Volker Klüpfel Erntedank

(407)

Lovelybooks Bewertung

  • 448 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 6 Leser
  • 51 Rezensionen
(169)
(185)
(45)
(7)
(1)

Inhaltsangabe zu „Erntedank“ von Volker Klüpfel

Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht: Auf der Brust eines toten Mannes in einem Wald bei Kempten liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder, bei dem die Zeit gegen ihn arbeitet. Denn alle Zeichen sprechen dafür, dass das Morden weitergeht … Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf.

Fesselnd, spannend und eine großartige Fortsetzung.

— AnniO90
AnniO90

Kein spannender Fall, aber alleine wegen Klufti lesenswert. Musste immer wieder laut loslachen.

— mixtapemaedchen
mixtapemaedchen

Nicht der beste Krimi um Klufti, aber er unterhält wieder mit seinem typischen Charme und Humor!

— sommerlese
sommerlese

Ich glaube, das wird meine Lieblingsreihe! Spannender Regionalkrimi mit einem liebenswert menschlichen Ermittler.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Ein kurzweiliger Krimi. Das Privatleben des Kommissars übertüncht den Kriminalfall.

— ***Chrissy***
***Chrissy***

Netter Lokalkrimi, auch für Nicht-Bayern geeignet :)

— jasbr
jasbr

Wahnsinnig spannend!

— MohnbluMe
MohnbluMe

Witzig und spannend

— Donnas
Donnas

Besser als der erste Teil :-).

— 22an08
22an08

Wie immer, wieder sehr gut!

— flaschengeist1962
flaschengeist1962

Stöbern in Krimi & Thriller

Geständnisse

Erschütternd, böse, dramatisch und spannend - Rache auf sehr diffizile Art.

krimielse

Die sieben Farben des Blutes

An vielen Stellen spannend. Nichts besonderes. Zum Ende hin langatmig. Ausgefallene Story. Kann man nebenbei lesen.

alinereads

Was wir getan haben

Ein Thriller um Verdrängung und Schuld. Spannung bis zur letzten Seite

brenda_wolf

Death Call - Er bringt den Tod

Ein wahnsinnig gutes Buch! Sehr brutal, - aber absolut grandios geschrieben! Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Anni_book

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Überrascht mit dystopischen Elementen und geht eher in Richtung psychologisches Drama, bei dem man sich besonders am Ende etwas schwer tut.

Betsy

Der letzte Befehl

Ich liebe Lee Child! Diesmal bisweilen etwas langatmig, aber einer der besten Thriller-Autoren überhaupt.

BettinaR87

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ...lustig...

    Erntedank
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:19

    Der liebenswerte Kommissar Kluftinger wird zu einem toten Mann in einem Wald bei Kempten gerufen, auf dessen Brust eine tote Krähe liegt. Klufti beginnt zu ermitteln. Sehr lustig finde ich auch immer wieder, dass seine Frau Erika ihn fest im Griff hat, was sehr erheiternd zu lesen ist.

