Rauhnacht

von Volker Klüpfel 
4,2 Sterne bei410 Bewertungen
Rauhnacht
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (329):
-Leselust-s avatar

Spannender Fall im Stil von Agatha Christie mit bayrischem Charme.

Kritisch (21):
Bellamis avatar

Ja endlich, ich habe ihn auch schon. Leider hat sich meine zweite Häfte das Buch zuerst geschnappt und der ist leider nicht der schnellste L...

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Inhaltsangabe zu "Rauhnacht"

Ein zugeschneites Berghotel, ein mysteriöser Mord und ein aufgekratzter Doktor Langhammer Kluftinger ermittelt wieder! Der neue Fall des Bestsellerduos Volker Klüpfel und Michael Kobr. Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492303040
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.05.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2012 bei audio media verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    -Leselust-s avatar
    -Leselust-vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender Fall im Stil von Agatha Christie mit bayrischem Charme.
    Sehr spannend.

    Ein spannender Fall im Stil von Agatha Christie mit bayrischem Charme. Und der Humor kommt auch dieses Mal nicht zu kurz. Ein sehr gelungener Krimi, auch wenn ich diesmal schon recht früh wusste, wer der Täter war. Das tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.
    Ich habe aus der Kluftinger- Reihe zwar erst Band 1 und 2 gelesen, aber die Teile dazwischen waren in der Bibliothek gerade ausgeliehen und ich hatte so Lust auf den schrulligen Ermittler aus Bayern. Es stört beim Lesen auch gar nicht, dass mir die beiden Bände dazwischen gefehlt haben. Die Fälle sind ja immer abgeschlossen.

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    Summerdances avatar
    Summerdancevor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Klufti und Doktor Langhammer, diesmal als Ermittlerteam
    Kluftis fünfter Fall

    Mit seinem Erzfeind Doktor Langhammer, dessen und seiner Ehefrau muss (darf?) Kommissar Kluftinger ein Wochenende in den verschneiten Alpen verbringen. Durch einen Schneesturm wird das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten und die Eingeschneiten sind auf sich selbst gestellt. Natürlich gehört auch ein Toter zum Szenario, so viel sei noch verraten :) 

    Wie auch die Vorgänger ist das Buch einerseits sehr spannend, andererseits gibt es auch wieder viele lustige Szenen, vor allem natürlich aus der Kombination Kluftinger-Langhammer entstehend. 

    Ich fand das Buch sehr kurzweilig und wie auch schon die Vorgänger absolut lesenswert. Ein bisschen fehlen einem allerdings Kluftingers Kollegen, die erst am Ende mit ins Spiel kommen.

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 2 Monaten
    Rauhnacht

    Eigentlich könnte sich Kluftinger freuen, über Silvester zusammen mit seiner Frau in einem Hotel hoch in den Bergen zu sein. Wäre da nicht die Tatsache, dass auch Dr. Langhammer und seine Frau Annegret mitkommen. 
    Und um das Fass voll zu machen, findet sich auch noch eine Leiche - hinter verschlossenen Türen. Ein Schneesturm macht es unmöglich, Verstärkung anzufordern, doch andererseits kann auch der Mörder nicht weg.
    Kluftinger macht sich natürlich gleich an die Ermittlungen. Zusammen mit Langhammer, der sich ungefragt einmischt.

    Schon der Anfang des Buches lässt einem wieder mehr als Schmunzeln. Die Autoren beschreiben mit viel Witz, wie sich Kluftinger, zusammen mit seiner Frau Erika, Dr. Langhammer und dessen Frau Annegret auf den Weg zu dem Hotel in den Bergen macht. Sein Widerwille, gerade mit Dr. Langhammer zusammen Silvester zu feiern, ist geradezu spürbar. Und dies macht das Buch für mich schon zur einem der Besten der Reihe.

    Kluftinger nimmt in diesem Buch die Stelle des Hercules Poirot ein, dem Meisterdetektiv, erschaffen von Agatha Christie. Dr. Langhammer dagegen wird zu Dr. Watson, der Poirot als Assistent unterstützt. Schon allein die Vorstellung, diese beiden Personen gemeinsam an einem Fall arbeiten zu sehen, ist eine geniale Idee.

    Die Autoren bedienen sich bei dieser Geschichte sehr an Agatha Christie und Arthur Conan Doyle. Doch wird dies nicht ein billiger Abklatsch, sondern ein spannender, unterhaltsamer und vor allem logischer Kriminalfall. Ich habe viel gelacht, viel geschmunzelt und viel gerätselt. 

