Volker Pesch Denn wer da hat, dem wird gegeben

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Inhaltsangabe zu „Denn wer da hat, dem wird gegeben“ von Volker Pesch

Direkt an der Ostsee soll eine höchst mondäne Urlaubsanlage entstehen, die „Bernsteinstadt“, mit Wellnesshotels, Hafen und exklusiver Flaniermeile. Und diese Idee hat natürlich nicht nur Freunde, ganz im Gegenteil: Kleinbetriebe sollen verschwinden, eine skurrile Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt der Küstenlandschaft und zwielichtige Investoren wollen sich das Grundstück unter den Nagel reißen. Tom Schroeder, der neue Polizeiseelsorger, stößt auf verborgene Netzwerke und die ganz alltägliche Korruption. Und findet nach und nach heraus, worum es wirklich geht.

Auch wenn das Cover etwas langweilig daher kommt, sollte man diesen Krimi nicht unterschätzen.

— Taluzi

Spannend bis zur letzten Seite

— Amber144

Korruption, Vertuschung Ein neuer Polizeiseelsorger, der dahinter schaut

— efell

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    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    Taluzi

    28. August 2017 um 15:57

    Tom Schroeder ist aus dem Pfarrdienst der evangelischen Kirche ausgestiegen und kommt nun als Polizeiseelsorger nach Greifswald. Die Kollegen von der Kripo beäugen ihn misstrauisch, besonders Kriminalhauptkommissar Jochen Ruhnke. So macht Tom sich erst mal alleine auf den Weg seine neue Wirkungsstätte kennen zu lernen. Währenddessen wird eine Leiche gefunden auf dem alten VEB Gelände. Die zukünftige Nutzung des Geländes ist in aller Munde. Es soll dort die Bernsteinstadt entstehen, ein luxuriöses Urlaubsparadies. Diese Idee stößt nicht überall auf Zustimmung. Gleichzeitig plant ein holländischer Investor dort eine Ölraffinerie zu errichten, was von der Politik befürwortet wird. Keiner scheint sich für die unbekannte Tote zu interessieren. Völlig unbedarft macht Tom Schroeder sich seine eigenen Gedanken und stellt unbekümmert seine Fragen. Der Krimi „Denn wer da hat, dem wird gegeben“ lässt sich flüssig und leicht lesen. Schnell ist man mitten in den Geschehnissen drin. Interessant ist, dass mal nicht ein Kriminalhauptkommissar der Protagonist ist und ermittelt, sondern ein Seelsorger. Gerade dessen unbekümmerte Art und das naive Fragenstellen machen Tom Schroeder so sympatisch. Von seinem alten Studienfreund Malte wird er meist nur „der Luther“ genannt, weil er diesen gerne zitiert. Ansonsten hätte der Protagonist schon etwas gläubiger in seiner Rolle als Seelsorger sein können. Nun gut, ein christlicher Krimi ist es halt nicht. Der Charakter Tom Schroeder ist schon etwas unkonventionell, sowohl als Seelsorger als auch als Ermittler. Das macht ihn sympatisch. Auch die anderen Charaktere passen gut in den Krimi und wirken authentisch. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, so dass der Leser schnell einen guten Eindruck über die Korruption und den Missbrauch von Ämtern der Mächtigen in der Stadt bekommt. Unwillkürlich fragt man sich, wie ist das eigentlich in meiner Stadt? Die Spannung steigert sich während des Lesens kontinuierlich. Besonders als Tom Schroeder gegen seine Prinzipien verstößt und eine SMS im Suff abschickt, ohne eine Nacht darüber zu schlafen, spitzen sich die Ereignisse zu. Auch wenn das Cover etwas langweilig daher kommt, sollte man diesen Krimi nicht unterschätzen.

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  • Denn wer da hat, dem wird gegeben

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    Booky-72

    31. July 2017 um 12:53

    Tom Schroeder beginnt seinen neuen Job als Polizeiseelsorger in Greifswald und hat gleich einen ersten Fall. Eine Leiche in einem alten Fabrikgelände eines VEB-Betriebes und ziemlich viel Verdächtige. Im Grunde kann jeder der auftauchenden Personen in den Fall verstrickt sein, denn dieser zieht richtig weite Kreise, Bürgerinitiative, Investoren, Politiker. Die Bernstein-City, ein hochtrabendes Urlaubsparadies gegen eine geplante Raffinerie, für die es schon den passenden und richtig finanzkräftigen Investor gibt. Die Charaktere sind richtig gut beschrieben und der Fall und die Handlungsorte detailliert dargestellt, man hat schnell Überblick und erste Spuren als Leser. Tom Schroeder ist ein ausbaufähiger Charakter, der von mir aus gern weitere Fälle bearbeiten darf.

