Volker Klüpfel Seegrund

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Inhaltsangabe zu „Seegrund“ von Volker Klüpfel

Am Alatsee bei Füssen macht der Allgäuer Kommissar Kluftinger eine schreckliche Entdeckung – am Ufer liegt ein Taucher in einer riesigen roten Lache. Was zunächst aussieht wie Blut, entpuppt sich als eine seltene organische Substanz aus dem Bergsee. Kluftinger, der diesmal bei den Ermittlungen sehr zu seinem Missfallen weibliche Unterstützung erhält, tappt lange im Dunklen. Der Schlüssel zur Lösung des Falles muss tief auf dem Grund des sagenumwobenen Sees liegen … Kluftingers dritter Fall von dem erfolgreichen Allgäuer Autoren-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Erneut ein toller Regionalkrimi mit einem richtigen Ermittler-Original.

— Igelmanu66

Nicht der typische Klufti

— Donnas

Zu Beginn sehr witzig, insgesamt interessanter Krimi

— yesterday

Eine meiner liebsten Kluftis :)

— Arika

Rätselhafte Entdeckungen am Alatsee, perfekt aufgelockert durch Kluftis kauzige Art!

— sommerlese

Unheimlich und Spannend.

— Ingrid-Konrad

gut, aber gemütliche Spannung

— Julitraum

Kommt nicht an die Vorgänger heran. Nazis gehen in deutschen Krimis aber wohl immer.

— Newspaperjunkie

Derleider schwächste Band der ansonsten sensationellen Reihe aber trotzdem nicht schlecht.

— Jenny1900

Endlich habe ich es geschafft, dieses Buch durchzulesen. Ein dreiviertel Jahr pure Quälerei.

— Kreuzwortraetsel

Stöbern in Krimi & Thriller

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Untiefen

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2570
  • Seegrund // Volker Klüpfel & Michael Kobr

