Volker Klüpfel , Michael Kobr Herzblut

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Inhaltsangabe zu „Herzblut“ von Volker Klüpfel

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Anruf wird er Zeuge eines Mordes. Als er jedoch mitten in der Nacht allein den Tatort ausfindig macht, stößt er dort nur auf eine riesige Blutlache. Bevor der Großteil der zugehörigen Leiche auftaucht, erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu. Leider behindern heftige Herzschmerzen Kluftingers Arbeit. Intimfeind Doktor Langhammer verordnet kässpatzenarme Schonkost, positive Lebenseinstellung, Bewegung – und sogar noch einen Yogakurs. »Spannend, mit scharfem, humorvollem Blick auf die Wirklichkeit. Die beiden Allgäuer Autoren erzählen mit Witz, Intelligenz und emotionaler Kraft.« Der Spiegel

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  • Kluftinger ist ein Unikat!

    Herzblut
    elmidi

    elmidi

    01. February 2017 um 14:17

    „Herzblut“ ist das 7. Buch in der berühmten Kluftinger-Krimi-Reihe des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr. Es war mein erster „Kluftinger“ - ich hatte aber nicht den Eindruck, dass mir Informationen aus den Vorgänger-Bänden gefehlt hätten. Kommissar Kluftinger ist schon ein Unikat und schon allein deshalb das Zentrum des Krimis – und nicht etwa die grausigen Morde, die während des Lesens auch so passieren. Kluftinger kann so gar keine toten Leute sehen, er kennt sich nicht mit Smartphones und überhaupt Computern aus und ist eigentlich ganz und gar ein Familienmensch. Und in diesem Buch schleppt er sich die ganze Zeit mit seinen eigenen Befindlichkeiten rum, hat er doch Schmerzen in der Brust. Fast nimmt es Wunder, dass er bei alldem auch noch Zeit findet, ins Büro zu fahren und zu ermitteln. Ach ja, die Morde. Die sind schon grauselig und brutal und drehen sich auch ums Herz, ganz wörtlich. Auch eine Klinik für Herzkranke und ein Herzspezialist sind mit von der Partie – da ist der Titel des Buches bezeichnend. Ohne Zweifel hat mich das Buch gut unterhalten: wenn Kluftinger wider Willen in peinliche Situationen gerät, wird es schon komisch. Aber eigentlich hätten mich die Ermittlungen und die Auflösung des Kriminalfalls doch mehr interessiert. Immer wieder kamen da aber Kluftingers private Situation, seine gesundheitlichen Probleme und die ausgedehnten Frotzeleien im Kollegenkreis dazwischen. So ganz sympathisch finde ich den Kommissar trotz aller wirklich vorhandenen Komik auch nicht, ist er doch eigentlich ein konservativer, altbackener Klotz. Vielleicht fehlt mir ja noch ein zweites Buch aus dieser Reihe und ich hab mit diesem Band einfach den falschen Anfang erwischt. Sprachlich gut und unterhaltend geschrieben, ist da sicher noch viel Potential vorhanden. Und Kluftinger kränkelt ja bestimmt nicht in jedem Buch. Von mir solide 3 Sterne!

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  • Große Topkrimi eBook Verlosung

    Der Seelenbrecher
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    11. January 2017 um 11:33

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    • 291
  • 'Herzblut' war ein echtes Lesevergnügen!!!