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  • Küsten-Krimi

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    Alex1309

    01. July 2017 um 09:25

    Ich lese immer wieder gerne Debütromane von Autoren und hier wurden meine Erwartungen voll erfüllt. Die Geschichte ist spannend und der Schreibstil flüssig, so dass ich an jeder Stelle des Buches wissen wollte, wie es weitergeht. Die Hauptperson, Polizeiseelsorger Tom Schroeder, ist detailliert beschrieben und ich konnte mir ihn und die anderen handelnden Personen sehr gut vorstellen. Auch die Handlungsorte an denen der Krimi spielt hatte ich bildlich vor Augen. Für mich ein gelungenes Debüt um den Polizeiseelsorger Tom Schroeder und ich hoffe bald mehr von Volker Pesch zu lesen.

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  • Mauscheleien an der Ostsee

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    irismaria

    28. June 2017 um 17:09

    "Denn wer da hat, dem wird gegeben" ist ein Küsten-Krimi von Volker Pesch mit einem ungewöhnlichen Ermittler. Tom Schroeder ist evangelischer Pfarrer und neuer Polizeiseelsorger bei der Greifswalder Kripo. Bei seinem ersten Fall geht es um einen Küstenstreifen, an dem verschiedene Gruppen großes Interesse haben. So plant ein Investor die Urlaubs- und Wellnessoase „Bernsteinstadt“, holländische Investoren wollen eine Bio-Ölraffinerie errichten, eine Bürgerinitiative hätte gerne ein Naturschutzgebiet und die bisher ansässigen Kleinbetriebe wollen bleiben. Als dann noch die Leiche einer jungen Frau auf dem Gelände gefunden wird, entwickelt sich ein Intrigieren und Kräftemessen verschiedener Gruppierungen, was die Ermittlungen erschwert. Immer mehr Personen scheinen in die Interessenkonflikte einbezogen zu sein und machen auf verschiedene Weise ihren Einfluss geltend. Nachdem ich anfangs von der Vielzahl der Charaktere etwas überfordert war, kam dann nach und nach Licht in den Fall und konnte gespannt folgen. Von dem besonderen Charisma eines Polizeiseelsorgers hätte ich erwartet, dass er vor allem durch die Begleitung der Betroffenen zu neuen Erkenntnissen kommt. Dieser Part sollte im nächsten Fall noch ausgebaut werden. Ansonsten war es ein interessanter Regiokrimi.

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  • Rezension zu "Denn wer da hat, dem wird gegeben" von Volker Pesch

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    dorli

    26. June 2017 um 15:43

    Greifswald. Architekt Axel Hegebarth möchte direkt an der Ostsee auf dem Gelände eines ehemaligen VEB seinen großen Traum verwirklichen: Bernstein City, ein extravagantes Urlaubsparadies. Doch Hegebarths Projekt findet wenig Anklang in der Bevölkerung. Und auch von den Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung erhält er kaum Unterstützung, denn die Mächtigen der Stadt favorisieren den Plan eines finanzkräftigen Investors, auf dem Grundstück eine Raffinerie zu errichten…Als bei einer Ortsbegehung die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, beginnt nicht nur Kriminalhauptkommissar Jochen Ruhnke zu ermitteln, auch der kürzlich in Greifswald eingetroffene neue Polizeiseelsorger Tom Schroeder interessiert sich für den Mord und die Hintergründe…„Denn wer da hat, dem wird gegeben“ ist ein Krimi, in dem es um Korruption geht. Um Bestechung und Bestechlichkeit. Hier wird manipuliert, vertuscht und gemordet, um das Füllen der privaten Taschen der Obrigkeit zu verschleiern und die scheinheilige Fassade verantwortungsvoller Politik aufrechtzuerhalten.Volker Pesch erzählt die Geschichte flüssig und spannend, schnell ist man mittendrin im Geschehen. Der Autor präsentiert die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man einen guten Einblick in die Ansichten und Beweggründe der Akteure bekommt. Die Figuren werden dabei allesamt sehr authentisch dargestellt, sie wirken real und handeln nachvollziehbar.Volker Pesch hat mit Tom Schroeder einen interessanten Charakter erschaffen. Der Polizeiseelsorger ist neu in der Stadt und man merkt ihm an, dass er noch nicht genau weiß, wo seine beruflichen und seine persönlichen Wege hingehen. Es passt zu dem ehemaligen Gemeindepfarrer, dass er in seinem ersten Fall nicht gleich zum Überflieger wird, sondern eher zurückhaltend und unsicher agiert.Besonders gut gefallen hat mir das wirklichkeitsnahe Geschehen. Das ganze Gerangel um das Gelände, die hinterhältigen Machenschaften, der Missbrauch öffentlicher Ämter - alles wird echt, glaubwürdig und greifbar dargestellt. Man kann sich gut vorstellen, dass die Dinge tatsächlich vielerorts so oder so ähnlich ablaufen, wie sie sich in diesem Krimi zutragen.„Denn wer da hat, dem wird gegeben“ ist ein spannender Krimi, der mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern mir auch viel Platz zum Mitgrübeln und Miträtseln gegeben hat.

