Laienspiel

von Volker Klüpfel 
4,1 Sterne bei374 Bewertungen
Laienspiel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (294):
B

Spannend bis zum Ende.

Kritisch (17):
N

kann mich den lobpreisungen nicht anschließen. lange nicht mehr so was langweiliges, vorhersehbares, oberflächliches geblubber gelesen.

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Inhaltsangabe zu "Laienspiel"

Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: Er plante einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Er soll mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer einen Tanzkurs absolvieren. Gleichzeitig steckt er mitten in den Endproben für die große Freilichtspiel-Inszenierung von »Wilhelm Tell« ... Kluftingers vierter Fall von dem Allgäuer Autoren-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492303033
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.05.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.02.2014 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 2 Monaten
    Laienspiel

    Kluftinger hat eigentlich schon mit den Proben zum Theaterspiel zu "Tell" alle Hände voll zu tun, als ein Toter die beschauliche Ruhe im Allgäu stört. Recherchen ergeben, dass dieser Tote nur der Anfang war. Ein Terroranschlag ist geplant. Denn auf dem Laptop des Toten finden sich diverse Mails und ein Countdown. 
    Plötzlich verwandelt sich die Polizei Kempten in ein Hauptquartier, wobei Kluftinger nunmehr dem BKA unterstellt ist. Angeführt von Faruk Yildrim, einem türkischstämmigen jungen Mann, der mit viel Enthusiasmus und Sachkenntnis an die Angelegenheit herangeht. 
    Kluftinger währt sich in einem Alptraum, doch die Ermittlungen schreiten gut voran. Bis allen klar wird, wo die Bombe hochgehen soll.
    Und dann ist da noch Dr. Langhammer, der sich ungefragt in Kluftingers Eheleben einmischt und mit immer guten Ratschlägen parat steht.

    Diesmal wird es sehr rasant, denn ein Countdown bildet den Mittelpunkt des Buches. Schaffen es die Kemptner Polizei, das BKA und als grenzübergreifende Hilfe auch die österreichischen Ermittler, herauszufinden, was genau mit dem Countdown gemeint ist? Ein Terroranschlag steht von vornherein fest, doch wie, wer und vor allem wo?

    Das ernste Thema Terrorismus wird abgehandelt und trotzdem schaffen es die Autoren, dies etwas in den Hintergrund zu stellen und Kluftinger diesmal zur Höchstform auflaufen zu lassen. Denn neben dem kniffligen Fall hat er noch mit Dr. Langhammer zu tun, dem Altusrieder Landarzt, der sich ungefragt in Kluftingers Eheleben einmischt.

    Für Kluftinger ist es natürlich ungewohnt, dass er die Anweisungen nun nicht von seinem Chef Lodenbacher erhält, sondern von dem Terrorexperten Yildrim, mit dem sich Kluftinger jedoch auf Anhieb gut versteht. Trotzdem fügt er sich nahtlos in das Ermittlungsteam ein und die Zusammenarbeit läuft einwandfrei. Dass der Kommissar trotzdem wieder in Fettnäpfchen tritt, muss wohl nicht erwähnt werden.

    Hinzu kommen die Proben zu dem Laienspiel "Tell", bei welchem Kluftinger und seine Familie mitwirken. Dies ist schon Tradition und so nimmt Kluftinger dies auch sehr ernst. Er versucht, die Proben weitestgehend einzuhalten, doch die Aufklärung des Terroranschlags nimmt ihn dann doch sehr in Anspruch. 

    Und um allem die Krone aufzusetzen, hat Erika, Kluftingers Frau, zusammen mit den Langhammers noch einen Tanzkurs organisiert. Natürlich sehr zur Freude Kluftingers. Nicht. Diese Szene mit dem Tanzkurs war so herrlich komisch, dass ich mehrmals laut auflachen musste. Mein Kopfkino hatte hier ordentlich zu tun.

    Ansonsten geht Kluftinger wieder sehr geordnet an die Aufklärung des Falls. Hier merkt man sehr, wie genial logisch er denken kann. Gerade am Ende, als alles hart auf hart kommt, lässt ihn sein Gehirn nicht im Stich.

    Der vierte Fall des Kommissars war sein bislang schwerster, nicht nur, weil er mit so vielen unterschiedlichen Personen zusammenarbeiten musste, sondern auch, weil er so viele unterschiedliche Hinweise hatte, die eigentlich kein richtiges Bild ergaben. 

