Volker Streiter

 4.4 Sterne bei 70 Bewertungen
Autor von Eidergrab, Das Geheimnis des Strandvogts und weiteren Büchern.
Volker Streiter

Lebenslauf von Volker Streiter

1961 in Soest/Westf. geboren, blieb nach der Polizeiausbildung in Köln, fuhr lange Streife, war Vorgesetzter und Einsatztrainer. Jetzt ist er wieder etwas mehr dem echten Leben ausgesetzt, auf der Wache in Köln-Ehrenfeld. Schreibt/ wird verlegt seit 2007. Seine Lokalkrimis sind bisher im Prolibris-Verlag (Kassel) erschienen (Alpen-Krimi: "Fressen ihn die Raben"; Amrum-Krimis: "Mörderische Nachsaison", "Grab ohne Meerblick" und der historische Amrum-Krimi "Das Geheimnis des Strandvogts"), seit 2016 wird er mit "Eidergrab" vom Emons-Verlag (Köln) verlegt. NEU ab März 2018 der historische Föhr-Krimi "Nacht über Föhr".

Alle Bücher von Volker Streiter

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Eidergrab

Eidergrab

 (18)
Erschienen am 21.04.2016
Das Geheimnis des Strandvogts

Das Geheimnis des Strandvogts

 (16)
Erschienen am 18.08.2014
Nacht über Föhr

Nacht über Föhr

 (15)
Erschienen am 15.03.2018
Mörderische Nachsaison

Mörderische Nachsaison

 (9)
Erschienen am 27.06.2012
Fressen ihn die Raben

Fressen ihn die Raben

 (5)
Erschienen am 25.01.2011
Grab ohne Meerblick

Grab ohne Meerblick

 (2)
Erschienen am 29.05.2013
Grab ohne Meerblick: Amrum Krimi

Grab ohne Meerblick: Amrum Krimi

 (1)
Erschienen am 16.05.2013

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Neue Rezensionen zu Volker Streiter

Neu
dorlis avatar

Rezension zu "Nacht über Föhr" von Volker Streiter

Rezension zu "Nacht über Föhr" von Volker Streiter
dorlivor 8 Monaten

In seinem historischen Küstenkrimi „Nacht über Föhr“ nimmt Volker Streiter den Leser mit in das Jahr 1845 auf die nordfriesische Insel Föhr. Der Autor wartet mit einer fesselnden Mischung aus Realität und Fiktion auf und lässt diesen Roman damit zu einer kurzweiligen Zeitreise werden.

Gleich an seinem ersten Tag auf der Insel wird der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl Zeuge der Gefangennahme eines vermeintlichen Mörders. Der seit vielen Jahren auf Föhr lebende Südseeinsulaner Pana Nancy Schoones soll den 14-jährigen Schiffsjungen Ingwer Martens erschlagen haben. Kohl, der nicht nur auf der Suche nach spannenden Geschichten für seinen nächsten Reisebericht ist, sondern auch einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hat, zweifelt an der Schuld des friedvollen Panas und stellt eigene Nachforschungen an…

Auch Ingwers 13-jährige Schwester Laura ist davon überzeugt, dass jemand anderes ihren Bruder auf dem Gewissen hat. Sie will sich bei den wohlhabenden Badegästen in Wyk umschauen und ahnt nicht, in welch große Gefahr sie sich damit begibt…

Volker Streiter hat einen sehr mitreißenden Schreibstil – ruckzuck war ich mittendrin im Geschehen und konnte prima mit den Akteuren mitfiebern.

Die Darstellung von Land und Leuten ist Volker Streiter hervorragend gelungen – der Autor hebt die Besonderheiten des Landstrichs genauso hervor, wie die Mentalität und die Eigenarten der Inselfriesen, so dass ich mir sowohl die Schauplätze wie auch die Akteure sehr gut vorstellen konnte. Nicht nur das Lokalkolorit ist überzeugend, auch mit dem Zeitkolorit kann der Autor punkten. Lebensweise, Gepflogenheiten, Mode und Sprache der damaligen Zeit fließen genauso in die Handlung ein, wie die politische Lage Föhrs in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch der Kontrast zwischen der armen Landbevölkerung und der vornehmen Wyker Badegesellschaft wird beleuchtet.

