Kluftinger

von Volker Klüpfel und Michael Kobr
4,4 Sterne bei161 Bewertungen
Kluftinger
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Positiv (144):
C

Humorvoller Krimi; Lesenswert, hätte mehr Dialekt dabei sein können.

Kritisch (6):
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Langweilig

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Inhaltsangabe zu "Kluftinger"

Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr

Endlich Opa! Kommissar Kluftinger ist immer noch ganz hin und weg, dass ihn Sohn Markus und Schwiegertochter Yumiko zum Großvater gemacht haben. Die Freude über das neue Leben wird jedoch schnell getrübt: Beim Kirchgang mit der Familie entdeckt Kluftinger auf dem Friedhof eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt. Darauf ein Holzkreuz - mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt er gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für Kluftinger in der Regionalzeitung auftaucht, sind auch die Kollegen alarmiert. Um dem Täter zuvorzukommen, muss Kluftinger tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Je mehr er herausfindet, desto klarer wird ihm, dass ein Maulwurf in den eigenen Reihen seine Ermittlungen erschwert. Und die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht ...

Deutschlands erfolgreichstes Autorenduo ist zurück - mit dem großen Jubiläums-Bestseller, in dem endlich das Geheimnis um Kluftingers Vornamens gelüftet wird!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783550081798
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Ullstein Buchverlage
Erscheinungsdatum:27.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2018 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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    chris_mavor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Humorvoller Krimi; Lesenswert, hätte mehr Dialekt dabei sein können.
    Zurück in die Vergangenheit, humorvoller Krimi

    Man möge es nicht glauben aber dieser 10. Fall ist tatsächlich mein erster Kluftinger Krimi den ich lesen durfte. Ich kannte bisher nur die Filme und die haben mir schon gut gefallen. Der Krimi in Buchform steht ihm in nichts nach, im Gegenteil ich finde dich Buchform sogar um einiges besser.

    Alles beginnt an einem Allerheiligen-Tag den man mit der gesamten Familie am Friedhof trifft um die Toten betrauert. Kluftinger mag das eigentlich nicht so sehr, beugt sich jedoch der Tradition. Er erfreut sich zudem viel mehr an seinem Enkelkind um das er sich an diesem Tag kümmern darf.

    Am Friedhof jedoch erregt letztlich ein Menschenauflauf seine Aufmerksamkeit. Was es da zu entdecken gibt, ist mehr als nur schrecklich, da steht ein Kreuz mit seinem Namen. Dieses Kreuz findet man auch auf dem Cover des Buches. Somit kann man sagen - der Titel hält schon mal was er verspricht. Doch damit nicht genug, nein in einer Tageszeitung muss er auch noch seine eigene Todesanzeige lesen und erhält Sterbebilder von sich. Hat es da jemand auf ihn abgesehen ? Braucht er als Polizist nun selber Schutz ?

    Nicht nur seine Familie sondern auch seine Kollegen machen sich Sorgen und so beginnt eine Reise in die Vergangenheit des Herrn Kluftinger, den dort gibt es etwas das bisher keiner wusste. Feinde hat er zwar nicht, aber Jugendsünden die gibt’s auch bei einem Kommissar. Doch warum kommt die Rache nach so langer Zeit ?

    Während seiner Reise in die Vergangenheit erlebt Kluftinger manche Überraschung, durchlebt schöne Situationen nochmals, leider auch die Jugendsünde, bekommt Polizeischutz und ein alter Fall oder sogar sein erster wirklich großer Fall als Polizist rückt auch noch in den Fokus der Ermittlungen. Was aber wirklich dahinter steckt und ob Kluftinger hier vielleicht wirklich seinen letzten Fall hat, dazu kann ich nur zum lesen animieren.