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  • Küstenkrimi mit Realitätsbezug

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    UlrikeG-K

    25. June 2017 um 22:59

    Der Pfarrer Tom Schroeder orientiert sich nach privaten Krisen neu und beginnt seine Arbeit als Polizeiseelsorger in dem Ostseestädtchen Greifswald.Er hat einen schweren Start, denn niemand hat auf ihn gewartet, niemand heißt ihn willkommen.Bald schon entdeckt er, dass die Vertreter der örtlichen Politik und gewisser Verwaltungsinstitutionen in einem Sumpf von Manipulationen, Korruption und allerhand übler Machenschaften mehr zu schwimmen scheinen, bei dem es um Vorteilsnahme, Bereicherung und die Durchsetzung machtpolitischer Interessen geht.Im Zentrum des Gerangels steht ein verwahrlostes Gelände, auf dem "Bernstein-City", eine mondäne Urlaubsanlage mit allem Komfort entstehen soll, wenn es nach dem Architekten ginge.Ein mächtiges Konsortium aus dem Ausland hat jedoch ganz andere Pläne!Nachdem auch noch eine Frauenleiche auf dem Gelände gefunden wird, ist Tom Schroeders Neugierde erst recht geweckt und er macht sich daran, mehr über die Hintergründe zu erfahren, wobei er unter Gefahr des eigenen Lebens mitten ins Zentrum der undurchsichtigen Geschichte vordringt...Es ist keine leichte Kost, die Volker Pesch dem Leser seines Küsten-Krimis zumutet! Wer eine Ostseeidylle erwartet hat, in der das Leben noch in gemäßigten Bahnen verläuft, wird schnell eines Besseren belehrt!Stattdessen nimmt sich der Autor eines Themas an, das so brisant wie realistisch ist: die Bestechlichkeit und Morallosigkeit gewisser entscheidungsbefugter Stellen, wenn das große Geld lockt!Mit allen Mitteln lässt Volker Pesch seine handelnden Personen, von der völlig skrupellosen Bürgermeisterin über Bauamtsbeauftragte und Unternehmer bis hin zu den Vertretern der politischen Parteien ihre haarsträubenden Intrigen spinnen - ohne Rücksicht auf Verluste.Der Leser spürt die Macht- und Hilflosigkeit jener, die sich den Mächtigen entgegenzustellen wagen und die dafür einfach kaltgestellt werden. Existenzen werden ohne mit der Wimper zu zucken ruiniert, Idealisten verlieren ihre Illusionen oder werden gar in die Verzweiflung getrieben.Das ist so eindringlich beschrieben, dass es buchstäblich unter die Haut geht, und dass man aufpassen muss, nicht gleich alle Politiker, Unternehmer, Behördenangestellte von Vornherein der Korruption und der Mauscheleien zu verdächtigen, wegen einiger schwarzer Schafe, die es mit Sicherheit gibt...Nein, der Polizeiseelsorger hat keinen leichten Stand; auf seinem Weg zur Wahrheit erkennt er sehr bald seine Grenzen und wird auch auf seine eigenen Unzulänglichkeiten gestoßen.Doch trotz des düsteren Themas hat Volker Pesch einen sehr spannenden Roman geschrieben, der mit immer neuen Überraschungen aufwartet.Spannung erzeugt er dabei nicht durch eine aktionsreiche Handlungsabfolge, sondern vielmehr auf psychologischer Ebene.Sein Protagonist Schroeder ist kein Held, kein alleswissender Ermittler.Er ist unsicher und einsam, ein Einzelgänger, der dennoch Sehnsucht nach Kontakten hat; er zweifelt an sich und weiß eigentlich nicht recht, was er mit sich und seinem Leben anfangen soll.Dass er dazu öfter, als ihm guttut zum Whiskey greift, ist bedenklich, aber man mag es ihm nachsehen - und hoffen, dass er seine Probleme in den Griff bekommt.Der Schluss der Geschichte ist letztendlich offen geblieben. Aber das ist nur folgerichtig und passend, denn hier kann es kein versöhnliches Ende geben!Es lässt allerdings die Vermutung zu, dass Polizeiseelsorger Tom Schroeder noch mit weiteren Fällen konfrontiert sein wird!