Volker Streiter hat ein gutes Händchen dafür, die historischen Fakten, wahren Begebenheiten und lokalen Sehenswürdigkeiten mit fiktivem Geschehen und fesselnder Krimihandlung zu verweben. Der Blick des Lesers wird während der spannenden Spurensuche durch einige Überraschungen und Wendungen in unterschiedliche Richtungen gelenkt, so dass man prima über Täter und Motive miträtseln kann. Selbst nachdem für den Leser etwa ab Mitte des Buches klar ist, wer der eigentliche Bösewicht in dieser Geschichte ist, bleibt die Spannung auf einem hohen Niveau – zum einen, weil der ganze Fall mit dieser Erkenntnis noch lange nicht gelöst ist und zum anderen, weil Volker Streiter das Geschehen mit dramatischen Ereignissen und neuen Fakten bis zum Schluss lebendig und interessant hält.

„Nacht über Föhr“ hat mich durchweg begeistert – ein gut ausbalancierter Mix aus Spannung und Historie, der mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.

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Diana182s avatar

Rezension zu "Nacht über Föhr" von Volker Streiter

Nacht über Föhr
Diana182vor 8 Monaten

Das Cover viel mir durch seine Farbgestaltung direkt ins Auge. Schnell wird deutlich, dass es sich hier um einen historischen Krimi handelt. Dieser erste Eindruck wird von einem anregend formulierten Klappentext unterstrichen.


Davon neugierig geworden, wollte ich natürlich schnell mehr erfahren.


Und es geht direkt spannend los und zieht den Leser so mitten ins Geschehen. Wir werden Zeuge eines grausamen Mordes. Ein Junge wird mit eingeritzten Zeichen tot aufgefunden. Wer steckt hinter diesem Mord und welches Motiv treibt den Täter an? Dies gilt es hier zu erfahren….


Der Schreibstil des Autors ist stets flüssig und bildgewaltig. Er versetzt den Leser gekonnt in die richtig Atmosphäre und lässt ihn so an den Mordermittlungen teilhaben. Ein Tatverdächtiger wurde im Ort schnell gefunden. Doch war er es wirklich? Bis zu Letzt tappte ich im Dunkeln und puzzelte die einzelnen Indizien zusammen- doch das stimmige Gesamtbild präsentiert sich erst am Ende der Geschichte…


Bis zum Schluss erlebte ich eine spannungsgeladene Geschichte, die mit vielen unerwarteten Wendungen und Ereignissen überzeugen konnte. Mir war nicht klar, was mich auf den letzten Seiten erwarten würde, also lass ich das Buch fast am Stück.


Die Figuren werden charakterlich tief gekennzeichnet und können so sehr schnell voneinander unterschieden werden. Bei manchen staunt man nicht schlecht, zu welchen Ideen sie neigen. Auch hier konnte der Autor für viele Überraschungen sorgen.


Mein Fazit:
Eine gut durchdachte, spannende Geschichte, welche mich von der ersten Seite an für sich gewinnen konnte. Die Ermittlungen haben mir sehr viel Spaß bereitet und stets meine Neugier

aufrechterhalten. Doch erst zum Ende entsteht aus vielen Puzzelteilen ein stimmiges Gesamtbild, welches auch hier noch Überraschungen birgt.


Daher vergebe ich sehr gerne eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl!

Kommentare: 1
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Katzenmichas avatar

Rezension zu "Nacht über Föhr" von Volker Streiter

Spannender historischer Krimi
Katzenmichavor 8 Monaten

Eine atmosphärisch dichte Zeitreise ins Biedermeier am Vorabend des deutsch-dänischen Krieges.

