Volker Marquardt Das Wissen der 35-Jährigen

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Inhaltsangabe zu „Das Wissen der 35-Jährigen“ von Volker Marquardt

Für Volker Marquardt ist 35 das Alter zwischen Hoffen und Bangen. Sein "Handbuch fürs Überleben" gibt Antwort auf die Fragen, die sich viele "Thirtysomethings" stellen: Was sollte ich in meinem Alter alles schon einmal gemacht haben? Warum kaufe ich zu viele Schuhe, Hosen und Umhängetaschen? Warum ist der Anzug von Joschka Fischer wichtiger als das Parteiprogramm der Grünen? Der Autor zeigt, was man mit 35 wissen sollte, um als einigermaßen erwachsen zu gelten und welche Ausreden mit 35 nur noch lächerlich sind.

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  • Rezension zu "Das Wissen der 35-Jährigen" von Volker Marquardt

    Das Wissen der 35-Jährigen
    metalmel

    metalmel

    15. November 2007 um 23:41

    Ich bin nicht 35. Ich bin jünger. Aber nicht viel. Und ich wollte mal wissen, was man mit 35 so alles weiß. Das ist nun nicht sehr berauschend. Das weiß ich ja auch schon alles. Aber vermutlich richtet sich das Ganze eher an meine ganze Generation. Und wenn man mal weiß, dass man mit diesem Buch nicht so sehr viel neues lernen wird, dann ist es herrlich amüsant. Besonders diese kleinen unterlegten Kästchen mit Stichworten die meine Generation bewegten sind sehr lustig. Da erfährt man z. B., dass wir gerne Gesellschaftsspiele spielen und dass wir praktisch alle ein Monopoly Spiel besitzen (ich auch): „Brettspiele: Vorläufer der Computerspiele. Konnte man wütend umwerfen, wenn man verlor. Heute bei 35-Jährigen wieder sehr beliebt, weil billiger als Ausgehen oder Computerspiele. Die Bekanntesten: 1. Trivial Pursuit (für Besserwisser), 2. Monopoly (für Angeber), 3. Spiel des Lebens (für alle ohne besondere Talente), 4. Siedler von Catan ( für Strategen), 5. Scotland Yard (für Jäger), 6. Mastermind (für Langweiler).“ Und ich hab es ja schon immer gewusst – Mastermind spielen Langweiler. Ich hab es fast nie gern gespielt, nur unter Zwang mit meinem Vater, oder eben, wenn ich langweilig war. Das ist schon lange her... Wie steht es mit dem allgegenwärtigen Diercke Weltatlas? Haben wir nicht alle noch irgendwo einen im Regal? Eine Ausgabe, in der die Deutsche Demokratische Republik noch existiert. Und manchmal schauen wir darin nach, wo all diese seltsamen Länder liegen, von denen immer in den Nachrichten berichtet wird und von denen wir nichts wissen, nicht einmal, wo auf der Erdkugel sie sich befinden. Ausserdem denken wir bei dem Begriff „Formel Eins“ nicht an brüllend lautes Im-Kreis-Fahren, sondern an eine Musik-Clip Sendung, die zuerst Peter Illmann moderierte, dann Ingolf Lück und dann noch ein paar andere und ein kleiner Comic Hund mit Sonnenbrille. Wir haben Lebensabschnittsbegleiter, trinken Latte Macchiato, lieben Tiefkühlpizza und sehen die „Lindenstrasse“ im Fernsehen. Wir werfen den Job hin, wenn uns irgendetwas nicht mehr gefällt (z. B. die nervigen Zimmerpflanzen), ver- und entlieben uns schneller als wir blinzeln, kaufen, als wäre morgen der letzte Tag, an dem Ware in den Läden steht und legen uns nie, nie, nie fest. Denn wir können das gar nicht. Wir haben nicht gelernt, wie das geht. Und wir wollen es auch gar nicht, denn sonst müssten wir ja erwachsen werden. Ich bin nicht immer so. Aber ich bin ja auch noch nicht 35.

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