Volker Klüpfel Laienspiel

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Inhaltsangabe zu „Laienspiel“ von Volker Klüpfel

Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: Er plante einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Er soll mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer einen Tanzkurs absolvieren. Gleichzeitig steckt er mitten in den Endproben für die große Freilichtspiel-Inszenierung von »Wilhelm Tell« ... Kluftingers vierter Fall von dem Allgäuer Autoren-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Kultig, spannend und streckenweise sehr lustig – ich liebe Klufti!

— Igelmanu66
Igelmanu66

Endlich mal was anderes als Mord... Viel Witz&Charme und auf jedenfall knifflig und gut geschrieben :D

— Arika
Arika

guter Krimi, wenn auch manchmal etwas sehr gemütlich, Kluftinger eben

— Julitraum
Julitraum

Einfach nur genial!

— Jenny1900
Jenny1900

.....die rote Sonne von barbados.... Kluftingers Klingelton... Typisch

— Rhoenerin
Rhoenerin

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  • 00-Klufti im Einsatz

    Laienspiel
    sommerlese

    sommerlese

    13. January 2017 um 14:36

    Kluftingers vierter Fall "*Laienspiel*" vom Autoren-Duo "*Volker Klüpfel und Michael Kobr*"erschien 2008 im "*Piper Verlag*". In Kluftingers Einsatzgebiet hat sich ein unbekannter Mann auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Er wurde verdächtigt, einen terroristischen Anschlag an noch unbekannter Stelle zu planen. Kluftinger muss sein gewohntes Arbeitsumfeld verlassen und mit Kollegen aus Österreich und dem BKA zusammenarbeiten. Privat soll er mit dem Ehepaar Langhammer und seiner Frau Erika an einem Tanzkurs teilnehmen, obwohl er wegen der Generalproben für die Freilichtinszenierung von "Wilhelm Tell" gar keine Zeit hat. Gelingt es der Ermittlungstruppe, die zwei geplanten Bombenanschläge zu verhindern? Dieser Krimi hat mich wieder restlos begeistert. Sowohl der Plot mit spannenden Situationen um das aktuelle Thema der Terrorbekämpfung, als auch die humoristisch wirkenden Aktivitäten des schrulligen Kommissars bringen frischen Wind in die Krimilandschaft und sorgen für Lachanfälle. Kluftinger wird von seinem Chef Lodenbacher vom eigentlichen Tagesgeschäft freigestellt, denn die internationale Terrorszene erreicht das eher beschauliche Allgäu. Klufti wird einer Task Force zugeteilt und arbeitet mit dem BKA zusammen. Das ist gar nicht Kluftis Fachgebiet, er ist absoluter Laie in der Terrorbekämpfung. Doch als Einheimischer verfügt er über die nötige Ortskenntnis und da der Countdown der Bombendrohung läuft, fügt er sich in das Vermeintliche. Es ist dem Autorenteam gelungen, die Hintergründe für islamistisch geprägte Anschläge sowie die Beweggründe der Ausführenden näher zu erläutern. Dieses brisante Thema wird auch durch einige gewagte Actionszenen spannend ausgearbeitet. Doch die Krone wird diesem Krimi durch die unvergleichliche Art von Kluftinger aufgesetzt. Sein Handeln und seine einzigartige Schrulligkeit sind wieder unvergleichlich lustig. Natürlich spielt Kluftis Privatleben auch gerade verrückt. Einerseits wirkt er als Laienschauspieler bei einer Wilhelm Tell Inszenierung im Altusrieder Freilichttheater mit, gleichzeitig soll er mit Erika und den Langhammers aber auch noch einen Tanzkurs absolvieren. Das passt ihm natürlich gar nicht und er benötigt dazu erst einmal die passenden Schuhe. Schon die Kaufszene rechtfertigt den Kauf des Buches! Ich habe Tränen gelacht, wie dieser Mann zwar beruflich mit einer schwierigen Terrorgeschichte befasst ist, aber nicht mal allein Schuhe kaufen kann. Doch das ist typisch für Klufti und genau so mag ich ihn. Wenn ich schon mal den Humor anspreche, kann ich auch gleich einige andere Szenen aufzählen, die bei mir Lachsalven hervorgerufen haben. Da gibt es natürlich die Tanzszenen, bei denen mal wieder Dr. Langhammer brilliert, dann die Aktion mit dem neuen Gasgrill und nicht zu vergessen, Kluftis Besuch im Internetcafe, zwecks Observierung eines Verdächtigen. Seine dilletantischen Versuche am PC bringen ihn nicht nur auf Pornoseiten, sondern sogar in Terrorverdacht. Den Autoren dieses Krimis ist ein richtig guter Spagat zwischen fesselnder Krimihandlung und jeder Menge Humor dank Kluftis eigenwilligen Ermittlungsmethoden bzw. seinem schrulligen Privatleben gelungen. Einen James Bond mit Haferlschuhen und Kniebundhosen gibt es nur einmal. A.I. Kluftinger als 00-Klufti! Der Krimi lässt mich begeistert zurück. Auch dieses Mal ist den Autoren ein sensationelles Buch gelungen und sie haben das deutsche Pendant zu James Bond geschaffen: 00-Kluftinger.