  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

    Mehr
    • 1030
  • Erntedank // Volker Klüpfel & Michael Kobr

    Erntedank
    Nelly87

    Nelly87

    02. October 2016 um 23:43

    Der Auftaktband der Kluftinger-Reihe, der da heißt Milchgeld, war noch ein wenig lasch. Daher war die Hoffnung wirklich groß, dass der zweite Teil nur besser werden kann. Irgendwie fehlte dem ersten Teil nämlich noch der Pfiff und das Einzigartige. Mit Erntedank beweist das Autoren-Duo, dass sie allerdings wirklich was auf dem Kasten haben, wenn sie denn wollen. Im Kempter Wald wird eine männliche Leiche gefunden. Das wäre ja schon ungewöhnlich genug, doch es wird richtig skurril. Auf der Brust des Mannes ist eine tote Krähe ausgebreitet, mit der wohl dem Opfer auch die Augen ausgehackt wurden. So nach dem Motto: „da hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus“. Doch bei dem einen toten Mann bleibt es nicht. Bald wird eine weitere Leiche gefunden, ebenfalls unter ganz mysteriösen Umständen. Da muss der Kluftinger schon einmal ordentlich ermitteln. Nach ein wenig Recherchearbeit fällt auf, dass die Opfer, die auf den ersten Blick so unterschiedlich erscheinen, sich gar nicht so unähnlich sind, wie man denken mag. Doch trotzdem ist das große Rätsel zum einen, wie der Mörder sich seine Opfer aussucht und wie er auf die Verbindungen gekommen ist. Die dem Buch zugrunde gelegte Idee hat mir daher um einiges besser gefallen als noch der Vorgänger. Es dauert ein wenig, doch dann entdecken Kluftinger und seine Kollegen, dass jedem Mordfall eine alte örtliche Sage zugrunde liegt. In dieser Sage werden zumeist Menschen bestraft, die sich in irgendeiner Weise etwas zu Schulde kommen ließen. Und mit ein wenig Interpretationskraft lassen sich die Mordfälle damit ganz gut in Einklang bringen. Sowas ist doch immer ganz nett. Eine wirklich tiefgründige Geschichte macht doch mehr Spaß als der tausendste Serienmörder, der aus reiner Selbstüberschätzung und Blutgier tötet. Das bemängelte Fehlen des Allgäu-Touch aus dem ersten Band zieht sich allerdings doch noch ein wenig auch durch Teil 2. Kluftinger hätte diesen Fall wahrscheinlich auch wunderbar in der französischen Provenz oder am norddeutschen Wattmeer lösen können. Aber ich hab im Sinne einer vollständigen Rezension natürlich auch mal ins Hörbuch reingeschnuppert. Und was soll ich sagen? Da war es: Lokalkolorit und Dialekt. Sowas ist schriftlich wahrscheinlich einfach nicht so gut umsetzbar. Für mich als Urschwaben tat allerdings der Dialekt die ersten paar Minuten in den Ohren weh. Es klang etwas sehr gewollt. Sehr gut gefallen hat mir allerdings, dass die Autoren selbst sich die Ehre gegeben haben. Das ist doch mal etwas anderes und zeigt einem doch, wie sehr das Duo hinter ihrem Ermittler und seinen Geschichten steht. Nachdem man sich an den Erzählstil gewöhnt hat, kam man aber ganz gut in die Erzählung rein. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist allerdings der ständige Wechsel zwischen Volker Klüpfel und Michael Kobr. Der eine spricht den Kommissar und alles drum herum. Der andere übernimmt sämtliche anderen Rollen. Bei einem wechselhaften Dialog kann einen das als Hörer schon etwas durcheinanderbringen, zumal es auch sehr anstrengend sein konnte. Daher war die Erzählung ein ewiges Auf und Ab. Erntedank schlägt seinen Vorgänger um Längen. Mit dem zweiten Teil der Serie warten die Autoren mit einer gut durchdachten Story auf, die sich kontinuierlich aufbaut. Die Mordfälle in Verbindung mit den örtlichen Sagen machen eine spannende Geschichte, die den Leser gut unterhalten kann. Auch das Hörbuch ist einen „Blick“ wert. Wenn man sich erst einmal mit der einzigartigen Erzählweise angefreundet hat, kann man auch hier viel Spaß haben. Damit ist die Hoffnung für diese Buchreihe wieder aufgekeimt.© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

    Mehr
  • [Rezension] Erntedank von Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Erntedank
    KiraNear