    Seegrund

    Nelly87

    16. November 2016 um 16:06

    Puh, manche Rezensionen fallen einem leichter als andere. Und komischerweise findet man immer mehr und deutlichere Worte, wenn man ein Buch in der Luft zerreißt, als wenn man versucht, es in den Himmel zu loben. Daher ist es mir unglaublich leicht gefallen, meine Meinung zu Seegrund niederzuschreiben. Schade eigentlich… Beim Familienausflug in der winterlichen allgäuer Idylle macht der Kultkommissar dieses Mal selbst eine schaurige Entdeckung. Am Ufer eines Sees findet er einen Mann in einer roten Lache liegen. Wo Kluftinger zunächst eine Leiche vermutet, stellt sich schnell heraus, dass der Mann noch lebt und dass die rote Flüssigkeit um ihn herum gar kein Blut ist. Hinzu kommt, dass der Mann im Taucheranzug gefunden wird und daher höchstwahrscheinlich kurz zuvor im See war. Einem See, in dem das Tauchen doch eigentlich verboten ist. Das kleine Manko, dass der Mann lange Zeit unbekannt bleibt, hilft dem Ermittlungsteam aus dem Allgäu daher auch nicht weiter. Und auch privat ist der Kluftinger wieder total eingespannt. Denn der Sohnemann kommt zu Besuch über Weihnachten und bringt seine neue Freundin mit. Die passt mit ihrem asiatischen Aussehen aber so gar nicht in die verschneite Bergwelt. Doch den Kulturschock bekommt der alteingesessene Ermittler erst, als ihm die Kässpätzle vorenthalten werden und er dafür in ein Sushilokal geschleppt wird. Meiner Meinung nach war die Idee hinter diesem „Krimi“ schon irgendwie lasch. Warum die Anführungszeichen? So eine richtige Kriminalgeschichte sucht man in Seegrund vergeblich. Denn der Weg zur Lösung des Falls und die Auflösung selbst waren unglaublich flach. Spannung kam gar nicht auf und so richtig durchdacht kam einem die ganze Sache auch nicht vor. Über lange Abschnitte war der Überfall auf den Taucher auch überhaupt nicht Thema. Dieses Mal konzentrierten die Autoren sich nämlich vor allem auf ihren schrulligen Ermittler. Doch der hat zahlreiche Macken, die absolut überspitzt sind. Und leider absolut unglaubwürdig. Und zum Schämen. Da wurde selbst ich als Leser bei der Lektüre knallrot, weil Fremdschämen vom Feinsten angesagt war. Wahrscheinlich sollten die Arschbombem in die Fettnäpfchen, die Kluftinger da in schöner Regelmäßigkeit hinlegt, witzig sein, aber eigentlich waren sie nur peinlich. Da könnte man doch glatt den Eindruck bekommen, dass alle Menschen in ländlicher Umgebung hirnlose Bauerntölpel sind, die nur gerade aus laufen können, weil sei eine Hirnzelle mehr wie jeder Fisch haben. Man könnte jetzt den Eindruck gewinnen, ich hätte was gegen einen Kommissar in Provinzkrimis, der mit eigenen Charakterzügen daher kommt. Aber eigentlich bin ich ein großer Fan von so etwas. Doch Kluftinger wird nicht als etwas schrulligen Polizisten hingestellt, sondern einfach nur als dämlich. Hinzu kommt, dass der Kriminalfall einfach grausig war, da einfach nicht ausgearbeitet. Man bekam schnell den Eindruck, als würde da keine Polizeiarbeit geleistet, sondern als würde das Ermittlungsteam bei jeder sich bietenden Gelegenheit über einen weiteren Hinweis stolpern. Damit empfand ich die Story als sehr unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Beim Hörbuch kamen wieder beide Autoren zu Wort. Schon bei den ersten beiden Teilen wusste ich nicht recht, was ich von dieser abwechselnden Erzählstimme halten soll. Dieses Mal allerdings war ich mir darüber im klaren, dass dieses ewige Hin-und Hergewechsel einfach nur anstrengend ist, wobei die verworrene Geschichte dazu auch beigetragen hat. Seegrund war weder ein spannender Krimi, noch war das Buch auch nur annährend witzig. Nach einem etwas holprigen Start und einem ganz soliden zweiten Teil stürzt die Kluftinger-Reihe mit ihrem dritten Teil ins Bodenlose. Der Story ließ sich einfach nichts Positives mehr abgewinnen. Band 4, mit dem Titel Laienspiel steht zwar bereits in meinem Regal, wird aber höchstwahrscheinlich nicht so schnell eine Chance bekommen.© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • Klufti ist einfach liebenswert ;-)

    Seegrund

    mixtapemaedchen

    02. August 2016 um 23:28

    Im Gegensatz zu vielen anderen, habe ich mit der Klufti-Reihe erst spät angefangen. Leider. Auch in diesem Krimi kommt wieder der typische Klufti zum Zuge und damit die gewohnte humorvolle Unterhaltung. Brummelig, knauzig und etwas schrullig geht er in die Weihnachtstage, kauft Geschenke und versucht zu der neuen japanischen Freundin seines Sohnes einfach nur nett zu sein. Das gelingt ihm mal wieder nur bedingt, was ja nicht weiter verwundert. Wie gewohnt tritt Kluftinger in jedes Fettnäpfchen, das sich ihm anbietet. Wie es die Autoren immer wieder schaffen, mit diesem Allgäuer Original Humor und gute Unterhaltung zu Papier zu bringen, bewundere ich in vollem Maße.Nebenbei gibt es wieder einen spannenden Fall, der Wissenschaftlern Rätsel aufgibt und zu einer Spur in die Nazizeit zurückführt. Wurden hier Schätze auf dem Grund des Sees versenkt? Kluftinger hat eine neue Kollegin aus Füssen an seiner Seite, die mit männlicher Stimme und ordentlich Tatkraft den Fall gut unterstützt. Eigentlich ist sie Klufti ein ebenbürtiger Partner und seine zynischen Bemerkungen ihr gegenüber verwundern kaum, lassen aber den Leser schmunzeln.Die sprachlichen Fähigkeiten der Autoren kommen nicht nur in den Dialogen und dem regionalen Sprachgegebenheiten zum Tragen, dieses Mal gibt es auch wissenschaftliche Informationen rund um das Forschungsteam und Einschübe in die Zeit der NS. Das die Thematik nicht zu kritisch wird, dafür sorgt schon Kluftingers Alltagsleben und seine Ermittlungen. Sein Ski-Ausflug mit der Familie ist lesenswert und die Erfahrungen beim Sushi kann man sich denken. Ich habe mich wieder gut unterhalten, den Fall neugierig verfolgt und tappte lange Zeit im Dunkeln, welche Schätze denn nur so zu finden sind.

