Volker Streiter Das Geheimnis des Strandvogts

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Strandvogts“ von Volker Streiter

September 1845. Zwei Pferde ziehen einen Leiterwagen mit wenigen Fahrgästen durch das nebelver-hangene Watt von Föhr nach Amrum. Beinahe wären sie an der Leiche von Busso Dahl, dem Postläufer, vorbeigefahren. Er wurde von einer Harpune getroffen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen im Watt angepflockt. Auf dem Gespann befindet sich auch der Reiseschriftsteller Georg Kohl, der die Insel Amrum erforschen möchte. Doch der Anblick der Leiche im Watt lässt ihn nicht los. Und so versucht er mit Hilfe von Dina Martensen und dem Herumstreuner Nickels, den Mörder zu finden. Dabei stoßen sie auf eine alte Geschichte und ein dunkles Geheimnis und bringen sich selbst in Gefahr.

Eine spannende Spurensuche zwischen Dünen und Watt! Dieser historische Amrum-Krimi bekommt eine volle Leseempfehlung von mir.

— Igelmanu66

Historische infos wurden gut in der Geschichte verpackt. Gut greifbare Charaktere, Dynamik und Spannung. Intensive Reise in die Zeit. ebook!

— kleinermuck

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  • Das Geheimnis des Strandvogts

    Das Geheimnis des Strandvogts

    SLovesBooks

    Beschreibung: September 1845. Zwei Pferde ziehen einen Leiterwagen mit wenigen Fahrgästen durch das nebelver-hangene Watt von Föhr nach Amrum. Beinahe wären sie an der Leiche von Busso Dahl, dem Postläufer, vorbeigefahren. Er wurde von einer Harpune getroffen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen im Watt angepflockt. Auf dem Gespann befindet sich auch der Reiseschriftsteller Georg Kohl, der die Insel Amrum erforschen möchte. Doch der Anblick der Leiche im Watt lässt ihn nicht los. Und so versucht er mit Hilfe von Dina Martensen und dem Herumstreuner Nickels, den Mörder zu finden. Dabei stoßen sie auf eine alte Geschichte und ein dunkles Geheimnis und bringen sich selbst in Gefahr. Meine Meinung: Das Buch ist sehr vielseitig. Es bietet ein ganzes Spektrum von Genres. Zum Teil Krimi und zum anderen eher historischer Roman. Das Zusammenspiel ist dem Autor überaus gut gelungen. Mir hat es sehr gefallen, die Kriminalhandlung vor dem Hintergrund einer historischen Kulisse ablaufen zu sehen. Man lernt noch so einiges hinzu in Bezug auf alte Sitten und Gebräuche, sowie über die damalige Gesellschaft im Ganzen. Die Geschichte ist interessant, vielseitig und abwechslungsreich. Es herrscht durchgehend das richtige Maß an Spannung. Es wird kontinuierlich weiter aufgebaut und mündet zum Höhepunkt der Geschichte in eine äußerst spannende Phase. Genau richtig dosiert. Die Charaktere sind abwechslungsreich und individuell. Sie unterscheiden sich alle extrem, was auch durch ihren unterschiedlichen Sprachstil deutlich wird. Die Hauptcharaktere sind tiefgehend und gut ausgestaltet. Auch die skurrilen Figuren sind amüsant anzusehen. Der Sprachstil ist stets der Situation und dem Charakter angemessen. Mir gefallen hier besonders die Beschreibung der Orte und Personen. Insgesamt ist die Geschichte sehr schön und flüssig zu lesen. Insgesamt habe ich diesen Roman sehr gemocht und ich würde ihn gerne weiterempfehlen. Fans von einem Genre-Mix aus historischem Roman und Krimi wird es sicherlich gut gefallen.