    KiraNear

    13. July 2016 um 22:21

    Name: ErntedankAutor: Volker Klüpfel, Michael KobrGenre: Krimi, Humor, Heimat/RegionalesPreis: 8,95€ [D] | 9,20€ [A]Seiten: 376Sprache: Deutsch Rückentext:Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht: Auf der Brust eines ermordeten Mannes liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel ... Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf. Meinung (Achtung, eventuell Spoiler):Uff, wo fange ich am besten an. Das Buch lag etwa ein Jahr auf der Fensterbank meines Freundes, ich hatte es längst wieder vergessen, bis mein Freund mich darauf aufmerksam machte. Da ich sowieso am Überlegen war, was ich als nächstes lesen soll, kam es mir ganz recht.Doch das war nicht das Einzige, über das ich nachgedacht habe. Die ganze Zeit beim Lesen habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich das Buch nun finde, ob ich es mag oder nicht. Und jetzt, wo ich durch bin, muss ich sagen: Leider eher nicht. Ich habe mir vor dem Lesen nicht nochmal den Rückentext angesehen, daher war ich angenehm überrascht, als ich merkte, dass es im Allgäu spielt. So oft, wie ich ins Allgäu fahre, ist es quasi meine zweite Heimatgegend, daher fand ich es ziemlich auffregend, ein Buch zu lesen, dass in dieser Gegend spielt. Dass mir nicht alle Ortsnamen etwas gesagt, find und fand ich jetzt nicht so schlimm. Was mich eher stutzig werden ließ und auch die Hauptgründe sind, weshalb mir das Buch leider weniger gefällt, sind 1. der Kommissar und 2. der Fall und die Nebenhandlung. Zu Punkt 1: Der Kommissar ist etwas, was wir wohl als stumpfsinnigen, alten Dickkopf bezeichnen würden. Er lehnt vieles ab, was nicht nach seiner Meinung oder Richtung läuft, hat so seine Probleme mit modernen Dingen (er kann z.B. keine E-Mail oder Anhänge öffnen) und schämt sich viel zu schnell für Dinge, obwohl man in dem Alter eigentlich über alles stehen sollte. Auch verstehe ich nicht, warum er als Polizist, gar sogar Leiter eines Teams, Probleme hat seinen eigenen PC zu bedienen. Jedenfalls fällt es mir schwer, dass Polizisten damit nicht umgehen können ... was ich ebenfalls nicht verstehe, sind seine Kommentare bzgl des Studienwunsch seines Sohnes (er würde sich schämen, dass sein Sohn sowas "Brotloses" wie Psychologie studieren will und ist entsetzt, als dieser ihm eröffnet, dass er dann bei der Polizei arbeiten möchte) und warum er aufgrund eines Gerüchts ein Problem mit einem Staatsanwalt hat. Einzig bei einem entfernten Bekannten kann ich seine Gedanken und Reaktionen ein Stück weit verstehen, auch wenn er mir selbst da ein wenig zu eigenbrötlerisch erscheint. Klar ist es gut, wenn ein Hauptcharakter Ecken, Schwächen und Kanten hat. Aber das kommt einem doch eher unsympathisch vor, da er gefühlt jede fünfte Seite etwas findet, über dass er sich beschweren kann. Zu Punkt 2: Es kommt leider kaum Spannung auf. Auch kommt einem die Lösung des Falles etwas zu flott vor, das Ganze wirkt am Ende etwas angefrühstückt und zu abgehetzt. Erst tappt er ewig im Dunkeln und dann kommt er Schlag auf Schlag dem Täter auf die Spur. Zwar findet er hier und da Hinweise, dennoch kommt es einem zu abrupt vor. Was dagegen meine Neugierde ein wenig geweckt hat, sind die Sagen, die es über/im Allgäu gibt, da werde ich mir irgendwann mal ein paar Bücher dazu ausleihen und lesen. Zwar hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, aber irgendwie kam es mir dann doch etwas fade vor. Was ich ein wenig schade finde. Das mit dem Straßenschild auf dem Titelbild finde ich interessant und kreativ, schade, dass sie es bei den neueren Büchern nicht beibehalten haben. Manche haben auf Amazon den Schreibstil bemängelt, ich fand ihn dagegen ganz in Ordnung. Der Rückentext gehört allerdings in die Kategorie: Irreführend / Verspricht zu viel und hält nicht so viel davon. Leseprobe (die ersten 5 Sätze):Als er an diesem kühlen Herbstmorgen die Haustüre öffnete und nach draußen trat, blieb er für einen Augenblick auf der Schwelle stehen. Wie ein ausgewachsenes Leintuch spannte sich der Nebel über die Felder, eine Decke, die die Erde noch nicht dem Tag preisgeben wollte. Er legte den Kopf in den Nacken und blickte in den dämmrigen, von grauen Wolkenfetzen übersäten Himmel. Durch die Nase sog er die frische Morgenluft in seine Lungen, streckte sich und entblößte seine verfaulten Zähne. Dann knöpfte er den obersten Knopf seiner groben Filzjacke zu, zog sich seinen speckigen, zerschlissenen Hut tief ins Gesicht, griff sich die Axt, die in einem Baumstamm gleich neben der Eingangstür steckte, und stapfte los. Es war kalt, aber er ging schnell, und schon bald hatten sich kleine Schweißtropfen auf der Stirn des stämmigen, breitschultrigen Mannes gebildet. Fazit:Leider, leider muss ich sagen, auch das hier ist kein Buch, dass man gerne lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss. Auf der einen Seite steht nun mal die doch interessante Geschichte und die Tatsache, dass es im Allgäu spielt. Aber auf der anderen Seite stehen die oben genannten negativen Seiten und die überwiegen mit gefühlten 51% zu 49% doch ein klein wenig. Irgendwann will ich mir auch mal die restlichen Bände der Reihe ansehen bzw sie mal lesen, allerdings werde ich schauen, dass ich sie mir in der Bibliothek ausleihen kann. Auf jeden Fall habe ich jetzt weiterhin mehr Lust auf Bücher, die im Allgäu spielen und wer weiß, vllt erwische ich das nächste Mal ein Buch, dass mich wirklich vom Hocker haut?Insgesamt kann ich dem Buch also leider nur drei Rubies geben.

