Volker Klüpfel und Michael Kobr

 4.1 Sterne bei 3.702 Bewertungen
Autor von Milchgeld, Erntedank und weiteren Büchern.
Autorenbild von Volker Klüpfel und Michael Kobr (©Hans Scherhaufer / Quelle: Ullstein Buchverlage)

Lebenslauf von Volker Klüpfel und Michael Kobr

VOLKER KLÜPFEL und MICHAEL KOBR kennen sich seit ihrer gemeinsamen Schulzeit im Allgäu-Gymnasium in Kempten. Kobr, Jahrgang 73, und Klüpfel, geboren 1971, verband zunächst ein gemeinsamer Freundeskreis – und der Spaß am Schreiben. Klüpfel studierte Politik in Bamberg und wurde Journalist, Kobr arbeitete nach dem Germanistikstudium in Erlangen als Realschullehrer. Inzwischen sind sie beide Vollzeit-Autoren – und vor allem durch die Krimis mit Kommissar Kluftinger bekannt. Doch sie haben auch ohne den grantigen Allgäuer reüssiert: etwa mit dem Urlaubsroman In der ersten Reihe sieht man Meer. Mit ihren legendären Lesetouren sind die beiden auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. 

DRAUSSEN (Ullstein Buchverlage) ist der erste Thriller von Klüpfel & Kobr.

Alle Bücher von Volker Klüpfel und Michael Kobr

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Buchformat:
Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)

Milchgeld

 (886)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Erntedank (ISBN: 9783492303019)

Erntedank

 (452)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Seegrund (ISBN: 9783492303026)

Seegrund

 (450)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Rauhnacht (ISBN: 9783492303040)

Rauhnacht

 (443)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Laienspiel (ISBN: 9783492303033)

Laienspiel

 (398)
Erschienen am 01.05.2013
Cover des Buches Schutzpatron (ISBN: 9783492303057)

Schutzpatron

 (277)
Erschienen am 21.05.2013
Cover des Buches Herzblut (ISBN: 9783426511831)

Herzblut

 (262)
Erschienen am 02.05.2014
Cover des Buches Grimmbart (ISBN: 9783426511848)

Grimmbart

 (210)
Erschienen am 24.09.2015

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Neue Rezensionen zu Volker Klüpfel und Michael Kobr

Neu

Rezension zu "Laienspiel" von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Volker Klüpfel/Michael Kobr - Laienspiel
Woerterkatzevor 5 Tagen

Klappentext:
Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht erschossen. Verdacht: Er plante einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit den Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Er soll mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer einen Tanzkurs absolvieren. Gleichzeitig steckt er mitten in den Endproben für die große Freilichtspiel-Inszenierung von “Wilhem Tell”… Kluftingers vierter Fall von dem Allgäuer Autoren-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Inhalt:
Kluftinger ist völlig eingespannt mit seinen Vorbereitungen für das diesjährige Freilichtspiel “Wilhelm Tell” in Altusried. Da er es auch ansonsten gerne gemütlich hat, passt es ihm gar nicht, dass die österreichischen Kollegen einfach so auf deutschen Boden operieren und dass es dann auch noch einen Toten gibt. Er ahnt schlimmes, vor allem da Lodenbacher ziemlich aufgebracht ist. Aber Kluftinger wäre nicht Kluftinger, wenn ihm etwas einfallen würde um den nun doch nicht alltäglichen Fall in geruhsames Fahrwasser zu bringen. Aber wie es nun mal so ist, verschlimmert er die Situation nur und sie haben das BKA im Haus, die sich nun des Falls annehmen. Denn eine Terrorzelle im Allgäu ist einfach zu viel für das Kommissariat, dass sich auch noch mitten im Umzugsstress befindet. Aber Kluftinger ist nicht aus dem Fall raus, er und der Spurensicherer Renn werden neben dem österreichischen Kollegen Bydlinski sowie die BKA-Mitarbeiterin Monika Lahm – Kluftinger-Lesern sicher noch aus Seegrund bekannt – den BKA-Beamten Yildrim zugeordnet. Da Kluftinger nun vollends dem BKA-Team angehört, kommt Maier in den Genuss die Führung über das Team um Strobl und Hefele. Als wenn nicht schon der Fall und die Differenzen in seinem Team genug wären, kommt seine Frau auch noch auf die Idee mit einem Tanzkurs. Kluftinger, der damit nichts anfangen kann, bekommt die Krise, da auch die Langhammers an den Kurs teilnehmen und Dr. Langhammer ihm immer wieder den letzten Nerv raubt. Aber es soll für ihm im privaten Bereich noch schlimmer kommen und auch im beruflichen bleibt er nicht von eigenartigen Ereignissen verschont.

Meinung:
Kluftingers vierter Fall ist wieder genauso lustig und unterhaltsam wie seine Vorgänger. Volker Klüpfel und Michael Kobr gelingt es immer wieder den Leser zu begeistern. Sei es mit den skurrilen Begebenheiten im Kommissariat und den Scherzen, die seine Kollegen sich mit ihm erlauben. Neben diesem beruflichen Geplänkel, gibt es auch wieder einiges amüsantes aus Kluftingers privaten Leben. Ein Tanzkurs, das Freilichtspiel und immer wieder taucht Dr. Langhammer in diesen Situationen auf. Ich habe mich immer sehr gut unterhalten in diesen Szenen, aber auch die Krimihandlung bot einiges: Verfolgungsjagden, solide Ermittlungsarbeit und ein packender Showdown. Alles angereichert mit dem Allgäuerdialekt.
Sehr gut gemacht war der Countdown der zwölf Tage bis zum spannenden Finale. Gerade dies erhöhte den Spannungsbogen für den Leser und man zitterte mit.
Mal wieder ein guter Kluftinger-Krimi, den ich jedem nur empfehlen kann, der sich für Krimis mit Humor, Witz und Spannung interessiert.