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  • Leserunde zu "Das Geheimnis des Strandvogts: Historischer Amrum Krimi" von Volker Streiter

    Das Geheimnis des Strandvogts

    Prolibris_Verlag

    Liebe Krimifreunde und –freundinnen, wer hat Lust bei einer Leserunde zu Volker Streiters neuem Roman Das Geheimnis des Strandvogts mitzumachen und sich ins Jahr 1845 zu begeben? Nach den Amrum Krimis Mörderische Nachsaison und Grab mit Meerblick taucht Volker Streiter in seinem neuen Kriminalroman Das Geheimnis des Strandvogts ins Amrum des 19. Jahrhunderts ein. September 1845. Zwei Pferde ziehen einen Leiterwagen mit wenigen Fahrgästen durch das nebelver-hangene Watt von Föhr nach Amrum. Beinahe wären sie an der Leiche von Busso Dahl, dem Postläufer, vorbeigefahren. Er wurde von einer Harpune getroffen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen im Watt angepflockt. Auf dem Gespann befindet sich auch der Reiseschriftsteller Georg Kohl, der die Insel Amrum erforschen möchte. Doch der Anblick der Leiche im Watt lässt ihn nicht los. Und so versucht er mit Hilfe von Dina Martensen und dem Herumstreuner Nickels, den Mörder zu finden. Dabei stoßen sie auf eine alte Geschichte und ein dunkles Geheimnis und bringen sich selbst in Gefahr. Mehr zum Autor: Volker Streiter ist 1961 in Soest geboren. Seit 1980 arbeitet er bei der Polizei in Köln. Sein Interesse für Gesellschaft, Geschichte, Reisen, gutes Essen und Literatur verband sich irgendwann mit dem Spaß am Erzählen, und so begann er zu schreiben, am liebsten Kriminalromane. Häufige Ferienaufenthalte auf Amrum gaben den Anstoß, die Insel zum Schauplatz seiner kriminellen Geschichten zu machen. Weitere Infos unter: www.volker-streiter.de Bis zum 10. August suchen wir neugierige Leser und Leserinnen, die Lust haben, Volker Streiters historischen Kriminalroman zu lesen und eine Rezension zu schreiben. Hierfür verlosen wir 10 Bücher, die wir euch geschwind zuschicken werden. Dazu lasst eurer Kreativität freien Lauf und beantwortet folgende Frage: Welches Geheimnis könnte der Strandvogt haben? Die glücklichen Gewinner werden direkt am 11. August an dieser Stelle bekannt gegeben und per PN benachrichtigt! Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf eine spannende Leserunde mit euch! Euer Prolibris Team *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme in allen Abschnitten der Diskussion und zum Verfassen einer abschließenden Rezension

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    • 224
  • Ein Mord im Wattenmeer

    Das Geheimnis des Strandvogts

    schafswolke

    01. October 2014 um 18:13

    Johann Georg Kohl reist im Jahr 1845 nach Amrum, um über Land und Leute zu schreiben. Schon auf dem Weg zur Insel muss die Kutsche stoppen, denn es liegt etwas im Watt. Es handelt sich um den Postläufer Busso Dahl. Zeitgleich nimmt die unverheiratete Dina den elternlosen Nickels bei sich auf. Nickels ist ein Herumtreiber und kommt immer durch verschiedene Arbeiten durchs Leben, aber ein richtiges Zuhause hat er nicht. Obwohl Nickels etwas merkwürdig ist, wächst er Dina schnell ans Herz. Johann Georg Kohl ist neugierig und nutzt seine Chance neben seinen Buchrecherchen auch etwas über Busso Dahl herauszufinden. Schnell lernt er die Inselbewohner kennen, doch viele sind verschlossen und scheinen ein Geheimnis zu verbergen. Volker Streiter hat einen dichten Roman über die Insel Amrum und das Inselleben geschrieben. Man merkt beim Lesen, dass es nicht nur eine Geschichte ist, denn man spürt die gute Recherche. Das Buch ist ein historischer Krimi, aber hier wird sehr viel Wert auf den historischen Teil gelegt. Der historische Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Beim Lesen hatte ich immer so diesige, feuchte Herbsttage vor Augen. Zu den Personen konnte ich allerdings kein so enges Verhältnis aufbauen, dass hat mich aber bei diesem Buch gar nicht gestört, es passte einfach. Die interessanteste Figur war für mich Nickels, ein Junge der nirgendwo hinzugehören scheint und sich doch einen Platz schaffen will. Von mir gibt es für "Das Geheimnis des Strandvogts" 4 Sterne.

