Volker Stollberg Zeit zu spielen

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Inhaltsangabe zu „Zeit zu spielen“ von Volker Stollberg

Basim, Lea, Marie, Max und Semir wollen Gutes tun. Sie engagieren sich für ein soziales Projekt in Äthiopien, indem sie versuchen, via Crowdfunding über soziale Netzwerke Geld aufzutreiben. Als das nicht funktioniert, kommen sie auf die Idee, sich selbst zu entführen und über die gleiche Schiene Lösegeld zu fordern. Was sie nicht ahnen, es gibt noch einen Mitspieler, der ein gefährliches Spiel beginnt … VORWORT Es hätte auch ganz anders kommen können… „Es tut uns deshalb besonders leid, dass wir Ihnen trotz Ihrer ungewöhnlich guten Idee keine Hoffnung auf Realisierung Ihres Projektes machen können.“ „Vielen Dank für die Zusendung Ihres originellen Treatments zu einer Spielshow. Obwohl uns Ihre Idee durchaus gefallen hat, müssen wir Ihnen bedauerlicherweise absagen.“ Das sind nur zwei Stimmen von dreißig, alle mit demselben Tenor: „Herzlichen Glückwunsch, aber leider nur zweiter Platz.“ Und Platz Zwei ist NICHT SEXY!!! Das muss sich ändern. Das muss ICH ändern! - ZEIT ZU SPIELEN - Hey Leute, ich hab’s gepackt! ICH - HABE - ES - GEPACKT ! ! ! Es gab bereits mehr als 200.000 Vorabbestellungen bei Amazon, bevor das Buch überhaupt fertig war! Glückwunsch, ihr habt einen Bestseller in den Händen! Ab 100.000 verkaufter Stücke der Originalausgabe gilt ein Buch als Bestseller (Quelle: Wikipedia). Wie ich das hingekriegt habe? Geniale Arbeit und trotzdem nicht einfach – nein, stimmt nicht, eigentlich war es sogar zu einfach, habe lediglich die Regeln befolgt – und wie! :D Presse und Öffentlichkeitsarbeit waren kostenlos (tagelang auf den Titelseiten der Boulevardpresse, wochenlang Thema in den Illus, was will man mehr?), ganz zu schweigen von meinen Auftritten auf den verschiedenen Medienplattformen. Die waren doch wohl einfach großartig, oder :D? Unabdingbar für den Erfolg eines Buches sind ein gutes Marketing mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowohl vom Verlag als auch im Bucheinzelhandel. Doch nicht nur das Buch selbst ist ein Gegenstand von Vermarktungsstrategien, sondern auch der Autor. Häufige Auftritte eines Autors in der Öffentlichkeit und auf verschiedenen Medienplattformen (TV, Internet) können den Verkauf seiner Bücher extrem fördern. (Quelle: Wikipedia) Literarisch wird’s wohl eher nicht so der Burner, habe ja seit der Schule nur noch Programme für Computer getippt und vorher war’s auch nicht so weit her. Also erwartet nicht zu viel :D. Na ja, vielleicht macht‘s mein Ghost-Schreiberling halbwegs erträglich (grins). Bestseller haben nicht von vornherein einen höheren oder niedrigeren literarischen oder inhaltlichen Wert als andere Werke. (Quelle: Wikipedia) In neuerer Zeit werden solche Titel überdurchschnittlich oft als Kinofilm und mit zusätzlichen Mitteln (Spielen, Kleidung, Merchandising) weiter vermarktet. (Quelle: Wikipedia) Yes! Yes! Yes! Hollywood, ich komme. Die Rechte sind verkauft und das schon, bevor die erste Zeile getippt war! Gutes setzt sich eben durch. Merchandising und so – hmmm – da wäre ich mir nicht so sicher :( Bestseller stellten sich als Werke heraus, mit einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen Schema und Innovation, wobei Innovation für Neues und Originalität steht und Schema für eine „formelhafte Variation des ‚Immergleichen‘“. (Quelle: Wikipedia) Es lebe die Innovation! Kampf dem Immergleichen! Deshalb, sucht erst gar nicht nach ‚dem Schema‘, es gibt keins oder vielmehr – es gibt MEINS. Bevor’s losgeht noch ein kleiner Hinweis an die Leser, die mehr auf Action stehen: ihr könnt Teil 1 ruhig diagonal lesen (falls ihr das könnt, hihi) oder auch ganz weglassen. Da passiert eh noch nicht so viel, außer dass ihr meine ‚Spielfiguren‘ ein bisschen kennenlernt. Wie auch immer – viel Spaß beim Lesen Euer Joker II

rasante Geschichte, spannend bis zum großen Knall

— Booky-72
Booky-72

Die Spannung kam erst zum Schluss, dann aber gewaltig.