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  • Terror im Allgäu

    Laienspiel
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Kluftinger trat ein und bemerkte, dass Maier ihm nicht folgte. Und er sah auch sofort, warum. Kluftingers Magen drehte sich um und schlagartig wich ihm jegliche Farbe aus dem Gesicht. Denn der Tote hatte genau das nicht mehr: ein Gesicht. Er lehnte mit dem Oberkörper an der Wand, die linke Kopfseite fehlte beinahe völlig. Hinter dem Mann an der Wand, etwa einen Meter über dessen jetziger Position, war ein riesiger Blutfleck; eine breite Blutspur führte nach unten. Bevor sich der Kommissar schaudernd abwandte, sah er im Augenwinkel noch die Pistole, die neben der erschlafften Hand des Mannes lag.« Klufti und internationaler Terrorismus? Der kultige Kommissar hätte im Traum nicht damit gerechnet, dass sein schönes Allgäu ins Visier von Attentätern geraten könnte. Ich übrigens auch nicht, weshalb ich beim Lesen zunächst etwas befremdet war. Tatsächlich wurde aber im späteren Verlauf der Handlung ein glaubhaftes Szenario kreiert, was mich wieder versöhnt hat. Auch der Ablauf der Ermittlungen, Observationen, Verhöre usw. wirkte zum großen Teil realistisch, allerdings… dass die Spezialisten einige Male Dinge übersehen hatten, die dann Klufti – zum Glück – entdeckte, war doch ein wenig dick aufgetragen. Und Klufti wäre nicht Klufti, wenn er nicht nebenher noch andere Abenteuer zu bestehen hätte. Die Proben für Wilhelm Tell (an der Seite seines „Lieblingsnachbarn“ Doktor Langhammer), oder der Tanzkurs mit seiner Erika einschließlich des vorherigen Kaufs dazu notwendigen Schuhwerks. Ich bin schon jetzt gespannt, was sie im nächsten Band mit ihm vorhat ;-) Neben neuen interessanten Charakteren wie dem Leiter der Task Force Faruk Yildrim und einem ebenfalls zum Team gehörenden, ziemlich schrägen österreichischen Ermittler Valentin Bydlinski tauchen sowohl in Kluftis Privat- wie auch in seinem Berufsleben so ziemlich alle bekannten Gesichter auf. Wie immer ein großer Lesespaß! Fazit: Kultig, spannend und streckenweise sehr lustig – ich liebe Klufti! Aber als Columbo von Altusried reicht er mir völlig aus, er muss nicht zum James Bond von Altusried mutieren ;-) Inzwischen war auch Maier mit den beiden ausländischen Kollegen wieder bei ihm. »Schön is was anderes«, sagte der, der sich als Haas vorgestellt hatte. »Jo, hat sich eiskalt ’s Bimmerl wegg’schossn« fügte Bydlinski hinzu. »Bitte?«, fragte Maier. »An Koopf! Wegg’schossn. Bumm, bumm!«