    Herzblut
    numinala

    numinala

    28. October 2016 um 13:04

    Den eunen Fall noch nicht ganz abgeschlossen, schon geschieht der nächste Mord. Naja...zumindest hört sich der aufgezeichnete Anruf nach einem Mord an, da ist sich Kluftinger - im Gegensatz zu seinen Kollegen - ganz sicher. Nun heißt es nur noch den Tatort, das Opfer und den passenden Mörder zu finden. Wobei es dieses Mal an diversen Opfern nicht gerade mangeld. Und dabei wird Kluftingers 'Leichenunverträglicheit' auf eine harte Probe gestellt - ja, nicht nur ihm alleine wird hundsübel beim Anblick der Toten. Die Frage ist, ob es einen Zusammenhang zwischen den Opfern gibt und wenn ja welchen und wer könnte der/die/das Täter sein? Erschwerend kommt hinzu, dass es Kluftinger nicht gerade gut geht. Er leidet unter Schmerzen in der Brust... heftige, stechende Schmerzen... ausgerechnet jetzt... er ist doch eigentlich noch zu jung, um... und was soll dann aus seiner Erika werden?... Und was aus seinem Sohn?... Er hat doch eigentlich noch so viel vor.... Aber Klufti nimmt den Kampf auf - so leicht gibt er sich nicht geschlagen. Die Ernährung wird umgestellt, Yoga wird ausprobiert und den Mörder ... den wird er auch noch dingfest machen! Fazit Dieses ist der siebte Kluftinger-Fall und ich habe sie alle gelesen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich zwischen dem sechsten und dem siebten Fall eine recht große Pause eingelegt habe. Das Problem, das ich hatte, war die Scham... also mehr der Fremdscham. Der Klufti ist schon recht....speziell. Also eigentlich ist er ein Spitzenermittler, der durchaus eine niedlich-tüffelig-charmante Art hat, aber manchmal.... uff.... da kann man sich für ihn, seine Art, sein Verhalten einfach nur in Grund und Boden schämen. Seine Frau Erika hat es wirklich nicht immer leicht mit ihrem Butzele und seinen Sohn Markus kann ich manchmal gut verstehen, wenn der Vatter da schon mal aneckt. Allerdings ist der Ehemann von Erikas bester Freundin Annegret ein rotes Tuch für den Kluftinger - Doktor Langhammer!!! Und bei dem gehen im schon mal mehr als nur die Pferde durch.... Die Bücher spielen im Allgäu - der Kommissar arbeitet bei der Kripo Kempten - und da ich dort schon öfter im Urlaub war, fühl ich mich beim Lesen fast daheim. Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere sympathisch, manche etwas skurril *hüstel*, die Handlung ist gut durchdacht und richtig spannend und für einen Grinser und ein Lachen ist immer wieder Platz. 'Herzblut' war ein echtes Lesevergnügen und das Gute daran ist, das 'Grimmbart' schon zum Lesen bereitliegt. Wenn Ihr Spannend mit Skurril-Witzig mögt, dann dürfte diese Reihe das Richtige für Euch sein - ich würde allerdings bei 'Milchgeld' anfangen, damit man nichts verpasst :0)  Viele Grüße von der Numi

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    • 2
  • Was hatte ich einen Spaß!

    Herzblut
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    08. October 2016 um 08:50

