Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte. Während Florian Apler bewusstlos ist, ertrinkt sein sechsjähriger Sohn. Doch als ob der Verlust und die Trauer nicht groß genug wären, wird der Vater beschuldigt seinen Sohn umgebracht zu haben. Er bleibt 522 Tage in U-Haft und muss dort um sein Leben fürchten, während seine Frau mit dem Verlust des Sohnes und der kleinen Tochter alleine zurück bleibt. Dank seines starken Willens und seiner Familie und Freunde gelingt es ihm seine Unschuld zu beweisen. Doch die Narben bleiben. Und der Täter ist immer noch frei.
Es ist wirklich erschreckend zu lesen, wie schnell man unschuldig in eine solche Situation geraten könnte. Und wie viele Fehler des Systems einfach hingenommen werden müssen. Das Buch ist eine Achterbahnfahrt durch die 522 Tage, die mich nachdenklich zurücklässt.
Ich hoffe sehr, dass die Familie eines Tages ein Stück weit abschließen kann und der wahre Täter im Gefängnis landet. Der Verlust von Leon wird sie für immer begleiten und auch die 17 Monate werden durch nichts ersetzt werden können.