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  • Wieder ein gelungener Fall

    Laienspiel
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    05. May 2015 um 06:37

    In diesem Fall muss Kluftinger mit dem BKA und seinem Kollegen Georg Bydlinski aus Österreich ermitteln, da sich im Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen hat. Der Grund war angeblich ein geplanter terroristischer Anschlag. Der Kommissar muss nun schnellstmöglich erfahren, wo dieser Anschlag stattfinden soll; es stehen schließlich sehr viele Menschenleben auf dem Spiel. In meinen Augen wirkt Bydlinski leicht arrogant und nimmt alles auf die etwas zu leichte Schulter - Also genau das Gegenteil von Kluftinger. Aber gerade diese Charakterzüge verleihen den gemeinsamen Szenen den nötigen Pep. Nebenbei hat Kluftinger noch 2 andere kleine Probleme: 1. Der Tanzkurs, den er mit Erika und den Langhammers belegt. Wenn Kluftinger und Dr. Martin Langhammer aufeinandertreffen, dann ist für Humor gesorgt. Das Autorenduo zeichnet hier einige lustige Szenen, was ihnen gut gelungen ist finde ich. 2. Die Freilichtinszenierung der Freilichtbühne Altusried mit "Willhelm Tell": Schon allein die Vorstellung davon, wie der Kommissar im Tell-Kostüm aussieht bringt mir ein Schmunzeln. Auch seine Kollegen machen sich im Verlauf des Romans des Öfteren lustig über Kluftingers Auftreten. Besonders hat mir die Szene gefallen, als Kluftinger bei der Mietwagenvermittlung einen rosa Smart mit "Manner" -Aufdruck bekommt und mit diesem nach Hause fährt. Letztendlich kauft er ihn ja dann, da sein geliebter Passat scheinbar geklaut wurde. Dieser Verlust macht Kluftinger übrigens schwer zu schaffen, wo er ihm doch schon 30 Jahre treue Dienste erweist. Den Diebstahl erwähnt er natürlich vor seiner Familie und den Kollegen mit keinem Wort. Es hat mal wieder großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. V.a. weil die Kapitel durch Überschriften wie "Noch 2 Stunden 35 Minuten 58 Sekunden" getrennt sind. Dieser Cowntdown hat mich regelrecht gefesselt und mich ständig zum Weiterlesen verleitet. Auch den Tanzkurs konnte ich mir richtig bildlich vorstellen und musste dabei oft lachen.

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  • Das Allgäu steckt in der Krise

    Laienspiel
    Ingrid-Konrad

    Ingrid-Konrad

    28. April 2015 um 23:57

    Und wer könnte da kein besserer Retter sein als der Kommissar Kluftinger? Na, priml!  Man mag es kaum glauben, dass die Beschaulichkeit des Allgäuer Örtchens auf solch schändliche Art gestört wird. Bewährtes Konzept. Es hält auch diesmal, was es verspricht.

  • wie immer: kurzweilige Krimiunterhaltung

    Laienspiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. March 2015 um 07:44

    Terrorgefahr im Allgäu! Ist das realistisch? Keine Ahnung. Ist aber auch nicht so wichtig. Der mittlerweile gut bekannte, etwas schrullige Komissar Kluftinger ermittelt wieder. Es geht, neben dem Fall und den obligatorischen privaten Verstrickungen, auch ein wenig um Führungsstile. Die Gäste vom Sonderkommando bringen neue Perspektiven und altbekannte dürfen auch nicht fehlen. Insgesamt für mich genau das was ich erwartet habe: kurzweilige und nicht allzu tiefgründige Krimiunterhaltung!

