Milchgeld

von Volker Klüpfel 
3,9 Sterne bei856 Bewertungen
Milchgeld
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (590):
Kathleen1987s avatar

Guter Auftakt, aber da ist noch Luft nach oben :)

Kritisch (61):
Krimifee86s avatar

Milchgeld hat mich leider sehr gelangweilt und auch die „lustige“ Erzählweise konnte mich nicht überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Milchgeld"

Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492303002
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.05.2013
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Rezensionen und Bewertungen

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    AnneMayaJannikas avatar
    AnneMayaJannikavor einem Monat
    wahre Werte

    Cover:

    Grüne Wiesen, Berge und ein Kuhwarnschild


    Zum Buch:

    Der Lebensmittelchemiker (Product Designer) eines Milchwerks (Käserei) wurde umgebracht. Kommissar Kluftinger versucht zu ermitteln und fischt mit seiner Truppe sehr viel im Trüben, bis sich endlich zufällig Hinweise ergeben. Der nervige Chef, eine Trommel und ganz viel Stinke-Käse spielen auch eine Rolle.


    Meine Meinung:

    Nachdem mein Mann total begeistert ist, vom Kluftinger, dachte ich, lese ich auch mal.

    Ich bin noch nicht warm geworden – also mit dem Kluftinger. Ich fand ihn jetzt nicht übermäßig spannend und auch nicht übermäßig witzig.

    Ja, das Schreiber Duo Kobr/Klüpfel schreibt gut und natürlich ist da auch der Vergleich mit „Dem Eberhofer“ (Rita Falk), aber der ließ auch nach Band 4 nach.

    Ich werde ihm aber noch eine Chance geben, dem Kluftinger mit seinem Nachbarn und seiner Frau Erika, die für mich eigentlich das einzige Highlight war und die war verreist.

     

    Fazit:

    Er kriegt noch eine zweite Chance.

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    Summerdances avatar
    Summerdancevor einem Monat
    Kurzmeinung: Unterhaltsam und Spannend zugleich
    Klare Empfehlung

    Bei "Milchgeld" darf man keinen knallharten Krimi erwarten. Neben den Ermittlungen ist auch das Abendessen des Kommissars oder seine Unlust auf die wöchentliche Musikprobe ein Thema. Ich fands super, es macht ihn menschlich und das Buch sehr unterhaltsam. Vor allem die Kabbeleien mit Doktor Langhammer sind wunderbar beschrieben und haben mich an mehreren Stellen zum Lachen gebracht. Daneben kommen aber auch die Krimi-Elemente nicht zu kurz. Für mich ist es ein Krimi der Spaß macht, eine tolle Abwechslung zu Slaughter und Adler-Olsen, die auch auch sehr gern lese.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Milchgeld hat mich leider sehr gelangweilt und auch die „lustige“ Erzählweise konnte mich nicht überzeugen.
    Milchgeld von Klüpfel & Kobr