— Sporttante
Sporttante

Ein sanfter Einstieg, der mit einem riesigen Knall endet. Der Spannungsbogen war genial verteilt und gab den Thriller das gewisse Etwas.

— MelE
MelE

Ein echter Geheimtipp! Diesen Autor solltet ihr auf dem Schirm behalten. Gute Literatur kommt nicht nur von allseits bekannten Namen. L.Bahl

— fischelart
fischelart

Stöbern in Krimi & Thriller

Kein guter Ort (Arne Eriksen ermittelt)

Nicht so Psychomässig wie Stephen King aber anders toll. Ein Spannungsbogen genial bis zum Feuerwerkfinale.

Lesezeichenfee

Death Call - Er bringt den Tod

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Lesewunder

Geständnisse

Ein sehr spannendes Buch, das mit einem Knall endet, den ich nicht erwartet habe.

sabzz

Mord im Cottage: Ein Krimi mit Katze

Gut geeignet für den Sommer aber ohne das gewisse Etwas

buchernarr

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    09. January 2015 um 21:41
  • Eine ausbaufähige, aber dennoch spannende Lektüre.

    Zeit zu spielen
    onion73

    onion73

    29. December 2014 um 22:09

    Ich habe hier einen Thriller, der auf seine Weise einmal ganz anders geschrieben wurde, als man es normaler Weise gewöhnt ist. Einerseits hält sich der Autor an den ganz normalen Erzählstil eines Thrillers, andererseits wird dieser immer durch Einblendungen unterbrochen, in denen uns der Täter (Joker) seine Gedanken mitteilt. Dies geschieht auf eine sarkastisch ironische Art, die teilweise sogar - entgegen der Situation - zum Schmunzeln anregt. Dennoch war ich anfangs gerade von diesen Unterbrechungen sehr genervt. Mit dem Beginn des Buches habe ich mich recht schwer getan und dieses auch immer wieder beiseite gelegt. Auf den ersten rund 100 Seiten stellt uns der Autor die Beteiligten der Geschichte vor. Leider empfand ich diesen Abschnitt sehr lang und ein wenig langweilig, da ich in der Beschreibung der einzelnen Charaktere keine wirklichen Unterschiede oder Facetten ausmachen konnte, die mich fesselnden. Dafür überraschte mich der weitere Verlauf der Geschichte mit spannenden und rasanten Bewegungen, die auf ein finales Ende hinsteuerten. Die restlichen 150 Seite habe ich sodann an einem Abend fertig gelesen und fand diesen Teil des Thrillers wirklich gut. Hier konnte ich als Leser endlich eine Beziehung zu verschiedenen Personen aufbauen, mitfiebern und auch trauern. So entwickelte Volker Stollberg u. a. mit Ali eine bewundernswerte Persönlichkeit, die trotz eines großen Verlustes immense innere Kraft zeigt, sich nicht in seiner Trauer verkriecht, sondern an andere denkt und selbstlos hilft. Ali hat mich hier am meisten beeindruckt. Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll. Der Schreibstil ist über alle Seiten hinweg gut. Nachdem die Handlung im eigentlichen begonnen hatte, war es spannend, wohingegen mich der Anfang überhaupt nicht fesseln konnte. Dies ist sehr schade, da so die Versuchung, das Buch einfach ungelesen wegzulegen, sehr hoch ist und man einen guten Thriller verpasst. 

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  • Leserunde zu "ZEIT ZU SPIELEN (Thriller)" von Volker Stollberg