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  • Ein Genuss dieses Buch

    Laienspiel
    GueBu

    GueBu

    24. March 2014 um 15:27

    Ist zwar erst der zweite Band von diesen zwei Autoren, das ich lese, aber es besteht akute Suchtgefahr. Ich lese ja viel in der U-Bahn, wenn ich in der Stadt unterwegs bin, und ich werde öfter angeschaut wegen meinem Dauergrinsen. Es ist einfach köstlich wie die Unzulänglichkeiten der Leute oder ihre Schwächen dargestellt werden - immer humorvoll, nie lächerlich. Die Herren können mit der Sprache umgehen und nebenbei auch noch schön die Spannung aufrecht erhalten - denn es handelt sich ja eigentlich um einen Krimi. Ich kann es nur weiterempfehlen. GueBu

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  • Großes Drama in Altusried, Kluftinger in einer Doppelrolle

    Laienspiel
    Talitha

    Talitha

    18. February 2014 um 20:38

    Altusried, der kleine beschauliche Ort im Allgäu, spielt Theater: Die Laienspielgruppe führt "Wilhelm Tell" auf, wie schon seit Jahrzehnten. Kluftinger macht natürlich auch mit. Gleichzeitig muss er in einem Fall ermitteln, der ihm langsam, aber sicher über den Kopf wächst. Ein Selbstmörder, der vor den österreichischen Polizeibehörden auf der Flucht war, soll ein islamistischer Terrorist sein und einen Anschlag geplant haben. Dieser Fall ist sehr spannend, von vorne bis hinten, wirklich ein außergewöhnlicher Kluftinger. Die humoristischen Beilagen dürfen natürlich nicht fehlen. Der Erzählstil ist gewohnt flapsig und unterhaltsam. Auch die Figuren sind diesmal richtig gut drauf. Vor allem Kluftinger in seiner Doppelrolle als Kommissar und Schauspieler muss sich diesmal fast zerreißen und so richtig kreativ werden, um bei den komplizierten Ermittlungen weiterzukommen... Sehr gelungen, sehr zu empfehlen, auch als Einstieg in die Serie.

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  • Terror im Allgäu

    Laienspiel
    Minky

    Minky

    10. January 2014 um 14:06

    Inhalt Im vierten Fall des Allgäuer Kommissars Kluftinger wird es international. Ein Terroranschlag bedroht die ländliche Idylle. Kluftinger bekommt Unterstützung vom BKA und ermittelt Tag und Nacht, um eine Katastrophe zu verhindern. Doch die Täter sind gut organisiert und hinterlassen (fast) keine Spuren. Neben dem beruflichen Stress, geht es auch privat bei Kluftingers rund. Eine Theateraufführung, ein Tanzkurs und Dr. Laghammer halten den Kommissar ganz schön auf Trab. Meinung Für mich ist "Laienspiel" der bisher beste Kluftinger, den ich gelesen habe. Es wird ein Thema behandelt, dem jeder in den Medien schon begegnet ist und vor dem sich wahrscheinlich jeder fürchtet: Terroranschläge. Mir gefällt gut wie mit den Themen Extremismus und Religion umgegangen wird. Natürlich sorgt auch Kommissar Kluftinger wieder für einen besonderen Charme. Seine unverwechselbare Art bringt den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Der Verdacht von Dr. Langhammer, dass Kluftinger seine Erika betrügen könnte, geht etwas in der Geschichte unter. Für mich ist diese Nebenhandlung zwar unterhaltsam, hat aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Das Buch wäre auch gut ohne Dr. Langhammers Vermutung ausgekommen. Fazit Ein Muss für alle Regional-Krimi Fans!

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  • Ein Terroranschlag?