    Mit hat mein erster Kluftinger-Krimi wirklich gut gefallen. Die typischen Fettnäpfchen und der besondere Ermittlungsansatz des Starermittlers sind legendär und auf die braucht man auch nicht lange zu warten. Hierbei habe ich oft wirklich herzhaft lachen müssen. Am meisten wurden meine Lachmuskeln bei dem Babysittung der Titelfigur mit seinem Enkelkind beansprucht. Der Krimi ist leicht zum lesen und man muss die Vorgänger nicht kennen um die Personen lieben zu lernen. Was mir allerdings schon gefehlt hat, das etwas zu wenig Dialekt vorkam. Ja er kam vor, aber eher in den Schimpfwörtern des Kluftingers, dabei hat doch das schwäbische so viel mehr zu bieten.

    Die Reise zurück in die Vergangenheit ist ein Krimi mit alten Freunden und Feinden der Titelfigur und auf jeden Fall lesenswert mit einiges an Humor der durchaus Spaß macht. Deshalb vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen.

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    Trikerins avatar
    Trikerinvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder ein super Kluftinger. Lesenswerr
    Die Vergangenheit holt Klufti ein

    Cover:
    Düsterer Hintergrund. Kreuz mit dem Schriftzug Kluftinger. Das verspricht spannend und - oder traurig zu werden.

    Zum Inhalt:
    Allerheiligen:Beim tradionellem Gräber besuchen steht der frischgebackene Opa Kluftinger plötzlich an seinem eigenem Grab. 
    Noch tut er es als makabenen Scherz ab.
    Als kurze Zeit darauf seine eigene Todesanzeige  in der Zeitung steht,wird ihm klar,daß es kein Scherz mehr ist.
    Den Hinweisen entnimmt er daß es etwas mit seiner Vergangenheit zu tun hat.
    Klufti und sein Team nehmen die Ermittlungen auf.Es geht um Kluftis Leben.
    Wer trachtet ihm nach dem Leben?
    Er muß in seiner Vergangenheit wühlen.Seine Jugend und seine damaligen Freunde.
    Klufti hat einen Plan.Wird es ihm gelingen den Täter zu stellen?

    Mein Eindruck:
    Endlich ist das Geheimnis um Kluftis Vornamen gelüftet.
    Dafür wissen wir nicht ob sein Enkelkind - das Butzele -Ein Mädchen oder ein Junge ist.Schon allein deswegen glaube ich gibt es eine Fortsetzung. 
    Dieses mal erfährt man viel aus Kluftis Jugend.
    Schöner und flüssiger Schreibstil.In einem Rutsch gelesen.
    Es ist Kluftis persönlichster Fall.
    Teilweise ist das Buch so lustig geschrieben daß ich laut lachen musste,und teils war es traurig und ernst. 
    Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.
    Einfach super.Empfehlenswert und absolut lesenswert
    Dafür 5 Sterne



    Kommentare: 1
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    Stupsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für Fans ein MUSS!!!!
    Ein Blick in die Vergangenheit!

    Kluftinger entdeckt an Allerheiligen ein Kreuz mit seinen Namen auf den Friedhof. Ein paar Tage später folgen Totenanzeige und Sterbebildchen. Schnell ist zwar klar, dass er in Gefahr ist, aber woher kommt diese. Klufti beginnt in seiner Vergangenheit zu forschen, nicht alle Begegnungen verlaufen wie gewünscht und einige Überraschungen muss er erleben. Gleichzeitig taucht ein alter Verdächtiger wieder auf, welchen er noch nicht fassen konnte.

    Das Privatleben kommt hier auch nicht zu kurz, der frisch gebackene Opa ist mächtig stolz auf seinen Enkel und erlebt und lernt auch in diesen Bereich einige neue Dinge.