    Diesmal hat mir sehr gut gefallen, dass auch Kluftingers Umfeld im Vordergrund steht. Seine Frau Erika sowie die Langhammers haben größere Auftritte. Vor allem eben Dr. Langhammer. Dabei kommt es immer wieder zu witzigen Szenen, da Kluftinger ja eher eine Abneigung gegen Langhammer hegt, sich aber aufrafft und trotzdem mit ihm zusammenarbeitet. 

    Dies ist mittlerweile Kluftingers fünfter Fall und ich finde, dass die Reihe sich bis jetzt immer wieder gesteigert hat. 
    Sehr positiv fand ich auch, dass ich das Buch im Hochsommer bei 35 Grad gelesen habe. Im Buch ist immer wieder von Schnee und Kälte die Rede. Eine herrliche literarische Abkühlung.

    Es gibt wieder eine kleine Anspielung auf Kluftingers Vornamen und ich bin nun wirklich gespannt, wie er denn nun heißt. Aber es dauert noch ein bisschen, bis das Rätsel gelöst wird.

    Fazit:
    Spannend, witzig und eine Abwechslung. 

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 2 Monaten
    Der Plot erinnert an einen Agatha Christie-Krimi


    Kurz zum Inhalt:
    Kommissar Kluftinger und Ehefrau Erika machen samt den befreundeten Langhammers einen schönen Kurzurlaub in einem verschneiten Berghotel im Allgäu. Samt Live-Krimi. Doch dann taucht eine echte Leiche auf. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Der verstorbene Hotelgast befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab.


    Meine Meinung:
    "Rauhnacht" ist der 5. Fall für Kommissar Kluftinger, der natürlich wieder kauzig ist wie eh und je.
    Man trifft auch Familie Langhammer aus den Vorgänger-Bänden wieder - und es ist natürlich wie immer witzig zu lesen, wie sich Kluftinger mit dem Mann der besten Freundin seiner Frau, Dr. Martin Langhammer, der unbedingt mitermitteln will, kabbelt.

    Der Plot erinnert mich an Agatha Christie-Krimi: eine Gruppe von Leuten in einem abgelegenen Hotel, der Zugang ist verschneit, es kann also niemand rein oder raus, und eine Leiche in einem von innen abgeschlossenen Zimmer.
    Der Schreibstil ist gewohnt witzig, schnell und flüssig zu lesen.
     
    Das Cover passt natürlich perfekt zum Inhalt, mit dem vereisten Straßenschild und ein Berghotel im Hintergrund.


    Fazit:
    Ein wie immer sehr unterhaltsamer und typisch-witziger Kluftinger-Krimi.

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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eingeschlossen im Hotel, weniger Lokalkolorit. Trotzdem spannend. Zuviel von Klufti/Langhamer Stress. Poirot und Watson lassen grüßen.
    Klufti eingesperrt

    Fee erzählt vom Buch 

    Kluftinger ist in einem Hotel, mit seinem Widersacher Langhammer. Die beiden Ehepaare wollen ein entspanntes Wochenende samt Live Krimi erleben. Der Kommissar wurde eingeladen, da er der Hotelmanagerin das Leben gerettet hatte. Leider stirbt einer der Hotelgäste und das Hotel ist von der Außenwelt abgeschnitten, so dass Kluftinger die Hilfe von Langhammer benötigt, da der Arzt ist. 

    Fee´s Meinung 

    Also das negative zuerst, Lokalkolorit findet man so ziemlich vergebens, da sich alles im Hotel abspielt könnte sich das Hotel auch auf Fehmarn befinden, wenn Fehmarn eingeschneit ist. Ich glaube, dass diese Krimis auch davon zehren, dass sie im schönen Allgäu spielen und es fehlt so richtig, diese Gegend. Im Hotel mit dem vielen Schnee ist davon leider so gar nichts zu spüren. 

    Dieser Kluftinger Krimi ist manchmal spannend, allerdings hat er auch seine „kleinen“ Längen. In diesem Buch wird auch die Antipathie Kluftingers gegen Langhammer greifbar, weil sie so dicht zusammen sind und noch aufeinander angewiesen sind, wegen des Mordes. Kommissar – Arzt. Kluftis Laune ist am Boden, ein Bruttler ohne seinesgleichen. Er wirkt hier streckenweise total unsympathisch und Langhammer trottelig. Manchmal ist es auch etwas witzig, aber manchmal ist es doch fast peinlich. Wäre das mein erster Kluftinger Krimi gewesen, ich hätte vielleicht keinen weiteren lesen wollen. Mit Milchgeld hadere ich ja heute noch. Ich hatte seitenweise Mitleid mit Kluftinger und hoffte für ihn, dass der Krimi schnell zu Ende ist, wobei, von Klufti-Krimis muss man eh immer schnell Abschied nehmen, denn der Schreibstil ist toll und die Charaktere perfekt in Szene gesetzt. 

