Volker Oldenburg

Lebenslauf von Volker Oldenburg

Volker Oldenburg lebt in Hamburg. Er übersetzte unter anderem Colum McCann, Oscar Wilde, T Cooper und Dinaw Mengestu. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Utopia Avenue (ISBN: 9783498002275)

Utopia Avenue

 (1)
Erscheint am 19.07.2022 als Hardcover bei Rowohlt.

Alle Bücher von Volker Oldenburg

Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)

Der Wolkenatlas

 (517)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Der Horror der frühen Medizin (ISBN: 9783518468869)

Der Horror der frühen Medizin

 (150)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Die tausend Herbste des Jacob de Zoet (ISBN: 9783499255335)

Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

 (118)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Die Knochenuhren (ISBN: 9783499270482)

Die Knochenuhren

 (93)
Erschienen am 18.08.2017
Cover des Buches Der dreizehnte Monat (ISBN: 9783644044012)

Der dreizehnte Monat

 (86)
Erschienen am 02.06.2014
Cover des Buches Krass! (ISBN: 9783499235054)

Krass!

 (83)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Slade House (ISBN: 9783499272394)

Slade House

 (70)
Erschienen am 19.11.2019
Cover des Buches Chaos (ISBN: 9783644043817)

Chaos

 (62)
Erschienen am 02.06.2014

Neue Rezensionen zu Volker Oldenburg

Cover des Buches Nein (ISBN: 9783716027714)-

Rezension zu "Nein" von Winnie M Li

Durchaus packend 4.5 Sterne
-NB-vor 18 Tagen

Für mich persönlich sind immer die Romane am interessantesten, die einen autobiographischen Hintergrund haben. Das scheint in diesem Fall besonders zuzutreffen. Meines Aufgreifens nach ähneln sich sowohl Täter- als auch Opfer-Charaktere sehr den real existierenden zugrunde liegenden Personen. 

Meiner Ansicht nach war das Buch sehr spannend, sodass ich es in 3 Tagen auch schon durchgelesen hatte. Die Geschichte ist emotional weniger ergreifend. Weder für Opfer noch für Täter empfindet man Mitgefühl. 

Ein kleiner Kritikpunkt von mir wäre, wie realitätsgetreu die Gesinnung und das Innenlebens des Täters hier beschrieben wurden. Da die Autorin über keine psychologische Ausbildung besitzt, würde mich interessieren, wie sie die Charaktergestaltung angegangen ist. Wenn ich an die Tätergestaltung in 'Roter Drache' denke, kann diese hier nicht so ganz mithalten, aber eventuell ist sie ebenso realistisch.

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Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)Z

Rezension zu "Der Wolkenatlas" von David Mitchell

Wie ein Puzzle
Zitronenvogelvor 2 Monaten

 „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

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Cover des Buches Die Knochenuhren (ISBN: 9783499270482)V

Rezension zu "Die Knochenuhren" von David Mitchell

Bei 10 bis 15 % weniger Inhalt, wäre es ein perfektes Buch für mich gewesen
Varolivor 3 Monaten

Was für ein Buch! Ich war mich lange nicht sicher, wie ich dieses bewerten soll. Der Plot war nicht immer klar und manchmal sogar etwas verwirrend. Ich überlegte sogar ein/zweimal das Buch vorzeitig zu beenden.

Wir begleiten Holly Sykes zu unterschiedlichen Zeiten in ihrem Leben. Viele Ereignisse erleben wir jedoch auch aus der Sicht von anderen Charakteren, die in irgendeiner Beziehung zu Holly stehen. Aus einem unerfindlichen Grund ist Holly Teil eines uralten Kriegs, welcher im Geheimen stattfindet. Der Fantasy-Anteil ist recht dezent gehalten und nimmt erst zum Ende hin zu.

Die einzelnen Leseabschnitte waren Ausschnitte aus den Leben unterschiedlicher Personen. Diese wirkten oft "aus dem Leben gerissen", ohne wirklichen Anfang und Ende. Manche Ereignisse geschehen auch im Off und man liest erst später darüber. Für mich was das ein ungewöhnliches Leseerlebnis, da ich meist Fantasy-Abenteuer mit einem Plot lese der ziemlich straight foreward ist. 

Manche Perspektiven waren interessanter als andere. Manchmal war es mir zu ausschweifend und dadurch zu langweilig. Man las aus dem Leben der Personen, ohne richtig zu wissen wie das ins große Ganze passt.

Ich hätte mir an der Stelle gewünscht, dass manche Abhandlungen über ein Thema etwas gekürzter gefasst wären und man stattdessen eher über ein Ereignis, welches im Off stattfand, zu lesen. Leider muss ich auch sagen, dass ich auch nach Beenden des Buches mir bei manchen Abschnitten nicht sicher bin, wie wichtig diese für das große Ganze waren. Das Streichen von ausschweifenden Abhandlung hätte auch das das Tempo der Geschichte angezogen. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Kürzung des Buches um ca. 10-20% bestimmt nicht geschadet hätte.

 Ich muss aber sagen, dass es sich lohnt am Ball zu bleiben. Zu sehen wir die einzelnen Leben und Ereignisse zusammen geführt werden war sehr zufriedenstellend und spannend zu beobachten. Auch die sehr unterschiedlichen Perspektiven hatten ihren gewissen Reiz. Auch nach Tagen nach Beendigung des Buches, muss ich immer mal wieder daran zurück denken.

Man merkt mir evtl. meine schwankende Meinung zu dem Buch an. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr gutes Buch und wenn man über die etwas weniger interessanten Stellen hinweg sehen kann, sollte man dem Buch eine Chance geben. 

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