    Mehr
  • Klufti ist Kult

    Erntedank
    sommerlese

    sommerlese

    07. July 2016 um 15:17

    Der Kriminalroman "*Erntedank*" ist der zweite Teil der Reihe um den Allgäuer Kommissar Kluftinger des Autorenduos "*Klüpfel & Kobr*" aus dem Jahr 2006. Das Buch erscheint im "*Piper Verlag*". Kluftinger und sein Team werden zu einem Leichenfundort gerufen und was sie erwartet, lässt selbst hartgesottene Polizisten erstarren. Dem Mann wurde die Kehle durchgeschnitten und auf seinem Körper liegt eine tote Krähe. Ein weiterer Mord zeigt bald an, dass die Taten in die mysteriöse Sagenwelt des Allgäu weisen. Aber auch privat hat Kluftinger Probleme: ein Wasserrohrbruch macht das Wohnen Zuhause unmöglich und so quartiert ihn seine Frau Erika kurzerhand bei Ehepaar Langhammer ein. Da sind gegenseitige Hahnenkämpfe ja schon vorprommiert. Auch dieser Krimi hat mich wieder gut unterhalten und ich hatte viel Spaß mit der originellen Person Klufti. Er hat keine Ahnung von Computern und moderner Technik, ist vergesslich und konfus und macht ob mit Badehose oder Kniebundhose einfach keine gute Figur: aber gerade das macht ihn so herrlich normal und sympathisch. Man muss ihn einfach gern haben und geniesst die lustigen Szenen des unkonventionellen Ermittlers, der im entscheidenden Moment immer noch den klaren Durchblick hat und seine Kriminalfälle auflöst. Gerade die Kapitel, in denen Klufti bei den Langhammers einen Spieleabend mitmacht und den Besuch im Spaßbad habe ich besonders genossen. Es sind die totalen Gegensätze dieser Person, die ihn zu einer einzigartigen Figur machen. Einerseits schlägt er sich als Chef seiner Truppe, der Soko Erntedank, mit der Suche nach einem grausamen Mörder herum, andererseits aber ist er privat ein Hasenfuß, der sogar Angst vor dem Fliegen und Schwimmen hat. Von seinem Geiz und seiner Unsicherheit beim Saunabesuch ganz zu schweigen. Doch er ist wie er ist, und das ist auch gut so! Solche Unikate liest man gern! Die Handlung ist wie immer mit bayrischem Lokalkolorit gespickt. Dabei wir die mysteriöse Allgäuer Sagenwelt genauer beleuchtet, es gibt landestypische Leberkässemmeln und Kässpatzn und es wird in tiefstem Dialekt geredet. Schön ist aber auch der sächselnde Ton von Sekretärin Sandy, die es von Dresden ins Allgäu verschlagen hat. Die Aufklärung an sich ist mir in diesem Fall etwas zu umständlich angelegt und recht langwierig, nur sehr schwer kommt man bei diesen Morden dem Täter auf die Spur. Die Sagenwelt ist auch nicht gerade mein Lieblingsthema. Aber das macht Klufti mit seiner Art als unterhaltsames Original wieder wett und er zeigt sogar echten Körpereinsatz und fängt den Täter. Klufti muss man gelesen haben! Ein Kommissar mit dem Herz auf dem rechten Fleck! Herrlich!