    Die Geschichte ist sehr kurzweilig und man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass man mit zu vielen "polizeilichen" Informationen überhäuft wird. Trotzdem bekommt man einen guten Einblick in das Vorgehen des BKA. 

    Fazit:
    Eine rasante Geschichte mit einem genialen Kommissar Kluftinger.

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    B
    Bibi1999vor 3 Monaten
    Teil 4

    Auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschießt sich ein Unbekannter. Der Verdacht ist, dass er einen terroristischen Anschlag geplant hat. Die Frage ist nur wo? Kluftinger muss mit den österreichischen Kollegen und dem BKA zusammenarbeiten. Zudem soll Kluftinger zusammen mit seiner Frau und den Langhammers einen Tanzkurs besuchen, auf den er überhaupt keine Lust hat. Und dann steht auch noch das große Freilichtspiel an, wo Kluftinger mitspielt. 


    Der vierte Fall von Kommissar Kluftinger beginnt sofort spannend. Der Unbekannte erschießt sich sofort zu Beginn der Geschichte, sodass Kluftinger sofort in die Ermittlungen startet. Die österreichischen Kollegen sind auch von Beginn an dabei. Durch sie wird der österreichische Dialekt eingebracht, der nicht nur den Leser, sondern auch Kluftinger und seine Kollegen nicht immer verstehen, er wird jedoch immer aufgeklärt. Durch den Verdacht eines geplanten Terroranschlags muss Kluftinger mit den österreichischen Kollegen zusammenarbeiten. Da sie jeoch nicht für solche Fälle ausgebildet sind, wird das BKA eingeschaltet. Kluftinger muss so seinen Chefposten an Maiet abtreten und ihm steht nun Yildrim vom BKA vor. Kluftingers Geistesblitze, die die Fälle immer wieder vorantreiben, sind auch diesmal mit dabei. Jedoch tret sich nicht alles um die Ermittlungen. Auch die Langhammers sind wieder mit dabei. Martin Langhammer hat die Ansicht, dass Kluftinger eine Affäre hat und bietet ihm seine Hilfe an, obwohl Kluftinger keine Affäre hat. Zudem besuchen sie gemeinsam einen Tanzkurs und spielen zusammen bei den Freilichtspielen. Auch alte Bekannte aus den vorherigen Fällen treten in diesem Buch wieder auf. 

    Das Buch bleibt spannend bis zum Ende und man hat als Leser keine Ahnung, wer genau wie in diesem Fall in Verbindung steht, und wo die Anschläge genau stattfinden.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 00-Klufti agiert mit viel Spannung, aber in seiner gewohnten Art! Lachsalven sind vorprogrammiert!
    00-Klufti im Einsatz

    Kluftingers vierter Fall "*Laienspiel*" vom Autoren-Duo "*Volker
    Klüpfel und Michael Kobr*"erschien 2008 im "*Piper Verlag*".


    In Kluftingers Einsatzgebiet hat sich ein unbekannter Mann auf der
    Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Er wurde
    verdächtigt, einen terroristischen Anschlag an noch unbekannter
    Stelle zu planen. Kluftinger muss sein gewohntes Arbeitsumfeld
    verlassen und mit Kollegen aus Österreich und dem BKA zusammenarbeiten. Privat soll er mit dem Ehepaar Langhammer und seiner Frau Erika an einem Tanzkurs
    teilnehmen, obwohl er wegen der Generalproben für die
    Freilichtinszenierung von "Wilhelm Tell" gar keine Zeit hat.

    Gelingt es der Ermittlungstruppe, die zwei geplanten Bombenanschläge zu verhindern?



    Dieser Krimi hat mich wieder restlos begeistert. Sowohl der Plot mit
    spannenden Situationen um das aktuelle Thema der Terrorbekämpfung, als
    auch die humoristisch wirkenden Aktivitäten des schrulligen Kommissars
    bringen frischen Wind in die Krimilandschaft und sorgen für Lachanfälle.



    Kluftinger wird von seinem Chef Lodenbacher vom eigentlichen
    Tagesgeschäft freigestellt, denn die internationale Terrorszene erreicht
    das eher beschauliche Allgäu. Klufti wird einer Task Force zugeteilt
    und arbeitet mit dem BKA zusammen. Das ist gar nicht Kluftis Fachgebiet,
    er ist absoluter Laie in der Terrorbekämpfung. Doch als Einheimischer
    verfügt er über die nötige Ortskenntnis und da der Countdown der
    Bombendrohung läuft, fügt er sich in das Vermeintliche.