    Manchmal hat mich die ganze Geschichte an Agatha Christie erinnert, wie Poirot ermittelt. Nur, dass bei ihr Poirot sehr charmant rüberkommt und der arme Klufti der unsympathische Trottel vom Dienst ist, wobei er den Fall ja – wie üblich?!! – gelöst hat. Und Langhammer ist der absolut blöde und dumme Assistent Watson. Na ja, vielleicht erinnert es dann doch mehr an Sir Arthur Conan Doyle. In gewisser Weise ist das ja beruhigend, dass Langhammer hier auch nicht so gut wegkam wie sonst. 

    Ich hatte den Eindruck, dass hier alles vermischt wurde, was die beiden Autoren je gelesen und im Fernsehen, z. B. beim Tatort gesehen haben. Und das war manchmal ein bisschen viel. 

    Zum witzigen kann man sagen, ein bisschen Satire ist auch dabei und manches war dann doch brüllerhaft komisch, wenn man mal das Mitleid für Klufti vergaß. Also wenn die beiden Autoren, diese Stellen dann auch noch vorlesen und nicht teilweise im Hörbuch rausschneiden, dann wäre das optimal. Ich hab das Hörbuch gehört und das Buch gelesen, weil ich ja Fan bin. ;-) Ersteres wurde dann einfach zum Krimi gestutzt, für alle, die zu viel Mitleid mit Klufti hatten und auch die Satire nicht immer verstehen, wie etwa beim Frühstücksbuffet. (Wobei, war jetzt das Frühstücksbuffet auch im Hörbuch?) 

    Die Schneemobilszenen waren dann doch noch ein erfreulicher Höhepunkt des ganzen. 

    Fees Fazit 

    Mir hat einfach Kluftis Mannschaft gefehlt und ich hoffe, dass er nie wieder ohne sie ermitteln muss und sich frei bewegen darf und kann. Denn das macht die Allgäu Krimis aus, dass sie in der schönen Gegend spielen. Bitte Klufti nie wieder einsperren!!! 

    Trotz allem, es ist ein markanter Klufti Krimi, wahrscheinlich nicht der Beste, aber sicher auch nicht der schlechteste und man sollte ihn lesen, auch wenn man kein Fan der Serie ist. Man muss ja nicht mit diesem Klufti in die Serie starten. Auch wenn jeder Fall in einem Buch abgeschlossen ist. Manches ist durchaus witzig und die Charaktere kann man sich bildlich vorstellen und der Krimi war wieder schnell ausgelesen. 

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    NicolePs avatar
    NicolePvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch ist geeignet für Leser, welche einen ruhigen, ohne großes Blutvergießen stattfindenden, Krimi mögen.
    Rauhnacht

    Kommissar Kluftinger und Doktor Langhammer sind gemeinsam mit ihren Ehefrauen unterwegs in ein Allgäuer Berghotel. Sie wurden zu einem Winterwochenende inklusive eines Live-Kriminalspiels eingeladen. Es scheint eine gemütliche Zeit zu werden.

    Doch kaum hat das Kriminalspiel begonnen, gibt es einen echten Toten. Das Hotelzimmer, in dem dieser gefunden wurde, ist verschlossen. Ein wichtiges, aber nicht das einzige große Rätsel in diesem Fall. Aufgrund eines Schneesturms ist das Berghotel jedoch von der Außenwelt abgeschnitten. So müssen Kluftinger und Langhammer sich alleine um die Klärung des Falles kümmern. Nur eines ist sicher: Der Mörder ist unter ihnen.

    Es ist die Frage nach Mörder und Motiv, die den Leser am Buch hält. Es liest sich gut und flüssig. Zusammen mit dem Duo Kluftinger/Langhammer wird der Leser der Lösung des Falles Stück für Stück näher kommen.

    Das Buch ist geeignet für Leser, welche einen ruhigen, ohne großes Blutvergießen stattfindenden, Krimi mögen. In einem gemütlichen Tempo ermitteln Kommissar und Arzt. Der Spannungsbogen ist bei der Geschichte jedoch nicht immer straff gespannt, dies ist jedoch nicht besonders störend. Auch nach einer längeren Lesepause findet der Leser wieder schnell in die Geschehnisse und kann in die Geschichte eintauchen.