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  • Leserunde zu "Denn wer da hat, dem wird gegeben" von Volker Pesch

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    VolkerPesch

    Ich lade herzlich ein zu einer Leserunde mit meinem neuen Krimi „Denn wer da hat, dem wird gegeben“! Der CMZ-Verlag hat 10 Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt. Die verlose ich vorab unter denjenigen, die sich zur Leserunde anmelden. Wenn du an der Verlosung teilnehmen möchtest, schreibe mir bitte kurz in deine Anmeldung, was du mit der Ostsee und den alten Hansestädten an deren Küste verbindest. Die Verlosung beginnt am 26. Mai 2017 und endet am 5. Juni (Pfingstmontag), die Leserunde startet im Anschluss und läuft bis zum 8. Juli. Und darum geht es: In „Denn wer da hat, dem wird gegeben“ betritt Tom Schroeder als neuer Polizeiseelsorger für Mecklenburg-Vorpommern die Welt der Kriminalromane. Auf einem brachen Industriegelände direkt an der Küste wird eine Frauenleiche gefunden. Für den ermittelnden Hauptkommissar scheint die Sache ganz klar zu sein: Drogen, Prostitution, Frauenhandel. Tom Schroeder zweifelt daran und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, wenn man diese sympathische Mischung aus Neugierde und Leichtsinn denn „ermitteln“ nennen will. Dabei stößt er auf die ebenso weit verbreitete wie ganz alltägliche Korruption – aber mehr sei hier nicht verraten. "Ein Buch mit Spannung, farbigen Typen und Dialogen und viel Ostsee-Atmosphäre", schrieb der Bonner General-Anzeiger. Es spielt in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und an der Ostseeküste. Aber es ist kein Lokalkrimi! Du musst Stadt, Land und Leute nicht kennen, um die Story zu verstehen, denn so oder ähnlich könnte es sich an vielen Orten zutragen. Du findest bei YouTube einen Trailer unter Und mich findest du bei facebook unter https://www.facebook.com/profile.php?id=100012201829457 Ich freue mich auf eine spannende und interessante Leserunde, an der ich selbst regelmäßig und aktiv teilnehmen werde!

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    • 140
  • Denn wer da hat, dem wird gegeben