    Das Buch: Milchgeld ist der erste Roman rund um den Kommiassar Kluftinger. In dessen Heimatstadt geschieht ein Mord und es ist an Kluftinger diesen aufzuklären und den Übeltäter „zur Strecke zu bringen“. Dabei geraten allerhand Personen ins Visier, Geschichten aus der Vergangenheit treten ans Tageslicht und Kluftinger und seine Kollegen (aber auch die Leser) haben ihre liebe Mühe den Ereignissen hinterher zu kommen. Das Blöde: Obwohl sich die Ereignisse überschlagen haben und eigentlich immer etwas passiert, kam jedenfalls bei mir keinerlei Spannung auf. Das Geschehen wirkte auch zu konstruiert und oft auch zu gewollt und irgendwie passend gemacht. Überraschend und richtig gut gelungen fand ich tatsächlich das Ende und die Auflösung des Falls. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und entsprechend war ich hier sehr positiv überrascht, dass die Autoren noch so eine Kehrtwende einfügen. Überhaupt ist positiv zu erwähnen, dass man als Leser keine Ahnung hatte, wer denn nun der Täter ist und was das alles soll. Das hat das Buch zwar auch nicht spannender gemacht, aber andersrum wäre es halt noch langweiliger gewesen.
    Und wo ich gerade schon beim Lob bin: Mir hat auch die Thematik gut gefallen. Ich kenne mich mit der Milchwirtschaft so gar nicht aus und es war ganz cool, da mal einen ersten Einblick zu bekommen und zu erfahren, wie das so läuft.
    Wie es bei deutschen Krimis leider irgendwie – zu meinem Leidwesen – üblich ist, ist das Buch in einem gewollt humoristischen Ton geschrieben. Ich weiß, dass das bei sehr vielen Lesern sehr gut ankommt, bei mir allerdings nicht. Ich finde es total über, total unlustig und total unglaubwürdig. Wie Kluftinger sich von seiner Frau gängeln lässt, der Running Gag mit der Trommel, seine Abende mit dem Arzt, den er eigentlich nicht mag und der Höhepunkt: Die Frau, die ihm eine Adresse in Sütterlin aufschreibt. Das ist einfach alles zu viel und wirkt nur überzogen und unrealistisch. Mir gefällt sowas nicht.
    Ein weiterer Punkt der mich gestört hat, war die Sprache. Ich hasse Dialekte in Büchern und das lesen zu müssen. Die Menschen können alle sprechen wie sie wollen, jedem das seine, aber das zu lesen ist einfach nur anstrengend und macht auch keinerlei Spaß.
    Leider fand ich auch die Story eher schwach und konnte ihr entsprechend nichts abgewinnen. Von daher gibt es von mir magere zwei Punkte und keine Leseempfehlung, wenn man wie ich eher auf ernste Thriller steht.

    Kurzmeinung: Milchgeld hat mich leider sehr gelangweilt und auch die „lustige“ Erzählweise konnte mich nicht überzeugen.

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kluftingers erster Fall - spannend und witzig. Eine gelungene Mischung.
    Milchgeld

    Kluftinger, Hauptkommissar bei der Polizei Kempten, liebt Kässpatzen, gutes Bier und ein ruhiges Leben. Dies wird jedoch jäh unterbrochen durch einen Toten in seinem Heimatort Altusried. 
    Als Kluftinger an die Nachforschungen geht, stößt er auf ziemliche Ungereimtheiten. Dabei führt eine Spur zu einer bekannten Käsefirma im Allgäu. 
    Gerade Käse, den Kluftinger ja so liebt. 
    Und als wäre ein Toter nicht genug, fährt Kluftingers Ehefrau Erika auch noch ohne ihn nach Mallorca, weil der Fall es gerade nicht zulässt, dass Kluftinger in Urlaub geht. So muss sich Kluftinger auch noch um sich selbst kümmern. 

    Die schrullige und verschrobene Art des Kommissars ist sehr liebenswert. Dabei gerät die Aufklärung des Falls fast in den Hintergrund. 
    Mit außergewöhnlichen Handlungsweisen, ebenso verschrobenen Kollegen und einem Hang, in Fettnäpfchen zu treten, gibt Kluftinger einen sehr sympathischen Charakter ab. 
    Das Allgäu wird mit sehr viel Liebe beschrieben, ebenso die Protagonisten. Das Autorenduo legt dabei sehr viel Herzblut in die Geschichte, was den Allgäu-Krimi zu etwas ganz besonderem macht.

    Mit seinem ganz eigenen Charme nimmt Kluftinger einen besonderen Platz ein und schleicht sich in jedes Herz. Seine Kollegen Strobl, Hefele und Meier ebenfalls, aber auch die Ehefrau Erika, die ihren "Butzele" liebt und trotz seiner komischen Eigenarten zu ihm hält.

    Aber nicht nur mit dem Mordfall muss sich Kluftinger abmühen. Wenn er arbeitet, ist er ganz in seinem Element und geht auch sehr professionell zu Werk. Muss er jedoch mit seinen Mitmenschen persönlich agieren, fällt es ihm sehr schwer, sich "normal" zu benehmen. Er interpretiert so einiges falsch, liest Dinge heraus, die so nicht sind und wundert sich über manches Verhalten, weil er selbst so nie reagieren würde.