    Da dies bereits der fünfte Fall ist, sollte mit den ersten vier Fällen vorher begonnen werden. Der Fall im Alpenhotel ist zwar für sich abgeschlossen, aber die zwischenmenschlichen Spannungen von Kluftinger und Langhammer dürften sich über alle Romane nach und nach entwickeln und Hintergrundwissen kann hier nicht schaden.

    Mehr Rezensionen gibt es auf www.nicole-plath.de

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor einem Jahr
    Kurzmeinung: sehr guter Kluftingers Band
    sehr spannender Kluftinger

    Kluftinger ist mit seiner Frau Erika und Ehepaar Langhammer, in ein gutes Berghotel in den Oberstdorfer Alpen eingeladen. Im Hotels ein Krimi-Dinner statt finden. Doch dann wird ein Hotelgast tot in seinem von innen verschlossenen Zimmer aufgefunden. Gleichzeitig ist das Hotel von der Außenwelt, wegen eines Schneesturm, abgeschnitten. Also befindet sich der Täter unter den Personen im Hotel. Kommissar Kluftinger nimmt die Ermittlungen auf. 

    Dieser Krimi ist besonders spannend. Zwar ist die Idee nicht neu, aber trotzdem super. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich das Ende wissen wollte. Die Geschichte ist gut durchdacht und der Leser will den Fall mit lösen. Denn hier ist jeder verdächtig und das der Geschichte gut tut. 

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    LeseJettevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein weiterer Klufti, der mit seiner Mischung aus witzigen Momenten und spannender Story manchmal wie eine Krimikomödie wirkt.
    Klufti V oder A. I. Poirot lässt bitten

    Das passiert: Ein Kurzurlaub während der Rauhnächte in einem neueröffneten Sporthotel soll dem Ehepaar Langhammer zur Erholung dienen, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist. Aus dem Krimi-Dinner, dass zur Unterhaltung der Gäste dienen soll, wird auf einmal blutiger Ernst, ein Gast wird ermordet aufgefunden. Klufti alias Poirot und Langhammer alias Watson beginnen mit den Ermittlungen, bei denen die Beiden aufgrund eines heftigen Wintersturms ziemlich auf sich allein gestellt sind.



    So gefällt mir der Krimi: Kluftinger ist Kult, zumindest für mich ist der Kommissar einfach ein liebenswerter Held – etwas schrullig, aber mit dem richtigen Riecher. Daher habe ich auch den 5. Roman um ihn gern gelesen und regelrecht verschlungen.


    Der regelmäßige Leser kennt den Allgäuer schon etwas besser, die Autoren fügen dem auch recht wenig hinzu. Der Eindruck, den ich bisher von Klufti habe, wird eher verstärkt. So ist Klufti auch in seinem 5. Fall wieder der etwas altmodische Kommissar, der seine Routinen liebt. Dieses Mal muss Klufti allerdings die moderne Technik nutzen, da er abgeschieden von seinem Team ermitteln muss. Dass dann auch noch der Außenseiter des Teams, Richie Maier, sein Ansprechpartner im Kommissariat ist, das ist zunächst schwer für Klufti. Doch schnell ins Unvermeidliche gefügt hilft Maier doch mehr als gedacht.


    Herr Dr. Langhammer, Hausarzt in Altusried, wird dieses Mal nicht nur als Lebemann geschildert, mehr als einmal gibt er die Witzfigur. Das fängt schon an mit der Detektivausrüstung, mit der Watson mehr als einmal mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Und natürlich weiß er immer alles. Etwas nervig könnte man meinen, aber da Langhammers Aktionismus von Klufti schnell in etwas nützlichere Bahnen gelenkt, sorgt der Herr Dr. dann eher für Erheiterung.


    Der Aufbau des Krimis erinnert doch an Poirot-Krimis, ist aber nicht zu sehr an diese Krimis angelehnt. Für mich stand erst ziemlich spät fest, wer denn der Täter sein könnte. Immer wieder gelingt es den Autoren den Leser auf die falsche Spur zu führen, zumindest war das bei mir so.

