Volker Prause , Sabine Eichhorst Der Himmel so weit

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Inhaltsangabe zu „Der Himmel so weit“ von Volker Prause

Metastasen an der Wirbelsäule und im Rückenmark.
Zwei Wirbel schon so vom Krebs zerfressen,
dass die Wirbelsäule jederzeit brechen kann.
Dann wäre Monika Prause nicht nur todkrank, sondern
auch querschnittsgelähmt. Es ist nur eine Frage
der Zeit. Es gibt keine Hoffnung. »Ich fahre in
die Schweiz«, sagt sie zu ihrem Mann. »Lass
mich jetzt nicht allein. Hilf mir, bitte.«
Die Geschichte einer existenziellen Entscheidung,
die Wochen zwischen Diagnose und Tod, das Ringen
der Angehörigen und der Widerstreit ihrer
Gefühle während der Zeit des Abschiednehmens:
Hilflosigkeit, Verzweiflung, Trauer, Zorn – und natürlich
Liebe. Erzählt von Monika Prauses Mann
Volker und ihren Söhnen Henrik und Marten. Ein
ergreifender und wichtiger Beitrag zur aktuellen
Debatte, der das Thema Sterbehilfe aus der Tabuzone
holt. Ein Buch über das Sterben – und über
das Leben!

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  • Die Entscheidung einer willenstarken Frau

    Der Himmel so weit

    BooksandChocolate

    18. June 2015 um 17:16

    Wie bewertet man ein Buch über den Leidensweg und das selbstbestimmte Sterben einer schwerkranken Frau, die dafür in die Schweiz reist? Schwierig, dabei ist diese Thematik so aktuell und auch so wichtig. Leider ist dieses Thema in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. Schon damals in der Schule, wurde alles rund um die Euthanasie zwar kontrovers diskutiert und trotzdem hat sich bis heute nicht viel in der Hinsicht getan. Der Schreibstil von Frau Eichhorst, die dem Ehemann Volker und den beiden Söhnen eine Stimme gibt, ist sehr gefühlvoll und gut verständlich. Es liest sich sehr schnell und flüssig. Ob manche Sätze jedoch wirklich so "poethisch" ausgedrückt und gesagt wurden, sei mal dahin gestellt. Trotzdem verpackt sie diese traurige Geschichte, die doch auch voller Liebe steckt, sehr realistisch und ohne in Kitsch abzudriften. Während des Lesens hatte ich so oft Tränen in den Augen. Teils aus Mitgefühl mit Frau Prause und ihren Angehörigen, dann die Hilflosigkeit und Verzweiflung mit dieser Lage wird sehr deutlich und nachvollziehbar geschildert. Doch es waren auch Tränen dabei, wegen der Liebe und des Verständnisses, die ihr trotz dieser folgenschweren Entscheidung, durch ihre Familie und Freunde entgegen kommen. Respekt vor dieser willenstarken und warmherzigen Frau, die so gekämpft hat. Auch für ihre Entscheidung würdevoll zu sterben. Aber auch meinen Respekt und meine Anteilnahme für die Angehörigen, die sie durch diese schwere Zeit begleitet haben und ihr zur Seite standen. Vor allem auch ihr Mann, der sich durch den Papierkrieg gekämpft hat und ständig mit der Entscheidung hadern musste. Dieses Buch zeigt auch die Probleme, der Organisation Dignitas in der Schweiz auf. Trotz einer deutlichen Volksabstimmung für das selbstbestimmte Sterben unter gewissen Voraussetzungen (z. B. müssen Patienten unter vollem Verstand sein), gibt es strenge Gegner. Die Angestellten berichten von Anschlägen auf Gebäude des Vereins. Mich hat diese Geschichte sehr ergriffen und nachdenklich gestimmt. Wie man selbst in dieser Situation reagieren würde, oder wenn ein Familienangehöriger betroffen wäre, ist schwer zu sagen. Dieses Buch schildert den Weg, der Frau Prause gewählt hat eindrucksvoll.

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