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  • Kultiger Kommissar und faszinierender Fall

    Seegrund

    Igelmanu66

    »Mit einem Schlag schien es kälter als zuvor. Sein Blick wurde ebenso starr wie der von Yumiko. Er schluckte, schloss für einen Moment die Augen, öffnete sie wieder - was er sah, war real: Etwa zehn Meter entfernt, nur wenige Schritte vom Seeufer, lag ein Mann im Schnee. Er steckte in einem eng anliegenden schwarzen Anzug und lag auf dem Bauch, die Arme weit vom Körper weggestreckt. Er war nicht besonders groß, wirkte aber muskulös. Der Kopf lag so, dass der Kommissar das Gesicht nicht sehen konnte. Dunkelblondes Haar klebte nass am Schädel des jungen Mannes. Doch Kluftigers und Yumikos Aufmerksamkeit wurde von einem anderen Detail gefangen genommen: In einem Radius von beinahe zwei Metern um den Körper hatte sich der Schnee dunkelrot verfärbt. Offensichtlich lag der Mann in einer unvorstellbar großen Blutlache.« Eigentlich sollte der Familienausflug der Kluftingers nach Neuschwanstein gehen, doch Kluftinger, den es vor den Touristenscharen dort grauste, überredete Frau, Sohn und dessen neue Freundin, doch stattdessen zum malerischen Alatsee zu fahren. Natürlich konnte er nicht ahnen, welche schockierende Entdeckung dort auf sie warten würde... Unversehens hat Klufti also wieder einen verzwickten Fall zu lösen. Dabei spielen die ökologischen Besonderheiten des Alatsees eine große Rolle und Klufti muss bei seinen Ermittlungen zudem weit in der Vergangenheit forschen. Und als wenn das noch nicht schwer genug wäre, plagt er sich mit einer schweren Erkältung rum und muss mit einer Kollegin aus Füssen zusammenarbeiten. Und diese Kollegin ist noch mal ein Charakter für sich! Auch dieser Klufti-Krimi gefiel mir sehr! Wie schon in den Vorgängerbänden (Milchgeld, Erntedank) wird reichlich Lokalkolorit geboten und Kluftinger brilliert als Allgäuer Original. Faszinierend fand ich zudem die Infos rund um den Alatsee, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte, der jetzt aber auf der Liste der Orte steht, die ich unbedingt noch bereisen möchte. Einiges an geschichtlichen Ereignissen und Mythen rankt sich zudem um den See, was im Buch in einer spannenden Handlung umgesetzt wird. Beim Krimi selbst stimmt auch alles, es wird logisch ermittelt, die Auflösung ist schlüssig und die sich durchs Buch ziehenden Rückblenden, die sich chronologisch immer mehr in die Vergangenheit bewegen, machen neugierig und erhöhen die Spannung. Normalerweise ist mir bei einem Krimi immer wichtig, dass nicht zuviel Privates rund um die Ermittler präsentiert wird. Ich gestehe, dass es mir bei Kluftinger anders geht und ich jeden Abschnitt, in dem er eins seiner ewigen Duelle mit seinem schnieken und intellektuellen Nachbarn ausficht, genieße. Wenn er sich dann noch der Freundin seines Sohnes zuliebe in ein japanisches Restaurant wagt oder an seiner "chronischen Leichenunverträglichkeit" laboriert, hab ich beim Lesen ein breites Grinsen im Gesicht. Eine Zeitung bezeichnete Kluftinger mal als „den Columbo von Altusried“ – dem mag ich mir nur anschließen. Fazit: Erneut ein toller Regionalkrimi mit einem richtigen Ermittler-Original. »Hm, wieder so ein Rätsel«, knurrte der Kommissar. »Wär ich an diesem Sonntag doch bloß nach Neuschwanstein gegangen ... Kruzifix!«