    Zeit zu spielen
    fischelart

    fischelart

    Hallo liebe Thriller-Fans, ihr seid es nämlich, an die ich mich hier im Besonderen wende. Fühlt euch herzlich zu meiner Leserunde eingeladen! Dafür stelle ich 5 signierte Printexemplare und 20 E-Books (Gutscheine für Amazon) zur Verfügung. Teilnahmebedingung: Ihr müsst aus sechs Coverentwürfen euren Favoriten wählen > hier Zum Inhalt, Klappentext: Basim, Lea, Marie, Max und Semir wollen Gutes tun. Sie engagieren sich für ein soziales Projekt in Äthiopien, indem sie versuchen, via Crowdfunding über soziale Netzwerke Geld aufzutreiben. Als das nicht funktioniert, kommen sie auf die Idee, ihre eigene Entführung zu türken, einen life stream davon auf youtube zu veröffentlichen und über die verschiedenen Netzwerke Lösegeld zu fordern. Was sie nicht ahnen, es gibt noch einen Mitspieler, der ein äußerst perfides Spiel beginnt… Blick ins Buch/Leseprobe KILL or SAVE (ZEIT ZU SPIELEN) ist das Buch zum Film, den es leider noch nicht gibt. Klingt vielleicht seltsam? Ist es auch. Zur Aufklärung: 2012 erhielt ich für den eingereichten Stoff eine Drehbuchförderung. Nach Fertigstellung des Drehbuchs hagelte es von Fernsehsendern Reihenweise Absagen, beinahe alle mit dem gleichen Tenor: Danke für Ihre äußerst spannende Spielfilmidee, aber leider… Danke für Ihr wirklich originelles Skript zu einem Fernsehfilm, aber… Jedoch statt frustriert zu sein, beschloss ich, Teile dieser Absagen, in abgewandelter Form, meinem Buch vorwegzustellen und den Stoff in Romanform zu bringen: Der im Roman völlig neugestaltete Antagonist lässt die Vorbereitung seines Vorhabens, sowie die Einführung seiner ‚Spielfiguren‘ (die Jugendlichen) und alle anderen Personen,  von einem Ghostwriter schreiben. Das findet in Teil 1 statt, in dem es eher gemächlich Thriller-untypisch zugeht. In Teil 2 wird das Geschehen teilweise in Tagebuch-ähnlicher Form beinahe zeitgleich geschrieben. Die Handlung nimmt an Fahrt auf und lässt sich auch von den vielen unvorhersehbaren Wendungen bis zum Schluss nicht mehr bremsen.

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    • 125
  • ein Thriller der anderen, spielerischen und neuen Art...

    Zeit zu spielen
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    16. December 2014 um 08:34

    Das Buch beginnt anders, als man es von anderen Büchern kennt… auf spielerisch-witzige Weise werden im ersten Teil des Buches die Protagonisten vorgestellt. Jede Person aus der Ich-Perspektive, was ein aufmerksames Lesen der Überschrift erfordert, damit man weiß, wer da jetzt eigentlich “spricht”… und doch bin ich sehr gut in die Erzählungen hineingekommen. Nicht zuletzt durch eine ganz besondere “Eigenart” des Autors.. mehr möchte ich dazu aber nicht verraten… So werden uns also alle Beteiligten vorgestellt und wir lernen ihre Eigenarten, Charaktere und Macken ganz gut kennen. Im zweiten Teil des Buches geht das eigentliche “Spiel” los. Die Protagonisten selbst spielen sich dem Spielmacher in die Hände, ohne es zu merken. Der verfolgt ein ganz eigenes Ziel… Können Polizei und Eltern ihre Kinder retten und was hat es mit dem “Spiel” auf sich? Wer ist der geheimnisvolle “Joker” und auf wen hat er es wirklich abgesehen? Welche Motive treiben ihn an… Ein spannendes Katz- und Maus-Spiel beginnt, bei dem der Täter und das Motiv lange im Dunkeln bleiben. Und selbst als man glaubt, den Täter zu kennen, entwickelt sich die Story noch einmal so rasant, spitzt sich weiter und weiter zu, dass man das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand legen kann… Und die Moral von der Geschicht? Vertraue nicht jedem, der Dir im weltweiten Datennetz seine Hilfe anbietet… und sei vorsichtig mit intimen Informationen, die Du im social network verbreitest… es könnte auch mal an den Falschen geraten! Von mir bekommt dieser ganz besondere Psychothriller 4 Sterne, weniger für den Thrill, sondern für eine sehr gelungene, stellenweise sehr komische, “andere” Umsetzung.