    Gerade wenn er auf seinen "Feind" Dr. Langhammer trifft, wird es zum Schreien komisch. Dr. Langhammer ist Arzt und der Mann der besten Freundin von Erika, Kluftingers Ehefrau. Erika und Annegret fahren zusammen nach Mallorca, wobei Annegret kurzfristig an Kluftingers Stelle einspringt. Dabei nehmen die Frauen ihren Männern das Versprechen ab, sich zu treffen und gemeinsam zu kochen. 
    Kluftinger, der lieber seine Ruhe haben will, würde dieses Versprechen gerne brechen, doch Langhammer, ein sehr alternativ und sportlich lebender Mann, sieht darin die Chance, das Verhältnis zu Kluftinger zu verbessern. 
    So stoßen ein mürrischer Kluftinger und ein aufgedrehter Langhammer aufeinander und es kommt zu Szenen, die besser nicht sein könnten. 

    Es macht sehr viel Spaß, Kluftinger auf seinem Weg der Recherche zu begleiten. Aber auch die private Seite hat ihren Reiz. 

    Ein Running Gag: Kluftingers Vorname wird nie genannt, was sich auch durch die weiteren Bände zieht und - glaube ich - auch erst im zehnten Band aufgelöst wird. 

    Fazit:
    Ein Allgäu-Krimi mit viel Herz, Charme und vielen Fettnäpfchen.

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    Historikers avatar
    Historikervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: langweilig und unlogisch
    Langweilig und sinnfrei

    Ich lese gerne gute Krimis. Mit der Betonung auf gute. Und gut ist ein Krimi für mich, wenn er spannend ist und in sich logisch und nachvollziehbar. Und wenn noch ein bisschen Humor dabei ist, wunderbar!

    Dieser Krimi hier ist weder spannend noch irgendwie logisch. Er ist nur eins: langweilig! Und Logik? Ständig Festnahmen ohne erkennbares Verbrechen, sinnlose Polizei-Großeinsätze und Verhöre ohne Plan und Ziel.

    Vielleicht wäre ein bisschen Recherche, was echt Polizeiarbeit angeht, nicht schlecht gewesen. Oder vielleicht ein durchdachter Plot. Aber um ehrlich zu sein: Wozu? Es scheint zu reichen, mit Lokalkolorit um sich zu schmeißen und Klischees in die Handlung einzubauen und schon hat man einen Bestseller. So gesehen hat der Autor schon recht, wenn er sich die Mühe spart, auch noch eine passende Handlung zu ersinnen.

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    widder1987s avatar
    widder1987vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lustige Kurzweiligkeit zu einer zeitgemäßiger Lebensmittelthematik, die nicht überzeugt hat...
    Statt überzeugender Krimi nur leicht begeisterter kulinarischer Regionalroman

    Klappentext: Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

    Fazit: 'Milchgeld' ist der erste Fall von Kriminalkommissar Klutfinger wie den Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr, welcher Licht in dunklen Allgäuer Ecken bringt und dabei den Blick hinter die Fassade eines neuzeitliche Thematik freigibt.

    Das Schaffenswerk der beiden Kemptener ist mit seiner einfachen humorvollen Erzählweise und der leicht-flüssigen Schreibart ein netter Lesestoff, der Regionalität und Lokalität des Allgäus und deren Mentalität deren Einheimischen vordergründig den Leser einige amüsante Lesestunden beschert. Nur das Hauptthema des knapp 310 seitiges Buches rückt leider in die zweite Reihe und kann sich gegen das Alltagsgeschehen wie Abschweifungen zu unrelevanten Menschsein-Dingen, die den Kontext unpässlich auseinander reißen, nicht wirklich behaupten und der Lesefluss wird zusätzlich noch durch bayrischen Dialektfetzen den Leser als zäh und mühsam in Erinnerung bleiben. Es sind die detailvollen Personifizierungen, die lebhaft beschriebene Einzelszene und gut geschilderten Schauplätze, die 'Milchgeld - Kluftingers ersten Fall' im Gesamtansicht zu einen Gesellschaftsprofilszusammenstellung auf literarischen engsten Raum macht, die aber eine oberflächliche Lebensmittelbranchethematik präsentiert.