Föhr 1845: Der vierzehnjährige Schiffsjunge Ingwer wird ermordet an der Lembecksburg gefunden, die Haut übersät mit eingeritzten Zeichen. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Reiseschriftsteller Johann Kohl hat seine Zweifel an dessen Schuld und stellt eigene Nachforschungen an. Gleichzeitig sucht Ingwers kleine Schwester den Mörder im Kreis der wohlhabenden Badegäste. Doch die Föhrer Gesellschaft ist rätselhaft verstrickt. Und dann verschwindet das Mädchen spurlos.

Fazit zum Buch:

Der Reiseschriftsteller Johann Kohl will auf die Nordseeinsel Föhr,um ein neues Buch zu recherchieren.Kaum ist der da,geschied ein Mord.Der  14jährige Schiffsjunge Ingwer wird tot aufgefunden.Seine Haut weißt zahlreiche Schriftzeichen auf.Der Südseeinsolaner Pana wird gleich beschuldigt und festgesetzt.Johann Kohl glaubt nicht an seine Schuld und beginnt zu recherchieren -was geschehen sein kann.Auch die Schwester des ermordeten Schiffsjungen Ingwer glaubt nicht das es Pana war.Laura versucht einiges raus zu finden-dann verschwindet sie auch und die Lage spitzt sich zu.Dem Autor Volker Streiter gelingt  es einem die Nordseeinsel Föhr im Jahr 19.Jahundert nahe zu bringen.Man sieht durch seine Beschreibung die Insel und ihre Bewohner richtig vor sich.Aber auch historische Personen finden ihren Platz in der Geschichte.Der Schreibstil war toll-auch passte der Autor die Sprache dieser Zeit sehr gut an.Es hat sehr viel Freude gemacht das Buch zu lesen.Es war vom Anfang bis zum Ende spannend.Viele Dank das ich das Buch lesen durfte -ich gebe 4 Sterne dafür!

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Gespräche aus der Community

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Trailer ###YOUTUBE-ID=mAe8SeOOv28###...

»Auf seiner linken Schädelseite, eine Handbreit oberhalb des Ohres, zeigte der Schädelknochen über eine Länge von vier Zoll eine klaffende, schmale Wunde. Das muss ein scharfer Gegenstand gewesen sein, mit Wucht geführt. Einen Unfall, Uns Werth, können wir ausschließen.« Trojel entwich ein Stöhnen, und er legte die Hand vor den Mund.   ...

Kohl genoss die Weite des Landes, das Glitzern der Wassergräben und das grün-blaue Farbspiel des sich im Wind wiegenden Schilfgrases. Kaum vorstellbar, dass dieser Frieden durch eine Bluttat geschändet worden war.


Liebe Leserinnen und Leser, wer hat Lust zu einer Krimi-Zeitreise auf die Insel Föhr?  Historische Personen treten auf und ein ungewöhnliches Gespann jenseits der Standesgrenzen löst die vertrackte Geschichte.
Föhr 1845: Der vierzehnjährige Schiffsjunge Ingwer wird ermordet an der Lembecksburg gefunden, die Haut übersät mit eingeritzten Zeichen. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Reiseschriftsteller Johann Kohl hat seine Zweifel an dessen Schuld und stellt eigene Nachforschungen an. Gleichzeitig sucht Ingwers kleine Schwester den Mörder im Kreis der wohlhabenden Badegäste. Doch die Föhrer Gesellschaft ist rätselhaft verstrickt. Und dann verschwindet das Mädchen spurlos

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Letzter Beitrag von  Volker_Streiter_Autorvor 8 Monaten
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V

15 x EIDERGRAB

L e s e r u n d e

(hier direkt zur Leseprobe )

Welche Leserin, welcher Leser möchte abtauchen ins späte Biedermeier, genauer ins Jahr 1846. Es geht auf die Halbinsel Eiderstedt, in die Dörfer St. Peter und Ording.