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Rezension zu "Rauhnacht" von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Volker Klüpfel/Michael Kobr - Rauhnacht
Woerterkatzevor 5 Tagen

Klappentext:
Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab. Kommissar Kluftinger ist ganz auf sich gestellt. Das heißt: fast. Denn Doktor Langhammer mischt bei den Ermittlungen kräftig mit. Und das alles während der berüchtigten Rauhnächte, von denen man sich hier in den Bergen grausige Geschichten von bösen Mächten erzählt.

Inhalt:
Kluftinger und Langhammer werden nebst Gattin zu einem Krimiwochende in einem Allgäuer Berghotel eingeladen. Was sich wie ein lustiger Spaß anhört, wird leider Ernst. Denn ein Gast wird tot in seinem verschlossenen Zimmer aufgefunden und Kommissar Kluftinger und Doktor Langhammer stehen vor einem Rätsel. Denn wie konnte der Täter entkommen? Für Kluftinger beginnt die Zeit des Ermittelns und Nachforschens und dies ist dieses Mal nicht so einfach, denn er hat viele mögliche Täter, viele mögliche Tatmotive und ihm fehlen seine Kollegen mit dem Polizeiapparat. Hilfe von dieser Seite kann er nicht erwarten, denn es besteht höchste Lawinengefahrt und so mit muss er ganz allein mit dem überaus “hilfreichen” Doktor Langhammer den Täter auf die Spur kommen. Ein Vorteil hat das ganze, der Täter kann ihm nicht entwischen, da der Pass unpassierbar ist.

Meinung:
Kluftinges fünfter Fall ist ein sehr schönes Kriminalstück ganz im Stile der klassischen Krimistücke à la Agatha Christie mit ihrem Protagonisten Hercule Poirot. Mir hat die Szenerie und die Handlung sehr gut gefallen, es wurde wieder alles sehr bildhaft dargestellt und man konnte richtig mit ermitteln. Kluftinger kommt einfach richtig sympathisch rüber und ich musste sehr oft schmunzeln über seine berühmten Eigenheiten. Sei es wieviel Geld steht dem Kofferträger als Trinkgeld zu, seine Eskapaden am Frühstücksbuffet oder seine Probleme am Computer. All dies macht Kluftinger sympathisch und dass er auch mehr oder weniger gut Doktor Langhammer erträgt, kann man gut nachvollziehen. Zusammen ergeben die beiden ein sehr gutes Duo und ich musste vor allem wegen den Disputen zwischen den beiden oft Lachen. Die Überführung des Mörders und auch den anschließenden Schluss hat mir sehr gut gefallen. Wer Kluftinger und den Erzählstil von Volker Klüpfl und Michael Kobr mag oder ein Freund von Regionalkrimis ist, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

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Rezension zu "Milchgeld" von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Rezension "Milchgeld - Kluftingers erster Fall"
Frauke-Mvor 8 Tagen

Der Kriminalroman "Milchgeld" ist der erste einer Reihe, die sich um den Allgäuer Kommissar Kluftinger dreht. In seinem Debüt wir der Polizist mit einem Mord in seinem sonst so ruhigem Heimatort konfrontiert und muss sich neben der Verbrecherjagd auch noch mit neugierigen Bekannten und der Käseindustrie herumschlagen. 

Obwohl es sich bei "Milchgeld" um das erste Band handelt, ist es nicht das erste "Kluftinger"-Buch, dass ich gelesen habe. Ich kannte den siebten Teil der Reihe, "Herzblut" bereits, ein Buch, dass ich vor einigen Jahren recht gerne gelesen habe. Spannung und Humor waren darin sehr gut ineinander geflossen ebenso wie der Fall des Kommissars und seine privaten Probleme

Ich hatte ähnliches vom ersten Band erwartet.

Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht.

Die Kollegen des Komissars, die in "Herzblut" mit ihren Eigenheiten und Spleens einiges zur Ausstrahlung des Buches beigetragen hatten, wirkten in "Milchgeld" mehr wie blasse Nebengestalten. Der Fokus war um einiges stärker auf seine Frau und den verhassten Nachbar Langhammer gelegt - obwohl auch diese Elemente in dem späteren Band vorhanden und gut umgesetzt wurden. 

An mehreren Stellen ist mir außerdem stark bewusst geworden, wie anders die fremd mir die Denkweise des Protagonisten, eines traditionellen Allgäuer Mannes, von meiner eigenen ist. Seine schnellen Schlüsse über andere Charaktere, die teilweise nur auf deren (künstlicher) Haarfarbe oder ihrem Gebrauch von Anglizismen basierten machten ihn mir an einigen Stellen beinahe unsympathisch. An derartige Probleme kann ich mich aus "Herzblut" nicht erinnern.

Ungefähr ab der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann aber doch Spannung und Fahrt auf, sodass ich letztendlich doch noch Freude am Lesen hatte und den Buchdeckel einigermaßen versöhnt schließen konnte.

"Milchgeld" ist nun einmal der erste Band dieser laufenden Reihe. Kluftingers Welt braucht wohl einfach etwas, um sich zu dem Punkt zu entfalten, an dem sie in "Herzblut" bereits ist. 

Das Buch erreicht nicht das Potential, dass es mit diesen Charakteren und Orten hat, aber ich weiß, dass sich das im Laufe der Reihe ändern wird.

Auch wenn mich dieser Krimi nicht sonderlich überzeugt hat, kann ich die Reihe an sich nur Empfehlen.


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