Volker Remy Der Imperator im Damensattel

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Inhaltsangabe zu „Der Imperator im Damensattel“ von Volker Remy

Die Welt der Kreativen befindet sich im Umbruch. Längst hat Kreativität das Ghetto der Werbeagenturen verlassen, und das ist auch gut so. Nur: Was fängt man an mit seiner Kreativität? Selbstzweifel und die heimliche Sehnsucht nach Orientierung in einer an Chancen reicher gewordenen Welt zählen zu den Widersprüchen unserer Zeit. Das Buch hilft jungen und erfahrenen Kreativen, ihre Sache wieder entspannter anzugehen. Es ist kein Ratgeber, eher ein Radgeber. Denn mit beweglichen Perspektiven, gelangt man schneller und beherzter zu Entschlüssen. Volker Remy wandert mit seinen Texten durch einen nur scheinbar zusammenhanglosen Gedankendschungel. Er wird dabei visuell von Rolf Bremer begleitet, der mit seinen Illustrationen lakonische Bildanstöße liefert. Ein Buch für kommunikative Menschen, die den Mut besitzen, beruflich und privat eigene Standpunkte zu entwickeln.

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  • Rezension zu "Der Imperator im Damensattel" von Volker Remy

    Der Imperator im Damensattel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2010 um 10:52

    »›Die Milliarde‹ hat etwas sehr Beruhigendes, etwas Sanftes sogar. Sie unterstreicht, dass es hinter den Millionen weitergeht (…) Danke, Milliarde! Du bist jetzt meine beste Freundin.« Genauso irritierend wie Titel und Cover des Buches von Volker Remy ist sein Anfang. Fasziniert vom Klappentext, der besagt, dass die Lösung manchmal gar nicht zum Problem passt und genau das die Lösung ist, konstatierte ich nach dem Lesen der ersten Zeilen fälschlicherweise, dass es sich beim »Imperator im Damensattel« einfach nur um originelle, aber zusammenhangslose Texte und Geschichten handelt. Die Milliarde als Geliebte, der Unterschied zwischen Ratschlägen und Beratung sowie die kunsthistorische Analyse eines Badetuches aus dem vorigen Jahrhundert, damit fängt es an. Erst ab Seite 30 erschließt sich dem Leser allmählich, worum es Volker Remy geht: um Kreativität, ums kreativ sein, um Brainstormings, die den Namen Brainstorming verdienen, um das Verlassen von eingefahrenen Strukturen in der Werbebranche und internen Unternehmenskommunikation, um ein neues, frisches Denken im kreativen Miteinander. Unser Hirn bleibt eine faule Schlampe, wenn ihm Sinniges präsentiert wird, schreibt Volker Remy. Er meint damit, dass unser Kopf beim Aufspüren von neuen Lösungen gerne den Weg des geringsten Widerstands wählt, zu schnell auf Bewährtes und Naheliegendes zurückgreift. Und auf unsere bisherigen Erfahrungen. Doch Erfahrungen sind tote Gedanken, so Remy, nützlich zwar, doch bei der Erarbeitung einer Kreativstrategie höchst entbehrlich. »Wenn du denkst, dass du denkst, dann denkst du nur, du denkst«, mit dieser Schlagerzeile trällerte sich Juliane Werding einst wortakrobatisch durch die ZDF-Hitparade. Als Antwort darauf lädt »Der Imperator im Damensattel« den Leser in witzigen Formulierungen ein, bei der Entwicklung und Ausarbeitung von Ideen so zu denken, wie man normalerweise nicht denkt und empfiehlt als eine wirkungsvolle Methode die sogenannte Kamikaze-Lyrik: das schnelle Zusammenfügen von ersten Assoziationen zu einem Gedicht, welches sich nicht zwingend reimen muss. Es gibt sicher noch andere Wege, vielleicht noch viel bessere. Wer jedoch hofft, diese alle in einem Handbuch nachlesen zu können, ist in punkto Kreativität wohl ein hoffnungsloser Fall. Mit diesem Verständnis von Kreativität sollte man schließlich auch Remys Buch lesen. Es ist keine Anleitung für kreatives Denken, sondern liefert lediglich auf eine wilde, ungezwungene und verspielte Art und Weise interessante Anregungen zu diesem Thema, wobei die amüsanten Illustrationen von Rolf Bremer Remys Erläuterungen höchst unterhaltsam ergänzen. Schade nur, dass man den plakativen Inhalt des Buches in ein viel zu kleines Format gepresst hat und der inspierende Spaß schon nach 112 Seiten beendet wird – allerdings mit einem herrlichen Zitat des österreichischen Schriftstellers Karl Kraus: »Es gibt Dinge, die sind so falsch, dass noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.«

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