    »Aber wenn du es mit deinen Maschinen da …«, Kluftinger zeigte vage in den Raum, »… also verarbeitest oder so, dann müsstest du doch noch mehr hören, oder?« … Zint nickte. »Also, von mir aus. … Gib mir mal dein Sync-Kabel.« »Hm?« Zint stieß hörbar die Luft aus. »Dann mail mir das Audiofile.« »Hm?« »Hättest du dann die Güte, es mir als Datei per MMS zu schicken?« Die beiden taxierten sich ein paar Sekunden, dann sagte Kluftinger: »Was hältst du davon, wenn ich’s dir einfach in die Hand gebe?« Anfangs ist Kluftinger der einzige, der davon überzeugt ist, dass die Aufzeichnung dieses eigenartigen, anonymen Anrufs nicht weniger hören lässt, als einen soeben begangenen Mord. Aber als er kurz darauf vor den Beweisen seiner Annahme steht, wünscht er sich, er hätte sich geirrt. Zumal es nicht bei einem Mord bleibt und Klufti und seine Kollegen erkennen müssen, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, dessen Taten überaus grausam und blutig sind. Dieser Fall erfordert vollen Einsatz – nur leider erfreut sich Klufti nicht wie sonst bester Gesundheit. Viele Jahre voller Kässpatzen rächen sich nun und der von Herzbeschwerden geplagte Kommissar muss sein Leben umstellen: Gesundes Essen, kein Alkohol, weniger Geschimpfe – und Yoga… Was hatte ich einen Spaß beim Lesen! Wobei man den Krimi nicht unterschätzen darf, dieser Klufti-Krimi wird richtig blutig. Außerdem bleibt es spannend bis zum Schluss, die chronische Leichenunverträglichkeit unseres Protagonisten wird immer wieder herausgefordert. Es gibt reichlich Stoff zum Mitermitteln und am Ende löste sich alles logisch und von der Motivlage her nachvollziehbar auf. Bei einem Klufti-Krimi hat die Nebenhandlung regelmäßig einen hohen Stellenwert. Diesmal muss Kluftinger versuchen, sein Leben umzustellen. Wer ihn kennt, der ahnt, dass dies kein leichtes Unterfangen wird. Zumal wenn Lieblingsfeind Dr. Langhammer nicht nur als sein Arzt, sondern auch noch als sein Yogalehrer auftritt. Daneben erfreut Kluftinger den Leser mit seinem absolut perfekten Unverständnis moderner Technik und Medien und mit der Zielgenauigkeit, mit der er von einem Fettnapf in den nächsten springt, beispielsweise im Gespräch mit dem Vater seiner angehenden japanischen Schwiegertochter. Großartig auch seine Yogaeinheit auf der Bürotoilette! Und sein Mantra erst… ;-) Fazit: Was hatte ich wieder einen Spaß! Klufti ist einfach einmalig, das stellt er hier erneut unter Beweis. »Verstehe. Und wer sind dann Sie?« … »Ich bin sein Freund. Marius Kreißler.« »Ach so. War [er] denn nicht verheiratet?« Die Augen des Mannes funkelten ihn feindselig an: »Wie gesagt: Ich bin … war … sein Freund.« »Ja, ist ja gut, ich hab’s verstanden. Dann wissen Sie doch bestimmt, ob [er] eine Frau … Freundin oder so…« »Ich war seine Freundin.« Erstaunt blickte Kluftinger zu Maier, der ihn bereits viesagend angrinste. Dann verstand auch er. »Ach … so. Jetzat, ja freilich. Mei, dann…«

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    • 10
  • Klufti VII oder Klufti macht sein Testament

    Herzblut
    LeseJette

    LeseJette

    24. September 2016 um 12:25

    Das passiert: Während einer Pressekonferenz zu einem schon geklärten Mord, klingelt Kluftis Handy. Als er den Anruf annimmt, hört er lediglich merkwürdige Geräusche. Doch Klufti wäre nicht Klufti, wenn er nicht mehr hinter diesen Geräuschen vermuten würde. Um genau zu sein: einen Mord. Nur kurze Zeit später stellt sich heraus, dass Kluftis Gespür richtig war – es handelt sich um einen Mord, der Teil einer ganzen Mordserie ist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt... Einen Wettlauf mit der Zeit startet Klufti aber auch, um seine irdischen Angelegenheiten zu regeln. Wähnt sich der Kommissar doch schwer krank und selbst Langhammer scheint ihn in dieser Annahme zu bestätigen. So gefällt mir der Krimi: Wie die bisherigen Fälle auch, nimmt auch der siebte Fall des kultigen Kluftinger seinen Ausgangspunkt im beschaulichen Kempten, nur wenige Male muss Kluftinger dieses Mal auch etwas weiter weg ermitteln, zum Glück ist aber alles mit dem Auto zu erledigen. Lindau am Bodensee und Augsburg sind zwei Stationen, an denen er zumindest kurz tätig ist. Der Kommissar beweist einmal mehr seinen untrüglichen Riecher für Verbrechen, das fängt schon an, bei dem ersten Mord, der ohne die Annahme des Anrufs und dessen Aufzeichnung wohl unentdeckt geblieben wäre. Auch der Gedankenblitz, der dafür sorgt, dass Kommissar Kluftinger das verbindende Element der Morde entdeckt, stehen für seine Intuition. So wird auch schnell klar, warum Klufti leitender Ermittler ist – obwohl er doch so manches Mal extrem konservativ agiert. So steht Klufti mit der modernen Technik immer noch auf Kriegsfuß, bemüht sich doch aber sehr, diese einzusetzen. Und das führt sogar zu Erfolgen, wenn auch so manches Mal Kommissar Zufall erheblich mitmischt. Die versehentliche Aufzeichnung macht die Analyse des Anrufs schließlich erst möglich. Skype nutzt Klufti ja eigentlich auch nur, weil sein Sohn ihn damit überrumpelt, aber immerhin kann er so bei seinen Kollegen punkten. Erneut spielt auch in diesem Klufti-Krimi das Privatleben des Allgäuer Kommissars eine große Rolle. Immerhin glaubt Kluftinger dieses Mal unheilbar erkrankt zu sein und hofft, durch eine Änderung seines Lebensstils Gevatter Tod noch einmal von der Schippe springen zu können. Dabei kann Klufti aber nicht immer über seinen Schatten springen, was für komische Momente sorgt. Trotz aller Komik sind viele Verhaltensweisen irgendwie anrührend und führen umso mehr dazu, dass man den kauzigen Kommissar einfach mögen muss.