    Es ist dem Autorenteam gelungen, die Hintergründe für islamistisch
    geprägte Anschläge sowie die Beweggründe der Ausführenden näher zu
    erläutern. Dieses brisante Thema wird auch durch einige gewagte
    Actionszenen spannend ausgearbeitet.

    Doch die Krone wird diesem Krimi durch die unvergleichliche Art von
    Kluftinger aufgesetzt. Sein Handeln und seine einzigartige Schrulligkeit
    sind wieder unvergleichlich lustig.

    Natürlich spielt Kluftis Privatleben auch gerade verrückt. Einerseits
    wirkt er als Laienschauspieler bei einer Wilhelm Tell Inszenierung im
    Altusrieder Freilichttheater mit, gleichzeitig soll er mit Erika und den
    Langhammers aber auch noch einen Tanzkurs absolvieren. Das passt ihm
    natürlich gar nicht und er benötigt dazu erst einmal die passenden
    Schuhe. Schon die Kaufszene rechtfertigt den Kauf des Buches! Ich habe
    Tränen gelacht, wie dieser Mann zwar beruflich mit einer schwierigen
    Terrorgeschichte befasst ist, aber nicht mal allein Schuhe kaufen kann.
    Doch das ist typisch für Klufti und genau so mag ich ihn.

    Wenn ich schon mal den Humor anspreche, kann ich auch gleich einige
    andere Szenen aufzählen, die bei mir Lachsalven hervorgerufen haben. Da
    gibt es natürlich die Tanzszenen, bei denen mal wieder Dr. Langhammer
    brilliert, dann die Aktion mit dem neuen Gasgrill und nicht zu
    vergessen, Kluftis Besuch im Internetcafe, zwecks Observierung eines
    Verdächtigen. Seine dilletantischen Versuche am PC bringen ihn nicht nur
    auf Pornoseiten, sondern sogar in Terrorverdacht.

    Den Autoren dieses Krimis ist ein richtig guter Spagat zwischen
    fesselnder Krimihandlung und jeder Menge Humor dank Kluftis
    eigenwilligen Ermittlungsmethoden bzw. seinem schrulligen Privatleben
    gelungen.

    Einen James Bond mit Haferlschuhen und Kniebundhosen gibt es nur einmal. A.I. Kluftinger als 00-Klufti!

    Der Krimi lässt mich begeistert zurück. Auch dieses Mal ist den Autoren
    ein sensationelles Buch gelungen und sie haben das
    deutsche Pendant zu
    James Bond geschaffen: 00-Kluftinger.




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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kultig, spannend und streckenweise sehr lustig – ich liebe Klufti!
    Terror im Allgäu

    »Kluftinger trat ein und bemerkte, dass Maier ihm nicht folgte. Und er sah auch sofort, warum. Kluftingers Magen drehte sich um und schlagartig wich ihm jegliche Farbe aus dem Gesicht. Denn der Tote hatte genau das nicht mehr: ein Gesicht. Er lehnte mit dem Oberkörper an der Wand, die linke Kopfseite fehlte beinahe völlig. Hinter dem Mann an der Wand, etwa einen Meter über dessen jetziger Position, war ein riesiger Blutfleck; eine breite Blutspur führte nach unten. Bevor sich der Kommissar schaudernd abwandte, sah er im Augenwinkel noch die Pistole, die neben der erschlafften Hand des Mannes lag.«

     

    Klufti und internationaler Terrorismus? Der kultige Kommissar hätte im Traum nicht damit gerechnet, dass sein schönes Allgäu ins Visier von Attentätern geraten könnte. Ich übrigens auch nicht, weshalb ich beim Lesen zunächst etwas befremdet war. Tatsächlich wurde aber im späteren Verlauf der Handlung ein glaubhaftes Szenario kreiert, was mich wieder versöhnt hat. Auch der Ablauf der Ermittlungen, Observationen, Verhöre usw. wirkte zum großen Teil realistisch, allerdings… dass die Spezialisten einige Male Dinge übersehen hatten, die dann Klufti – zum Glück – entdeckte, war doch ein wenig dick aufgetragen.