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  • Inselleben

    Das Geheimnis des Strandvogts

    Arun

    Das Geheimnis des Strandvogts von Volker Streiter Ein „Historischer Krimi“, der uns auf die nordfriesische Insel Amrum im Jahre 1845 führt. Zum Inhalt. Der weit gereiste Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl möchte die Insel Amrum erkunden. Bei der Anreise mittels Pferdewagen durch das Watt von Föhr nach Amrum entdeckt die kleine Reisegesellschaft einen Toten im Watt. Hierbei handelt es sich um Busso Dahl den Postläufer der Insel, die Umstände des Auffindens deuten auf eine regelrechte Hinrichtung hin. Nach der Bergung und Heimbringung des Toten setzen die ersten Ermittlungen durch den Strandvogt Hinrich Gulderling ein, welcher als Vertreter der dänischen Obrigkeit auf der Insel fungiert. Im weiteren Verlauf der Geschichte treten einige Ungereimtheiten auf welche die Neugier des Reiseschriftstellers und der Inselbewohnerin Dina Martensen wecken. Bei dem Versuch diese Geheimnisse zu ergründen geraten sie selbst in große Gefahr. Meine Meinung. Mir hat das Buch vor allem durch die Einbindung von Historie der Insel und durch die sozialen Lebensumstände ihrer Bewohner gefallen. Gerade die Einwohner sind interessant gestaltet, ihre Beweggründe und Handlungen sind nachvollziehbar. Ihre Eigenschaften sind nicht nur Schwarz/Weiß gezeichnet, sondern es gibt auch Graustufen! Wir bekommen einen kleinen Einblick in die Geschichte der Insel, die zum Zeitpunkt der Handlung unter dänischer Herrschaft steht. Kleine Begebenheiten werden eingestreut wie z. B. Das Verbot des Austernsammelns für den privaten Gebrauch, diese Spezialität war normalerweise nur für den Königshof vorgesehen, mehrmalige Zuwiederhandlungen können für die Wilderer sogar die Todesstrafe nach sich ziehen Fazit. Der Autor hat meiner Meinung nach mit viel Detailtreue und guter Recherche einiges Wissenswertes in die Kriminalhandlung einfließen lassen. Gute Unterhaltung für die Freunde dieses Genres.

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    • 10

    britta70

    18. September 2014 um 21:31
  • Rezension zu "Das Geheimnis des Strandvogts"

    Das Geheimnis des Strandvogts

    Zsadista

    18. September 2014 um 17:49

    Amrum 1845. Der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl reist mit einem Leiterwagen und weiteren Fahrgästen von Föhr durch das Watt nach Amrum. Unterwegs stoßen sie auf eine Leiche. Es ist der Postläufer Busso Dahl von Amrum. Er wurde mit einer Harpune erschossen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen an den Boden gepflockt. Mit der Leiche auf dem Gespann geht es weiter zu der Insel. Zwar wollte Kohl über die Insel einen Reiseführer schreiben, doch lässt ihn die Geschichte um den seltsamen Tod von Dahl nicht in Ruhe. Bei seinen Nachforschungen für sein Buch und über den Mord, freundet er sich mit Dina Martensen an. Auch sie findet dass der Tod des Postläufers seltsam ist. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch die Sache ist gefährlicher als gedacht. „Das Geheimnis des Strandvogts“ ist ein wunderbar atmosphärischer Insel-Krimi. Die Umgebung ist sehr gut beschrieben, man sieht die Insel richtig vor Augen ohne dass zu viele Worte darüber gemacht werden. Ich mag es, wenn nicht alles bis zum kleinsten Grashalm beschrieben wird und man selbst noch seine Phantasie spielen lassen kann. Die Protagonisten sind sympathisch und man fiebert mit ihnen mit, ob das Ganze doch noch ein gutes Ende bekommt. Die Story ist so gehalten, dass ich selbst ständig am überlegen war, wer der Täter war und warum er es getan hat. Trotzdem war ich über die Auflösung überrascht. Da wäre ich nicht drauf gekommen, allerdings war alles nachvollziehbar und somit absolut klasse. Für mich war das ein richtig guter historischer Krimi mit Spannung.