     

    Das Buch lebt und stirbt mit der Figur des Kommissar Kluftinger. Ein Mann der oft etwas naiv und altbacken wirkt, aber trotz allen den richtigen Riecher hat und mit Überraschungen aufwartet. Durch seine Geistesblitze, sein Pflichtbewusst und seinen Wahrheits- und Gerechtigkeitssinn versetzt er seine Mitarbeiter immer wieder ins Staunen. Gleichzeitig lässt er vermeintlich kein Fettnäpfchen aus und hat oft damit zu kämpfen eine für ihn unangenehme Situation zu seiner Zufriedenheit zu erklären.

     

    Gewohnt leicht und flüssig und vor allem mit dem altbekannten Humor geschrieben. Bei dem Buch kommt man, obwohl der Gefahr für Klufti, nicht aus dem Schmunzeln heraus. Gleichzeitig ist das Buch eine Zeitreise in seine Vergangenheit. Wie begann es eigentlich bei der Kripo, sein erster Fall, seine erste Zeit mit Erika …

     

    Fazit: Ein absolutes MUSS für alle Klufti-Fans und schwer aus der Hand zu legen.

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    HelgasBücherparadiess avatar
    HelgasBücherparadiesvor 2 Monaten
    Klufti in Gefahr



    Kluftinger steht vor dem eigenen Grabkreuz auf dem Friedhof. 
    Wer trachtet ihm nach dem Leben?
    Seine Vergangenheit hängt damit zusammen. 
    In diesem Buch werden unter anderem Kluftingers Jugendjahre beschrieben, sein Einstieg zum Kriminaler und sein Vorname wird enthüllt. 
    Als frisch gebackener Opa ist er plötzlich nicht mehr Erikas Butzele.
    WAmüsant zu lesen ist , wie er seinen Enkel beruhigt und vieles mehr.
    Mir hat es sehr viel Freude bereitet dieses Buch zu lesen.
    Mit viel Witz und Humor wurde es geschrieben.  Ein echter Kluftinger.

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor 2 Monaten
    Kluftinger

    Kommt leider nicht ganz an die Kluftinger Krimis ran, ich kenne zwar noch nicht alle, aber ich fand diesen sehr schwach, in Gegensatz zu denen, die ich schon gelesen habe.

    In diesem Fall tauchte eine Todesanzeige vom Kluftinger auf, aber er ist ja noch am Leben, außerdem taucht ein Grab auf, auf der sein Name steht. Nun macht er sich auf die Suche , nach diesem Menschen und sein Weg führt ihn auch in die Vergangenheit. Wer hat den was gegen ihn gehabt? Welche Feinde hatte er aus denn alten Fällen? Außerdem ändert sich, was in seinem Leben er wird Opa.

    Wir erfahren hier ein paar Rückblicke auf alter Fälle und die Vergangenheiten aber auch paar Geheimnisse des Kluftingers. Das hat mir ganz gut gefallen, es war aber zeitweise einfach zu viel des guten, es kam einen zeitweise so vor, als ob einfach die Kapitel länger werden mussten. Das hört sich komisch an, aber dadurch hat die Spannung auch etwas gelitten und auch dieses ich muss das Buch unbedingt sofort weiter lesen.

    Leider fand ich es sehr schade, da ich eigentlich bei den beiden Autoren ihre Art liebe wie die Bücher geschrieben ist, Kluftinger ist ein Fall für sich, er ist witzig und man muss oft lachen, wenn er ermittelt. Er hat einfach eine ganz besondere Art, die skurril, witzig und spannend zu gleich ist. Dies fehlte mit diesmal etwas, das Zusammenspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist wieder sehr gut gelungen.

    Ich bin gespannt auf denn nächsten Band, ich werde auch die anderen Kluftinger Krimis lesen, da mich irgendwie der Charakter mehr interessiert und ich ihn wieder ermitteln sehen will. Auch wenn dieser Band mich nicht so überzeugt hat, werde ich weiter diese Krimis lesen. Es gibt immer mal schwächere und bessere Bücher, da ja jeder Geschmack anders ist.

    Daher kann ich hier nur 2 1/2 Punkte geben.

