Volker Kutscher Der nasse Fisch

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Inhaltsangabe zu „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher

'Weitere Gereon-Rath-Romane sind in Planung. Hoffentlich erscheinen sie bald!' Brigitte Volker Kutscher lässt das Berlin des Jahres 1929 lebendig werden. Sein Held Gereon Rath erlebt eine Stadt im Rausch. Kokain, illegale Nachtclubs, politische Straßenschlachten – ein Tanz auf dem Vulkan. Der junge, ehrgeizige Kommissar, neu in der Stadt und abgestellt beim Sittendezernat, schaltet sich ungefragt in Ermittlungen der Mordkommission ein – und ahnt nicht, dass er in ein Wespennest gestoßen hat.

Guter, spannender Krimi vor der Kulisse der Weimarer Republik.

— Even
Even

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  • Berlin, Ende der 1920 er

    Der nasse Fisch
    Even

    Even

    31. January 2017 um 12:08

    Berlin Ende der 1920 er Jahre, Kommissar Gereon Rath wird nach Berlin "strafversetzt". Sein eigentlicher Einsatzort ist die Sitte. Doch schon bald stößt er auf einen Mordfall und ermittelt auf eigene Faust, später dann als offfizieller Mordermittler. In diesem Krimi steht nicht nur das Verbrechen im Mittelpunkt, sondern auch das historische Drumherum: Anfänge der Nationalsozialisten, Angst vor den Kommunisten, die Maiunruhen, eine Unterwelt, die sich Berlin aufgeteilt hat. Mit Gereon Rath hat Volker Kutscher zudem einen Kommisar geschaffen, der Ecken und Kanten hat, auch mal kokst und nicht immer den legalen Weg nimmt. Mein Fazit: ein Krimi, der historische Hintergründe gekonnt einbaut und gleichzeitig einen spannenden Kriminalfall bietet.

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  • Rezension zu "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher

    Der nasse Fisch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. September 2012 um 15:15

    Da Krimis kaum einmal der Wirklichkeit entsprechen, wäre es müßig und sogar unfair, die Unwahrscheinlichkeiten der Geschichte aufzuzählen. Je mehr Unwahrscheinlichkeiten eine Kriminalstory enthält, desto besser (und preiswürdiger?) ein Krimi!? Selbstverständlich gehört es längst zum Inhalt, wenn nicht gar zu einem Ziel eines Krimis, auch die Hüter der öffentlichen Ordnung nicht als lautere Schützer des Gesetzes darzustellen. Vielleicht entspräche dies auch gar nicht ganz der Wirklichkeit. Welche groben Ungesetzlichkeiten und wie viele sich der zwischen den beiden Weltkriegen von Köln nach Berlin versetzte Kommissar Gereon Rath alle ungeahndet leisten durfte, obwohl sie nicht unentdeckt blieben, lässt sich aber beim besten Willen nicht nachvollziehen. Auch nicht und gerade nicht in der damaligen Zeit. Und auch nicht für ein Protektionskind, als das Gereon Rath einerseits in Erscheinung tritt, das er anderseits aber nicht ist bzw. nach der Absicht des Autors nicht sein soll. Und schließlich auch nicht, wenn damit noch größere Delikte eines Kollegen ans Tageslicht gebracht werden. Der Gedanke, einen Krimi in der politisch unstabilen Zeit der 20er Jahre des vorherigen Jahrhunderts spielen zu lassen, hat zwar einen gewissen Reiz gegenüber den in die Jetztzeit verlegten Basteleien von Kriminalstorys. Die Denk- und Handlungsweise der von einem autoritären Staatsbild beherrschten damaligen Ordnungshüter, die eigentlich schon demokratisch organisiert hätten sein sollen, kommt aber leider nicht so ganz den historischen Gegebenheiten entsprechend zum Ausdruck, obwohl Kutscher die Einflüsse der verschiedenartigen politischen Gruppierungen auf das öffentliche Leben in seinem Krimi aufzeigt. Das Wagnis, die gesellschaftliche und politische Situation der 20er Jahre einzufangen und in den Krimi einzubauen, ist für mein Empfinden jedenfalls nicht recht gelungen. Allenfalls das Fluidum Berlins kann man gelegentlich spüren. Am witzigsten finde ich den "nassen Fisch". Nasse Fische lassen sich, wie man weiß, nur schwer fassen. Auf Seite 308 findet sich die Lösung, die Raum lässt für Spekulationen darüber, wie solche Umschreibungen zustande kommen.

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  • Rezension zu "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher

    Der nasse Fisch
    Gruenente

    Gruenente

    19. February 2012 um 11:58

    Die Geschchte ist eingeltich gar nicht schlecht. Die Personen etwas undurchsichtig, selbst die Hauptperson. Der Roman spielt in Berlin, zwischen den beiden Kriegen. Hitler macht schon von sich reden, die Kommunisten auch. Für meinen Geschmack etwas zu politisch.
    Als Hörbuch war mir die Geschichte auch zu verwirrend, als Buch hätte es mir vielleicht besser gefallen.