Dina Martensen soll nach dem Verbleib einer jungen Milchmagd forschen, von der jede Spur fehlt. Die Gendarmerie nimmt den Fall zunächst nicht ernst, doch dann wird eine Frauenleiche in der Marsch gefunden, gefesselt und geschändet. Ist die Tote die Vermisste? Als wenig später ein Knecht vergraben im Deich entdeckt wird, beginnt für Dina ein Wettlauf gegen die Zeit.

Übrigens ist Dina Martensen nicht ganz ungeübt in der Aufklärung von Kriminalfällen. 1845 hat sie auf ihrer Heimatinsel Amrum in "Das Geheimnis des Strandvogts" bewiesen, aus welchem Holz sie ist.

Der Emons-Verlag stellt 15 Bücher zur Verfügung
Wer sich zusätzlich mit einem eigenen Exemplar beteiligen möchte, sei hiermit herzlichst eingeladen.

Stichtag für die Interessenten ist der 15.April 2016.
In der Woche darauf wird das Buch erscheinen und verschickt.
Ihr wäret somit wirkliche ErstleserInnen.

Leseprobe:

Volker Streiter bei Facebook

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Prolibris_Verlags avatar
Liebe Krimifreunde und –freundinnen,

wer hat Lust bei einer Leserunde zu Volker Streiters neuem Roman Das Geheimnis des Strandvogts mitzumachen und sich ins Jahr 1845 zu begeben?
Nach den Amrum Krimis Mörderische Nachsaison und Grab mit Meerblick taucht Volker Streiter in seinem neuen Kriminalroman Das Geheimnis des Strandvogts ins Amrum des 19. Jahrhunderts ein.


September 1845. Zwei Pferde ziehen einen Leiterwagen mit wenigen Fahrgästen durch das nebelver-hangene Watt von Föhr nach Amrum. Beinahe wären sie an der Leiche von Busso Dahl, dem Postläufer, vorbeigefahren. Er wurde von einer Harpune getroffen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen im Watt angepflockt. Auf dem Gespann befindet sich auch der Reiseschriftsteller Georg Kohl, der die Insel Amrum erforschen möchte. Doch der Anblick der Leiche im Watt lässt ihn nicht los. Und so versucht er mit Hilfe von Dina Martensen und dem Herumstreuner Nickels, den Mörder zu finden. Dabei stoßen sie auf eine alte Geschichte und ein dunkles Geheimnis und bringen sich selbst in Gefahr.


Mehr zum Autor:
Volker Streiter ist 1961 in Soest geboren. Seit 1980 arbeitet er bei der Polizei in Köln. Sein Interesse für Gesellschaft, Geschichte, Reisen, gutes Essen und Literatur verband sich irgendwann mit dem Spaß am Erzählen, und so begann er zu schreiben, am liebsten Kriminalromane. Häufige Ferienaufenthalte auf Amrum gaben den Anstoß, die Insel zum Schauplatz seiner kriminellen Geschichten zu machen.
Weitere Infos unter: www.volker-streiter.de

Bis zum 10. August suchen wir neugierige Leser und Leserinnen, die Lust haben, Volker Streiters historischen Kriminalroman zu lesen und eine Rezension zu schreiben.
Hierfür verlosen wir 10 Bücher, die wir euch geschwind zuschicken werden. Dazu lasst eurer Kreativität freien Lauf und beantwortet folgende Frage:


Welches Geheimnis könnte der Strandvogt haben?



Die glücklichen Gewinner werden direkt am 11. August an dieser Stelle bekannt gegeben und per PN benachrichtigt!

Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf eine spannende Leserunde mit euch!

Euer Prolibris Team

*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme in allen Abschnitten der Diskussion und zum Verfassen einer abschließenden Rezension
S
Letzter Beitrag von  SLovesBooksvor 4 Jahren
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Zusätzliche Informationen

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