis eines in Betrieb genommenen gesunden Menschenverstandes. Doch bevor es überhaupt dazu kommen kann, müssen wir erst einmal für uns selber klären, welche Bedürfnisse wir überhaupt besitzen und warum wir sie unterdrücken. Zwänge sind so alt wie die Menschheit. Aber sie verändern sich auch mit der Gesellschaft. Menschen, die unter körperlichem Zwang stehen oder ums Überleben kämpfen, kümmern sich gewöhnlich nicht um den Grad ihrer Selbstverwirklichung oder um andere Luxusprobleme. Die Autoren schreiben, dass wir heute im Gegensatz zur Vergangenheit einen hohen Grad an persönlicher Freiheit genießen, diese Freiheit aber durch eine Reihe von neuen Zwängen wieder erheblich einschränken. Wir seien, so behaupten Kitz und Tusch, Opfer einer "Hamsterrad-Verschwörung". Beginnend mit dem zweiten Kapitel decken sie folgende Teile dieser Verschwörung auf: den absurden Leistungszwang, den absurden Stresszwang, den absurden Sinnstiftungszwang, den absurden Perfektionszwang, den absurden Balancezwang und den absurden Selbstverwirklichungszwang. Mir ist leider beim Lesen nicht ganz klar geworden, worin nun eigentlich die Verschwörung besteht. Mal geben die Autoren dem Zeitgeist, mal dem modernen Wirtschaftsleben und manchmal auch uns selbst die Schuld an dieser absurden Misere. Wenn man jedoch ein wenig über die sicher unvollständige Liste unserer angeblich absurden Zwänge nachdenkt, dann kommt man eventuell auf die Erkenntnis, dass wir möglicherweise keinen oder einen falschen Plan haben und deshalb von der Außenwelt herumgestoßen werden. Darauf gehen die Autoren dann im zweiten Teil ein. Leider umschiffen sie jedoch einen wesentlichen Grund für unsere Probleme, der nichts mit der modernen Gesellschaft zu tun hat: Für Anerkennung und Zuneigung sind wir stets bereit unsere eigenen Bedürfnisse mehr oder weniger zurückzustellen. Bei vielen Menschen verläuft dies schleichend bis zur Selbstaufgabe, obwohl nie das gewünschte Resultat erzielt wird. Und das ist dann in der Tat wirklich absurd. Im zweiten Teil erklären uns die Autoren dann, wie wir "das Hamsterrad zum Engelskreis machen". Dazu packen sie zunächst die psychologische Do-it-yourself-Kiste aus. Wir sollen uns unter anderem über Affirmationen aus dem Schlamassel ziehen, uns also zum Beispiel jeden Abend vor dem Einschlummern einreden, dass wir total glücklich sind. Oder uns endlich darüber klar werden, dass wir nie in der Gegenwart leben. Ich kenne keinen, dem diese naiven Ratschläge jemals praktisch geholfen hätten. Schließlich erfahren wir noch auf Seite 148, dass jeder von uns von Geburt an das Recht in sich trägt, glücklich zu werden. Ich würde das anders formulieren: Unsere Seele will, dass wir glücklich werden. Helfen wir ihr dabei. Wirklich praktisch nützlich wird der Text erst im letzten Viertel. Dort entwickeln die Autoren Vorschläge, wie wir herausfinden, was wir wirklich im tiefsten Inneren wollen. Die Erkenntnis der eigenen Bedürfnisse ist in der Tat der Schlüssel zur Befreiung aus den Zwängen, die uns manchmal auch krank machen. Haben wir wirklich erkannt, was wir wollen, dann sollten wir nach Meinung der Autoren versuchen, dies unserer Familie oder anderen Personen in unserem persönlichen Umfeld mitzuteilen und mit ihnen darüber zu beraten, wie jeder seine inneren Wünsche verwirklichen kann, ohne dass es zu größeren Konflikten kommt. Die Autoren unterbreiten für diesen Prozess eine Reihe von praktischen Vorschlägen. Fazit. Wenn dieses Buch dazu beiträgt, dass der eine oder andere Leser neu über sein Leben nachdenkt und praktische Schritte auf dem Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit ergreift, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Obwohl ich nicht alles überzeugend fand, kriegt es fünf Sterne, weil es ein Katalysator sein kann und ganz am Ende auch vernünftige praktische Ratschläge enthält.

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