    Mehr
  • Es ist ein Schnitter, der heißt Tod…

    Erntedank
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    24. June 2016 um 09:40

    »Er presste die Zähne zusammen und blickte starr auf das Bild, das sich ihm bot. Vor ihm lag ein Mann, nur mit einer Hose, Strümpfen und einem ehemals weißen, jetzt ziemlich verdreckten Hemd bekleidet. Sein Kragen war von verkrustetem Blut dunkelrot, fast schwarz gefärbt. Eine tiefe, klaffende Wunde zog sich quer über den Hals des Mannes. Auf der Stirn klebte ebenfalls eingetrocknetes Blut. Doch das war es nicht, was den Kommissar und offenbar auch die anderen Kollegen so aus der Fassung brachte. Auf der Brust des Mannes lag, mit ausgebreiteten Flügeln, ein toter, pechschwarzer Vogel.« Ein wirklich schauriger Fund, der nicht nur Kluftinger (der ja bekanntlich auf Leichenfunde sehr sensibel reagiert), sondern auch sein ganzes Team entsetzt. Weshalb drapierte der Täter einen toten Vogel auf der Brust seines Opfers? Was wollte er damit aussagen? Als nur wenig später ein zweites Mordopfer gefunden wird, erkennen die Ermittler zwei Dinge: Scheinbar orientiert sich der Täter an alten Sagen. Und mit großer Wahrscheinlichkeit hat er sein Werk noch nicht vollendet... An diesem Klufti hatte ich wieder viel Spaß! Schon der erste Fall des Allgäuer Ermittlers (Milchgeld) gefiel mir sehr und dieser hier hält das hohe Niveau. Die Kombi stimmt einfach, Klufti und sein Team sind mir schwer sympathisch und der Fall einfallsreich gestrickt, spannend geschrieben und in der Auflösung stimmig. Unbedingte Voraussetzung für den Lesegenuss ist aber, dass man keine "Bayern-Unverträglichkeit" hat, denn bayerisch wird's nicht zu knapp - wir haben hier einen Regionalkrimi vom Feinsten. Kluftinger verkörpert fast jedes Klischee, das man dieser Ecke Deutschlands nachsagt, ist dabei aber so liebenswert und wirkt so "echt", dass ich ihn von Anfang an ins Herz geschlossen hatte. Und immerhin, im Vergleich zu seinem Vorgesetzten, der zu meiner großen Erheiterung in allertiefstem Dialekt parliert („Homm S‘ wos rausgfundn?“), spricht Kluftinger ein lupenreines Hochdeutsch ;-) Aber Klufti ist nicht nur ein unterhaltsames Original, sondern auch ein toller Ermittler. Er grübelt, arbeitet planvoll und sein Vorgehen sowie die Auflösung erschienen mir logisch und schlüssig. Die Thematik rund um die regionale Sagenwelt fand ich zudem höchst interessant! Die einzelnen Kapitel werden jeweils von einer Strophe des Erntelieds von Clemens Brentano eingeleitet und ich war jedes Mal gespannt, was der „Schnitter“ wohl weiter vorhat. Fazit: Ich glaube, das wird meine Lieblingsreihe! Spannender Regionalkrimi mit einem liebenswert menschlichen Ermittler. »Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, er mäht das Korn, wenn’s Gott gebot; Schon wetzt er die Sense, Daß schneidend sie glänze, Bald wird er dich schneiden, Du mußt es nur leiden; Mußt in den Erntekranz hinein, Hüte dich schöns Blümelein!«