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    nellsche

    25. June 2017 um 22:12

    Direkt an der Ostsee soll eine neue, exklusive Urlaubsanlage entstehen, die den Namen “Bernsteinstadt” tragen soll. Allerdings müssen dafür die ortsansässigen Kleinbetriebe verschwinden. Die Bürger versuchen sich mit aller macht dagegen zu wehren und gründen deshalb eine Bürgerinitiative zum Erhalt der Küstenlandschaft. Bei einer Ortsbegehung wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer war sie? Hängt ihr Tod mit der geplanten Anlage zusammen? Tom Schroeder, der neue Polizeiseelsorger in dem Bezirk, macht sich seine eigenen Gedanken und stößt dabei auf ein undurchschaubares Netz aus Lügen und Korruption.Der Schreibstil war flüssig und verständlich. Dadurch konnte ich das Buch zügig lesen.Zu Beginn gab es mehrere Personen und Erzählungen, die ich nicht gleich zuordnen konnte. Das folgte dann aber recht bald, so dass die Zusammenhänge und Verbindungen immer klarer wurden.Die Personen waren anschaulich beschrieben und entsprechend ihrer Rollen sympathisch oder unsympathisch. Einige waren sehr durchtrieben und spielten ein falsches Spiel. Tom Schroeder als Hauptprotagonist hätte gerne noch greifbarer und intensiver beschrieben werden können, so dass er noch mehr hervorsticht.Die Korruptionen und Intrigen wurden sehr realistisch dargestellt. Genauso kann es sich wirklich zutragen.Die Beschreibungen der Abläufe und Umgebungen waren insgesamt sehr detailliert und ausführlich. Dadurch bekam ich einen guten Einblick in alles. Manchmal waren mir die Details allerdings zu viel und mir hätte nur ein grober Anriss genügt, da es so zu Lasten der Spannung ging.Die Spannung baute sich erst allmählich auf. Ab ca. der Hälfte des Buches stieg die Spannung dann deutlich an und hielt sich bis zum Ende.Das Ende empfand ich als realistisch, denn ich hatte den Eindruck, dass der Filz nicht besiegt werden kann und die durchtriebenen Menschen einfach so weitermachen wie bisher.Den Plot fand ich gut durchdacht. Es gab Raum für Spekulationen zum Täter und zum möglichen Motiv. Die Auflösung und damit das ganze Ausmaß des Geschehens wurde erst zum Ende hin präsentiert, so wie es sein sollte.Ein solides Krimidebüt, das von mir drei Sterne bekommt.

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    Amber144

    19. June 2017 um 16:57

    Zuerst fällt einem das schöne Cover auf, dass nichts zu dem Inhalt des Buchs wieder gibt.Der Klappentext erklärt kurz um was es geht, aber auch dort erfährt man nicht zu viel.Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch ist spannend und man hat Schwierigkeiten es aus der Hand zu legen. Ich fand die Umsetzung des Themas sehr gut gelungen und das lesen macht einfach Spaß.Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und waren für mich auch alle nachvollziehbar.Das Ende empfand ich als offen und es lässt durchaus auf einen zweiten Teil hindeuten.Verdiente 4/5 Sterne

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  • Aktuelles Thema Korruption spannend umgesetzt

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    gndu59

    15. June 2017 um 21:59

    Volker Pesch lässt seine Hauptfigur, Polizeiseelsorger Tom Schroeder, in einem Korruptionsfall um ein attraktives Grundstück direkt am Meer ermitteln, das Buch beginnt mit der Schilderung des Mordes an einer jungen Frau. Dumm nur, dass niemand in seiner Dienststelle ein Interesse an ihm oder an der Aufklärung des Falles hat.  Die Story ist sehr realistisch, vor allem die Darstellung der verschiedenen Protagonisten und ihrer Motive. Die Spannung leidet darunter in keinster Weise. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, macht Spaß zu lesen. Besonders gut hat mir gefallen, wie es Volker Pesch versteht, durch seine Beschreibung von Orten oder alltäglichen Handlungen diese deutlich und atmosphärisch werden zu lassen. Es gibt kein happy-end, aber durchaus Ansätze für weitere Folgen. Ich würde mich drüber freuen!

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  • Korruption an der Ostsseküste

    Denn wer da hat, dem wird gegeben

    efell

    14. June 2017 um 10:58

    Ein guter regionaler Krimi von der Ostseeküste. Eine korrupte Stadtregierung und Polizei lassen sich von den Ausländer ködern, damit dort an der Küste eine Raffinerie gebaut werden kann. Das Alternativprojekt: Wellnesszentrum wird brutal abgewürgt. Aber eine Tote taucht auf. Der neue Polizeiseelsorger erkennt die Vertuschung der Polizei und der Bevölkerung bei der Aufklärung des Todesfalls. Die Figuren sind ziemlich extrem, eher unsympatisch gezeichnet, z. B. eine durch und durch korrupte Schreckschraube als Oberbürgermeisterin! Die Nachforschungen und Handlungsweisen des Seelsorgers sind plum und wenig empathisch - er entwickelt sich im Buch aber noch und wird zum Schluss besser. Trotzdem ich bin doch sehr gerne gedanklich an die Ostsee gereist und habe den Aufenthalt genossen, die Geschichte gerne verfolgt.

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