    Wer einen spannenden Krimi sich erhofft, soll nicht allzu hohe Erwartungen hegen: Denn 'Milchgeld' plaudert auf der 'Ich-und-Du'-Ebene und kommt auch sympathisch als 'guten Abendunterhaltung' gut an, aber es fehlt an Spannungsbogenstraffheit und Inhaltstiefe...2,75 Sterne

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr interessanter und unterhaltsamer Krimi mit einem witzigen Ermittler.
    Mein Leseeindruck zu Band 1 der Kluftinger Reihe

    Das Cover wurde sehr passend gewählt. Die Farbgestaltung ist sehr direkt und auffällig, so dass man sofort neugierig wird.

    Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Kluftinger sprach den Fluch nicht laut aus, er dachte ihn nur.

    Kommen wir zum Inhalt: Kluftinger, Kommissar bei der Kemptener Polizei, wird zu einem Mordfall gerufen. Augenscheinlich wurde der Tote mit einer Gardinenschnur erdrosselt. Haben die beiden Töchter ein Motiv? Oder gar die Ex-Ehefrau? Oder hatte es etwas mit seinem Beruf zu tun? Kluftinger beginnt zu ermitteln.

    🔪 🔪 🔪 🔪 🔪

    Witzig und unterhaltsam, ja, diese beiden Worte sagen eigentlich schon alles aus. Den beiden Autoren ist mit diesem ersten Band wirklich etwas besonderes gelungen. Ein Kommissar, der mehr oder weniger gerne im Musikverein trommelt, der Käsespätzle mit viel Zwiebeln liebt, der ungern in Urlaub geht und der etwas verschroben, aber doch aufmerksam ist. Kurzum: Ein Kommissar, den man auf der Stelle mag.

    Aber auch sein Umfeld wurde sehr klar dargestellt, so dass ich mir sehr schnell ein Bild von Land und Leuten machen konnte. Gerade auch die privaten Einblicke in Kluftingers Leben, sei es die Ehefrau Erika oder sein Sohn, harmonieren perfekt zur kriminalistischem Handlung. So wirkt nichts überlagert oder langatmig. Ein schneller Wechsel von Spannung und Heiterem lässt die Seiten nur so dahin fliegen.

    Die dialektischen Einlagen halten sich in Grenzen, so dass allein durch die Beschreibungen ausreichend Lokalkolorit gegeben ist.

    Fazit:

    Es war zwar mein erster Kluftinger, aber mit Sicherheit nicht mein Letzter. Der Kommissar mit seinen Ecken und Kanten, seine resolute Frau und das Umfeld haben auf mich eine Sogwirkung ausgelöst, so dass ich mir bereits den Nachfolgeband gekauft habe.

    Ein Krimi, bei dem kein Auge trocken bleibt!

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 2 Jahren
    Hat mich überzeugt

    Inhalt:


    Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.


    Meinung:


    Ich lese gerne Regionalkrimis und so hat es mich mit Milchgeld ins Allgäu verschlagen. Kluftinger war mir von Beginn an sympathisch. Er hat eine besondere Art an sich, die ihn einfach liebenswert macht. Bis auf den einen oder anderen waren mir eigentlich alle Charaktere sympathisch. Ich habe mich beim Lesen direkt wohlgefühlt. Der Schreibstil gefällt mir auch ganz gut, hin und wieder wird mal ein bisschen Dialekt gesprochen. Mir fällt es ja immer leichter Dialekt zu lesen, als ihn durch hören zu verstehen ;)


    Das Buch hat, wie ich finde, eine gleichbleibende Spannung und war für mich an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Ich hatte keinen konkreten Verdacht, wer der Mörder sein könnte, nur so eine Ahnung wer seine Finger im Spiel haben könnte. Ich wurde am Ende dann doch noch ein wenig überrascht.


    Fazit:


    Kluftingers erster Fall konnte mich überzeugen. Ich werde die Reihe weiterverfolgen und kann sie Krimifreunden weiterempfehlen.