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  • Herzergreifend

    Herzblut
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    04. May 2015 um 06:21

    Ich habe diesen Roman mit großer Freude gelesen und fand ihn mal wieder sehr spannend. Es werden insgesamt 4 Leichen gefunden, denen jeweils das Herz entnommen wurde und z.B. im Froster oder eingewickelt im Papierkorb aufbewahrt wurden. Ich fand es schon etwas makaber, aber sowas sorgt eben für Spannung. Bei jedem Mord wurde ebenfalls ein Heftchen mit Streichhölzern gefunden. Anfangs waren es 5, allerdings wurden diese bei jeder Leiche weniger. Diesen „Countdown“ fand ich wirklich gelungen und er hielt meines Erachtens die Spannung aufrecht. Das letzte Streichholz gilt übrigens einem von Kluftingers Kollegen… Wenn Kommissar Kluftinger nicht gerade mit dem Mordfall beschäftigt ist, bereitet ihm seine Gesundheit Sorgen. Ständig verspürt er ein Stechen im Brustkorb und als er widerwillig bei Dr. Langhammer in die Sprechstunde geht, wird er Zeuge eines Telefongesprächs des Arztes. Kluftinger denkt, dass es sich hierbei um eine Konversation mit einem Facharzt für Herzprobleme handelt und dass es um des Kommissars‘ Gesundheit alles andere als gut steht. Daraufhin stellt Kluftinger seine Ernährung um…Kässpatzen ade. Es folgen zudem viele sentimentale Momente, in denen er sich fragt, was wohl Erika und sein Sohn Markus ohne ihn machen werden. Sogar ein Testament setzt Kluftinger auf, welches er am Ende aber wieder vernichtet, da sich diese ganze Herzsache nur als Irrtum herausstellt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Roman wirklich sehr spannend war. Wie bereits oben genannt, war dieser „Countdown“ sehr gelungen und Kluftingers Herzensangelegenheiten sorgten für den nötigen Humor.

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  • eBook Kommentar zu Herzblut von Volker Klüpfel

    Herzblut
    Silke

    Silke

    via eBook 'Herzblut'

    Dieses Buch ist humorvoll und spannend wie alle anderen Klufti-Romane..ich liebe sie alle