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  • unrealistisch und konstruiert, bei mir kam keine Spannung auf

    Zeit zu spielen
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    12. December 2014 um 17:18

    Das Buch „Zeit zu Spielen“ von Volker Stollberg gliedert sich in zwei Teile. Teil 1 stellt eine Einleitung dar, in der die Charaktere vorgestellt werden. Nach Aussage des Autors selbst ist dieser Abschnitt weniger actionlastig und kann gerne auch quer gelesen werden, um schneller den spannenderen Hauptteil zu erreichen. In der Einleitung wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass hier der Inhalt im Vordergrund steht, der Schreibstil trotz Ghostwriter aber eher trivial sein wird. Diese Hinweise sollte man Ernst nehmen, da man sonst, wie leider in meinem Fall geschehen eine Enttäuschung erlebt. Ich habe schon viele Debütromane mit Begeisterung gelesen, mit diesem Buch bin ich jedoch nicht warm geworden. Die Geschichte klang für mich interessant. Es geht zum einen um das Hilfsprojekt einer Gruppe von Schülern, die nach mäßigem Erfolg beim Geldsammeln auf die Idee verfallen, sich selbst zu entführen, um mit dem Lösegeld ihr Projekt zu finanzieren. Dann kommt noch eine neue und gefährliche Gameshow mit ins Spiel. Mir ist beim Lesen der Einführung nicht klar gewesen, dass es sich hier weniger um einen Thriller als eher um ein Jugendbuch handelt. Der erste Teil erinnert mich vom Stil an eine Soap-Opera, von Spannung ist hier tatsächlich nichts zu spüren. Quer lesen ist dennoch empfehlenswert, um einen Eindruck von den Beziehungen der Charaktere unter einanderen und ihren Plänen zu erfahren. Insgesamt bleiben die Charaktere jedoch flach, die Sprache ist für meinen Geschmack wie die Geschichte selbst zu trivial und umgangssprachlich. Im zweiten Teil passiert zwar mehr, Spannung konnte ich auch hier nicht wirklich erkennen, dazu ist die Geschichte zu unrealistisch, konstruiert und vorhersehbar. Der Verlauf basiert in weiten Teilen darauf, dass die Polizei blind, taub, befangen und inkompetent ist, solche Konstrukte finde ich nicht spannend. Bei einem Thriller erwarte ich eine gewisse psychologische Raffinesse, interessante Charaktere, so etwas wie Atmosphäre oder knisternde Spannung. In diesem Buch waren die Schilderungen und Beschreibungen so rudimentär, dass bei mir das Kopfkino absolut nicht in Gang kommen wollte.  Die zahlreichen positiven Bewertungen zeigen, dass anderen Lesern dieser Stil gefällt, ich habe hier leider daneben gegriffen. Aber es kann ja auch nicht jeder alles mögen.

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  • Spiel und Thriller

    Zeit zu spielen
    Selest

    Selest

    05. December 2014 um 19:19

    Ein Buch der besonderen Art.  Den Anfang macht der Autor hier in dem er die handelnden Personen aus der ich Perspektive vorstellt. So lernt man jede Person kennen, mit ihren stärken und schwächen. Sehr schön zwischen Szenen zb bei einen Fussballspiel. Allerdings ist es nur der Aufbau zum Thriller der die andere Hälfte  des Buches bildet.Der Thrillteil hat dann alles was  man von einen Thriller erwarten kann. Durch beide Bereiche  führt der Joker der die ein oder andere Rechnung wohl offen hat. Die geschieht mit Ironie aber auch Humor Beide Teile sind flüssig und Wortgewandt geschrieben so das sie für mich eine genial Einheit werden. PS an den Joker ich mag Bücher mit vielen Seiten und der erste Teil ist zum lesen nicht zum überschlagen da <>

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  • Die Spannung kam am Schluss

    Zeit zu spielen
    Sporttante

    Sporttante

    02. December 2014 um 13:21

    Die fünf Jugendlichen Basim, Lea, Marie, Max und Semir engagieren sich für ein soziales Projekt in Äthiopien. Leider sind ihre Versuche Geld aufzutreiben nicht sehr erfolgreich und so starten sie ein verrücktes Projekt, um doch an Geld zu kommen. Sie planen ihre Entführung und wollen so über die Sozialen Netzwerke Lösegelder sammeln. Aus dem zunächst noch harmlosen Spiel entwickelt sich schnell ein Spiel um Leben und Tod, als ein Unbekannter sich einmischt und die Spielregeln ändert. Das Buch "Zeit zu spielen" von Volker Stollberg gliedert sich in zwei völlig unterschiedliche Abschnitte. Im ersten Teil wird der Grundstein gelegt. Personen werden vorgestellt, Beziehungen geknüpft und die ersten Grundlagen für die spätere Handlung entwickelt sich langsam. Im zweiten Abschnitt wird es dann spannend. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Spannende Ermittlungen werden geschildert, wobei der Bereich der Cyberkriminalität einen hohen Stellenwert einnimmt. Experten und "halbe" Experten ermitteln mit- und gegeneinander und lernen voneinander. Wirklich gut und realistisch dargestellt. Aufgrund der zwei so unterschiedlichen Abschnitte fällt es mir nicht leicht dieses Buch zu bewerten. Der erste Teil war gut zu lesen, hat mich aber aufgrund der Langatmigkeit nicht begeistert. Hier sollte man vielleicht den Rat einer Person im Buch folgen und nur querlesen. Der zweite Teil hat mich dann aber in den Bann gezogen. Super geschrieben, mit einem hohen Spannungspotential bis zum Schluss. Das bewußt offen gehaltene Ende macht Lust auf einen Folgethriller, der dann sicherlich an der Spannung des zweiten Buchabschnittes anknüpft.