    Laienspiel
    Lerchie

    Lerchie

    31. December 2013 um 15:02

    Mitten in der Probe zum Laienspiel wurde Kommissar Kluftinger von seinem Handy gestört. Ein Mann hatte sich in seiner Wohnung selbst erschossen. Er war auf der Flucht  vor zwei Polizisten aus Österreich gewesen, Haas und Bydlinski. Es ging um Waffenhandel. Doch was mit einem einfachen Selbstmord begann, sollte sich als geplanter Terroranschlag herausstellen. Ein Anschlag mit religiösem Charakter. Die Uhr lief schon rückwärts, der Countdown hatte begonnen. Bei der Kemptener Polizei wurde ein Sonderkommando eingerichtet, an dem hauptsächlich das BKA beteiligt war. Kommissar Kluftinger war nicht mehr der Chef in dieser Sache sondern ein Mann namens Yildrim. Es herrschte höchste Geheimhaltungsstufe. Sogar seinen Kollegen durfte Kluftinger nichts verraten. Dazu sollte die Dienststelle noch verlegt werden, und Richard Maier hatte die Räume verteilt. Sehr zu Kluftingers Verdruss, der sie kurzerhand neu verteilte.  Mit dem Fall hatten sie sehr viel Arbeit, teilweise musste er sogar über Nacht in der Dienststelle bleiben, und sogar das Laienspiel sollte darunter leiden… Werden sie die Terroristen finden, und auch den Ort, an dem der Anschlag stattfinden soll? Genau zum Countdown-Ende sollten EM-Spiele stattfinden. Der vierte Klufti-Roman von dem Autoren-Duo Klüpfel/Kobr. Und wieder haben die beiden es geschafft, Spannung aufzubauen und bis zum Schluss zu halten. Auch hier gibt es zwischendurch auch lustige Momente, die das Ganze etwas auflockern. Ein echter Kluftinger-Roman  eben, der mich gefesselt hat und den ich als den bis hier Besten empfand.  Sehr zu empfehlen.

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  • Klufti ermittelt zum vierten Mal

    Laienspiel
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    28. October 2013 um 16:19

    In diesem vierten Buch um Kommissar Kluftinger gelingt es dem Autorenduo, wieder etwas ganz Neues in die Handlung einzubringen: der Terrorismus hält seinen Einzug im beschaulichen Allgäu. Kluftinger wird einer Task Force zugeteilt, die dem BKA unterstellt ist. Obwohl dieses Gebiet absolutes Neuland für Klufti ist, kann er sich sehr gut in die Ermittlungsarbeit einbringen - auch wenn es an den Nerven aller Beteiligten zerrt, daß sie in der Anfangsphase so gar nicht weiterkommen, während der Countdown unerbittlich tickt. Die Thematik dieses Krimis, islamistischer Terror,  ist spannend und wurde von den Autoren sehr gut ausgearbeitet. Außerdem gibt es einige ungewohnte Actionszenen in diesem Buch, bei dem Klufti ganz schön ins Schwitzen kommt. Aber auch die humorvolle Seite der Klufti-Romante kommt wieder nicht zu kurz. Klufti wird von seiner Frau Erika zu einem Tanzkurs genötigt, an dem auch die Langhammers teilnehmen - was dem Kommissar schon im Vorfeld die Laune verhagelt. Bevor es jedoch zum Tanzen geht, muß Klufti mit Erika und seiner Mutter Schuhe einkaufen gehen, was dank seiner Mutter zu einem sehr peinlichen Erlebnis wird. Aber damit noch nicht genug: Klufti steht zudem mitten in den Proben zu dem neuesten Stück der Altusrieder Freilichtbühne - sein Partner: ausgerechnet Dr. Langhammer. Bei diesen Szenen mußte ich ziemlich viel grinsen, und bei dem Tanzkurs konnte ich mit dem armen Klufti sehr gut mitfühlen  :breitgrins: Allerdings war es mir in der ersten Hälfte des Buches beinahe ein wenig zu viel Klamauk und Peinlichkeiten für Kluftinger. Aber es war für mich gerade noch in Ordnung, zumal die zweite Hälfte sich verstärkt um den spannenden Fall dreht. Das Ende hat mir gut gefallen und konnte mich überzeugen, auch wenn Kluftinger und das Allgäu ein Stück ihrer Unschuld verloren haben.