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  • Tolle Atmosphäre

    Das Geheimnis des Strandvogts

    PMelittaM

    1845: Bei einer Wattfahrt von Föhr nach Amrum entdecken die Fahrgäste einer Kutsche eine Leiche. Es ist der Amrumer Postläufer Busso Dahl und es scheint, als sei er gleich mehrfach ermordet worden. Zu den Fahrgästen gehört auch der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl, der über die Insel Amrum berichten möchte, und nun versucht, den Mörder zu finden. Volker Streiter ist es gelungen, einen sehr atmosphärischen Roman zu schreiben. Schon von der ersten Seite an, meint man, mit in der Kutsche zu sitzen, über die Insel zu streifen und eine Zeitreise gemacht zu haben. Nicht nur die Stimmung der Insel sondern auch die der Zeit sind wunderbar eingefangen. Es wird sehr bildhaft erzählt, die Sprache erscheint der Zeit angepasst. Ich schreibe absichtlich „Roman“ und nicht „Kriminalroman“, denn, auch wenn es hier gilt, einen Mordfall zu lösen, laufen die Ermittlungen größtenteils nur nebenher. Natürlich wird der Fall gelöst und zwar logisch und konsequent, wenn auch größtenteils eher zufällig, aber dennoch hatte ich selten das Gefühl, einen Kriminalroman zu lesen. Meiner Meinung nach werden auch nicht alle Frage aufgeklärt, aber, da ich nicht spoilern möchte, unterlasse ich es, ein Beispiel zu nennen. Der Autor legt offenbar größeren Wert darauf, uns die damaligen Lebensverhältnisse, die Insel, die darauf lebenden Menschen und deren Beziehungen näher zu bringen. Die Insulaner sind teilweise recht interessante Menschen, sei es der titelgebende Strandvogt, ein Kapitän im Ruhestand oder eine Kräuterkundlerin, jedoch ist es dem Autor in meinen Augen leider nicht gelungen, sie tiefgehend zu charakterisieren, sie bleiben mir fremd und berühren mich nicht wirklich. Gut gefallen hat mir, dass Johann Georg Kohl tatsächlich gelebt hat. Die Beziehungen untereinander sind verstrickter, als man zunächst annimmt, die sich anbahnende Liebesbeziehung hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, sie erschien mir etwas aufgesetzt und unter dem Motto „Jeder Roman benötigt eine Liebesgeschichte“. Der Roman lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Der historische Aspekt und die tolle Atmophäre haben mich überzeugt, der Kriminalfall und die Charaktere weniger. Insgesamt möchte ich den Roman aber schon empfehlen, vor allem an jene, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen und sich auf die nordfriesischen Inseln der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückversetzen lassen möchten.