    Mehr
    • 3
  • Netter Lokalkrimi, auch für Nicht-Bayern geeignet :)

    Erntedank
    jasbr

    jasbr

    17. April 2016 um 14:16

    Den ersten Krimi rund um Kommissar Kluftinger habe ich schon vor einer ganzen Weile gelesen, weshalb ich die Befürchtung hatte, dass ich vielleicht nicht so leicht mit dem zweiten Teil anschließen kann. Diese Befürchtung wurde aber nicht bestätigt. Zum einen handelt es sich bei jedem Buch um einen in sich abgeschlossenen Fall, zum anderen ist die Figur Kluftinger so sympathisch mit all seinen Eigenheiten, dass man sofort wieder drin ist.Und eins muss man sagen: Der Charakter Kluftingers macht diese Krimis auch, die eigentlichen Mordfälle sind meines Erachtens nur die Nebendarsteller. Denn der Kommissar und sein Leben sind so witzig und so sympathisch, dass man ihn einfach gern haben muss. Er hat Ecken und Kanten, wird an der ein oder anderen Stelle ganz schön von seiner Frau in die Mangel genommen und nichts ist ihm heiliger, als sein selbstgemosteter Apfelsaft. So blutiger der Hintergrund auch ist, man muss einfach schmunzeln, wenn der Kommissar selbst lieber seine Sekretärin recherchieren lässt, weil die sich viel besser mit diesem Computerkram auskennt, oder seinem Kollegen ein Buch unterschmuggelt, dass er nicht lesen will, weil es in altdeutscher Schrift geschrieben ist.Die Krimihandlung an sich war spannend und gut zu lesen, stand aber meines Erachtens nicht unbedingt im Mittelpunkt. Lange wird der Mörder gesucht und vergeblich Spuren hinterhergejagt. Da gab es für meinen Geschmack die ein oder andere Länge. Die eigentliche Auflösung geht dann ziemlich fix.Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Ein netter Regionalkrimi mit bayrischen Charme, den man auch ruhig als "Preuss" lesen kann.

    Mehr
  • Sagenkrimi

    Erntedank
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    29. October 2015 um 11:29

    Der Kommissar Kluftinger wird zu einem Tartor gerufen, auf der Leiche ist eine tote Krähe drapiert. Doch was hat das ganze auf sich? Der Mann war der Chef einer Kaffeefahrtfirma. Musste er sterben weil er dubiose Geschäfte betrieb oder hat das ganze doch eine andere Ursache.  Ich habe das Buch nicht gekauft sondern per Zufall im Bücherhotel gefunden. Und im nachhinein bin ich froh das ich es quasi um sonst bekommen habe. Den ob Kluftinger und ich noch warm werden das weiß ich echt nicht. Mir geht sein gejammere um seine Darmprobleme, Pflaumenkuchen und die Geschichte mit dem Doktor echt auf die Nerven. Oft hatte ich das Gefühl das die Autoren so versucht haben nur Seiten zu füllen um das Buch dicker werden zu lassen. Die Story selber hat mich auch nicht so wirklich vom Hocker gehoben. Mein Fazit:  Wenn ich einen Krimi lesen möchte dann soll es dort auch um den Fall gehen und nicht darum wer den besten Pflaumenkuchen backt. Wenn ich das wissen möchte, dann lese ich ein Backbuch. 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Die Story war wieder sehr gut.