     

    Und Klufti wäre nicht Klufti, wenn er nicht nebenher noch andere Abenteuer zu bestehen hätte. Die Proben für Wilhelm Tell (an der Seite seines „Lieblingsnachbarn“ Doktor Langhammer), oder der Tanzkurs mit seiner Erika einschließlich des vorherigen Kaufs dazu notwendigen Schuhwerks. Ich bin schon jetzt gespannt, was sie im nächsten Band mit ihm vorhat ;-)

     

    Neben neuen interessanten Charakteren wie dem Leiter der Task Force Faruk Yildrim und einem ebenfalls zum Team gehörenden, ziemlich schrägen österreichischen Ermittler Valentin Bydlinski tauchen sowohl in Kluftis Privat- wie auch in seinem Berufsleben so ziemlich alle bekannten Gesichter auf. Wie immer ein großer Lesespaß!

     

    Fazit: Kultig, spannend und streckenweise sehr lustig – ich liebe Klufti! Aber als Columbo von Altusried reicht er mir völlig aus, er muss nicht zum James Bond von Altusried mutieren ;-)

     

    Inzwischen war auch Maier mit den beiden ausländischen Kollegen wieder bei ihm.
    »Schön is was anderes«, sagte der, der sich als Haas vorgestellt hatte.
    »Jo, hat sich eiskalt ’s Bimmerl wegg’schossn« fügte Bydlinski hinzu.
    »Bitte?«, fragte Maier.
    »An Koopf! Wegg’schossn. Bumm, bumm!«

    Kommentare: 10
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Wieder ein gelungener Fall

    In diesem Fall muss Kluftinger mit dem BKA und seinem Kollegen Georg Bydlinski aus Österreich ermitteln, da sich im Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen hat. Der Grund war angeblich ein geplanter terroristischer Anschlag. Der Kommissar muss nun schnellstmöglich erfahren, wo dieser Anschlag stattfinden soll; es stehen schließlich sehr viele Menschenleben auf dem Spiel.
    In meinen Augen wirkt Bydlinski leicht arrogant und nimmt alles auf die etwas zu leichte Schulter - Also genau das Gegenteil von Kluftinger. Aber gerade diese Charakterzüge verleihen den gemeinsamen Szenen den nötigen Pep.

    Nebenbei hat Kluftinger noch 2 andere kleine Probleme:
    1. Der Tanzkurs, den er mit Erika und den Langhammers belegt. Wenn Kluftinger und Dr. Martin Langhammer aufeinandertreffen, dann ist für Humor gesorgt. Das Autorenduo zeichnet hier einige lustige Szenen, was ihnen gut gelungen ist finde ich.
    2. Die Freilichtinszenierung der Freilichtbühne Altusried mit "Willhelm Tell": Schon allein die Vorstellung davon, wie der Kommissar im Tell-Kostüm aussieht bringt mir ein Schmunzeln. Auch seine Kollegen machen sich im Verlauf des Romans des Öfteren lustig über Kluftingers Auftreten.

    Besonders hat mir die Szene gefallen, als Kluftinger bei der Mietwagenvermittlung einen rosa Smart mit "Manner" -Aufdruck bekommt und mit diesem nach Hause fährt. Letztendlich kauft er ihn ja dann, da sein geliebter Passat scheinbar geklaut wurde. Dieser Verlust macht Kluftinger übrigens schwer zu schaffen, wo er ihm doch schon 30 Jahre treue Dienste erweist. Den Diebstahl erwähnt er natürlich vor seiner Familie und den Kollegen mit keinem Wort.

    Es hat mal wieder großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. V.a. weil die Kapitel durch Überschriften wie "Noch 2 Stunden 35 Minuten 58 Sekunden" getrennt sind. Dieser Cowntdown hat mich regelrecht gefesselt und mich ständig zum Weiterlesen verleitet.
    Auch den Tanzkurs konnte ich mir richtig bildlich vorstellen und musste dabei oft lachen.