    ©_Sahara_

    Kommentare: 6
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    juli.buechers avatar
    juli.buechervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Spannung fehlt etwas, zieht sich ein bisschen. Sonst tolle Story, schöne Charakter, spannendes Ende.
    netter Unterhaltungsroman mit Verrat, Skandal und Geheimnissen

    Milchgeld ist ein Kriminalroman der im Allgäu spielt. 
    Das Wort Roman trifft es ganz gut.
    Allgemein fehlt etwas die Spannung und es nicht gruslig oder ähnliches.


    Inhalt:  
    Ein Lebensmittelchemiker des Milchwerks in Altusried wies stranguliert aufgefunden. Diese Nachricht verdirbt dem Kommissar Kluftinger sein Kässpatzenessen. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebeswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle - und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.


    Story: 
    Die Story rund um den Mord des Lebensmittelchemikers Philip Wachter dreht sich hauptsächlich um die Ermittlungsarbeit. Während der Ermittlung deckt Kommissar Kluftinger und sein Team unterschiedliche Geheimnisse und Skandale. 
    Die Ermittlungen sind teils etwas langatmig beschrieben und nicht sonderlich spannend. Es zeiht sich also besonders im Mittelteil ein bisschen.
    Die Skandale und Machenschaften am Ende sind jedoch wieder spannend. Das Ende ist gut gemacht und die Geheimnisse werden toll aufgeklärt. 

    Charaktere:
    Die Charaktere sind alle toll beschrieben. Vorallem der Ermittler Kluftinger ist sehr authentisch. Ich konnte mir ihn sehr gut und bildlich vorstellen. Trotzdem seiner teils merkwürdiger und bisschen schroffer Art ist er eine tolle Hauptfigur und mir ans Herz gewaschen.
    Die anderen Charaktere stehen zwar etwas im Hintergrund, spielen aber teils trotzdem wichtige Rollen. Alle Nebencharaktere sind gut vorstellbar.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist leicht und locker. Alles lässt sich gut lesen & auch die bayrischen Ausdrücke sind kein Problem.


    Fazit:
    "Milchgeld" ist trotz ein bisschen weniger Spannung ein toller Unterhaltungsroman, mit einem Toten, Verrat, Skandalen und Geheimnissen. 
    Die Spannung kommt am Ende und die Story wird toll aufgeklärt.

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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 2 Jahren
    Milchgeld // Volker Klüpfel & Michael Kobr

    Mit Provinzkrimis ist es so eine Sache. Die einen lieben sie, während die anderen so gar nichts damit anfangen können. Ich zähle mich zu ersterer Gruppe. Seit Rita Falk und ihrem Franz Eberhofer bin ich ein Fan von ländlich angehauchten Krimis. Obwohl Volker Klüpfel und Michael Kobr innerhalb der Provinzkrimis ein ganz anderes Publikum bedienen, musste ich mir natürlich anschauen, was die beiden aus ihrem Romanhelden Kluftiger gemacht haben.

    Kommissar Kluftinger ist in seinem Heimatort Altusried eigentlich ein typischer Land-Polizist. So richtig etwas aufregendes passiert nur selten. Umso mehr wirft es den Kriminaler mit Vorliebe für Käsespätzel aus der Bahn, als in diesem beschaulichen Örtchen ein Mord geschieht. Ein Lebensmitteltechniker wurde in seiner Wohnung mit einer Vorhandschnur erwürgt. Kluftinger muss gar nicht lange suchen, um herauszufinden, dass das Opfer eine sehr durchwachsene Vergangenheit aufzuweisen hat. Nicht nur, dass dieses sich wohl sehr gerne in unterschiedlichster Frauengesellschaft befunden hat, sondern auch beruflich scheint es da eine Leiche im Keller zu geben.

    Als mir der Kluftinger das erste Mal empfohlen wurde, hat man mich bereits vorgewarnt. Die ersten Teile bräuchten etwas Anlaufzeit, bis sie richtig in Fahrt kämen. Die jüngeren Teile wären es allerdings wert. Und ich muss sagen, dass die Story des ersten Teils irgendwie auch nicht der Brüller war. Sie war okay. Mehr aber leider auch nicht… Die Kriminalgeschichte weist nicht so recht etwas Besonderes auf, was ich sehr schade fand.