    Erntedank
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    20. July 2015 um 14:34

    Von Volker Klüpfel habe ich schon ein paar Bücher gelesen und alle waren sie sehr gut. Auch diese Story war toll. Mir gefällt der Kriminalkommisar Kluftinger immer gut, wie er die Fälle löst und was ihn auch sehr sympathisch macht, ist sein Privatleben. Ich finde einfach, das es dazu gehört auch mal seine Familie mitzuerleben. In dieser Story hat sigar sein Sohn quasi mitegholfen, den Fall zu lösen. Sowas kann öfters mal in den Büchern vorkommen. Fazit: Ich werde immer wieder Bücher von diesem Autor lesen. TOP!!!

    Mehr
  • Jetzt wird's gruselig!

    Erntedank
    Ingrid-Konrad

    Ingrid-Konrad

    29. April 2015 um 00:01

    Allgäu mit Gruselfaktor. Mal was anderes. Doch dank der unfreiwillig komischen Seiten des Herrn Kommissars, braucht man sich nicht wirklich zu ängstigen.

  • Auch der zweite Fall köstlich...

    Erntedank
    Ingrid-Konrad

    Ingrid-Konrad

    28. April 2015 um 23:51

    Nicht nur der Fall, halt auch der Klufti und sein ganzer, wuchtiger Charme. Der Witz zum Piepen. Wirklich sehr nette Unterhaltung.

  • solide Krimiliteratur

    Erntedank
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2015 um 07:34

    Urteil: 3,5 Sterne In "Erntedank" erlebt Komissar Kluftinger aus dem Allgäu seinen zweiten großen Fall. Wer hier Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erwartet ist jedoch vielleicht falsch. Obwohl der Fall der Aufhänger ist, erfährt der geneigte Leser auch einige Anektdoten aus dem privaten Umfeld des Komissars. Das führt dazu, dass dann die Kriminalgeschichte auch mal mehrere Seiten lang komplett auf Eis liegt. Schade fand ich in dieser Episode, dass sich die Polizei doch einige mehr oder weniger schwere Ermittlungsfehler leistet und die Dringlichkeit der Aufklärung doch manchmal auf der Strecke bleibt. Darüber hinaus leisten sich die Autoren einige leicht zu durchschauende, vermeintlich clevere Stilfehler, die man sich auch hätte sparen können. Nach wie vor ist auch dieser Roman ein solider Vertreter der seichten Krimiliteratur, aber ich muss doch sagen, dass der erste Teil mir ein wenig besser gefallen hat. Bin gespannt auf die nächste Episode :)

    Mehr
  • Rezension zu "Erntedank" von Volker Klüpfel

    Erntedank
    ManfredsBuecherregal

    ManfredsBuecherregal

    Ein Veranstalter für Kaffeefahrten wird tot aufgefunden und auf seiner Brust hat man eine tote Krähe platziert. Was will der Täter ihnen damit sagen? Im Laufe der Ermittlungen wird dem Team um Kluftinger klar: Die Lösung des Falles führt über die alte Allgäuer Sagenwelt. Auch im Privatleben des Kommissars läuft nicht alles wie es soll. Ein Wasserrohrbruch ereilt das Zuhause. So wird Kluftinger sehr zum Leidwesen des Kommissars, von seiner Frau bei seinem Erzfeind, Dr. Langhammer, einquartiert. Und dass dies nicht ohne Folgen bleibt, versteht sich ja von selbst. Kluftinger zum Zweiten. Wie schon im ersten Teil ist es wieder die Tatsache, dass Kluffti einer von nebenan sein könnte. Er vergisst schon gerne mal was, schiebt ungeliebte Dinge auf und trifft auch mal zielsicher ein Fettnäpfchen. Ich fand diesen Teil sogar noch etwas besser als den ersten. Auch bei diesem Fall greift der Ermittler hier und da mal wieder zu eher unkonventionellen Mitteln. Doch letzten Endes ist es ja immer der Erfolg der zählt. Ich jedenfalls wurde auch bei "Erntedank" von Kluftinger wieder gut unterhalten.