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    Ingrid-Konrads avatar
    Ingrid-Konradvor 3 Jahren
    Das Allgäu steckt in der Krise

    Und wer könnte da kein besserer Retter sein als der Kommissar Kluftinger? Na, priml!  Man mag es kaum glauben, dass die Beschaulichkeit des Allgäuer Örtchens auf solch schändliche Art gestört wird. Bewährtes Konzept. Es hält auch diesmal, was es verspricht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    wie immer: kurzweilige Krimiunterhaltung

    Terrorgefahr im Allgäu! Ist das realistisch? Keine Ahnung.
    Ist aber auch nicht so wichtig. Der mittlerweile gut bekannte,
    etwas schrullige Komissar Kluftinger ermittelt wieder.
    Es geht, neben dem Fall und den obligatorischen privaten
    Verstrickungen, auch ein wenig um Führungsstile. Die Gäste
    vom Sonderkommando bringen neue Perspektiven und
    altbekannte dürfen auch nicht fehlen. Insgesamt für mich
    genau das was ich erwartet habe: kurzweilige und nicht
    allzu tiefgründige Krimiunterhaltung!

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    GueBus avatar
    GueBuvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr locker und unterhaltsam geschrieben.
    Ein Genuss dieses Buch

    Ist zwar erst der zweite Band von diesen zwei Autoren, das ich lese, aber es besteht akute Suchtgefahr. Ich lese ja viel in der U-Bahn, wenn ich in der Stadt unterwegs bin, und ich werde öfter angeschaut wegen meinem Dauergrinsen. Es ist einfach köstlich wie die Unzulänglichkeiten der Leute oder ihre Schwächen dargestellt werden - immer humorvoll, nie lächerlich. Die Herren können mit der Sprache umgehen und nebenbei auch noch schön die Spannung aufrecht erhalten - denn es handelt sich ja eigentlich um einen Krimi. Ich kann es nur weiterempfehlen. GueBu


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Großes Drama in Altusried, Kluftinger in einer Doppelrolle

    Altusried, der kleine beschauliche Ort im Allgäu, spielt Theater: Die Laienspielgruppe führt "Wilhelm Tell" auf, wie schon seit Jahrzehnten. Kluftinger macht natürlich auch mit. Gleichzeitig muss er in einem Fall ermitteln, der ihm langsam, aber sicher über den Kopf wächst. Ein Selbstmörder, der vor den österreichischen Polizeibehörden auf der Flucht war, soll ein islamistischer Terrorist sein und einen Anschlag geplant haben.

    Dieser Fall ist sehr spannend, von vorne bis hinten, wirklich ein außergewöhnlicher Kluftinger. Die humoristischen Beilagen dürfen natürlich nicht fehlen. Der Erzählstil ist gewohnt flapsig und unterhaltsam. Auch die Figuren sind diesmal richtig gut drauf. Vor allem Kluftinger in seiner Doppelrolle als Kommissar und Schauspieler muss sich diesmal fast zerreißen und so richtig kreativ werden, um bei den komplizierten Ermittlungen weiterzukommen...

    Sehr gelungen, sehr zu empfehlen, auch als Einstieg in die Serie.

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    Minkys avatar
    Minkyvor 5 Jahren
    Terror im Allgäu

    Inhalt

    Im vierten Fall des Allgäuer Kommissars Kluftinger wird es international. Ein Terroranschlag bedroht die ländliche Idylle. Kluftinger bekommt Unterstützung vom BKA und ermittelt Tag und Nacht, um eine Katastrophe zu verhindern. Doch die Täter sind gut organisiert und hinterlassen (fast) keine Spuren. Neben dem beruflichen Stress, geht es auch privat bei Kluftingers rund. Eine Theateraufführung, ein Tanzkurs und Dr. Laghammer halten den Kommissar ganz schön auf Trab.

    Meinung

    Für mich ist "Laienspiel" der bisher beste Kluftinger, den ich gelesen habe. Es wird ein Thema behandelt, dem jeder in den Medien schon begegnet ist und vor dem sich wahrscheinlich jeder fürchtet: Terroranschläge. Mir gefällt gut wie mit den Themen Extremismus und Religion umgegangen wird.
    Natürlich sorgt auch Kommissar Kluftinger wieder für einen besonderen Charme. Seine unverwechselbare Art bringt den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Der Verdacht von Dr. Langhammer, dass Kluftinger seine Erika betrügen könnte, geht etwas in der Geschichte unter. Für mich ist diese Nebenhandlung zwar unterhaltsam, hat aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Das Buch wäre auch gut ohne Dr. Langhammers Vermutung ausgekommen.

    Fazit

    Ein Muss für alle Regional-Krimi Fans!

     

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