    • 4
  • Kluftis Herzschmerz

    Herzblut
    gaby2707

    gaby2707

    Der Mord an einem Taxifahrer scheint aufgeklärt und die Pressekonferenz dazu läuft gerade, als ein anonymer Anruf Kommissar Kluftinger aufschreckt. Er ist sich sicher, gerade telefonischer Zeuge eines Mordes geworden zu sein. Emsige Recherchen führen ihn zum Tatort - ohne Leiche, nur mit einer riesigen Blutlache. In einer solchen wird auch das nächste Mordopfer gefunden. Kluftinger selbst geht es im Moment gesundheitlich auch nicht gut. Schmerzen in der. Rist lassen ihn auf ein krankes Herz schließen. Mit Quark, Gemüse und Wasser statt Leberkäs, Kasspatzen und Dunkelbier rückt er dem Übel, sehr zum Leidwesen seiner Kollegen, auf den Pelz. Sogar einen Yogakurs unter Leitung seines Intimfeindes Dr. Langhammer besucht er... Der 7. Fall für Kommissar Kluftinger und seine Kollegen Hefele, Strobl und Maier ist wieder ganz nach meinem Geschmack. Der Fall wird nach vielen Wirrungen und Wendungen wie immer absolut nachvollziehbar gelöst. Seine Schmerzen lösen sich auch auf, so dass er sogar Urlaubsplänen nicht ganz abgeneigt ist. Wie immer hat das Privatleben meines Kommissars einen gleich hohen Anteil an der Geschichte, wie der Kriminalfall selbst. Und ich liebe die kleinen Fettnäpfchen, in die Kluftinger immer wieder tapst. Wer Kommissar Kluftinger lieben gelernt hat und einen gut ausgefeilten Kriminalfall zu schätzen weiß, für den heißt es hier: zugreifen.

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    • 4
  • Brutale Morde und gesundheitliche Risiken

    Herzblut
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    19. August 2014 um 11:47

    Brutale Morde und gesundheitliche Risiken „Sein Atem ging schwer. Es war, als könnte er auf einmal tief in sich hinein hören. Es half nichts. Er brauchte einen Arzt“. Ist es das Alter? Das Gewicht? Das viele Fleisch? Das Herz? Kluftinger ist besorgt. So sehr besorgt, dass er seiner Erika gar nicht gram ist, als diese tatsächlich einen Termin beim Arzt für ihn macht. Dass Kluftinger bei diesem Termin ein Telefonat falsch versteht, das allerdings löst eine Welle der Besorgnis und, vor allen Dingen, ein radikales Umdenken in Ernährungsfragen und gesundem Essen (Backfisch eben, soll ja gesund sein, Fisch) bei Kluftinger aus. Sehr zu Irritation seines Teams, aber das hält einen Kluftinger nicht ab. Da trifft es sich gut, dass ein Teil des neuen Falles ihn in eine der bekanntesten Herzkurkliniken der Gegend führen wird. Mittels seiner bekannten Art, um alle möglichen Ecken herum zu denken, hat Kluftinger einen vermeintlichen Tatort am „Teufelssee“ gefunden, Zwar ohne Leiche, aber mit jeder Menge Blut. Und kann ja nun das berufliche mit dem persönlichen verbinden. Wobei, ob Joga wirklich der richtige Ansatz ist, den grummeligen und dem modernen Leben leicht (bis schwer) fremden Kommissar zu beglücken? Das sollte der Leser dann selber in dieser humorvoll gestalteten Sequenz der „Joga-Stunde“ sich zu Gemüte führen. All das lässt zunächst den brutalen Taxifahrer Mord vom Beginn des Buches fast an den Rand der Ermittlungen rücken. Doch diese Häufung brutaler Verbrechen…. Wer Kluftinger kennt weiß, dass der Mann zwar digital völlig unfähig ist, aber eine ausgeprägte Spürnase besitzt und ganz eigene intuitive Ermittlungsmethoden verfolgt. Und sei es auch in seiner lilafarbenen Schlafanzughose morgens gegen halb fünf, nichts hält den Sturkopf ab, wenn er einmal Witterung aufgenommen hat. Neben der eigenen Gesundheit und den obskuren und blutigen Morden muss Kluftinger dabei nebenbei auch noch endlich Bekanntschaft mit dem Vater der japanischen Braut seines Sohnes schließen (wobei diese „Skype-Sequenz“ im Buch zwar mit Slapstickelementen gewürzt ist, doch dennoch eher zu den schwächeren Teilen des Buches ob ihrer massiven Unglaubwürdigkeit gehört). Aktion an allen Fronten, sozusagen. Bis dann mehr und mehr der Fall und die Fälle in den Mittelpunkt der Betrachtungen rücken werden und Kluftinger immer wieder vor überraschenden Wendungen stehen wird. Durchaus interessant ist dieser Fall im Buch aufgebaut. Zusammen mit der liebevollen Zeichnung der Figuren und der (teils zu brachialen) Ausweitung auf die (vielen) Eigenarten der Hauptfigur, ergibt sich eine flüssige, humorvolle und in Teilen auch spannende Lektüre, die auch im Blick auf die liebevollen Details um die Personen im Team und im privaten Umfeld Kluftingers herum gut unterhält.