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    • 6
  • Kluftinger auf Schatzsuche

    Seegrund

    Schneeapfel91

    02. May 2015 um 17:35

    Der Tatort dieses Romans ist ja der Alatsee, der bekannt ist für seine blutrote Farbe. Trotz des wegen des niedrigen Sauerstoffgehalts des Sees verhängten Verbotes gehen dort viele Taucher auf die Suche nach einem in der Zeit des 3. Reiches versenkten Schatz. Gerade die Tatsache, dass es sich in "Seegrund" um einen verschollenen Schatz dreht hat mich sehr an dieses Buch gefesselt. Ich konnte es kaum weglegen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Da das Autorenduo Klüpfel/ Kobr stets sehr detailiert die Orte der Handlung darstellt, reizt es mich sehr, diesen See einmal persönlich aufzusuchen. Ich plane mittlerweile einen Wochenend-Aufenthalt in dieser Gegend. In diesem Roman ist Kluftinger gezwungen mit der Kollegin Friedel Marx zusammenzuarbeiten. Immer wenn Marx erwähnt wird, musste ich an Katy Karrenbauer denken :D Ich finde, dass aber gerade dieser Charakter den Roman den gewissen Humor verliehen hat. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir mal wieder großen Spaß bereitet hat, diesen Fall zu lesen. Außerdem hat mich "Seegrund" zu einer kleinen Reise an den Alatsee angestachelt :D

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  • Japanischer Besuch nicht nur auf Schloss Neuschwanstein

    Seegrund

    sommerlese

    30. April 2015 um 15:06

    Das Autorenduo "*Volker Klüpfel und Michael Kobr*" haben 2008 mit "*Seegrund*" ihren dritten Fall um Kommissar Kluftinger geschrieben. Der Kriminalroman erscheint im "*Piper Verlag*". Kluftingers Sohn besucht mit seiner neuen Freundin Yumiko seine Eltern in der Vorweihnachtszeit. Natürlich soll auch das Schloss Neuschwanstein auf dem Besuchsprogramm stehen. Aufgrund der Fülle von Besuchern entschliessen sie sich, den Alatsee bei Füssen anzusteuern. Doch dort entdecken sie am Ufer einen Taucher in einer riesigen roten Lache. Was wie Blut aussieht, entpuppt sich als eine organische Substanz aus dem Bergsee. Schon ist Kluftinger in einen neuen Fall verwickelt. Auch in diesem Krimi kommt wieder der typische Klufti zum Zuge und damit die gewohnte humorvolle Unterhaltung. Brummelig wie immer und etwas schrullig geht er in die Weihnachtstage, kauft Geschenke und versucht zu der japanischen Freundin seines Sohnes einfach nur nett zu sein. Das gelingt ihm mal wieder nur bedingt, was ja nicht weiter verwundert. Wie es die Autoren immer wieder schaffen, mit diesem Allgäuer Original Humor und gute Unterhaltung zu Papier zu bringen, bewundere ich in vollem Maße. Nebenbei gibt es wieder einen spannenden Fall, der Wissenschaftlern Rätsel aufgibt und zu einer Spur in die Nazizeit zurückführt. Wurden hier Schätze auf dem Grund des Sees versenkt? Kluftinger hat eine neue Kollegin aus Füssen an seiner Seite, die mit männlicher Stimme und ordentlich Tatkraft den Fall gut unterstützt. Eigentlich ist sie Klufti ein ebenbürtiger Partner und seine zynischen Bemerkungen ihr gegenüber verwundern kaum, lassen aber den Leser schmunzeln. Die sprachlichen Fähigkeiten der Autoren kommen nicht nur in den Dialogen und dem regionalen Sprachgegebenheiten zum Tragen, dieses Mal gibt es auch wissenschaftliche Informationen rund um das Forschungsteam und Einschübe in die Zeit der NS. Das die Thematik nicht zu kritisch wird, dafür sorgt schon Kluftingers Alltagsleben und seine Ermittlungen. Sein Ski-Ausflug mit der Familie ist lesenswert und die Erfahrungen beim Sushi kann man sich denken. Ich habe mich wieder gut unterhalten, den Fall neugierig verfolgt und tappte lange Zeit im Dunkeln, welche Schätze denn nur so zu finden sind. Dieser Krimi ist einfach ein Knaller. Wer Kluftinger noch nicht gelesen hat, sollte das bald nachholen. Der Fall ist in sich abgeschlossen und bietet beste Unterhaltung mit einer spannenden Krimihandlung.