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    • 2
  • Geheimnisse

    Das Geheimnis des Strandvogts

    buecherwurm1310

    15. September 2014 um 12:13

    Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl sucht auf Amrum Grundlagen für sein neues Buch. Schon bei der Anreise mit dem Pferdewagen durchs Watt entdeckt die Gesellschaft einen Toten. Es handelt sich um den Postläufer. Die Verletzung lassen an eine Hinrichtung denken. Strandvogt Hinrich Gulderling hat wenig Interesse an der Klärung dieses Todesfalles, versucht es gar als Unfall darzustellen. Keiner scheint dem toten Postläufer nachzutrauern, denn er war sehr unbeliebt. Kohls Neugier ist geweckt und er betreibt eigene Ermittlungen. Dabei unterstützt ihn Dina Martensen, die auf der Insel lebt. Sie decken einige Geheimnisse auf und bringen sich damit in Gefahr. Schon die Beschreibung der Fahrt durchs Watt gibt einem eine gute Vorstellung der gruselige Atmosphäre. 1845 gehört Amrum zum dänischen Königreich und unterliegt damit der dänischen Gesetzgebung, die vom Strandvogt durchgesetzt werden muss. Die Nichteinhaltung der Verbote (wie Austern oder Strandgut sammeln) werden daher streng geahndet. Das Leben auf der Insel wird anschaulich beschrieben. Die Menschen dort haben es nicht leicht. Das knappe Auskommen wurde gerne durch das Erbeuten von Strandgut aufgestockt. Der sympathische Kohl ist schon aufgrund seines Berufes ein neugieriger und wissbegieriger Mensch. Die junge Dina Martensen hat das Herz auf dem rechten Fleck und kümmert sich um Nickels, einen Waisenjungen, der ziemlich verwahrlost ist und den die Bewohner fälschlicherweise für dumm halten. Nickels zeigt dann, was in ihm steckt. Strandvogt Gulderling ist ein harter und nicht gerade sympathischer Mensch, der auch etwas zu vertuschen hat. Die Kräuterfrau, die über alles im Bilde ist, ist auch eine interessante Figur. Ich mag die Kombination aus Krimi und historischem Roman sehr gerne. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Das Leben der kleinen Gemeinschaft mit allen Stärken und Schwächen wird sehr schön geschildert. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich bis zum überraschenden Schluss. Ein toller und spannender historischer Krimi mit interessanten Figuren.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des Strandvogts" von Volker Streiter

    Das Geheimnis des Strandvogts

    tigerbea

    Der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl will über die Insel Amrum einen Bericht schreiben. Schon auf der Fahrt durchs Watt zur Insel finden er und seine Mitreisenden einen Toten. Der Postläufer liegt im Watt. Er wurde mit einer Harpune erdolcht, mit einer Axt erschlagen und mit Treibholz ins Watt gespießt. Johann beginnt auf der Insel Nachforschungen über den Toten zu stellen. Mit Hilfe der jungen Dina und dem Waisenkind Nickels deckt er so manches Inselgeheimnis auf. Bis die drei die Schuldigen entlarven können, müssen sie so manche Gefahr unbeschadet überstehen. Die Geschichte ist unheimlich interessant. Sie führt in eine Zeit, in der die friesischen Inseln vom Tourismus noch um Welten entfernt waren. Die Menschen mußten hart arbeiten um zu überleben. Die Frauen waren für diese Zeit sehr selbstbewußt. Schließlich mußten sie alleine zurechtkommen, wenn ihre Männer auf See waren. Für Spannung ist auch gesorgt. Sie baut sich langsam auf und zum Schluß geht es richtig rund. Das ist genau so, wie ich es mag. Deshalb bekommt dieses Buch von mir 5 Sterne!

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    • 2
  • historischer who-done-it auf der Insel Amrum

    Das Geheimnis des Strandvogts

    robberta

    04. September 2014 um 15:03

    Das Geheimnis des Strandvogts September 1845. Zwei Pferde ziehen einen Leiterwagen mit wenigen Fahrgästen durch das nebelverhangene Watt von Föhr nach Amrum. Beinahe wären sie an der Leiche von Busso Dahl, dem Postläufer, vorbeigefahren. Er wurde von einer Harpune getroffen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen im Watt angepflockt. Auf dem Gespann befindet sich auch der Reiseschriftsteller Georg Kohl, der die Insel Amrum erforschen möchte. Doch der Anblick der Leiche im Watt lässt ihn nicht los. Und so versucht er mit Hilfe von Dina Martensen und dem Herumstreuner Nickels, den Mörder zu finden. Dabei stoßen sie auf eine alte Geschichte und ein dunkles Geheimnis und bringen sich selbst in Gefahr. Meine Meinung: Wundervoller historischer Who-done-it Krimi der die historischen Begebenheiten authentisch und spannend mit den Amrumer Besonderheiten verbindet. Jede Menge Verdächtige in einer einsamen Insel-Atmosphäre. Die neblig gruselige Überfahrt von Föhr nach Amrum ist wirklich toll vom Autor beschrieben worden und man fühlte sich als Leser auf die Insel versetzt. Johann und Dina begeben sich auf eine wirklich gefährliche aber auch sehr spannende Mörderjagd. Die fiktive historische Geschichte ist spannend und erinnert mich an "Mord im Orientexpress"