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  • Privates Fettnäpfchen-Hopping und Herzprobleme und dazu ein wirklich verzwickter Fall für Klufti

    Herzblut
    Talitha

    Talitha

    11. April 2014 um 18:17

    Ich bin begeisterter Leser der Krimireihe um Kommissar Kluftinger und vergleiche in Rezensionen die Bücher auch mal gerne miteinander. Daher könnte es dort zu unbeabsichtigten SPOILERN kommen! Kluftinger hat einen neuen Fall, der aber so gut wie gelöst erscheint. Ein Mann hat einen Taxifahrer getötet und sitzt bereits in U-Haft. Auf der Pressekonferenz wird Kluftinger dann auf seinem Handy angerufen. Während er sich Rüffel dafür anhören muss, tippt er panisch auf seinen Tasten herum und nimmt dabei den Anruf auf, was sich als gut darstellt: Denn was Kluftinger später noch mal abspielt, klingt wie die Hintergrundkulisse von einem Mord. Kluftinger ermittelt. Nebenher gibt es dann auch noch einen weiteren Mord an einem Versicherungsvertreter, den es aufzuklären gilt... Wie in allen Kluftinger-Bänden ist auch das Privatleben Kluftingers ein wichtiger Bestandteil. Daher ist auch dieser Band eher nichts für Leute, die nur eine spannende Krimihandlung ohne Nebenstränge oder Alltagsbeschreibungen mögen. Wer Kluftinger mag, den stört das aber nicht, so wie mich. Ich fand vor allem die neue Situation mit der baldigen Hochzeit seines Sohnes und Kluftingers Herzprobleme sehr gut und interessant beschrieben. Witzige und skurile Momente gibt es zuhauf, dafür sorgt alleine schon der Zwist mit Dr. Langhammer, der u. a. als Yoga-Lehrer Kluftinger ordentlich "einheizt"... Ein sehr gelungener Kluftinger. Er zählt mit zu meinen Favoriten. Die Fettnäpfchen im Privaten kombiniert mit den Geistesblitzen und genialen Anwandlungen im Beruf, machen den Krimi zu einer lesenswerten und unterhaltsamen Lektüre, bei der man auch mal laut auflachen kann, aber auch nachdenken kann (vor allem bei der Herzthematik). Bierernst darf man Kluftinger nicht nehmen, dazu ist er zu sehr Krimi- und Bayern-Satire. Mir hat er jedenfalls sehr gefallen und ich fiebere schon dem (hoffentlich baldigen) nächsten Band entgegen.

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  • zurück zur alten Stärke

    Herzblut
    Seehase1977

    Seehase1977

    16. March 2014 um 14:10

    Klappentext: Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. „Alpträume von zu viel Schweinsbraten“, tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ... Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind? Als echter Kluftinger-Fan bin ich froh, dass das Autorenduo wieder zu seiner gewohnten Stärke zurückgefunden hat. Die beiden Vorgängerbände konnten mich leider nicht so ganz überzeugen. Aber „Herzblut“ hat mal wieder alles, was das Kluftinger-Fan-Herz begehrt.  Flüssiger angenehm zu lesender Schreibstil,  die nötige Portion Spannung eingebettet in den täglichen Klufti-Alltag mit all seinen Tücken und  natürlich die Szenen mit Dr. Langhammer, die hier nicht so übertrieben dargestellt werden wie z.B. in „Rauhnacht“ wo mir die Kabbeleien zwischen den beiden eher zu überzogen schienen und mich eher genervt anstatt amüsiert haben. Ich habe teilweise schallend gelacht und habe mich bestens unterhalten gefühlt. Was will man mehr? Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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  • Herzblut von Klüpfel und Kobr