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  • Mögen die Spiele beginnen

    Zeit zu spielen
    MelE

    MelE

    29. November 2014 um 07:56

    "Zeit zu spielen" ist ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Er ist in zwei Teile aufgeteilt und der erste Teil wird dazu genutzt, um uns die Protagonisten vorzustellen. Ich empfand es am Anfang als recht langweilig und hatte auch keineswegs das Gefühl einen Thriller zu lesen. Wirklich genial mich in die Irre zu führen, denn nachdem ich etwa die Hälfte des eBooks gelesen habe, baut sich endlich Spannung auf.  Was aufpeppt ist die Stimme aus dem OFF, so will ich es nennen, die immer wieder in das Geschehen eingreift. Am Anfang empfand ich es als komisch, aber je mehr ich mit dem Lesen vorankam, umso mehr erwartete ich das Eingreifen, da es oft auch amüsant war, Gedanken und Ideen zu verfolgen. Hier ein Beispiel: "Bevor’s losgeht noch ein kleiner Hinweis an die Leser, die mehr auf Action stehen: ihr könnt Teil 1 ruhig diagonal lesen (falls ihr das könnt, hihi) oder auch ganz weglassen. Da passiert eh noch nicht so viel, außer dass ihr meine ‚Spielfiguren‘ ein bisschen kennenlernt. Wie auch immer – viel Spaß beim Lesen  Euer Joker II  Hier also der 2. (Action-) Teil" Es wird fast schon unerträglich dem Spiel zu folgen, denn es ist makaber und absolut krank. Man nimmt fünf Spieler und nutzt deren Ängste und Defizite um sie einem breitgefächerten Publikum via Liveschaltung seinem Publikum zu präsentieren. Es könnte tödlich enden für den Spieler, der es nicht schafft sich seinen Ängsten zu stellen. Die Möglichkeit für das Publikum einzugreifen besteht darin zu spenden, um es dem Spieler zu erleichtern, oder ihn aus dem Spiel komplett herauszuhalten. Es ist beängstigend und der Entführer, der sich Joker II nennt hat echte Vorarbeit geleistet, um auch die Ermittler der Polizei in die Irre zu führen. Wirklich schrecklich ist die Tatsache, das Kinder der Polizisten in das Spiel verwickelt sind und diese nun um das Leben ihrer eigenen Kinder bangen müssen. Was am Anfang nach einem Fake aussah, wird bitterer Ernst. Die Kids haben ihre Entführung vorerst vorgetäuscht, um ein Projekt in Äthiopien zu unterstützen. Durch Crownfunding wollen sie Spendengelder zusammen bekommen, aber der Plan scheitert. Sie werden wirklich entführt und dieses hält Polizei und Internet in Atem. Als Internetnutzer wird man aufgefordert ein krankes Spiel zu verfolgen, abzustimmen über Leben und Tod oder eben auch zu spenden. Mir ist bewusst, das wir uns involvieren lassen durch Neugier und erst begreifen müssen, das es sich hier nicht um ein Spiel handelt, sondern tödlicher Ernst werden könnte. Warum bleiben wir stehen, wenn ein Unfall Tote gefordert hat oder sehen zu, wenn jemand zusammengeschlagen wird? Vielleicht filmen wir dieses sogar, um es dann bei YouTube einzustellen? Warum sind wir Menschen oft so emotionslos? Der Autor hat mich nicht nur durch seinen geschriebenen Thriller begeistert, sondern auch zum Nachdenken anregen können. "Zeit zu spielen" hat einen leichten Big Brother Charakter, auch wenn es um einiges makaberer ist, aber dieses Format hat ein Millionenpublikum begeistern können und ich selbst habe mich dem Wahn auch nicht entziehen können. Die Neugier trieb mich und ebenso ist es hier, denn das Spiel kursiert im Internet und zieht sein Publikum wie magisch an. Ein widerlicher Gedanke auf der einen Seite, aber auch eine Wahrheit, der wir leider nicht widersprechen können. Letztendlich ist  "Zeit zu spielen" vom echten Wahn befallen und wir als Leser sind aufgefordert mitzuspielen. Die Grundidee des Thrillers hat mich wirklich begeistert und wie schon erwähnt, konnte ich ab dem zweiten Teil den Kindle nicht mehr aus den Händen legen, denn ich war gefangen von einem kranken und grausamen Spiel. Natürlich eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne --> HIER!