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    G
    Gisevor 3 Monaten
    Der bisher persönlichste Fall für Klufti

    Klufti ist stolzer Opa – und plötzlich erscheint ein Holzkreuz mit seinem Namen auf dem Friedhof, in der Zeitung taucht eine Todesanzeige auf. Kluftinger mag das alles gar nicht so ernst nehmen, doch bald wird klar, dass das nicht einfach ein Dummer-Junge-Streich ist. Wer nur kann dahinterstecken, wer hat noch eine alte Rechnung mit ihm offen, so sehr, dass es um Leben und Tod geht? Kluftinger fallen dann doch noch ein paar Erinnerungen ein, die zu dieser Jagd auf ihn führen könnte.

    Der zehnte Fall für den grantelnden Kommissar aus dem Allgäu wird zum persönlichsten seiner ganzen Laufbahn. Sie reicht auch am weitesten in seine Vergangenheit hinein. Und dabei wird endlich das große Geheimnis um seinen Namen gelüftet! Die Fallbearbeitung mit seinem Team, die Rückblicke in seine Vergangenheit lassen den Leser nicht daran zweifeln: Er gehört noch lange nicht zum alten Eisen, er ist noch genauso gut im Ermitteln wie bisher auch. Aber auch die andere Seite ist wieder gut dargestellt, wenn er einfach nur kauzig dargestellt wird, dass einem beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht erscheint. Köstlich zum Beispiel der Autokauf für die junge Familie Kluftinger!

    Trotz seinem dicken Umfang liest sich das Buch also weg wie alle bisherigen Bände um den Kult-Ermittler aus dem Allgäu. Zwischendrin habe ich tatsächlich überlegt, ob dies der letzte der Reihe sein sollte, ob es ihm diesmal wirklich an den Kragen geht. Doch sehr enttäuscht hat mich dann das Ende, das mich einfach nur verwirrt hinterlassen hat. Das soll es für den Jubiläumsband gewesen sein? Echt jetzt? Aber auch sonst habe ich die Leichtigkeit vermisst, mit der Kluftis Eigenheiten und seine besondere Ermittlungsgabe verbunden wurden, diesmal kommt vieles sehr bemüht daher.

    Manches war dennoch spannend zu lesen, der beste Klufti der Reihe war es für mich definitiv nicht. Selbst Klufti-Fans dürften leise Enttäuschung bei diesem Band zeigen. Es reicht bei mir gerade mal noch für vier Sterne und (gemessen an den bisherigen Bänden der Reihe) eine nicht ganz so überzeugte Leseempfehlung. 

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    Lesendermoenchvor 3 Monaten
    Der neue Klufti wie immer super

    Kluftinger ist Opa geworden und benimmt sich gewohnt zum Fremdschämen. Nebenher scheint es jemand auf ihn abgesehen zu haben: auf dem Friedhof steht ein Kreuz mit seinem Namen, in der Zeitung erscheint ein Nachruf... 


    Die Lösung liegt tief in der Vergangenheit Kluftingers, was ich sehr interessant finde. Zugleich witzig und spannend, wie immer sehr gelungen.

    Ein weiterer toller Kluftinger-Krimi, bin Fan der ersten Stunde und kann die Reihe wärmstens empfehlen. 

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    D
    Dauerleserinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Super-Buch! Eine wahre Freude für Kluftinger-Fans, weil man viel über die Jugend Kluftingers erfährt.
    I love Kluftinger...

    Ich hatte ein Leseexemplar gewonnen und an der Leserunde teilgenommen.

    Das Buch beginnt damit, dass Kluftinger auf einmal an seinem eigenenen Grab steht. Echt krass. Kluftinger will natürlich wissen, was dahintersteckt und beginnt zu ermitteln... Die Ermittlungen sind äußerst kompliziert. Dabei wird Kluftinger auch von einem langjährigen Mitarbeiter heftig enttäuscht, und nach und nach macht sich Kluftinger auch um seine eigene Familie ernsthaft Gedanken. Gegen Ende des Buchs wird es noch einmal echt gefährlich für Kluftinger. Ich habe mir so richtig Sorgen gemacht und hatte schon den Verdacht, dass die Autoren die Serie mit diesem  Buch beenden wollen.... Aber das ist ja zum Glück nicht so....