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  • Hilfe, Hilfe, wie unheimlich!

    Seegrund

    Ingrid-Konrad

    29. April 2015 um 00:05

    Diesmal gibt es mehr Ernst im Ermittlerleben des Kommissars. Und Unheimliches aus dem Dritten Reich wirft dunkle Schatten bis in Kluftingers heile Allgäuer Berge und Seen. Die Autoren lassen aber auch kein bisschen nach...

  • kurzweilige Krimiunterhaltung

    Seegrund

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2015 um 08:30

    Es ist Winter im Allgäu, um genauer zu sein: Vorweihnachtszeit. Mit Schnee und allem was dazugehört, für Kommissar Kluftinger natürlich auch ein spannender neuer Fall. Nachdem der zweite Teil der Serie, meiner Meinung nach, ganz schön geschwächelt hat, kann der dritte Teil wieder eine spannende Krimigeschichte mit netten Nebenanekdoten aus dem Privatleben des schrulligen Komissars bieten. Bin schon auf den nächsten Band gespannt!

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  • Rezension zu "Seegrund" von Volker Klüpfel

    Seegrund

    Wurmli

    Ein schrulliger Kommissar, ein spannender Fall, tolle Landschaft, das macht diesen Krimi zu einem köstlichen Lesevergnügen. Wenn nur nicht diese nervigen Nebengeschichten mit Kluftingers Familie wären. Dafür wartet das Buch mit einem durchaus furiosen Finale auf.

    • 2
  • Hoher Unterhaltungswert

    Seegrund

    GueBu

    Wie schon bei früheren Kluftinger-Krimis erwähnt, es ist der Unterhaltungswert, der mich an diesem Kommissar so zum schwärmen bringt. Diese zwei Autoren verstehen es, aus den alltäglichen Kleinigkeiten soviel herauszukitzeln, dass selbst ein Einkauf oder Ski-Ausflug wirklich lesenswert wird, ganz zu schweigen von dialektischen oder generellen sprachlichen Feinheiten. Dann gibt es natürlich die Geschichte selbst, die auch recht spannend aufgezogen wird, und die einen trotz all der Einschübe über das alltägliche Leben, im Bann hält. Die Charaktere tun dann noch ein übriges dazu, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Und jeder Band ist in sich selbst gut abgerundet. Einfach wunderbare, lesenswerte Unterhaltung, die dem eigentlich ernsten Hintergrund den Ernst nimmt und trotzdem nicht banal oder kitschig wird. Ich kann es nur empfehlen. GueBu

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    • 6
  • Der dritte Kluftinger