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  • Bitte abstimmen bei der Histo-Couch

    Das Geheimnis des Strandvogts

    Volker_Streiter_Autor

    04. September 2014 um 10:49

    Das Geheimnis des Strandvogts
    (  http://www.histo-couch.de/volker-streiter-das-geheimnis-des-strandvogts.html  )
    Die Histo-couch ist eine Leserseite rund um historischen Lesestoff.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr auch da etwas zum Buch sagt und Punkte verteilt :-)
    Hier der Link zur Abstimmung rund um Hinrich Gulderling, Nickels, Dina und Johann Georg Kohl.

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • Spannende Spurensuche zwischen Dünen und Watt

    Das Geheimnis des Strandvogts

    Igelmanu66

    Mit einem Mal flog die Tür zum Wohnraum auf, und die massige, leicht gebeugte Gestalt eines Mannes füllte den Rahmen. Ohne ein Wort des Grußes trat er auf die Leiche zu. Ein kurzer Blick auf das Antlitz und den dürftig wieder bekleideten Körper, dann griff er dessen Schulter und drehte ihn um. Brummend deutete er auf die Wunde am Hinterkopf und blickte in die Augen des Pastors. „Was soll das mit dem Kapitalverbrechen? Busso Dahl wird betrunken hingeschlagen sein. Jeder auf der Insel weiß, wie gern er seinem Schnaps zusprach. Tragisch genug für die Familie unseres Postläufers, sind ja alles Habenichtse.“ (S. 42) Strandvogt Hinrich Gulderling muss schnell erkennen, dass er sich in diesem Fall irrt. Der tote Postläufer, der im Watt gefunden wurde, wurde eindeutig ermordet! Eine Wunde am Hinterkopf, eine im Schulterblatt steckende Harpune und diverse Holzpflöcke, mit denen er am Meeresboden fixiert wurde, sprechen eine deutliche Sprache. Eine Untersuchung ist so leider unumgänglich. Amrum, im September 1845. Der reisende Schriftsteller Johann Georg Kohl hatte sich seinen Aufenthalt auf der Insel ganz anders vorgestellt. Von der Dünenlandschaft Amrums hatte er schon einiges gehört, nun sollten seine Eindrücke von der Insel der Stoff für sein nächstes Buch werden. Doch schon auf der Hinfahrt durchs Watt werden seine Gedanken abgelenkt: Weg von den Dünen und hin zu diesem grauenhaften Mordopfer, das er und seine Mitreisenden entdecken. Schnell ist seine Neugier geweckt und er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln… Ein tolles Buch! Ich hatte viel Spaß beim Lesen! Der Krimi-Handlung fehlte nichts, es gab für mich jede Menge Aspekte, die zum Miträtseln einluden. Wer konnte ein Motiv haben, wer die Gelegenheit? Was steckt hinter all den Gerüchten, die über den Toten, den Standvogt und den Dünenjungen Nickels verbreitet werden? Es blieb spannend bis zum Schluss, der eine ordentliche Auflösung hatte und dabei nochmal überraschte. Wichtig auch die starken Charaktere, von denen wir hier gleich mehrere haben. Neben dem Schriftsteller gibt es hier beispielsweise die junge Dina Martensen, eine starke und selbstbewusste Frau, die Johann unterstützt und sich zudem für einen jungen Außenseiter einsetzt. Auf einer Insel mit einer überschaubaren Menge an Bewohnern und einem Vogt, der ganz sicher nicht zum Sympathieträger taugt, sind das sehr mutige Aktionen! Natürlich ist auch der Vogt zu erwähnen. Ob man ihn mag oder nicht – Eindruck hinterlässt ein Mann wie er immer. Dann gibt es eine alte „Kräuterfrau“, die den nicht vorhandenen Arzt ersetzt und über wirklich jeden Tratsch informiert ist, den es so auf der Insel gibt. Weiter geht es mit einem sittenstrengen Pastor, seinem rebellischen Sohn und natürlich Nickels, dem oben schon erwähnten Außenseiter, der mein absoluter Lieblingscharakter war. Schön fand ich auch, wie hier die Stimmung in den Dorfgemeinschaften dargestellt wird. Dieses Getratsche, die Lästereien, die Vorurteile – schlimm, aber absolut glaubwürdig. „Auf dieser Insel hängt alles zusammen. … Die Leute wissen voneinander zu viel, und christliche Vergebung gibt es nur am Sonntag.“ Wie es sich für einen guten historischen Krimi gehört, gibt es den passenden zeitlichen Rahmen für die Handlung. Der Alltag ist von harter körperlicher Arbeit geprägt, beinahe jede Familie ist Kummer und Leid gewöhnt. Gleichzeitig kann sich ein leidenschaftlicher Leser über Tischgespräche freuen, die sich um die damals aktuellen Werke von Hans Christian Andersen oder Charles Dickens drehen. Noch weitere berühmte Namen werden auftauchen und ich wünsche jedem viel Spaß beim Entdecken dieser Textpassagen! Ich hatte ihn jedenfalls. All das findet dabei vor einer wirklich beeindruckenden Kulisse statt. Denn natürlich gibt es reichlich Schilderungen der Natur, der Dünen, des Watts. Ich sah in meinem Kopfkino mächtige Wolkenformationen über den Himmel ziehen, fühlte den starken Wind im Gesicht… Auch wenn wir es hier mit dem Amrum des 19. Jahrhunderts zu tun haben, merkt man deutlich, dass der Autor diese Insel sehr mag. Fazit: Eine spannende Spurensuche zwischen Dünen und Watt! Dieser historische Amrum-Krimi bekommt eine volle Leseempfehlung von mir.