    Es war nicht mein erstes Kluftinger-Buch. ich glaube, ich habe alle gelesen und/oder den Film geguckt. Obwohl ich Kluftinger mag, weil er so herrlich schrullig daherkommt, finde ich, dass die Autoren diesbezüglich manchmal etwas übertreiben. Ich habe gerade einen Kabarett-Workshop besucht, und da hieß es, dass man aufpassen muss, wann es genug ist, und ein weiterer "Topper" nichts mehr bringt....

    Manche Passagen im Buch fand ich auch zu langatmig bzw. überflüssig. Hierzu gehören für mich unbedingt auch die Stellen mit dem Enkel und mit dem Hund (Wittgenstein). Aber das ist Geschmacksache!  Gut gefallen hat mir, dass ich jetzt mehr Persönliches über Kluftinger weiß.

    Wirklich anspruchsvolle Literatur geht anders, aber das macht nichts. Das Buch ist einfach der ideale Begleiter für den Balkon/Garten und macht auf jeden Fall Lust, ins Allgäu zu reisen. Es steht Kluftinger drauf, und es ist Kluftinger drin - was will man mehr?

    Die Dauerleserin


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    StephaniePvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Krimi, der nicht ganz an seine Vorgänger heran kommt.
    Kluftinger

    Kommissar Kluftinger wurde Großvater. Doch die Freude über den Familienzuwachs hält nur kurz an. Bei einem Kirchgang stößt er am Friedhof auf ein frisches Grab. Auf dem Grabkreuz befindet sich Kluftingers Name. Als dann auch noch eine Todesanzeige in der Zeitung auftaucht wird Kluftinger bewusst, dass er den Täter schnell finden muss, bevor ihm etwas zustößt.  Um herauszufinden, wer hinter den Andeutungen steckt muss Kluftingerr tief in seine Vergangenheit eintauchen.

     

    Volker Klüpfel und Michael Kobr können erneut mit einem fesselnden Schreibstil und einer mitreißenden Handlung überzeugen. Die beiden Autoren schaffen es sehr schnell Spannung aufzubauen. Leider nehmen mir persönlich die Rückblicke hin und Wieder zu viel Platz ein, wodurch die Spannung immer wieder etwas leidet. Aber alles in allem sind diese Rückblenden gelungen und ermöglichen den Lesern mehr über Kluftinger zu erfahren. Zudem können die Autoren nach diesen Rückblenden die Spannung jedes Mal wieder schnell aufbauen.

     

    Die einzelnen Protagonisten sind erneut sehr authentisch beschrieben. Ich habe mich gefreut einige bereits bekannte Charaktere wieder zu finden. Mir persönlich kamen im aktuellen Teil allerdings die anderen Protagonisten etwas zu kurz, da wirklich hauptsächlich auf Kluftinger und sein Leben eingegangen wird. Dies fand ich etwas Schade. Aber dennoch kann man sich als Leser auch schnell ein Bild zu den restlichen Charakteren machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln und sie bei den Ermittlungen gedanklich unterstützen.

     

    „Kluftinger“  ist bereits der zehnte Teil rund um den sympathischen Kommissar Kluftinger. Der Name des aktuellen Buches ist absolut zu Recht gewählt, da es wirklich Großteils um ihn selbst geht. Ich kenne bereits die Vorgänger und muss leider sagen, dass der aktuelle Band meiner Meinung nach der bisher Schwächste ist.