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  • Laienspiel von Volker Klüpfel & Michael Kobr

    Laienspiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2013 um 16:50

    Ich mag Krimis. Aber nicht jeden Krimi. Ich brauche keine blutigen Details, keine klinischen Untersuchungen der Furchtbarkeit der Tat und keine psychologischen Abgründe, die mich in das Reich des Bösen führen. Ich mag Krimis, die wie Denksportaufgaben sind. In denen die Schrecken und furchtbaren Folgen des Verbrechens dem Miträtseln und Mitraten beim Lesen den Vortritt lassen. Ich lese gerne das, was ich als “englischen Landhauskrimi” bezeichne. Das “englisch” darin heißt aber nicht, dass das Buch nur in Großbritannien spielen darf, sondern weist vielmehr auf die Schrulligkeiten und Macken hin, die ich bei meinen Krimifiguren liebe. Daher gefällt mir die Kommissar Kluftinger-Reihe von Volker Klüpfel und Michael Kobr auch so gut. Autor: Volker Klüpfel & Michael Kobr Titel: Laienspiel Verlag: Piper Verlag Seiten: 361 Kommissar Kluftinger hat mal wieder ein Problem: Seine Erika will mit den schrecklichen Langhammers einen Tanzkurs machen. Man stelle sich das nur vor! Daher ist es eigentlich ganz gut, dass der aktuelle Fall ein paar Überstunden verlangt. Ein Unbekannter hat sich auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Und vermutlich war er ein Terrorist, der einen Anschlag geplant hat. Doch wo? Und wann? Und mit wem? Klufti muss nicht nur mit den österreichischen Kollegen zusammenarbeiten, sondern auch mit Spezialisten vom BKA. Nebenbei finden auch noch die Endproben der große Freilicht-Inszenierung statt, in der auch Klufti – wie seit seiner Kindheit – eine Rolle spielt. Fehlen geht da natürlich nicht! Und dann will auch noch Markus, Kluftis einziges Kind, zur Polizei. Leicht hat es der Herr Kommissar dieses Mal wirklich nicht. Wieder einmal schaffen es Klüpfel & Kobr einen spannenden und sehr witzigen Krimi vorzulegen. Stilistisch brillant finden sie den feinen Weg zwischen kriminalistischer Spannung und Entspannung, durch Komik ohne in den Klamauk abzugleiten. So schwankt die Atmosphäre des Lesers zwischen Schmunzeln und hektischem Seitenweiterblättern. Der Spannungsaufbau ist sehr gelungen. Die Handlung nimmt langsam Fahrt auf und wird dann immer schneller und schneller bis zum großen Finale, das an Dramatik kaum zu überbieten ist. Das liegt zum einen sicher an den Kapitelüberschriften, in denen die Zeit bis zu einem Ereignis – und das kann ja nur schlimm sein! – rückwärts gezählt wird, und zum anderem an dem emotional sehr aufgeladenem Thema Terrorismus. Je klarer wird, dass islamistische Terroristen tatsächlich etwas planen und immer mehr Details ans Licht kommen, aber einfach niemand weiß, wo sie zuschlagen werden, fiebert der Leser mehr und mehr mit. Dass Klufti eigentlich nicht in diese Welt des internationalen Verbrechens passt, aber trotzdem bei den Ermittlungen dabei ist, dass unser Kommissar vieles nicht weiß, aber trotzdem nicht unfähig wirkt, lösen die Autoren geschickt, indem Klufti zwar nicht die “großen Fragen” klärt, aber in den kleinen Dingen der Polizeiarbeit beweisen kann, dass er ein wirklich guter Kripobeamter ist. Die Figuren in den Klufti-Krimis sind eigentlich immer liebenswert, und in Laienspiel machen sie da keine Ausnahme. Zuerst ist da natürlich Kluftinger selbst, der einfach von Grund auf sympathisch ist in seiner machmal etwas – im wahrsten Sinne des Wortes – weltfremden, aber sehr bodenständigen Art. Aber auch die Nebenfiguren Erika, seine geliebte Frau, und Markus, der Bub, der nun schon groß ist, die Kollegen Maier, Strobl, Hefele, die wieder einmal Klufti mehr oder weniger auf die Nerven gehen, der österreichische Alpencasanova und Kollege Bydlinski, Faruk Yildrim, der wirklich fähige Mann vom BKA, und natürlich der nervtötende Dr. Langhammer sind einfach wunderbar beschrieben und erwachen zwischen den Seiten zu echtem Eigenleben.