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klufti als klassischer Detektiv à la Hercule Poirot – lesenswert und sehr unterhaltsam.
    Hercule Kluftinger

    »Meine Damen und Herren«, begann er schließlich, und es klang weniger heiter, als er sich eingedenk des großen literarischen Vorbilds vorgenommen hatte. »Sie alle haben ja mitbekommen, dass uns einer der Gäste leider viel zu früh verlassen musste.« Kluftinger hörte seinen eigenen Worten nach und fand, dass sie unfreiwillig komisch klangen, nach überstürzter Abreise oder Ähnlichem, jedenfalls nicht nach dem, was tatsächlich passiert war. Also fügte er schnell an: »Carlo Weiß ist tot. Der Mann, der noch vor ein paar Stunden hier mit uns am Tisch saß, ist gestorben.«

     

    Ein paar erholsame Tage im Schnee, verwöhnt von den Annehmlichkeiten eines Luxus-Hotels, gut essen, Ski fahren und zwischendurch gemeinsam mit den anderen Gästen zum Spaß einen Mordfall lösen, den ein eigens dafür engagiertes Team inszeniert hat – das war der Plan für diesen Jahreswechsel. Doch schon am ersten Abend zeigt sich, dass dieser Plan weder für das Ehepaar Kluftinger, noch für die mitgereisten Langhammers oder die anderen Gäste aufgehen wird, denn plötzlich gibt es einen tatsächlichen Todesfall und für Klufti wird aus Spaß somit bitterer Ernst. Erschwerend kommt hinzu, dass das Hotel durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde und der Allgäuer Kommissar nicht nur auf sich allein gestellt ist, sondern außerdem noch bei den Ermittlungen von Dr. Langhammer „unterstützt“ wird…

     

    Bei diesem Buch ist scheinbar der Geist von Agatha Christie in die Autoren Klüpfel und Kobr gefahren ;-) Das Resultat ist eine herrlich amüsante Detektivgeschichte, die zwar von der Idee her nicht gerade neu ist, aber in der Umsetzung unterhaltsam und stimmig. Klufti muss – fernab der üblichen Unterstützung durch sein Team und den Erkennungsdienst – agieren und beweist dabei immer wieder Spürsinn und Kombinationsgabe. Dieser Krimi kam mir vor wie eine Reise in die Vergangenheit, in der sich Klufti als ein Hercule Poirot des Allgäus bewährte.

     

    Erheiternd wirkten auf mich – wie eigentlich immer – die Auftritte von Langhammer, der sich hier als Dr. Watson sehen möchte und natürlich die vielen „Klufti-Momente“, die für mich Kult-Charakter haben. Allein die Szene, wie er über das Frühstücksbuffet herfällt, habe ich zweimal mit breitem Grinsen gelesen ;-)

     

    Fazit: Klufti als klassischer Detektiv à la Hercule Poirot – lesenswert und sehr unterhaltsam. Für Leser, bei denen ein Krimi zwingend hart und blutig sein muss, aber nicht geeignet.

     

    Kluftinger schüttelte den Kopf und starrte ungläubig den Doktor und den Spielzeugkoffer an. Wollte er ihn zum Narren halten?
    »Hab ich zu Weihnachten bekommen, von meiner Mutter! … Der Koffer ist gut ausgestattet, und alles ist voll funktionsfähig.«
    Langhammer machte sich eilfertig daran, den Inhalt zu inspizieren, und kommentierte sein Tun halblaut. Kluftinger hörte ihm kopfschüttelnd zu. »So, mal sehen, ah, die Detektivlupe, das Handbuch für den Detektiv, Pinsel und Puder für die Fingerabdrücke, na, wo ist denn … ah, das Trägerpapier und die Klebestreifen sind auch dabei. Und hier: Asservatenbeutel. Sehr schön. Oh, sogar eine Pfeife aus Kunststoff! Wie nett! Handschuhe und schließlich das Prachtstück!« Langhammer hielt inne und sagte in feierlichem Tonfall: »Die Sherlock-Holmes-Mütze!«

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    Newspaperjunkies avatar
    Newspaperjunkievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wahrer Kluftinger, diesmal in Agatha-Christie-Manier.
    Hercule Poirot im Allgäu

