Volker Röhlich Der Stolperer

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Inhaltsangabe zu „Der Stolperer“ von Volker Röhlich

Die Rückkehr der sozialen Frage: aus der Siedlung auf die schiefe Bahn - warum?§§In seinem autobiographischen Buch erzählt Volker Röhlich von einem Leben am äußersten Rand der Gesellschaft. Mit den Augen des Heranwachsenden zeigt er eine Welt, die Entwicklungen hemmt, Hoffnungen enttäuscht und doch nicht verhindern kann, das man sich aus ihr befreit. Es beginnt mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit: Der Vater des Ich-Erzählers erweist sich als der Welt bester Stolperer, dem kein Hindernis zu klein oder zu groß ist, um dadurch aus dem Tritt gebracht zu werden. Die Bewunderung seines Sohnes schlägt jedoch schnell in Verachtung um, als ihm auffällt, dass der Vater umso besser stolpert, je länger er in der Kneipe geblieben ist. Es entwickelt sich ein heftiger Kampf um Anerkennung und Abgrenzung, bei dem der Sohn immer im Nachteil ist. Nach abgebrochener Schulzeit und verschiedenen Fabrikjobs reüssiert der Sohn als Einbrecher - er beginnt eine kriminelle Karriere, die im Knast endet.§§Dieses Buch zeigt, wie allen optimistischen Entwürfen zum Trotz das Milieu weiterhin über den Verlauf des Lebens entscheidet - und wie viel dazu gehört, sich dagegen zu stemmen.

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    Der Stolperer
    Nici

    Nici

    02. May 2007 um 10:50

    Die Rückkehr der sozialen Frage: aus der Siedlung auf die schiefe Bahn - warum? In seinem autobiographischen Buch erzählt Volker Röhlich von einem Leben am äußersten Rand der Gesellschaft. Mit den Augen des Heranwachsenden zeigt er eine Welt, die Entwicklungen hemmt, Hoffnungen enttäuscht und doch nicht verhindern kann, das man sich aus ihr befreit. Es beginnt mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit: Der Vater des Ich-Erzählers erweist sich als der Welt bester Stolperer, dem kein Hindernis zu klein oder zu groß ist, um dadurch aus dem Tritt gebracht zu werden. Die Bewunderung seines Sohnes schlägt jedoch schnell in Verachtung um, als ihm auffällt, dass der Vater umso besser stolpert, je länger er in der Kneipe geblieben ist. Es entwickelt sich ein heftiger Kampf um Anerkennung und Abgrenzung, bei dem der Sohn immer im Nachteil ist. Nach abgebrochener Schulzeit und verschiedenen Fabrikjobs reüssiert der Sohn als Einbrecher - er beginnt eine kriminelle Karriere, die im Knast endet. Dies es Buch zeigt, wie allen optimistischen Entwürfen zum Trotz das Milieu weiterhin über den Verlauf des Lebens entscheidet - und wie viel dazu gehört, sich dagegen zu stemmen.

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