     

    FAZIT:
    „Kluftinger“ kommt meiner Meinung nach nicht ganz an seine Vorgänger ran. Der Schreibstil ist zwar erneut sehr fesselnd aber mir persönlich kam der Fall hin und Wieder zu kurz und auch die anderen Protagonisten neben Kluftinger erhielten mir persönlich zu wenig Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund vergebe ich 4 Sterne!

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    S
    Sabiene73vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: wie immer super
    Kluftingers Rückblick

    Der Jubiläumsfall von Kommissar Kluftinger beginnt Allerheiligen auf dem Friedhof, als Kluftinger sein eigenes Grabkreuz entdeckt und gemeinsam mit den Kollegen überlegt, wer dahinter stecken könnte.
    Zuerst nimmt Kluftinger die Angelegenheit nicht so ernst, doch seine Familie und die Kollegen können ihn überzeugen, der Sache auf den Grund zu gehen.
    Somit nehmen die Ermittlungen mit den bekannten Personen ihren Lauf.
    Gelungen ist in diesem Jubiläumsfall das Treffen mit Hubertus Jennerwein, welcher ebenfalls sein 10-jähriges Ermittlerjubiläum feiert. Alle Autoren haben gemeinsam dafür gesorgt, daß dieses Treffen sich nahtlos in beide Krimis einfügt und die Hoffnung nährt, daß die beiden Kommissare künftig einen Fall gemeinsam lösen könnten.
    Auch dieser Band hat wieder einige humorvolle Szenen zu bieten, allerdings ist der Humor diesmal hintergründiger, etwa wenn die Parallen zwischen dem angespannten Verhältnis von Kluftinger Senior und Junior und Kluftinger und Sohn Markus aufgezeigt werden.
    Sehr gut gefallen hat mir auch das erste Treffen mit Familie Langhammer und Erikas Aufnahme in die Familie Kluftinger, fast so schön wie das Aufeinandertreffen von Yumiko und Kluftinger in den Vorbänden.
    Die Handlung selber ist sehr logisch ohne Längen aufgebaut und auch die Zeitschienen sind zum einen durch die geänderte Schriftart aber auch durch die Abfolge sehr gut nachzuvollziehen.
    Auch wenn es bislang geheißen hat das die Serie mit dem Bekanntwerden von Kluftis Vornahmen beendet wird, läßt der Schluß auf mehr hoffen. die Handlung jedenfalls zeigt eine Wandlung von reinen humorvollen Regionalkrimis zu ernst zu nehmenden Handlungen.
    Erneut ein Band, den ich öfter lesen werde.

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    diewortklauberins avatar

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    Zum Jubiläum des kultigen Ermittlers von Klüpfel & Kobr veranstalten wir gemeinsam mit Ullstein eine spannende Aktionswoche inklusive Livestream-Lesung


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    Volker Klüpfel hat viele Jahre in Altusried gewohnt. Wer dort aufwächst, verfällt für gewöhnlich mit Leib und Seele der Schauspielerei. Daher ist es wenig überraschend, dass er bei Freilichtspielen und vielen Inszenierungen im Theaterkästle mitwirkte. Seine neue Leidenschaft heißt allerdings: Krimis schreiben. Klüpfel, Redakteur der überregionalen Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen Zeitung, studierte Politikwissenschaft, Journalistik und Geschichte in Bamberg, arbeitete bei einer Zeitung in den USA und beim Bayerischen Rundfunk. Er treibt viel Sport und fotografiert gerne.
    Michael Kobr wurde 1973 in Kempten geboren. Er studierte Deutsch und Französisch auf Lehramt und ist seitdem Realschullehrer in seiner Geburtsstadt. Zusammen mit Volker Klüpfel schrieb Kobr erfolgreich Romane wie "Milchgeld", "Erntedank" und "Laienspiel" um Komissar Kluftinger. Alleine verfasste Kobr nun seinen Roman "Mahlzeit". Er wurde mit zahlreichen deutschen Literaturpreisen ausgezeichnet und seine Romane landeten stets auf der Bestsellerliste. 

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