    Das Ehepaar Kluftinger ist zusammen mit den Langhammers von der Chefin persönlich über Silvester in ein Luxushotel in den Bergen eingeladen. Das Hotel steht nach einer Luxussanierung kurz vor der Neueröffnung, was mit ausgewählten Gästen und einem Kriminalspiel ausgiebig gefeiert werden soll.
    Nach dem Begrüßungstrunk beziehen die Gäste ihre großzügigen Zimmer und schlüpfen in die bereit gelegten Kostüme. Kluftinger fällt dabei die Rolle des Hercule Poirot zu, Dr. Langhammer mimt Dr. Watson, der allen als Sherlock Holmes' Assistent bekannt ist. Zum mörderischen Dinner werden Leckereien wie "Hirnschmalz auf Strychninbrot" serviert, während zwei Schauspieler durch die Geschichte der Detektiv- und Kriminalromane führen. Plötzlich gehen sämtliche Lichter aus. Als es wieder hell wird, liegt das erste Opfer am Boden. Kluftinger alias Poirot ist nun gefragt und mit Watsons tatkräftiger Unterstützung ist der Fall schnell gelöst. Doch dabei fällt auf, dass ein Gast nicht zum Dinner erschienen ist. Ein Zimmermädchen wird geschickt ihn zu holen, kehrt jedoch ohne Erfolg zurück. Die Zimmertür ist verschlossen und im Zimmer reagiert niemand auf ihr Klopfen und Rufen. Kluftinger begleitet die Hotel-Chefin Julia König, eine ehemalige Olympia-Siegerin im Skifahren, zum besagten Zimmer und schlägt kurzentschlossen die Tür ein. Und wirklich: Dort liegt der gesuchte Gast leblos im Sessel, neben ihm ein leeres Tablettenröhrchen und ein verschüttetes Glas Wasser. Alles deutet auf einen Selbstmord hin.
    Da es in den Bergen rund um das Hotel unablässig schneit und die Gäste nahezu von der Außenwelt abgeschnitten sind, wendet sich der Kommissar für die erste Leichenbeschau widerwillig an Dr. Langhammer. Und der findet eine winzige Einstichstelle, was unweigerlich auf einen Mord schließen lässt. Die Polizei ist gefragt. Ein Mörder ist zu finden und zu stellen, bevor es zu weiteren Opfern kommt und das ohne die Hilfe der Kollegen. Denn der Schneesturm hat das Internet und Telefonnetz gekappt und eine Abfahrt ins Tal ist aufgrund der Lawinengefahr unmöglich. So sitzen sie fest, zusammen mit einem Mörder. Die Rauhnächte machen ihrem Namen alle Ehre.
    Kluftinger nimmt die Ermittlungen auf und erhält ungewollte, übereifrige aber tatkräftige Hilfe von Dr. Langhammer. Bei den Verhören stellt sich schnell heraus: jeder Gast hätte Gelegenheit und Grund gehabt, den Mord zu begehen. Die zunächst so wahllos zusammengewürfelt erscheinende Krimigesellschaft entpuppt sich als eng mit dem Opfer verbunden. Tatsächlich gelingt es Kluftinger ganz nach Poirot-Manier und ohne Hilfe des Polizeiapparats, das Rätsel um den Mord in einem von innen verschlossenen Zimmer zu lösen.

    Fazit:
    Ein ganz puristischer Kluftinger im Stile Agatha Christies. Hier wird der Hintergrund der Verdächtigen nicht im Internet recherchiert, es gibt keine Fingerabdruck-Datenbank, hier werden keine DNA- und Faserproben im Labor untersucht. Nein, in diesem Krimi wird der Fall nahezu allein durch nachdenken, befragen, beobachten und kombinieren gelöst. So wie Hercule Poirot es getan hätte. Und auch der Plot erinnert stark an "Mord im Orientexpress". Ein Mord in einem von innen verschlossenen Raum, in einer abgeschlossenen Umgebung und somit mit einer stark begrenzten Zahl an Verdächtigen, von denen einer zwangsläufig der Mörder sein muss.
    Sehr gelungen! Nur das Ende war wieder typisch Kluftinger: viel zu überzogen, gewollt lustig und unnötig dramatisch. 20 Seiten weniger hätten dem Buch besser getan.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallo Ihr Leseratten, ich habe gerade meinen ersten Kluftinger Roman "Rauhnacht" (Autoren: Volker Klüpfel/Michal Kobr) fertig gelesen und bin völlig beeindruckt von der ausgeklügelten Geschichte. Ich möchte nun gerne noch einen weiteren Kluftinger Fall lesen und hätte dazu gerne eure Empfehlunge. Welcher hat euch am besten gefallen und warum? An alle, die schon mehrere gelsen habe, ist es bei dieser Reihe so, dass wer einen Kluftinger Roman liest, kennt alle? Oder kann ich davon ausgehen, dass die Autoren die Fähigkeit besitzen, den Leser immer wieder durch Neues zu überraschen?
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