    Kommissar Kluftinger stellt sich mit Milchgeld erstmals vor. Und dabei ist er so schwer zu beschreiben. Der Polizist aus dem Allgäu ist ein ruhiges Leben gewohnt, ohne große Aufregungen und außergewöhnliche Fälle. Montags gibt es traditionsgemäß leckere Kässpätzle im Hause Kluftinger und seine Frau zwingt ihn dazu, im örtlichen Blasorchester mitzuwirken. Klüpfel und Kobr haben sich schon einen ganz eigenen Charakter für ihren Protagonisten ausgedacht. Ich hoffe, dass ich Kluftinger in den nachfolgenden Teile noch besser kennenlerne.

    Die Nebencharaktere waren mir alle durch die Bank weg irgendwie noch zu blass. Bei Kluftingers Frau hätte ich mir auch gewünscht, dass sie mehr ins Geschehen eingebunden wird, was ja nicht möglich war, da sie auf Mallora im Urlaub verweilte. Aber sie hat das größte Potenzial, dass ich sie ins Herz schließen könnte.
    Was die Kollegen von Kluftinger angeht, so war ich etwas verwirrt. Sie sind doch zahlreich, allerdings gerade in Teil 1 noch sehr blass. Daher hatte ich auch erhebliche Schwierigkeiten, sie auseinander zu halten. Bis auf Mayer, der ständig mit einem Diktiergerät durch die Landschaft springt, hat keiner von ihnen irgendein außergewöhnliches Merkmal erhalten. Das macht es einem schon schwer….

    Bei vielen Autoren-Duos merkt man ja schon während der ersten Seiten, dass da mehr als eine Person schreibt. Die Kapitel unterscheiden sich total voneinander und manchmal hat man das Gefühl, von einem Buch ins nächste geschmissen zu werden. Das war hier Gott sei Dank nicht der Fall. Kobr und Klüpfel scheinen sich ganz wunderbar miteinander zu ergänzen, denn der Erzählstrom ist flüssig.

    Meiner Meinung nach ist gerade bei einem Provinzkrimi der Schreibstil das Wichtigste. Wenn die Story gut geschrieben ist, dann verzeihe ich auch kleine Schwächen im Kriminalfall. Doch hier war das Ganze noch recht platt. Ach wie schön ist das Allgäu. Ein Hoch auf die Kässpatzen und überhaupt liegt noch die Trommel hinten im Auto. Und das wird dann auch in schöner Regelmäßigkeit wiederholt, damit der Leser es auch ja nicht vergisst. Von Lokalkolorit keine Spur, leider…

    Was das Ende der Geschichte angeht, kam es mir vor allem auf die Auflösung des Kriminalfalls an. Gut fand ich dabei, dass die Autoren ein recht aktuelles Thema aufgegriffen haben, um daraus eine Geschichte zu machen. Immer wieder in den letzten Jahren sind die steigenden Milchpreise und die sinkenden Auszahlungen für die Bauern Thema in unseren Zeitungen. So etwas finde ich immer sehr gelungen, wenn Autoren auch mit offenen Augen durch die Welt gehen. Den Täter hatte ich schon etwa ab Mitte des Buches vermutet, aber das war ok. Insgesamt ist das eigentlich auch das richtige Wort, um das ganze Ende zu beschreiben: ok!

    Ich hoffe sehr, dass ich dem Gerücht, dass die folgenden Kluftinger-Bücher um Längen besser sind, glauben darf. Denn Milchgeld war ein bisschen schwach. Der Kommissar hat wirklich Potenzial, dass man ihn lieb haben kann. Allerdings sind eigentlich an allen Ecken und Enden auch noch Probleme, an denen es zu feilen gilt. Ich hoffe, dass der zweite Teil Erntedank besser wird. Andernfalls wird das mit Kluftinger und mir wohl eher nix.


    © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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