    Seegrund

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:03

    Kluftinger findet in diesem Band gleich zu Beginn selbst das Opfer. Bei einem Familienausflug mit der neuen Freundin seines Sohnes findet er einen leblosen Mann im Tauchanzug am Ufer des Alatsees in einer vermeintlichen Blutlache. Kluftinger beschreibt es später im Buch selbst so: "Zuerst war da mal der Tote, der keiner war. Mit Eltern, die gar keine waren. Der Kerl, ein Forscher, der gar keiner war, lag in einer Lache aus Blut, das, wie sich bald herausstellte, auch gar keines war. Am Anfang ermittelte ich also in einem Fall, der gar keiner war. Und vielleicht wäre es dabei geblieben: ein ominöser Tauchunfall im Schnee. Aber da war dieses Zeichen." (Seite 307) Ich habe mich auch bei diesem Band der Kluftinger-Reihe wieder herrlich amüsiert. Ein verzwickter Fall, der bis in die Zeit des 2. Weltkriegs zurückreicht. Dazu ein Grippe geschwächter Kluftinger, der in der Vorweihnachtszeit Besuch von seinem Sohn und dessen neuer japanischer Freundin hat. Und zu allem Übel hat Kluftinger bei den Ermittlungen eine Zigarillo rauchende Kollegin am Hals, die sich von ihm nicht einschüchtern lässt. Diese Reihe wächst mir immer mehr ans Herz.  

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  • Thema fand ich nicht so spannend, Kluftinger aber gewohnt witzig-schrullig

    Seegrund

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2014 um 01:43

    Ein Toter in einer Blutlache am Alat- See, oder doch nicht? Was auf den ersten Fall wie ein Mord aussieht, entpuppt sich als Taucherunfall. Das Opfer liegt im Koma und Kluftinger steht vor einem Rätsel. Die Spur führt tief in die "braune" Vergangenheit der Gegend... Der Fall war jetzt nicht so spannend, fand ich, das liegt aber an der NS-Verschwörungs-Thematik, die irgendwie etwas ausgeleiert ist, da sie in diesem Krimi ernst gemeint ist und nicht ironisch oder witzig karikiert ist (wie z. B. bei Indiana Jones). So wirkt der ganze Fall schon etwas skuril und unrealistisch und dabei unangemessen dramatisch. Der schwächste Fall der Kluftinger-Reihe bislang, finde ich. Ansonsten ist aber alles beim Alten und für Kluftinger-Fans wird neben dem Fall das Gewohnte geboten: ein schrulliger Kommissar mit Familienbande und Problemen, Hickhack und Kabbeleien mit Kollegen (vor allem die Dame, die hier auftaucht, ist wirklich schön schrullig) und Vorgesetzten und natürlich mit Dr. Langhammer. Der Erzählstil ist ebenfalls wie immer witzig und zynisch, gut zu lesen und unterhaltsam. Wenn das Thema nicht so abgenudelt wäre, wären es 5 Sterne gewesen, so leider nur 3.

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  • Kluftis dritter Fall

    Seegrund

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:45

    Mir ging es wie Alexa, anfangs fand ich auch, daß sich die Geschichte etwas hinzieht, mangels Leiche, aber dann nimmt die Handlung eine sehr überraschende Wende. Die historischen Bezüge in diesem Roman haben mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Sagenwelt aus Band 2. Außerdem tauchen wieder eine Menge mehr oder weniger schräge Gestalten auf. Sehr gut fand ich den zweiten Handlungsstrang, der immer wieder eingeflochten wurde und von der Gegenwart in die Vergangenheit zurückreicht und damit häppchenweise Informationen preisgibt. Am schlimmsten fand ich aber die Tauchszenen bei den winterlichen Temperaturen - da hats michs ja beim Lesen schon g'frorn.

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  • Rezension zu "Seegrund" von Volker Klüpfel

    Seegrund

    Zitronenfalter

    16. November 2012 um 19:18

    Der Sohn kommt zu Besuch und hat eine Überraschung für seine Eltern mit dabei seine neue Freundin Miky. Erika will der neuen Freundin die schöne Allgäuer Gegend zeigen und gerade in diesem Idyll rund um das Schloß Neuschwanstein entdeckt der Kluftinger eine Leiche!"Priml" Wieder ein sehr gelungener Krimi der beiden Autoren Klüpfl und Kobr!!!!!!!!!!

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