    Herzblut
    madamecurie

    madamecurie

    06. November 2013 um 19:39

    Buchtexet:Kluftinger ist sich sicher:Bei einem anonymen Anruf wird er Zeuge eines Mordes.Als er jedoch mitten in der Nacht allein den Tatort ausfindig macht,stößt er dort nur auf eine rießige Blutlache.Bevor der Großteil der zugehörigen Leiche auftaucht,erschüttern weitere brutale Morde das Ällgäu.Leider behintern heftige Herzschmerzen Kluftingers Arbeit.Intimfeind Doktor Langhammer verordnet kässpatzenarme Schonkost,positive Lebenseinstellung,Bewegung-und sogar noch einen Yogakurs. Ich hatte wieder ein super Lesevergnügen mit dem Kluftinger, was so einen und den anderen Lacher hervorrief.Einfach super die Bände mit dem Klufti.

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  • Krankenhaus und Jahrmarkt.....

    Herzblut
    abuelita

    abuelita

    04. November 2013 um 19:01

    Für Klufti. Vergelt’s Gott für alles und nix für ungut... …über dieses Vorwort habe ich mich nach dem Lesen nicht mehr gewundert. Der arme Klufti – dieses Mal stellen ihn die Autoren doch wirklich als Deppen der Nation dar….hat er das verdient? Es war schon ein bisschen arg zum Fremd-Schämen, so trottelig wie Klufti sich dieses Mal benommen und wie er agiert hat. Trotzdem fand ich einiges recht amüsant – nicht unbedingt das Skpye-Gespräch, aber die Yoga-Runde mit Langhammer z.B. – oder auch, was er persönlich unter gesunder Ernährung versteht….*g* Der Fall selber – nun, der ist ganz schön verzwickt. Das Thema Herz –auch und gerade Kluftingers eigenes macht ihm Sorgen, und DAS ist das wirklich schöne an dem Buch, also nicht Kluftigers Probleme, aber wie er damit umgeht und was sich daraus ergibt…zieht sich zentral durch das ganze Buch, also auch durch den Fall bzw. die Fälle.  Trotz aller Versuche, Kluftinger total überspitzt darzustellen – es ist ihnen auch gelungen, den Autoren, wenn ich an die vielen negativen Rezensionen denke….. – wird auch hier wieder einmal klar, warum er diesen Beruf ergriffen hat – er ist einfach super in seinem Job und ermittelt auf seine ganz eigene Art und Weise. Aber: nachvollziehbar und die Lösung kommt nicht „wundersam um die Ecke“ – nein, Punkt für Punkt wird alles aufgeklärt. Sehr schön ! Und für mich als“ nahe den Tatorten wohnende“ immer wieder schön die Ortsbeschreibungen.

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  • Herzblut - Klüpfel/Kobr

    Herzblut
    Nefertari35

    Nefertari35

    26. September 2013 um 08:32

    Leseeindruck (keine Rezension): Ein typischer Kluftinger Roman erwartet den Leser mit Herzblut und doch ist er anders. Es handelt sich um einen Serienkiller und nur KLuftinger glaubt an einen Mord, bis sich die Hinweise verdichten. Alles Indizien führen zu einem Jahrmarkt und doch auch wieder nicht. Währenddessen glaubt Klufti schwer krank zu sein und ändert sein Leben. Dieser Krimi ist wieder ein Meisterstück der beiden Autoren und es macht einfach Spaß ihn zu lesen!

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  • Klufti live ... Ich freu mich drauf!!!

    Herzblut
    literat

    literat

    22. September 2013 um 18:07

    Wieder ein super-unterhaltsamer Kluftinger-Krimi. Und zum Glück ist ersuch nicht herzkrank und kann sein Testament wieder vernichten!

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