    Mehr
    • 2
  • Kluftinger in Hochform und spannender Fall (Serienmord)

    Erntedank
    Talitha

    Talitha

    05. February 2014 um 13:23

    Im ruhigen Allgäu ist es plötzlich aus mit der Gemütlichkeit: es werden zwei Leichen gefunden, beide "dekoriert" mit Hinweisen für die Polizei. Schnell wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der der Polizei irgendeine Botschaft hinterlässt. Kluftinger und sein Team gerät unter Druck, da jederzeit ein weiterer Mord passieren kann. Die Spur führt tief in die Sagen des Allgäus, zu Raben mit roten Augen, bösartigen Geisterpudeln und einem Sensenmann, der seine Sense auf einem Stein schärft... Der zweite Krimi mit Kommissar Kluftinger gefällt mir viel besser als der erste Band. Hier ist Kluftinger richtig gut drauf, es gibt viele Wendungen und es ist durchgehend spannend, besonders am Ende, beim Showdown. Ein richtig gelungener Regionalkrimi, wie man ihn sich wünscht: Landschaft, Bräuche, Leute werden genial mit einem Kriminalfall kombiniert. Kluftinger ist schön schrullig, scharfzüngig und mit Geistesblitzen. Sehr zu empfehlen. Ein toller Krimi.

    Mehr
  • Der zweite Fall für Klufti

    Erntedank
    Lerchie

    Lerchie

    11. December 2013 um 19:15

    Er ging am frühen Morgen aus dem Haus um einen Baum zu fällen. Kurz streifte sein Blick den Tuffstein. Ihn würden sie nicht kleinkriegen. Mit der Axt bearbeitete er den Baum, als er hinter sich ein Geräusch hörte. Er drehte sich um, und glaubte einen Schatten hinter einer Fichte zu sehen. Da kam der Baum schon auf ihn zu und spaltete ihm den Schädel. Ein Toter war gefunden worden. In Rappenscheuchen. Mit einer toten Krähe auf der Brust drapiert, die Kehle aufgeschlitzt. Was sollte das bedeuten? Der Mann hatte Kaffeefahrten organisiert. Warum war er ermordet worden?  Nicht lange danach wurde eine Tote gefunden. Es war eine ehemalige Abtreibungsärztin. Sie hatte die Abtreibungen illegal vorgenommen und ihr wurde die Approbation entzogen. Doch immer wieder hatte sie seitdem Drohungen erhalten. Bei ihr fand man ein Bild von einer geschnitzten Statue. Kluftinger und seine Kollegen ermittelten. Sie waren der Meinung, dass die Morde nach Sagen im Allgäu verübt worden waren, denn es gab  bei jedem auch den Teil eines Gedichts… Am Ende fanden sie einen Mörder, der behauptete „göttliche Gerechtigkeit“  zu üben. Es war jemand, an den sie nie gedacht hätten… Dies ist der zweite Kluftinger-Roman des Autoren-Duos Klüpfel/Kobr. Auch hier war das Buch von Anfang an spannend. Aufgelockert wurde es, wie bereits im ersten Band, durch die mehr oder weniger ernst gemeinten Kabbeleien zwischen Kluftinger und Dr. Langhammer, dessen Frau mit Kluftingers Frau befreundet war. Doch der Spannung tat das keinen Abbruch, sie hielt sich bis zum Ende. Der Schreibstil des Autorenduos gefällt mir sehr gut und das Buch hat mich gefesselt, so dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Von mir fette fünf Sterne.

    Mehr
  • weitere