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  • ganz spannend

    Laienspiel
    leserin

    leserin

    03. June 2013 um 15:10

    Hat mir eigentlich gut gefallen, anfangs mußte ich mich an den Kommissar gewöhnen

  • Rezension zu "Laienspiel" von Volker Klüpfel

    Laienspiel
    horrorbiene

    horrorbiene

    31. July 2012 um 15:02

    Auch Laienspiel hebt sich ähnlich wie Seegrund erneut von den Vorgängern ab. Kluftinger soll einen Selbstmord, keinen Mord aufklären. Da bei dem Selbstmordopfer schnell Terrorambitionen ermittelt werden, wird vom BKA eine Task Force auf die Beine gestellt, bei der Kluftinger mitarbeiten soll. Er ermittelt also nicht mit seinem Team Strobl, Hefele und Maier, sondern wird einem vom BKA unterstellt. Der Leser erlebt Klufti demnach nicht als Chef. Waren die Neuerungen in Seegrund der Spannung eher abkömmlich, so bringen sie hier Spannung und neuen Charme in die Serie. Vor allem durch das Thema des islamisch motivierten Terrors und der Tatsache, dass Kluftingers Chef vom BKA Türke ist, passt perfekt und lockert die Handlung auf, dennoch wird der Terror nicht heruntergespielt oder ins Lächerliche gezogen. Im Gegenteil – es wird glaubhauft geschildert, wie es sich anfühlen muss, wenn die idyllische Heimat auf einmal in das Visier des Terrors gerät. In dieser Hinsicht ist das Buch gut umgesetzt. Trotz des ernsten Themas kommt der Humor nicht zu kurz – denn das ist es auch, was ich von von einem Kluftinger-Roman erwarte. Es gibt hier die Szenen beim Tanzkurs und in der Theatergruppe die einfach von vorn herein als humoristische Elemente eingeplant wurden, doch gerade die kauzigen Kluftinger-Momente des Alltags, sind das Salz in der Suppe. Klüpfel und Kobr schaffen es hier erneut Kluftinger mit seiner naiven Art agieren zu lassen und dabei dennoch das wirkliche Leben exakt widerzuspiegeln, dass ich mich kringeln musste vor Lachen. Sei es ein Schuhkauf, Anglizismen oder der Umgang mit Medien, mit Klufti wird alles zum Highlight. Als ein solches ist auch das Finale zu beizeichnen: Es ist wirklich genial konstruiert und spannend geschrieben. Fazit: Das Thema und die Umsetzung sind in diesem Band sehr stimmig und gelungen. Das Buch bleibt was den Lokalkolorit, Charme und Humor betrifft der Tradition seiner Vorgänger treu und ist daher jedem zu empfehlen, der auch schon Spaß an diesen hatte. Laienspiel ist gerade aufgrund des Humors und der Spannung einer der besseren Kluftinger-Teile.

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  • Rezension zu "Laienspiel" von Volker Klüpfel

    Laienspiel
    Leseeule

    Leseeule

    13. June 2012 um 20:46

    Diese Geschichte ist Geschmackssache. Es gibt besseres vom Autoren Duo Klüpfel/Kobr.

  • Rezension zu "Laienspiel" von Volker Klüpfel

    Laienspiel
    awogfli

    awogfli

    07. March 2012 um 14:06

    Gute solide Krimiunterhaltung in behäbigem bayrischen Tempo mit a bisserl Lokalkolorit. Vom Stil her fast so wie "Der Bulle von Tölz" mit einem grantlnden Kommissar. Im Allgäuer Grenzgebiet geht es in Kommisssar Kluftingers viertem Fall um islamistischen Terrorismus und Polizeizusammenarbeit auf breiter Basis wobei die österreichische, bayrische, deutsche, türkische und die professionelle Mentalität des BKA aufeinanderprallen, was zu einigen humorvollen Szenen führt. Leider ist die Handlung etwas zu durchsichtig und vorhersehbar aufgebaut, was mir die Spannung genommen hat, und das ist für mich leider das unverzeihlichste an einem Krimi.

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