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    • 9

    Gulan

    31. August 2014 um 20:42
  • Mord im Watt

    Das Geheimnis des Strandvogts

    Matzbach

    30. August 2014 um 17:02

    Amrum 1845. Auf der Passage zwischen Föhr und Amrum wird der Postläufer Dahl ermordet aufgefunden. Die Tat gleicht einer Hinrichtung, im Grunde fand eine Übertötung statt. In der Kutsche, von deren Insassen die Leiche gefunden wird, befindet sich der Reiseschriftsteller Georg Kohl. Schnell gewinnt er den Eindruck, dass der eigentlich zuständige Inselvogt den Fall zunächst als Unfall abtun möchte, danach nachlässig ermittelt. In der Inselbewohnerin Dina Martensen, die sich um den verwahrlosten Waisen Nickels kümmert, findet Kohkl eine Mitstreiterin, die sich ebenfalls nicht damit zufrieden geben möchte, dass Dahls Tod ungesühnt bleibt. Der Postläufer war unbeliebt auf der Insel, ein Trinker, der auch schon mal das Austeilen der Post vergisst. So wirklich scheint ihn keiner zu vermissen, im Gegenteil, so manch einer hätte durchaus Grund, ihn zu beseitigen. Beiihren Ermittlungen stoßen die beiden sich zart ineinander Verliebenden auf eine 12 Jahre zurückliegende Geschichte, die ein fragwürdiges Licht auf den Inselvogt wirft, aber auch auf einen kürzlichen Schiffsuntergang, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben kamen. Liegen hier die Motive für den Mord? Bis zur Aufklärung gibt es einige brenzlige Situationen zu überstehen. Streiters Roman bietet neben dem Kriminalfall eine hervorragende Beschreibung des harten Inselalltags in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Um ein kärgliches Ein-/Auskommen zu haben, mussten die Inselbewohner hart arbeiten, gelegentliches Strandgut konnte da als regelrechter Schatz gelten. Alles in Allem: ein lesenswerter historischer Krimi    

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