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  • Leserunde zu "Ameisen küssen nicht" von Kerstin Engel

    Ameisen küssen nicht
    aba

    aba

    "Liebe ist nichts als eine biochemisch produzierte Illusion" Habt ihr Lust, über eine romantisch-lustige Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen zu lesen? In Kerstin Engels Debütroman "Ameisen küssen nicht" geht es gerade darum... aber auch um die Frage "Liebe oder Wissenschaft?". Zum Inhalt: Isa lebt nur für die Wissenschaft. Gefühlen misstraut die Biologin (Fachgebiet: Ameisen) zutiefst. Primatenforscher Dr. Ben Breitenbach dagegen pflegt sein Image als verwegener Abenteurer und Frauenheld. Als beide für einen wichtigen Forschungspreis nominiert werden, ist der Konkurrenzkampf vorprogrammiert. Auf dem Schiff zur Preisverleihung in Norwegen treffen die Kontrahenten aufeinander. Während Ben sofort erkennt, wer ihm da gegenübersteht, ist Isa völlig ahnungslos. Daraus muss sich doch ein Vorteil ziehen lassen! Ben schmiedet einen Plan: die harte Schale der Frau Professorin knacken, um bei der Preisverleihung an ihr vorbeizuziehen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er Gefühle entwickeln könnte – und das ausgerechnet für die "Ameisenkönigin". Zur Autorin: Kerstin Engel, geboren 1965, studierte Germanistik und arbeitete als Regie- und Dramaturgieassistentin am Theater. Später verschlug es sie zum Fernsehen. Heute lebt sie als freie Autorin in Groß-Gerau. Hier geht es zur Leseprobe Zusammen mit dem Rowohlt Verlag suchen wir 20 Testleser, die diese charmante Geschichte über Liebe und Wissenschaft gemeinsam lesen möchten. Unter denjenigen, die das Video zum Buch teilen, werden 10 Bücher verlost! Wenn ihr den Buchtrailer auf Facebook, Twitter oder Google+ teilt, tut dies bitte öffentlich und postet hier in eurem Bewerbungsbeitrag den Link direkt zu eurem Posting (nicht auf euer Profil).                      10 Bücher werden wir auch unter allen verlosen, die auf folgende Frage bis zum 12. November 2014 unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" antworten: Für die Biologin Ira ist Liebe nichts als eine biochemisch produzierte Illusion. Teilt ihr diese Meinung? Oder habt ihr eigene Thesen in Sachen Liebe? Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten! Ihr könnt eure Chancen verdoppeln, Testleser zu werden, indem ihr die Frage beantwortet und den Trailer teilt! Ich wünsche euch viel Glück, und bitte vergesst nicht: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.

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    • 485
  • Internetthriller

    Zeit zu spielen
    fischelart

    fischelart

    16. October 2014 um 16:13

    "Zeit zu spielen" ist eine spannende Lektüre mit gut gebautem Plot auf verschiedenen Ebenen. Da sind die Erwachsenen, die Jugendlichen und der geheimnisvollen Unbekannte, der von Anfang an alle Fäden in der Hand zu haben scheint. Es beginnt locker flockig mit Querelen, Flirts, Auseinandersetzungen und einem originellen, wenn auch sublegalen Versuch der sympathischen Jugendgang ihr crowdfunding für einen guten Zweck anzuheizen. Als sie in die Fänge eines skrupellosen Internetkriminellen geraten, der auch vor Mord nicht zurückschreckt, wird aus dem Spiel bitterer Ernst und das Buch zum page turner. Dorothea Neukirchen

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